Wetter
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hohe Niederschlagsmengen verhindern Wawrinkas Tennis-Match in Genf. Bild: EPA/KEYSTONE

35 Millimeter Niederschlag in 20 Minuten: Es schüttete wie aus Kübeln

22.05.18, 22:39 23.05.18, 07:57


Heftige Gewitter haben sich gestern und in der Nacht auf heute an vielen Orten in der Schweiz entladen. An manchen Orten gab es über 60 Millimeter Niederschlag. Für die gesamte Alpennordseite galt laut Meteo Schweiz die Alarmstufe drei für Gewitter.

Im Laufe des Dienstagabends begannen sich die zunächst nur lokalen Schauer- und Gewitterzellen immer weiter auszubreiten und miteinander zu verbinden. In der ersten Nachthälfte schüttete es schliesslich von Bern bis zum Alpstein teilweise wie aus Kübeln, wie meteonews.ch am Mittwochmorgen meldet. Besonders betroffen war der Kanton Luzern, 30 bis knapp 40 Liter Regen innert 6 Stunden brachten hier so manche Kanalisation an den Anschlag. 

Laut dem Twitterkanal von Meteo Schweiz fiel in Belp in nur 20 Minuten fast 35 Millimeter Regen. In den letzten sechs Stunden sogar 62 Millimeter.

«Besonders gefährlich ist dabei, dass die Gewitter mit der jetzigen Wetterlage wegen dem fehlenden Höhenwind beinahe ortsfest bleiben und so lokal in kurzer Zeit grosse Niederschlagsmengen bringen können», schreibt Meteo News in einer Mitteilung.

Der Regen verhindert auch den ersten Auftritt von Stan Wawrinka am diesjährigen Geneva Open. Die Zweitrunden-Partie Wawrinkas gegen den Amerikaner Jared Donaldson muss auf Mittwoch verschoben werden. (leo/sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ragnar E. Rhett 23.05.2018 08:12
    Highlight War da nicht wawrinka beleidigt weil ihm genf zu wenig startgeld bot & er schmollend deshalb er sich nicht willkommen fühlte ?? ..... und jetzt doch genf ??
    1 0 Melden

Wohl eher Scheinheiligen: Warum die Wetterregel mit den Eisheiligen Schwachsinn ist

Am Freitag beginnen die Eisheiligen. Doch das Datum ist falsch – und überhaupt stimmt die Wetterregel aus dem Mittelalter nicht mehr.

«Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis die Sophie vorüber ist.» Gemeint ist in dieser alten Bauernregel die «kalte Sophie», die am 15. Mai das Ende der am Freitag beginnenden Eisheiligen markiert. Die vier Heiligen Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius sollen der Sage nach an ihrem jeweiligen Namenstag vom 11. bis zum 14. Mai im gesamten mitteleuropäischen Raum für Bodenfrost und Kälte sorgen.

Sophia von Rom bringt als letzte Heilige einen frostigen Tag, bevor mit der zurückkehrenden …

Artikel lesen