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USA und Deutschland weisen russische Diplomaten aus



Als Reaktion auf den Giftanschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal weisen die USA 60 Mitarbeiter von diplomatischen Vertretungen Russlands aus. Regierungsmitarbeiter sagten, bei ihnen handle es sich um «bekannte Mitarbeiter der Geheimdienste».

Zudem werde das russische Konsulat in Seattle auf Anweisung von Präsident Donald Trump komplett geschlossen, hiess es am Montag in Washington.

Auch Deutschland kündigte die Ausweisung von vier russischen Diplomaten an. Nach dem Giftanschlag auf Skripal trage Russland noch immer nicht zur Aufklärung bei, schrieb Aussenminister Heiko Maas am Montag zur Begründung im Kurzbotschaftendienst Twitter. «Wir senden damit auch ein Zeichen der Solidarität mit Grossbritannien

Die betroffenen Diplomaten müssten Deutschland innerhalb von sieben Tagen verlassen, teilte das Auswärtige Amt am Montag mit. Diese Aufforderung sei der russischen Botschaft übermittelt worden. Zugleich wurde betont, Berlin bleibe weiterhin zum Dialog mit Russland bereit. (sda/afp/dpa)

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