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Seco rechnet mit BIP-Wachstum von 2,4 Prozent in der Schweiz



Die Ökonomen des Bundes haben ihre Prognosen für das Schweizer Wirtschaftswachstum 2018 und 2019 bestätigt. Sie erwarten unverändert für 2018 ein reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,4 Prozent. Für 2019 lautet die Prognose ebenfalls unverändert zur letzten Schätzung im März +2,0 Prozent.

Zum einen kurbeln die robuste Weltkonjunktur und die günstige Wechselkursentwicklung die Nachfrage nach Schweizer Produkten an, heisst es in einer Mitteilung des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) vom Dienstag. Auch von der heimischen Wirtschaft kämen zunehmend positive Impulse.

Alstom concern in Birr, canton of Aargau, Switzerland. Production hall of Alstom. Pictured on August 22, 2012. The Alstom repair service is checking the pieces that have to be repaired. The Swiss Alstom group  (French company) counts roughly 6000 employees and is one of the biggest Swiss industrial companies. The headquarter of the branch

Das Seco sieht positive Impulse von der heimischen Wirtschaft. Bild: KEYSTONE

«Aufschwung intakt trotz Risiken», resümiert das Seco. Doch die weltwirtschaftlichen Risiken hätten sich zuletzt erhöht, mahnen die Ökonomen des Bundes.

Risiken steigen

Der Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern etwa habe eine neue Eskalationsstufe erreicht. Sollte es hier zu einer weiteren Zuspitzung bis hin zu einem Handelskrieg kommen, wäre mittelfristig mit einer erheblichen Bremswirkung für den Welthandel zu rechnen. Dies würde laut Seco die Schweizer Exporte und damit auch das Wirtschaftswachstum der Schweiz schmälern.

Das Seco stellt zudem eine steigende politische Unsicherheit in Italien fest. Dort führe das neue Regierungsprogramm zu grosser Verunsicherung. Sollte sich die Lage massiv zuspitzen, könnte es nach Einschätzung des Seco zu Finanzmarktturbulenzen kommen. Der Schweizer Franken könnte in der Folge deutlich aufwerten, was Konsequenzen für die hiesige Wirtschaft hätte.

Unverändert gegenüber der letzten Prognose bestehe zudem im Inland das Risiko einer stärkeren Korrektur der Bauwirtschaft als prognostiziert. (awp/sda)

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Video: srf

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