Donald Trump

Donald Trump und der Pornostar Stormy Daniels. Bild: screenshot youtube.

Wie Donald Trump die politische Kultur der USA vergiftet hat

Er lügt, droht und stellt Leute bloss: Der amerikanische Präsident ist zu einer echten Gefahr für die Demokratie der Vereinigten Staaten geworden.

20.01.18, 18:36 21.01.18, 10:08

Der Wirtschaftshistoriker Benjamin Friedman hat in seinem Alterswerk «The Moral Consequences of Economic Growth» dargelegt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und menschlicher Toleranz gibt. Kurz zusammengefasst lautet seine These: Je dreckiger es der Wirtschaft geht, desto dreckiger wird die Politik in einer Gesellschaft.

Friedmans These kennt wenig Ausnahmen. Eine betrifft die Dreissigerjahre. Damals ging es den Amerikanern zwar wirtschaftlich miserabel. Anders als in Europa hatten Möchtegern-Diktatoren jedoch keine Chance.

«Unser Verfassungssystem mag älter und robuster als alle anderen auf der Welt sein. Trotzdem ist es genauso anfällig für die Krankheiten, die andere Demokratien zu Fall gebracht haben.»

Steven Levitsky/Daniel Ziblatt

Jetzt zeichnet sich eine Ausnahme der anderen Art ab: In der Ära von Donald Trump boomt die Wirtschaft. Das Bruttoinlandprodukt wächst seit neun Jahren, die Arbeitslosigkeit befindet sich auf einem historischen Tiefst-, die Aktienindizes auf Höchstständen. Trotzdem geht das politische und gesellschaftliche Klima vor die Hunde.

Sicher wäre es übertrieben, den Niedergang der US-Kultur allein Trump in die Schuhe schieben zu wollen. Unbestreitbar aber hat er einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung. Als amerikanischer Präsident ist er der mächtigste Mann der Welt. Wenn daher Gary Cohn, sein wirtschaftlicher Berater, erklärt, er sei «ein Idiot, umgeben von Clowns», dann haben nicht nur die Amerikaner Grund zur Sorge.

Das Skandalbuch von Michael Wolff.  Bild: AP/AP

Cohns Zitat stammt aus dem Buch «Fire and Jury» von Michael Wolff. Der Skandaljournalist geniesst nicht den besten Ruf. Allgemein wird jedoch bestätigt, dass seine Schilderung der chaotischen Vorgänge im Weissen Haus – abgesehen von Details – der Wirklichkeit entsprechen. Die Wirklichkeit im Weissen Haus sieht allein in dieser Woche wie folgt aus: Trump bezeichnet Länder aus Afrika als «Drecklöcher».

Schweigegeld für Pornodarstellerin

Darauf entwickelt sich ein absurder Streit darüber, ob er den Begriff «shithole» oder shithouse» benutzt habe. Zwei republikanische Abgeordnete lügen vor laufenden TV-Kameras. Gleichzeitig wird bekannt, dass Trump einer Pornodarstellerin 130’000 Dollar Schweigegeld bezahlt hat, was seine Anwälte ebenfalls umgehend dementieren.

Stephanie Clifford, alias Stormy Daniels, hat ihre Sexabenteuer mit Donald Trump verraten.

Es handelt sich hier keineswegs um eine Ausnahmewoche, sondern um politisches Alltagsgeschäft, wie es im ersten Amtsjahr von Trump üblich geworden ist. Nachweislich hat der Präsident bereits mehr als 2000 Mal gelogen; und er tut dies keineswegs raffiniert: Jedermann konnte sehen, dass die Menschenmenge bei seiner Amtseinführung kleiner war als seinerzeit bei Barack Obama. Jeder Zwölfjährige kann dank Google widerlegen, dass er nicht am meisten Elektorenstimmen aller gewählten Präsidenten sei Reagan erhalten hat, wie er behauptet.

Trump schämt sich nicht, wenn er beim Lügen ertappt wird, es ist ihm egal. Diese Schamlosigkeit deckt sich mit seiner Schamlosigkeit gegenüber Frauen. Er brüstet sich bekanntlich damit, dass er ihnen als Star zwischen die Beine greifen darf. Derweil lässt er seine Anwälte auf inzwischen gegen 20 Frauen los, die ihn der sexuellen Belästigung bezichtigen.

Schadenfreude ist fehl am Platz

Trump ist ein Rassist, er macht sich über Behinderte lustig und er lässt ehemalige Kampfgefährten ohne mit der Wimper zu zucken fallen. Jüngstes Opfer ist sein ehemaliger Chefstratege Steve Bannon, den er inzwischen als «schlampigen Steve» bezeichnet. Jeff Sessions, seinen Justizminister und Mitstreiter der ersten Stunde, hat er mehrmals in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht.

Schadenfreude ist fehl am Platz. Trumps Unkultur ist nicht nur toxisch, sie ist auch ansteckend. Selbst anständige Konservative beginnen sich unanständig zu verhalten, wenn sie sich seinem  Dunstkreis bewegen. Sicherheitsberater H.M. McMaster und Stabschef John Kelly beispielsweise waren einst hoch angesehene Generäle. Inzwischen haben beide ihren Ruf und ihre Ehre eingebüsst, weil sie für Trump gelogen haben.

Protestierende Dreamers. Trump pokert mit dem Schicksal von 800'000 jungen Menschen. Bild: AP/AP

Die menschenverachtende Schamlosigkeit Trumps zeigt sich auch in seinem politischen Handeln. Derzeit pokert er mit dem Schicksal von rund 800’000 jungen Menschen, den so genannten Dreamers. Sie wurden als Kinder von ihren Eltern illegal in die USA gebracht und sollen nun wieder ausgeschafft werden, obwohl die meisten von ihnen einen guten Job haben oder gar in der US-Armee dienen.

Mit den Dreamers will Trump das Geld für seine Mauer gegen Mexiko erpressen, eine Mauer, von der selbst sein Stabschef Kelly sagt, sie sei vollkommen überflüssig.

Trump scheut auch nicht davor zurück, die Pfeiler der Demokratie und des Rechtsstaates anzugreifen. Er legt seine Steuern nicht offen, er will die Pressefreiheit einschränken, er anerkennt die Unabhängigkeit der Justiz nicht und er beschmutzt selbst das Image des FBI. Anlass ist der Sonderermittler Robert Mueller, ein ehemaliger FBI-Chef, der nun eine mögliche Zusammenarbeit des Trump-Wahlkampfteams mit den russischen Geheimdienst untersucht. Der Präsident wiederholt gebetsmühlenartig, das sei eine «Hexenjagd» gegen ihn und versucht zusammen mit seinem ihm treu ergebenen TV-Sender Fox News, Mueller zu diskreditieren.

Wie lange hält das System die Attacken noch aus?

Die Vulgarität des Präsidenten und seine oft unbeholfenen Tweets mögen den Comedians der Late Shows jede Menge Stoff liefern. Das Lachen bleibt einem mittlerweile im Hals stecken. Besorgt fragt man sich, wie lange die berühmt-berüchtigten «checks and balances» des amerikanischen Systems dem Angriff auf die Grundwerte der US-Demokratie noch standhalten können.

Trump könnte schaffen, was in den Dreissigerjahre keinem gelungen ist: die amerikanische Demokratie ernsthaft in Gefahr zu bringen. In ihrem soeben erschienenen Buch «How Democracies Die» schreiben die beiden US-Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt: «Unser Verfassungssystem mag älter und robuster als alle anderen auf der Welt sein. Trotzdem ist es genauso anfällig für die Krankheiten, die andere Demokratien zu Fall gebracht haben.»

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Brikne, 20.7.2017
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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 21.01.2018 15:30
    Highlight Das System in den USA ist doch schon längst kaputt. Trump hat es nicht zerstört, er ist das Resultat dieser Zerstörung.

    Der Artikel verwechselt Ross und Reiter.
    14 2 Melden
  • AJACIED 21.01.2018 12:33
    Highlight Amerika und Demokratie???
    😂😂😂😂🙈 schon vor Trump war es nicht viiiiiel besser.
    7 7 Melden
  • Statler 21.01.2018 01:55
    Highlight 3/3(Haha!)
    Es ist nicht Trump, der die Demokratie zerstört. Er ist höchstens der Sargträger. Kaputtgemacht wird sie von denen, die ihre Werte an die Wirtschaft verschachern, um nach der politischen Karriere einen weichen Sessel im Vorstand einer grossen Firma auf Sicher zu haben. Die, die ihr eigenes Volk zu einem Heer von billig-Arbeitern machen und das auch noch als sozial verkaufen. Die den Bankern Milliarden in den Arsch blasen, dem Hartz IVer aber die Leistungen kürzen - etc.
    Trumps Wahl war keine Überraschung - sie war die einzig logische Konsequenz aus der Politik der letzten Jahrzehnte
    60 3 Melden
    • Jay #No Billag 21.01.2018 12:39
      Highlight Ajit Pai ist ein Beispiel.
      1 1 Melden
    • IchSageNichts 22.01.2018 08:15
      Highlight Ja und nein. Wenn die Amis anständige Leute in den Senat und Kongress wählen würden, dann wäre Pai auch kein Problem. Jedes demokratische Land kriegt halt die Regierung die es verdient. Offenbar gehts den Amis immer noch zu gut als das sie sich bewegen würden und ihre politischen Institutionen reformieren. Das ist umso erstaunlicher als dass die Zustimmungraten zu Senat und Kongress ultratief sind (<10%) gegenüber Trump mit (40%). Sie wissen also dass sie ein kaputtes System haben. Trump wurde ja desswegen gewählt. Immerhin: Einsicht ist der erste Schritt zu Besserung
      1 0 Melden
  • Statler 21.01.2018 01:42
    Highlight 2/2 … deren Gelaber sich von einer Waschmittelwerbung nur marginal unterscheidet (Gewusst? In der Grosspackung ist 70% unwirksamer Füllstoff drin - fast wie bei einer GroKo).
    Und dann kommt Trump/LePen/Höcke/Wilders. Scheisst (wörtlich) auf Political Correctness, krempelt die Ärmel hoch (bildlich) und redet tacheles (vermeintlich) - und hat so gut wie gewonnen, denn die Menschen haben genug vom weichgespülten Marketinggelaber. Der Inhalt spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, Hauptsache, man kann seinem Ärger Luft machen.
    49 1 Melden
  • Statler 21.01.2018 01:35
    Highlight 1/2 Jetzt machen Sie den Trump aber VIEL grösser, als er ist, lieber Herr Löpfe.
    Trump ist keine Ursache, Trump ist ein Symptom. Genauso wie AfD, Front National, etc.
    Viele Menschen fühlen sich - zurecht - von der Politik verarscht. Die Banken fahren beinahe die Weltwirtschaft an die Wand. Was passiert? Nichts. Im Gegenteil, einige der massgeblich Beteiligten (T. Geitner z.B.) werden sogar in politische Ämter gehievt, die anderen kassieren Boni. Diesel Skandal? Konsequenzen? Warum denn auch. Wir schaffen das! etc. pp.
    Politiker sind zu Worthülsen dreschenden «Talking Heads» …
    49 1 Melden
    • Asmodeus 21.01.2018 11:51
      Highlight Ich unterstütze Deine Wortwahl nicht, aber ich stimme im Grundkern zu.

      Unser politisches Klima ist vergiftet. Auch durch Politiker die nur auf ihre eigene Bereicherung achten.

      Hier auch mal ein längeres Video zum Thema:

      3 0 Melden
    • Statler 22.01.2018 09:16
      Highlight Was ist denn an der Wortwahl nicht gut?
      0 0 Melden
  • atomschlaf 21.01.2018 00:25
    Highlight Nun ja, der nächste Skandal wird dann wohl nicht Trump sondern Hillary Clinton betreffen. In Washington spricht man bereits von einem Skandal, der "schlimmer als Watergate" sei.
    http://www.newsweek.com/sean-hannity-fisa-surveillance-watergate-785413
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/infos-in-geheimdokument-schlimmer-als-watergate-schlinge-um-hillary-clinton-sitzt-immer-enger-a2326297.html
    Bei den deutsprachigen "Qualitätsmedien" herrscht diesbezüglich leider Schweigen im Walde...
    25 28 Melden
    • roger.schmid 21.01.2018 10:26
      Highlight Jaja, Epoch times und Sean Hannity haben natürlich andere Qualitätsstandards.. 🙄
      22 12 Melden
    • Posersalami 21.01.2018 15:31
      Highlight Wenn du bei diesen Blogs deine Infos beziehst gute Nacht.
      10 5 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi #NEIN zu nobillag 21.01.2018 17:09
      Highlight Wikipedia: Der Branchendienst Meedia bezeichnete sie im März 2016 als Teil eines politisch „rechten Paralleluniversums“.

      Soviel zur Glaubwürdigkeit dieses "Mediums"
      7 3 Melden
    • tomdance 21.01.2018 17:30
      Highlight Hannity als Quelle? Hast Du damals auch bei Uriella gerührtes Wasser gekauft? Und gehst Du nicht ohne Aluhut aus dem Hause? Das ist nämlich das Niveau von Sean Hannity. Dem Mann, der mit Verschwörungstheorien und minderwertigen Produkten Millionen scheffelt.
      9 2 Melden
    • atomschlaf 21.01.2018 17:41
      Highlight @Posersalami: Newsweek ist bestimmt nicht irgend ein "Blog", sondern eine seriöse Publikation.

      @Schmid/Müller: Auch Epoch Times ist seriös, wird aber im deutschsprachigen Raum oft zu Unrecht als unseriös diffamiert, weil die asyl- und islamkritische Berichterstattung von den etablierten Medien nicht gerne gesehen wird.
      Daher habe ich Epoch Times nur deswegen verlinkt, weil ich sonst nichts deutschsprachiges fand.
      5 8 Melden
    • _kokolorix 21.01.2018 17:46
      Highlight Während die Rechten bei Hillary Clinten jeden unentschuldigte Furz als Landesverrat bezeichnen, sind kindische Tweets, schmutzige Deals mit dem russischen Geheimdienst, Mio von hinterzogenen Steuern, offensichtliche Verschwendung von Steuergeldern, plumpste Lügen vor der gesamten Welt, Vetterliwirtschaft im weissen Haus und Verrat an den eigenen Wählern Null Problemo. Hauptsache braun und rassistisch.
      11 4 Melden
  • Couleur 20.01.2018 22:52
    Highlight Löpfe soll ihn doch in Davos treffen und zum Rücktritt überreden. Der Leser stumpft ab, wenn neben wirklichen Trump Skandalen jede Bagatelle aufgeblasen wird.
    57 13 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 20.01.2018 21:46
    Highlight Uiui, was für ein Artikel.

    1. war das vor Trump schon so, nur scheints die Medien erst jetzt so richtig zu interessieren. Resp. Trump lügt schon auch schlechter als seine Vorgänger.

    2. haben sich die Attacken von den Medien gegen Trump, von Anfang an auf dem untersten Niveau bewogen.

    3. wird ein anderer Skandal vertuscht. Obama, Hillary und das FBI gerade dran, haben Trump im Wahlkampf überwachet und ausspioniert. DAS erinnert mich an die 30er Jahre.
    45 74 Melden
    • Domsh 21.01.2018 01:33
      Highlight 1. Quatsch
      2. Trump hat seinerseits stets die Medien attakiert, diese haben lediglich schonungslos seine Inkompetenz offengelegt.
      3. Whataboutism in Reinkultur. Sind wir von Trumpies gewohnt.
      44 20 Melden
    • Enzasa 21.01.2018 04:22
      Highlight Ach ne

      Wie kann man diesen Mann immer noch verteidigen?
      Bestätigt einfach nur den Artikel
      34 18 Melden
    • ujay 21.01.2018 04:39
      Highlight @wendelspiess. Quitzfrage: Wenn sich die "Attacken"der Presse auf Trumps handeln beziehen, Bsp. Pussygrab: Wer handelt dann auf tiefstem Niveau?
      32 10 Melden
    • dmax 21.01.2018 05:16
      Highlight wendelspiess, du bist aus den 30 jahren?
      das erklährt vieles! 🤡
      19 11 Melden
    • dmax 21.01.2018 05:21
      Highlight wendelspiess, wie lief denn das ab? obama mit hillary in einem lüftungsschach im trump tower? 🤡
      28 10 Melden
  • Julian Roechelt 20.01.2018 21:46
    Highlight Ich verstehe nicht, warum sich die Schweizer dermassen ereifern können wegen Trump. Ich denke nicht, dass ihr Alltagsleben in irgendeiner Form beeinträchtigt wird.
    Alles andere ist nur eine relativ künstliche Aufregung als Reaktion auf vorgefilterte Nachrichtenhäppchen, deren Wahrheitsgehalt niemand wirklich überprüfen kann.
    40 58 Melden
    • seventhinkingsteps 20.01.2018 22:59
      Highlight Nicht bei jedem hört der Horizont bei der Landesgrenze auf, you know?
      35 9 Melden
    • Domsh 21.01.2018 01:34
      Highlight Weil er ein schlechter Mensch ist und wir Schweizer eine hohes Mass an moralischen Wertvorstellungen teilen.
      19 12 Melden
  • seventhinkingsteps 20.01.2018 21:10
    Highlight #resistance
    23 7 Melden
  • Informant 20.01.2018 20:50
    Highlight In den USA ereignet sich gerade eine politischer Skandal aber hier lesen wir zum hundertsten mal, dass Trump ein Ekel ist und die Demokratie vor die Hunde geht.

    #ReleaseTheMemo
    52 28 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 20.01.2018 20:15
    Highlight USA und Kultur stehen sich völlig diametral gegenüber.
    31 55 Melden
    • Knety 20.01.2018 20:43
      Highlight Rock, Blues, HipHop, Pop, Gospel, Rythm n Blues, Country, Broadway Musical, Hollywood...
      45 19 Melden
    • Linus Luchs 20.01.2018 21:12
      Highlight Silent Speaker, nebst den von Knety aufgezählten Sparten hast du offenbar auch keine Ahnung von Jazz. Oder du behandelst US-Jazzmusikerinnen und -musiker, wie sie es seit bald 100 Jahren kennen. Billie Holiday musste im weissen Nobelhotel den Hintereingang und den Lastenaufzug benützen.
      40 8 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 20.01.2018 22:34
      Highlight Jungs, Jungs... Kultur nicht mit Kommerz verwechseln.
      16 41 Melden
    • atomschlaf 21.01.2018 00:38
      Highlight @SS: Für Dich ist wohl nur Kultur, was am staatlichen Subventionstropf hängt....? 🙄
      11 12 Melden
    • Statler 21.01.2018 01:21
      Highlight Na, Silent, nur weil die Amikultur keinen Staub angesetzt hat, wie die unsere, heisst das noch lange nicht, dass sie _nur_ kommerziell ist.
      Auch bei uns werden die Lohengrins und Hamlets mittlerweile auf dem Altar des Kommerzes geopfert mit immer wilderen Inszenierungen. Das wird dann von sehr intellektuellen Menschen in feinem Zwirn mit wohlwollender Miene … konsumiert.
      «Kultur» findet selten auf grossen Bühnen statt, sondern eher an einer Strassenecke, einer schummrigen Bar oder in einem Hinterhof - und die findest Du auf der ganzen Welt.
      16 2 Melden
    • Posersalami 21.01.2018 15:33
      Highlight @ atomschlaf: Gerade die USA subventioniert Kultur ganz massiv. Ich kann aber grundsätzlich nichts schlechtes darin erkennen.
      3 0 Melden
    • Lichtblau 21.01.2018 21:57
      Highlight @SS: Tennessee Williams, Jack Kerouac, Hemingway, John Steinbeck, Faulkner, Patricia Highsmith ...
      2 0 Melden
  • batschki 20.01.2018 20:06
    Highlight Bis vor Kurzem war ich überzeugt, dass sich das Gute schlussendlich & immer durchsetzt.
    Und muss nun feststellen, dass unsere Welt nicht nur historisch geprägt, sondern auch von Launen irgendwelcher Meinungsmacher geprägt wird.
    Wer definiert, was gut, was schlecht und böse ist?
    Donald, schon der Name, assoziiere ich mit Donald Duck und Mc Donalds. Frisuren und Inkompetenz

    24 36 Melden
    • rauchzeichen 21.01.2018 11:03
      Highlight wer braucht schon gut und böse? solche auf einzelnen worten basierenden gedanklichen konstrukte sind ein hauptgrund für viele missverständnisse und deutungsunklarheiten in einem demokratischen system. plumpes assozieren hilft dabei bestimmt auch nicht. versuch jedes wort in deinen gedankengängen zu hinterfragen und genau zu definieren. differenzieren. du wirst bald merken, dass kein einziges wort nur die hülle ist, für die sie viele halten. es ist eine anstrengende denkensweise, führt jedoch zu qualitativ ausgewogeneren und differenzierteren meinungen.
      7 2 Melden
    • batschki 21.01.2018 13:32
      Highlight Danke, rauchzeichen
      habe mich über die vielen Blitze gewundert.
      Aber vielleicht ist das, weil ich gut und böse brauche, um mich handlungsleitend orientieren zu können. Richtig und falsch wäre auch ein Raster, nützlich/ unnütz ist mir zu utilitaristisch. Ich brauche eine ethische Orientierungshilfe.
      Vielleicht sind viele unserer gesellschaftlichen Probleme damit assoziert, dass wir meinen, mit Hinterfragen zu einem richtigen Resultat zu kommen? ratio ist nicht alles: vieles ist Bauch, Herz, Hand und noch viel mehr sind es Umstände, die für uns entscheiden
      3 1 Melden
  • Butzdi 20.01.2018 19:59
    Highlight Und dabei gibts sogar Photos von Stormy Daniels mit Trump.
    104 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.01.2018 19:57
    Highlight Und seine Groupies von der SVP so.
    63 124 Melden
    • TRL 21.01.2018 00:48
      Highlight Dachte zuerst, das sei ein Fake-Titelbild 😉 aber die Weltwoche vom 9.11.16 sah tatsächlich so aus.
      22 4 Melden
    • R. Peter 21.01.2018 11:19
      Highlight Der banda kann zwischen schwaz und weiss wieder keinen einzigen Grauton erkennen...
      9 13 Melden
    • destin 21.01.2018 15:32
      Highlight Wo sehen Sie bei diesem Cover Grautöne, Peter? Ich hab's schon mal geschrieben: Gehen Sie schleunigst zu einem Optiker.
      5 3 Melden
    • R. Peter 21.01.2018 17:09
      Highlight Destin, was soll ich beim Oütiker, ich sehe die die Töne doch im Gegensatz zu dir?

      Als Hinweis:
      - Zwischen „Trumps Groupies“ und Trump ist der Antichrist bestehen Grautöne.
      - Man könnte sich verschiedenen Gründen über seine Wahl gefreut haben: Groupie ist nur eine von vielen Möglichkeiten.
      - Lies doch den Artikel und du findest vielleicht noch mehr.

      Ich bin es Leid, von Leuten, die sich moralisch und intellektuell derart überlegen fühlen ind stumpfsinnigste Schubladen gesteckt zu werden.
      6 4 Melden
    • dmax 21.01.2018 20:51
      Highlight r. peter, wenn du so strukturiert denkst wie du schreibst, dann gute nacht am säxi!
      etwas verwirrt der herr peter!
      3 2 Melden
  • Stop Zensur 20.01.2018 19:48
    Highlight Du musst keine Angst haben, Philipp. Donald Trump wude legal gewählt. Nun darf er eine im Voraus abgemachte, begrenzte Zeit lang Regieren.

    Er wird wie alle anderen Präsidenten am Ende seiner vier (oder acht) Jahre Amtszeit wieder gehen.

    50 29 Melden
    • sambeat 20.01.2018 21:18
      Highlight Ich befürchte, er wird nicht vier, sondern acht Jahre im White House sein. Mich würds jedenfalls nicht verwundern... Aber ja: Irgendwann hat dieser Irrsinn ein Ende, und ich hoffe, dass die Welt dann noch in einem Stück ist, wenns soweit ist
      30 19 Melden
    • Xenon 20.01.2018 22:59
      Highlight Jop wäre Super!
      6 3 Melden
  • Selbstdenker97 20.01.2018 19:40
    Highlight Als ob sich diese Kultur nicht schon zuvor auf sehr tiefem Niveau bewegt hat.
    32 15 Melden
  • Majoras Maske 20.01.2018 19:36
    Highlight Damit die USA noch gerettet werden könnten, müssten sie dort fundamentale Fehler zugeben und korrigieren. Deren heiliges Wirtschaftssystem, dem "wir" ja nacheifern, ist für die Grossen und Reichen zugeschnitten. Sozialstaat? Lächerlich. Gesundheitssystem? Nur für die Wohlhabenden. Bildungssystem? Privatisiert. Medien? Dienen nur der politischen Propaganda. Historisch gesehen, haben Demokratien oftmals selber zerstört und in den USA ist vor lauter Wirtschaftsideologie keine Rettung in Sicht.
    40 11 Melden
  • Gonzolino_2017 20.01.2018 19:22
    Highlight Ein erster Schritt wäre halt auch, ihm nicht jeden Tag gefühlte 20x eine Plattform zu geben und selbst sein Schluckauf als Breaking News zu posten!
    162 18 Melden
  • Ökonometriker 20.01.2018 18:59
    Highlight Inflationsbereinigt ist das mediane US-Haushaltseinkommen seit 20 Jahren nicht mehr gewachsen. Das ist ziemlich miserabel. Am Ende wählt das Volk, nicht die immer reicher werdenden Eliten.

    Die Leute wollen daher wohl einfach etwas "anderes" - man hat es mit Obama versucht, der "Change" gepredigt hat. Als der Change nicht schnell genug kam, versuchte man sich eben am nächsten Marktschreier, der sich als Heilsbringer aufspielte.

    Wie lange wird es wohl dauern, bis ein Präsident anfängt, das Parlament und die Demokratie als "zu langsam" in Frage zu stellen und die Verfassung ändern möchte?
    31 6 Melden
  • Karl33 20.01.2018 18:57
    Highlight trump mag übel sein, aber alles kann man ihm auch nicht anhängen.

    dass etwa in us-universitäten literaturklassiker seit ein paar jahren verboten werden, ist nicht trumps verdienst.

    da sind noch etliche andere interessensgruppen an der vergiftung des politischen klimas massgeblich beteiligt. und wahrscheinlich passen die alle bestens mit trump zusammen.
    50 8 Melden
    • ujay 21.01.2018 04:43
      Highlight Quellen und Fakten für diese Behauptung sind?!.......:............
      4 9 Melden
  • NurEineMeinung 20.01.2018 18:55
    Highlight ... und ein paar Amerika-Fans links wie rechts im Bundeshaus eifern diesem Rüppel im selben Ton und Stil noch nach - toll!
    22 28 Melden
    • seventhinkingsteps 20.01.2018 21:11
      Highlight > links

      Quelle für diese Behauptung?
      16 22 Melden
  • Rockii 20.01.2018 18:49
    Highlight Die Watson Redaktion wird ein riesen Problem haben wenn Trump mal nicht mehr ist... wieviele Angestellte habt ihr um die täglichen Trump beiträge zu schreiben?? Unglaublich.
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  • Gelöschter Benutzer 20.01.2018 18:46
    Highlight Die Medien in den USA haben wesentlichen Anteil an dieser vergifteten Atmosphäre.
    Ein Jahr lang wurden potentielle Trump Wähler als white trash und einiges schlimmeres betitelt.

    Trump ist vor allem ein Clown und ein Ekel. Das er die Demokratie gefährdet ist allerdings Blödsinn in meinen Augen.
    Im Vergleich zur Tea Party Bewegung vor Jahren ist Trump geradezu harmlos eigentlich.
    Man stelle sich vor ein Ted Cruz wäre jetzt Präsident, der wäre dann wirklich gefährlich für die Demokratie.
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    • roger.schmid 21.01.2018 02:39
      Highlight Trump ist das Endresultat der Tea Party Bewegung. Die nationalistischen und religiösen Spinner haben geschlossen Trump gewählt.
      Das eine Minderheit der Bevölkerung damit "Erfolg" (Trump interessiert einen Schei.. um das Wohlergehen dieser Landeier) haben konnte ist der Unfähigkeit der Demokraten zu verdanken.
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    • ujay 21.01.2018 16:31
      Highlight @Bond. Der white Trash und anderer Bodensatz gehört zu Trumps Stammpublikum. Diese Tatsache kann man der Presse nicht absprechen.
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Dieser Käse ist gefährlicher als ein Schnellfeuergewehr, weil: USA!

Bevor wir zum Käse kommen, zieht euch kurz mal dieses Video rein:

Alles klar, oder? Schusswaffen einem 13-Jährigen zu verkaufen ist also unbedenklich, okay?

Aber wisst ihr, was eine reale Gefahr für die Bewohner der Vereinigten Staaten von Amerika darstellt? 

Käse.

Jap. Diverseste Käsesorten, die in Europa unbedenklich genossen werden können, werden von der Food and Drug Administration FDA, der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA, als gefährlich eingestuft. …

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