Erdbeben erschüttert Vulkan

Flugverbot in Island nach Lava-Eruption von Bárdarbunga

23.08.14, 18:08 24.08.14, 10:36
A warning sign blocks the road to Bardarbunga volcano, some 20 kilometres (12.5 miles) away, in the north-west region of the Vatnajokull glacier August 19, 2014. The threat of an eruption of Iceland's Bardarbunga volcano has increased, according to the Icelandic Meteorological Office, with 'intense seismic activity' and 'ongoing magma movement' reported at the site of the volcano. The heightened activity around the volcano which began with an earthquake on Saturday, was the strongest earthquake in the area since 1996. The aviation colour code, used to indicate the level of risk a volcano poses to air travel, has been changed to orange, the second-highest level the met office said. Picture taken August 19.   REUTERS/Sigtryggur Johannsson (ICELAND  - Tags: ENVIRONMENT)

Warnschild in der Umgebung des Vulkans. Bild: STRINGER/REUTERS

Ein schweres Erdbeben hat den isländischen Vulkan Bárdarbunga erschüttert. Das Beben erreichte die Stärke 5,3, wie der Geophysiker Gunnar Gudmundsson vom Isländischen Meteorologischen Institut der Nachrichtenagentur DPA am Sonntag sagte. Der Vulkan hatte am Samstag bei einer kleinen Eruption Lava ausgestossen. Bereits seit Tagen waren Erschütterungen in dem Gebiet registriert worden. 

Die Behörden riefen die Warnstufe Rot aus und verhängten in einem grossen Radius um den Vulkan ein Flugverbot. Alarmstufe Rot bedeutet, dass ein Ausbruch des Vulkans bevorsteht oder schon begonnen hat und dass der Vulkan eine grossen Menge Asche ausstossen könnte. Bereits 2010 hatte ein Ausbruch des isländischen Gletschervulkans Eyjafjallajökull den Flugverkehr in weiten Teilen Europas lahmgelegt. 

Auf der Spitze des Vulkans Bárdarbunga befindet sich der Vatnajökull-Gletscher. Die Region ist wegen dieses Gletschers – des grössten auf Island – bei Touristen sehr beliebt. Gudmundsson sagte, Experten beobachteten das Gebiet. Sie seien sich aber nicht sicher, ob der Vulkan ausbrechen werde. Kontrollflüge am Samstag hatten keine Anzeichen von Aktivität auf der Oberfläche des Gletschers festgestellt. (dwi/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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