Charlie Hebdo
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
UNSPECIFIED - JANUARY 08:  Pictured in this composite of handout photos provided by the Direction centrale de la Police judiciaire on January 8, 2015 are suspect Said Kouachi, aged 34, (L) and suspect Cherif Kouachi, aged 32, who are both wanted in connection with an attack at the satirical weekly Charlie Hebdo. Twelve people were killed yesterday including two police officers as two gunmen opened fire at the offices of the French satirical publication on January 7, 2015.   On January 8 French police published photos of two brothers wanted as suspects over the massacre at the magazine. (Photo by Direction centrale de la Police judiciaire via Getty Images)

Die beiden mutmasslichen Täter des Charlie-Hebdo-Anschlags: Chérif (32) und Saïd Kouachi (34). Bild: Getty Images Europe

Wegen Krieg gegen den Islam

Al-Kaida-Mitglied bestätigt: Anschläge in Paris wurden vom Jemen aus gesteuert

Der Anschlag auf das französische Satire-Magazin «Charlie Hebdo» in Paris gehe auf das Konto von Al-Kaida im Jemen. Die Organisation wollte sich für die ehrverletzenden Karikaturen vom Propheten Mohammed rächen. Frankreich wurde ferner gezielt wegen dessen Rolle im Krieg gegen den Islam ausgesucht: «Die Verbrechen westlicher Länder, allen voran Amerika, Grossbritannien und Frankreich, werden auf ihre Heimat zurückschlagen.» Dies erklärte ein Al-Kaida-Vertreter gegenüber der Nachrichten-Agentur «The Associated Press» am Freitag. 

Die Aktion war vermutlich von langer Hand geplant gewesen. So sei mindestens einer der beiden Brüder, die den Anschlag verübten , bereits 2011 in den Jemen gereist und habe dort eine Ausbildung zum Terrorkämpfer absolviert. Dies sagen U.S.-Behörden und offizielle Stellen im Jemen unabhängig voneinander. Der in Dammartin-en-Goële getötete Said Kouachi wurde demzufolge speziell mit dem Ziel trainiert, um später nach Frankreich zurückzukehren und dort für die Al-Kaida einen Anschlag auszuführen. 

Es wäre das erste Mal, dass der Ableger der Al-Kaida im Jemen eine derartige Operation in der westlichen Welt durchgeführt hat. Zwei frühere Versuche scheiterten.

Geiselnehmer haben sich abgestimmt

Unbestätigten Angaben zufolge sollen alle drei Täter derselben Dschihadisten-Gruppe angehört haben. Coulibaly hatte den Sender BFM-TV angerufen und erklärt, er wolle die Palästinenser verteidigen und auf Juden zielen. Er habe Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und er habe gemeinsam mit den Kouachi-Brüdern seine Tat und den Anschlag auf «Charlie Hebdo» geplant, sagte Coulibaly.

Demselben Sender hatte Cherif Kouachi in einem Telefongespräch aus der Druckerei erklärt, er habe finanzielle Unterstützung vom Al-Kaida-Prediger Anwar al-Awlaki erhalten, der zahlreiche Extremisten angeworben hat. «Ich wurde von der Kaida im Jemen entsandt, ich, Cherif Kouachi.» Er sei vor dem Tod Al-Awlakis im Jemen gewesen. Dieser war im September 2011 getötet worden. (oku)

Die Anschläge von Paris



Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was wollen die «gilets jaunes»? Wir haben sie in Paris gefragt

«Wir wollen leben, nicht nur überleben»: «gilets jaunes» in Paris sprechen mit watson Klartext.

In Frankreich strömten auch diesen Samstag tausende «gilets jaunes» die Strassen und liessen ihrer Wut auf Präsident Macron freien Lauf. Die Stimmung war aufgeladen, viele wollten nicht mit Journalisten sprechen. 

Auf unserem Streifzug durch Paris haben wir Paul, Yves, Claire, Mégane, Yannik, Jessica und Marc kennengelernt. Sie alle erzählen Geschichten von sozialer Ungerechtigkeit, von prekären Lebensumständen. Es sind zum grossen Teil Menschen, die kaum von ihrem Lohn leben können – …

Artikel lesen
Link zum Artikel