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Preiskampf hat Folgen: UPC Cablecom zieht nach und lässt die Roaming-Gebühren purzeln

12.06.2015, 15:15

Die Tarife für Mobiltelefonie im Ausland (sog. Roaming) purzeln weiter. Die Kabelnetzbetreiberin UPC Cablecom senkt die Tarife für Handygespräche in der EU auf den 1. Juli deutlich. Statt 1.70 Fr. pro Minute bezahlen die Kunden neu 30 Rappen pro Minute.

Wie bebildern Journalisten eigentlich Artikel über Roaming? So. Gewisse Dinge bleiben eben für immer der Tradition verhaftet.
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SMS und mobile Daten kosten ebenfalls 30 Rp. pro SMS beziehungsweise 30 Rp. pro Megabyte (MB), wie Cablecom am Freitag bekannt gab. «Bei uns muss man im Gegensatz zu anderen Anbietern keine Optionen buchen oder im Besitz eines teuren Abos sein, um in den Genuss von günstigen Roamingtarifen zu kommen», erklärte Marketingchef Ivo Hoevel im Communiqué.

Bestehende wie neue Mobilfunkkunden könnten ohne weiteres Zutun von den neuen Tarifen profitieren. Als Einführungsaktion reduziert Cablecom die gesenkten Tarife nochmals um die Hälfte. Im Juli und August gelte für alle EU-Länder der Einheitstarif von 15 Rappen pro Minute, SMS oder Megabyte.

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Zunächst günstiger, dann teurer

Dschungelkompass.ch und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) reagierten positiv. Attraktiv sei das Angebot von Cablecom vor allem für Konsumenten, die sich nicht um Zusatzabos (so genannte Optionen) kümmern wollten und sich selten oder nie ausserhalb Europas aufhielten, hiess es in einem Communiqué.

Die neuen Tarife von Cablecom seien um einiges günstiger als die Standardtarife der anderen Anbieter. Wähle man jedoch die richtige Option seien andere Anbieter in der Regel günstiger als Cablecom, schreiben Dschungelkompass.ch und SKS.

Mit den im Juli und August gültigen Konditionen unterbiete Cablecom die Angebote aller Mitbewerber. Danach sei die Kabelnetzbetreiberin allerdings wieder teurer als andere Anbieter mit Optionen, befand Beyeler.

Orange (heute Salt) hatte im September eine Roaming-Flatrate eingeführt, die unbeschränkte Telefonie und SMS beinhaltet. Mitte Februar kündigte dann Branchenführer Swisscom an, Pauschalabonnemente auf die EU auszudehnen. (tat/sda)

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