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Die Zahl der IV-Neurenten liegt unverändert bei rund 14'000



Die Zahl der neu zugesprochenen IV-Renten bleibt stabil. 2016 wurden 14'100 Neurenten zugesprochen, etwa gleich viele wie im Vorjahr. Seit dem Spitzenjahr 2003 hat die Zahl um die Hälfte abgenommen.

Die Zahl der laufenden Renten nimmt weiter ab. Im Januar waren es 219'100, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Dienstag mitteilte. Das sind 2900 Renten weniger als im Vorjahr, was einem Minus von 1.3 Prozent entspricht.

Die Abnahme gegenüber dem Höchststand von 2006 beträgt 15 Prozent. Bei den Zahlen handelt es sich um gewichtete Renten - die Summe der ganzen Renten und der Anteile der Teilrenten.

Zugenommen haben in den vergangenen Jahren die Massnahmen der IV zur beruflichen Eingliederung. Die Zahlen widerspiegelten die grundlegende Neuausrichtung der Invalidenversicherung von einer Renten- zu einer Eingliederungsversicherung, schreibt das BSV.

Das Bundesamt vermeldet auch die Zahlen zur Bekämpfung des Missbrauchs. 2016 hat die IV 1950 Ermittlungen abgeschlossen. Der Verdacht bestätigte sich in 650 Fällen. Im Vorjahr waren es 540 Fälle gewesen. Mit der Missbrauchsbekämpfung konnten im Jahr 2016 Einsparungen von 178 Millionen Franken erzielt werden, bei Kosten von rund 8 Millionen Franken.

Der Aufbau einer einheitlichen Missbrauchsbekämpfung durch die kantonalen IV-Stellen hatte 2008 begonnen. Die Aufbauphase sei nun beendet, schreibt das BSV. Das Verfahren habe sich etabliert. (sda)

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