Review
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Das ist es also, das 119 Franken teure Nokia 2: Ich konnte es rund drei Wochen ausgiebig testen. bild: hmd

Das Nokia 2 ist der Beweis: Ein gutes Smartphone für 100 Franken ist möglich

Aktuelle Top-Smartphones kosten teils über 1000 Franken. Das Nokia 2 ist rund zehnmal günstiger – und der Akku hält drei Tage oder länger. Ob das Budget-Handy auch sonst überzeugt, zeigt unser Test.

21.02.18, 19:50 22.02.18, 13:54


Das neue Nokia 2 demonstriert eindrücklich, wie viel Smartphone man inzwischen für rund 100 Franken bekommt. Es zeigt aber auch, wo die Grenzen solcher Budget-Geräte liegen. Ich habe das neue Android-Smartphone der Finnen 20 Tage lang im Alltag getestet.

Wer es günstig mag, eine möglichst lange Akkulaufzeit wünscht und trotzdem nicht auf schnelle Betriebssystem-Updates verzichten will, sollte nun weiterlesen.

Wer mit dem Nokia 2 liebäugelt, tut dies wohl primär des Preises wegen. Gerade mal 119 Franken verlangt der finnische Hersteller HMD für das brandneue Handy. Im Handel dürfte es erfahrungsgemäss bald für rund 100 Franken zu finden sein. Dieses Preisschild sollte man auch beim Lesen dieses Testberichts im Hinterkopf behalten, da wir an ein 100-Franken-Gerät ganz andere Anforderungen stellen als an ein 1000 Franken teures Smartphone.

Ist der Akku wirklich so gut?

Unter der abnehmbaren Rückseite verbirgt sich ein gewaltiger Akku mit einer Kapazität von 4100 Milliamperestunden (mAh). Zum Vergleich: Das iPhone 8 hat einen Akku mit 1821 mAh und das iPhone X 2716 mAh. bild: watson

«Das Nokia 2 läuft länger als jeder Duracell-Hase.»

Nebst dem Preis ist der Monster-Akku das mit Abstand wichtigste Argument für das Nokia 2. An einem normalen Tag verbrauche ich maximal 30 Prozent der Akkukapazität, der Akku hält also drei bis vier Tage durch. So etwas habe ich bei einem Smartphone definitiv noch nie erlebt. Zum Vergleich: Mein fast 1000 Franken teures Galaxy Note 8 (ein Testgerät von Samsung), muss spätestens nach 1,5 Tagen ans Ladegerät.

Mit 4100 mAh hat das Nokia 2 den stärksten Akku aller Smartphones, die ich je getestet habe. In einem iPhone 8 oder 7 ist der Akku beispielsweise nicht halb so gross. 

Nach genau 2 Tagen Laufzeit zeigt der Akkustand 64% an

HMD verspricht zwei Tage Akkulaufzeit, bei mir hält der Akku je nach Nutzungsintensität drei bis vier Tage durch – dies ohne aktivierten Stromsparmodus. bild: watson

Nach 4 Tagen steht die Akkuanzeige bei 14%

Seit dem letzten Aufladen sind 96 Stunden vergangen. Vier Tage Akkulaufzeit sind also realistisch. Wenn der Akku unter 15% fällt, aktiviert sich der Stromsparmodus. bild: watson

Smartphones mit so grossen Akkus sind rar gesät. Eine Alternative zum Nokia 2 ist beispielsweise das Lenovo P2 mit einem noch grösseren 5100-mAh-Akku.

Bekomme ich die neuste Android-Version?

Auch der Google Assistant ist da, allerdings reagiert die Spracherkennung immer mit einer gewissen Verzögerung. bild: watson

«Das Betriebssystem ist so aktuell und sicher wie bei einem 1000-Franken-Smartphone.»

Wer bislang ein sehr günstiges Android-Smartphone kaufte, musste in aller Regel damit leben, dass das Gerät von Anfang an mit einer veralteten Betriebssystem-Version ausgestattet ist, kaum je ein Betriebssystem-Update erhält und selbst Sicherheitslücken nicht oder erst nach Monaten gestopft werden. 

Ganz anders beim Nokia 2: Das 119 Franken teure Budget-Handy wird mit Android 7.1.1 ausgeliefert. Das ist insofern erwähnenswert, da die meisten neuen Top-Smartphones der Konkurrenz ebenfalls mit Android 7.1.1 laufen. Laut HMD erhält das Nokia 2 auch das Update auf die neuste Betriebssystemversion Android 8.1.

Dass ein Günstig-Handy die neusten Betriebssystem-Updates erhält, ist in der Android-Welt eine Ausnahme. Genau so wichtig ist, dass HMD Googles monatliche Sicherheitsupdates für Android extrem schnell ausliefert. So kommt es, dass mein Günstig-Nokia mit dem neusten Februar-Update läuft, während auf meinem zehn Mal teureren Top-Smartphone von Samsung erst das Sicherheitsupdate für den Januar installiert ist.

Wie lange erhalte ich Updates?

bild: hmd

Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern verändert HMD Googles originale Benutzeroberfläche von Android nicht. Daher können die Finnen über den ganzen Lebenszyklus eines Smartphones rasch neue Feature-Updates ausliefern.

Darüber hinaus hat sich HMD verpflichtet, seine Smartphones mit monatlichen Sicherheits-Updates zu beliefern, also stets auf dem neusten Stand zu halten. Ich habe in den letzten Monaten bereits das Nokia 3 und 8 getestet und kann bestätigen, das die Updates jeden Monat eintreffen.

Die Sicherheits-Updates werden die ersten beiden Jahre monatlich ausgeliefert, ab dem dritten Jahr voraussichtlich nur noch jedes Quartal. Für einen längeren Zeitraum gibt HMD keine Update-Garantie, da man unmöglich wissen könne, ob die Smartphones von heute mit Googles Android in vier Jahren noch kompatibel seien oder zu stark verlangsamt würden.

Stand heute ist die Update-Politik von HMD vorbildlich. Die regelmässigen Software-Aktualisierungen dürften dafür sorgen, dass Nokia-Phones überdurchschnittlich lange genutzt werden, was auch der Umwelt zugute kommt. Wer ein 119 Franken teures Nokia 2 kauft, hat für mindestens drei Jahre ein Gerät, das ähnlich aktuell und sicher wie ein iPhone oder Pixel-Smartphone von Google ist, die beide ungleich mehr kosten.

Wie sieht es mit den Anschlüssen aus?

bild: hmd

Bei einem Budget-Handy würde man vermuten, dass der Hersteller an allen Ecken und Enden spart, also auch bei den Anschlüssen. Natürlich musste auch HMD Kompromisse eingehen (dazu später mehr), aber bei den wichtigen Anschlüssen wurde (fast) nichts weggelassen.

Das Nokia 2 hat einen klassischen Kopfhöreranschluss sowie einen Micro-USB-Anschluss für das Ladekabel. Dass HMD zugunsten eines möglichst tiefen Preises auf den schnelleren USB-C-Anschluss verzichtet, der die Schnellladung des Akkus ermöglicht hätte, ist verständlich. So dauert es nun aber über vier Stunden, bis der vollständig entleerte Riesenakku wieder geladen ist. Da man den Akku an einem Tag fast unmöglich entleeren kann, ist das gemächliche Aufladen zu verschmerzen.

Entfernt man die Rückseite aus Kunststoff, findet man die Einschübe für zwei SIM-Karten sowie den separaten Platzhalter für eine microSD-Speicherkarte. Man kann also zwei SIM-Karten und eine Speicherkarte gleichzeitig nutzen.

Eine solche Speicherkarte sollte man sich gleich dazukaufen, falls man noch keine hat, da der interne Speicher mit gerade mal 8 GB äusserst knapp bemessen ist.

Wie gut ist das Display?

Vor wenigen Jahren wäre das Display im Nokia 2 ein Top-Display gewesen. Heute ist es grundsolide, allerdings zum Bruchteil des Preises, den man vor ein paar Jahren für ein Premium-Smartphone hinblätterte. bild: hmd

Mit seiner 5-Zoll-Diagonale entspricht das Display ziemlich genau der Durchschnittsgrösse der heute verkauften Smartphones. Das LCD-Display ist ausreichend hell (maximal 500 Nits) und hat mit 1227:1 ein mehr als gutes Kontrast­verhältnis. Auch die Auflösung von 1280 Mal 720 Pixel ist vollkommen ausreichend.

Auf dem 5-Zoll-Display kommt man auf eine Punktdichte von 294 Pixel pro Zoll. Zum Vergleich: Das Display im rund sieben Mal teureren iPhone 8 stellt 326 Pixel pro Zoll dar. Der Unterschied ist von blossem Auge unmöglich zu sehen. Kurz gesagt: Das Display im Nokia 2 ist ebenfalls gestochen scharf. Eine noch höhere Auflösung braucht man eigentlich nur für VR-Anwendungen, aber dafür wäre das Nokia 2 viel zu langsam.

Pures Android? Und wie sieht's mit den Apps aus?

Pures Android: Nebst den Google-Apps sind keine ungewünschten Apps vorinstalliert. bild: watson

Auf dem Nokia 2 ist, von ein paar kosmetischen Anpassungen abgesehen, das pure, sprich nicht modifizierte Original-Android von Google installiert. Es gibt also keine modifizierte Benutzeroberfläche wie bei Samsung oder Huawei.

Nach dem ersten Starten werden automatisch einige Google-Apps wie Gmail, Google Maps, YouTube oder Google Fotos installiert. HMD verzichtet aber konsequent darauf, weitere Apps ungefragt auf dem Handy zu installieren.

Wie schnell ist ein 100-Franken-Handy?

Das GIF zeigt die pure Android-Benutzeroberfläche und wie lange es dauert, bis die SBB-App startet. gif: watson

Dass ein sehr günstiges Handy nicht mit Extras wie Gesichtserkennung, Fingerabdruckscanner oder kabellosem Laden aufwarten kann, muss vermutlich nicht weiter erläutert werden. Was der Kunde hingegen auch in diesem Preissegment erwarten darf, ist ein einigermassen schnelles und flüssiges Arbeitstempo des Geräts.

Die Gretchenfrage lautet also: Ist HMD mit dem Nokia 2 ein guter Kompromiss zwischen sehr günstigem Preis und ausreichender Geschwindigkeit gelungen?

«Das Nokia 2 ist sehr günstig, aber eben auch langsam.»

Die gute Nachricht: Android 7.1.1 läuft auf dem Budget-Handy mit nur 1 GB Arbeitsspeicher grundsätzlich flüssig. Das ist nicht weiter erstaunlich, da Google sein Betriebssystem laufend für leistungsschwache Geräte optimiert und HMD eben das unveränderte Android von Google nutzt. Es gibt bei Nokia-Smartphones folglich keine Probleme mit schlecht programmierten Benutzeroberflächen, die jedes Smartphone ausbremsen können. 

Die schlechte Nachricht: Um die Kosten tief zu halten, hat HMD einen vergleichsweise langsamen Snapdragon-212-Prozessor verbaut – und das spürt man. Das Arbeitstempo ist freundlich gesagt gemächlich, Apps nehmen sich auch mal mehrere Sekunden Zeit, um zu starten. Ist die App bereits geöffnet worden, sprich im Arbeitsspeicher, geht alles etwas flotter, aber eine Rakete ist das Nokia 2 definitiv nicht. Selbst beim Schliessen von Apps nimmt sich das Handy bisweilen eine kurze Auszeit, bis man zurück auf den Homescreen gelangt. 

Eine spürbare Verbesserung könnte das Update auf Android 8.1 bringen. Google optimiert Android-Apps wie Gmail, Chrome, Google Maps etc. in der sogenannten Android 8 Go Edition speziell für langsame Geräte wie das Nokia 2. Das Handy soll so schneller laufen und mehr freien Speicherplatz bieten.

Ich bin vor drei Wochen vom superschnellen Samsung Galaxy Note 8 auf das langsame Nokia 2 umgestiegen. Nach wenigen Tagen gewöhnt man sich automatisch an das gemächlichere Tempo. Für genügsame Nutzer, die ihr Smartphone nur gelegentlich zum Telefonieren, für WhatsApp oder News-Apps nutzen, ist das Nokia 2 vermutlich ausreichend schnell. Vermutlich, weil es eben sehr subjektiv ist, ob man im Alltag mit der Performance zufrieden ist.

Auf jeden Fall gilt: Poweruser, die ständig zwischen zig Apps wechseln und 3D- oder gar VR-Games spielen wollen, sollten einen weiten Bogen um das Handy machen. 

Ist es sexy?

Der Rahmen ist aus Alu. Entgegen dem Trend lässt sich die Rückseite aus Kunststoff einfach öffnen. bild: hmd

«Es sieht okay aus, aber innovativ ist anders.»

Das Design kann man als klassisch-elegant beschreiben, andere würden wohl altbacken oder langweilig sagen. Von vorn sieht es wie gefühlt die Hälfte aller anderen Handys aus, der Alurahmen ist Standard und die Rückseite aus Kunststoff gewinnt auch keinen Schönheitswettbewerb. Aber hey, wer bei einem 100-Franken-Handy mit einem gigantischen Akku auch noch innovatives Design erwartet, lebt auf dem falschen Planeten.

Wer etwas mehr Chic möchte, sollte sich das nur 50 Franken teurere Nokia 3 anschauen. Deutlich edler wird es in der Mittelklasse mit dem Nokia 5 und 6. Design-Fans kommen mit dem Nokia 8 auf ihre Kosten, zumal es das Premium-Smartphone inzwischen für unter 500 Franken gibt.

Kann ein so günstiges Handy gute Fotos schiessen?

«Es schiesst Fotos, aber die sehen wie Handy-Fotos von 2013 oder früher aus.»

Wer die Vergleichsfotos in der oben stehenden Slideshow betrachtet hat, weiss Bescheid: Es lässt sich wenig Positives über die Kameras im Nokia 2 sagen. Die Fotos sind blass, verwaschen und meist zu dunkel. Dies gilt für Haupt- und Selfiekamera. Da man in einem 100-Franken-Handy keinen optischen Bildstabilisator erwarten kann, braucht man bei schlechtem Licht zudem eine ruhige Hand, damit das Foto nicht verwackelt.

Fairerweise muss erwähnt werden, dass die meisten Handy-Fotos bei gutem Licht im Freien geschossen werden. Unter solch idealen Bedingungen kann man selbst aus dieser Billig-Kamera ansprechende Fotos herauskitzeln. Insofern ist die Kamera kein Totalausfall.

Vermutlich ist die Bildqualität sogar vergleichbar mit Top-Smartphones vor fünf bis sechs Jahren, die das Vielfache des Nokia 2 gekostet haben. Da Handy-Kameras in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht haben, wirken die Fotos trotzdem wie aus einer anderen Zeit. Angesichts des Preises geht dies trotzdem in Ordnung.

Liegt es gut in der Hand?

bild: hmd

Jup. Sehr gut sogar. Das 5-Zoll-Display ist ausreichend gross, aber nicht zu gross. Die griffige Rückseite aus Kunststoff hat gegenüber Alu und Glas den Vorteil, dass das Smartphone viel weniger schnell aus der Hand rutscht und bei einem Sturz kaum Schaden nimmt. 

Und wo ist der Haken?

Nach dem ersten Starten ist bereits mehr als die Hälfte des Speichers belegt. Ohne Speicherkarte geht fast gar nichts. bild: watson

Das Nokia 2 für 119 Franken ist das aktuell günstigste HMD-Smartphone und bildet mit dem Nokia 3 für 159 Franken die Einsteigerklasse der Finnen. Gegenüber dem Nokia 3 wurde bei den technischen Spezifikationen weiter abgespeckt: Statt 2 GB Arbeitsspeicher gibt es beim Nokia 2 noch 1 GB und der interne Speicher wurde auf 8 GB halbiert. Und genau hier beginnen die wirklich schmerzenden Probleme.

«Der interne Speicher ist voll, bevor du alle Apps installiert hast.»

Eigentlich wollte ich zuerst ein Backup meines Galaxy Note 8 auf dem Nokia 2 installieren. Das Problem: Der mit 8 GB winzige interne Speicher ist dafür viel zu klein. Das Betriebssystem belegt 4,6 GB, es bleiben also gerade mal 3 GB für Apps, Fotos, Musik etc. übrig.

Natürlich lässt sich argumentieren, dass Käufer eines Budget-Smartphones vermutlich nur eine Handvoll Apps nutzen und natürlich lässt sich das Speicherplatzproblem mit einer microSD-Karte aus der Welt schaffen. Aber im Jahr 2018 ein Smartphone mit 8 GB Speicher zu verkaufen ist dreist – egal wie günstig das Teil ist.

Es lässt sich zwar öffnen, aber den Akku kannst du trotzdem nicht (einfach) wechseln

Die Rückseite des Nokia 2 lässt sich einfach abnehmen. SIM- und SD-Speicherkarte lassen sich so spielend leicht einsetzen. Wer gehofft hat, dass sich auch der Monster-Akku mit einem Handgriff austauschen lässt, den muss ich enttäuschen. Der Akku ist hinter einer Metallabdeckung versteckt, die sich nur mit einem speziellen Schraubenzieher ablösen lässt.

Es ist weder kratz- noch wasserfest

Der Alurahmen ist das optische Highlight des Nokia 2. Zumindest von der Seite betrachtet muss sich das Günstig-Handy nicht vor der weit teureren Konkurrenz verstecken. Blöd nur, dass bereits nach zwei, drei Wochen die ersten Kratzer sichtbar sind, obwohl mir das Handy nie aus der Hand gefallen ist. Ich schwöre.

Laut Manual ist das Nokia 2 nicht wasserfest. Ein paar Spritzer wird es natürlich überstehen – HMD spricht von Tropfwasserschutz – aber ins Wasser werfen sollte man es definitiv nicht. Auch hier muss ich mich wiederholen: Während teure Smartphones inzwischen in der Regel wasserfest sind, kann man dies von einem 100-Franken-Handy noch nicht erwarten. 

Welche Farben gibt's?

bild: hmd

Das Nokia 2 gibt es in den Farben Zinn/Schwarz, Zinn/Weiss und Kupfer/Schwarz.

Was steckt sonst noch in der Packung?

bild: watson

Nebst dem Handy sind das Lade- und Datenkabel (microUSB 2.0) sowie die üblichen Billig-Kopfhörer enthalten. 

Für wen eignet sich das Nokia 2?

HMD hat das Nokia 2 im Herbst 2017 zuerst in Indien veröffentlicht. Mit grossem Akku und kleinem Preis ist es prä­de­s­ti­niert für Schwellenländer, aber auch in der Schweiz gibt es eine Nische für Budget-Geräte. Potenzielle Käufer sind Wenignutzer (Prepaid-Kunden), die ihr Telefon vor allem zum Telefonieren sowie für WhatsApp oder SMS nutzen.

Da es zwei SIM-Karten unterstützt, ist es ein passables Zweithandy für Menschen, die oft im Ausland weilen. Auch als Einsteiger-Smartphone für Jugendliche, als Ferienhandy oder als Navigationsgerät im Auto könnte es Verwendung finden.

Das Fazit

Es ist kein schlechtes Smartphone, dieses Nokia 2. Das Problem ist halt, dass bei einem so engen Kostenkorsett keine Wunder möglich sind: Im Handy steckt ein langsamer Prozessor aus dem Jahr 2015. Apps starten träge, die Kamera ist im besten Fall mittelmässig und der interne Speicher wurde aufs Minimum reduziert. Für ein so günstiges Gerät punktet es mit einem bemerkenswert guten Display und der Akku spielt in einer eigenen Liga.

Von der Günstigkonkurrenz aus China hebt sich das 100-Franken-Smartphone aus Finnland durch schnelle Software-Updates ab. Dass HMD auch seine günstigsten Nokia-Phones mit raschen Updates versorgt, ist in der Branche nach wie vor die löbliche Ausnahme.

Der Spagat zwischen sehr günstig und ausreichend schnell gelingt beim Nokia 2 trotzdem nur bedingt. Unter dem Strich fällt es mir schwer, für das Nokia 2 eine Kaufempfehlung auszusprechen. Nicht weil das Handy schlecht wäre, sondern weil man für 180 bis 250 Franken deutlich bessere Smartphones bekommt – etwa das Nokia 5 oder 6. Das gering bessere Nokia 3 – das allerdings nur einen durchschnittlichen Akku hat – bekommt man ab etwa 140 Franken. Wer mehr Budget hat, kauft mit dem Honor 9 von Huawei oder Nokia 8 Top-Geräte für 350, respektive knapp 500 Franken, die kaum Wünsche offen lassen.

Pro und Kontra Nokia 2

extrem lange Akkulaufzeit
gutes Display (für den Preis)
schnelle Updates (für mind. 3 Jahre garantiert)
Pures Android (keine Bloatware)
Speicher erweiterbar
Kopfhöreranschluss
Dual-SIM-Version verfügbar
der Preis stimmt

langsam
zu kleiner interner Speicher
schwache Haupt- und Selfiekamera
nicht kratzfest
nicht wasserfest (nur Tropfwasserschutz)

Das Nokia 2 in Zahlen:

Umfrage

War dieser Testbericht für dich hilfreich?

  • Abstimmen

834 Votes zu: War dieser Testbericht für dich hilfreich?

  • 73%5 (sehr hilfreich)
  • 24%4
  • 3%3
  • 0%2
  • 0%1 (überhaupt nicht hilfreich)

Hinweis: Das Testgerät wurde uns von HMD für rund drei Wochen zur Verfügung gestellt. 

So schaltest du die versteckte Karte auf deinem iPhone aus

Video: watson/Lya Saxer

Warum das unterschätzte Nokia 8 ein echter Geheimtipp ist

Die neusten Handys, Tablets und PCs im Test

Back to the Future – so gut ist das iPhone X wirklich

Top oder Flop? Das musst du über die neue Apple Watch wissen

Das Pixel 2 ist mehr als nur eine Alternative zum iPhone

Wie in den 90ern: Der Mini-Super-Nintendo ist genau so cool, wie wir gehofft haben

14 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter Geheimtipp ist

14 Dinge, die jeder Mac- und PC-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

14 Gründe, warum der Surface Laptop der fast beste Laptop ist, den ich je getestet habe

7 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Handy grossartig ist

Samsungs Galaxy Note 8 ist ein iPhone auf Steroiden – mit einem fürchterlichen Preis

13 Dinge, die jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen iMac-Killer wissen muss

10 Gründe, warum das grosse iPad Pro (fast) perfekt ist für dich

12 Gründe, warum das Zenbook das fast beste Laptop ist, das ich je getestet habe

Warum Nintendos Switch die innovativste Spiel-Konsole ist, die ich je getestet habe

Schön scharf! So schlägt sich das Sony Xperia XZ gegen das iPhone 7

13 Dinge, die jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

Warum dieses Smartphone die perfekte Alternative zu iPhone oder Galaxy ist

LG G5 im Test: Das magische Handy, das sich immer wieder verbessern lässt

Halb Tablet, halb Notebook: Das taugt das neue Galaxy Tab 

iPhone SE: Dieser rosarote Zwerg hat mächtig Power

Was taugt das neue iPad? Das kleine iPad Pro im grossen Test

Galaxy S7 und S7 Edge im grossen Test: So gut sind die besten Android-Handys wirklich

12 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Handy grossartig ist

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
41
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Manticore 22.02.2018 17:01
    Highlight Ach, das Smartphone mit einem Bildschirm der eine tiefe Auflösung hat und einen alten langsamen Prozessor brucht kaum Akku...
    2 1 Melden
  • Oh Dae-su 22.02.2018 04:42
    Highlight Ich hab mir vor einiger Zeit in Shanghai das Xiaomi Redmi 4X (32GB, 3GB Arbeitsspeicher, 4100mAh, SD435) für umgerechnet etwa 130Fr. gekauft. Das scheint mir irgendwie ein besserer Deal als dieses Nokia zu sein.
    Updates sind bei Xiaomi auch top.
    9 8 Melden
    • pat86 22.02.2018 08:08
      Highlight 130.- inklusive Flugtickets?
      13 1 Melden
    • Bruno S. 88 22.02.2018 13:55
      Highlight @Pat86
      Ich habe 140.- für das gleiche Handy bezahlt mit Versand.
      Schon mal was von Aliexpress gehört oder möchtest du einfach nur trollen?
      3 0 Melden
    • pat86 22.02.2018 14:40
      Highlight nein, mir gehts gar nicht ums trollen.
      klar wenn man es per aliexpress kaufen kann für 140.- dann kann es tatsächlich ein guter deal sein (ich kenne das gerät und das angebot nicht).
      meine frage bezog sich auf die aussage dass das gerät _in shanghai_ (also vor ort) gekauft wurde. somit würde für mich das gerät mehr als 130.- kosten
      2 2 Melden
  • Posersalami 22.02.2018 01:35
    Highlight Klingt erstmal interessant. Gut, wenn mal ein Hersteller auf die unverschämten Margen drückt. Da fehlen ein paar wichtige Dinge:

    Ist Kinderarbeit im spiel?

    Wie oft telefoniert das Nokia 2 nach Hause oder zu Google? Kann ich als Käufer die Datenkrake aussperren?
    6 20 Melden
  • Isiosi 22.02.2018 01:10
    Highlight Dank dem nicht fehlenden Kopfhöreranschluss und der langen Batterielaufzeit spricht mich dieses Gerät tatsächlich mehr an als ein Galaxy S9 oderso.
    12 2 Melden
  • Exodus 21.02.2018 23:14
    Highlight Ich habe ein älteres Nokia Lumia mit Windows Phone-Betriebssystem, und ich bin zufrieden damit. Die Apps-Auswahl ist wie bekannt nicht gross, aber übers Internet könnte man vieles erledigen.
    Im allgemein finde ich das Windows Phone (oder das neue Windows 10 Mobile)-Erlebnis einzigartig.
    Es macht mich traurig zu wissen, dass die neue Nokia Smartphones mit Android-Betriebssystem laufen.
    Ich hoffe immer noch auf ein Comeback von Nokia mit Microsoft Windows-Betriebssystem.
    11 16 Melden
    • Posersalami 22.02.2018 07:29
      Highlight Sie haben schon mitbekommen, dass Nokia „dank“ Winzigweich für einige Jahre keine Mobilgeräte mehr hergestellt hat?
      5 4 Melden
  • San Doro 21.02.2018 22:25
    Highlight Eine gute Kamera wäre mir wichtig gewesen da lege ich auch gerne 30fr mehr auf den tisch, dann wäre es der perfekte Allrounder. Ip65 und taschenlampe hats ja oooder?
    3 8 Melden
    • zettie94 21.02.2018 22:56
      Highlight Eine gute Kamera kriegst du nicht für 30 Franken mehr... Eine "gute" Kamera haben heute, wenn überhaupt, nur die Top-Smartphones.
      11 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 21.02.2018 22:20
    Highlight Mit 2 Sim-Slots scheint mir das ein perfektes Reisehandy zu sein.
    20 0 Melden
  • Bruno S. 88 21.02.2018 22:02
    Highlight Wer auf einen schweizer Zwischenhändler verzichten kann/will findet in China Smartphones mit besserem Preis-Leistungsverhältniss. 1GB Ram ist schon verdammt wenig...
    8 16 Melden
    • zettie94 21.02.2018 22:56
      Highlight Haben die auch zwei Jahre garantierte Sicherheitsupdates?
      9 6 Melden
    • Bruno S. 88 22.02.2018 13:59
      Highlight Sicherheitsupdates: Ja.
      Garantie: Nein.
      Aber für eine Garantie in der Schweiz (nicht die Sachgewährleistung nach OR) bezahlt man zusätzlich mehr als ein günstiges China Handy kostet.
      1 1 Melden
  • Gianni48 21.02.2018 21:49
    Highlight Nokia ist in Bezug auf Sicherheitsupdates vorbildlich, auch die Upgrades auf neue Android Versionen kommen sehr schnell. Mein Nokia 8 hat bereits Version 8.1, nach 7.0 beim Kauf und 8.0 Ende Dezember 17. Mein Nokia 6 hat Mitte Februar die Version 8.0 bekommen. Alle haben das Sicherheitsupdate mit Datum 1.2.2018! Nach vielen Jahren Samsung bin ich von Nokia begeistert, weil das Preisleistungsverhältnis exzellent ist.
    30 0 Melden
  • ARoq 21.02.2018 21:40
    Highlight Ich habe mir vor 5 Jahren vorgenommen ein Smartphone zu kaufen, wenn mein altes Nokia den Geist aufgibt. Leider läuft es immer noch.
    78 2 Melden
  • zettie94 21.02.2018 21:00
    Highlight Das Problem mit der Kratzfestigkeit hat leider auch die Mittelklasse. Beim Nokia 5 war nach 2 Wochen in der Hosentasche der Rand vielerorts bereits nicht mehr schwarz, sondern silbrig.
    Ansonsten ein Top-Gerät und die häufigen Updates kann ich bestätigen.
    15 1 Melden
    • Pana 21.02.2018 23:03
      Highlight Same here, Nokia 6. Aber stabil ist das Teil, da machen die paar silber Kratzer nichts aus. Ist auch genug runtergefallen, ist ja auch ein Nokia ;)

      Android 8 ist auch gerade mit dem letzten Update draufgekommen.

      Alles top bis auf die eher durchschnittliche Kamera. Aber für 300 passts.
      8 1 Melden
  • Evan 21.02.2018 20:57
    Highlight Jedes Chinahandy ist heute komplett ausreichend, sofern man keine Top-Kamera will.
    13 17 Melden
  • reffx 21.02.2018 20:43
    Highlight Ich habe ein Nokia 3 seit 4 Monaten. Für Whatsapp, Facebook, Insta, Snapchat und jegliche Newsportale wie watson reichts völlig.
    Spiele habe ich keine installiert. Habe ich auch kein Interesse.
    Die Kamera ist natürlich nicht gleichgut wie bei Top-Modellen, habe aber auch nur 150 Franken bezahlt...
    Preis/Leistung top, kann es jedem empfehlen, der es satt hat, jedes zweite Jahr überteuerte Geräte mit bescheidenem technologischen Fortschritt zu kaufen.
    87 2 Melden
    • BaDWolF 22.02.2018 00:43
      Highlight Ist das 3 auch dual sim UND sdcard?
      2 0 Melden
  • dmark 21.02.2018 20:35
    Highlight Der Interne Speicher sollte jetzt nicht unbedingt das Problem sein. Man kann bei Androiden die (zumindest nachträglich installierten) Apps ggfs. auch auf die externe SD auslagern. Photos oder Musik sowieso.
    Es sollte halt aber schon eine Class10-SD sein, wegen Lade- und Speicherzeiten.
    18 2 Melden
    • gupa 22.02.2018 08:18
      Highlight Geht leider nicht mit allen Apps und 4GB sind dann sehr schnell weg.
      0 2 Melden
  • Der Tom 21.02.2018 20:20
    Highlight Gibt es auch Informationen zu Umweltschutz, Produktion und Kinderarbeit?
    87 54 Melden
    • w'ever 21.02.2018 21:12
      Highlight ach komm schon max. der tom hat nicht ganz unrecht. solche informationen sind heutzutage nicht unwichtig.
      49 9 Melden
    • Nick Name 21.02.2018 21:27
      Highlight Warum wird Toms Frage so geblitzt und schnoddrig abgewatscht?
      Watson hat das selbst mal versprochen:
      https://www.watson.ch/Digital/iPhone/881646893-Diese-umfassende-Grafik-zeigt-dir-in-30-Sekunden--welches-Smartphone-wirklich-zu-dir-passt#comment_1038984
      23 6 Melden
    • ARoq 21.02.2018 21:39
      Highlight Ich finde Toms Frage legitim. Wenn sich die Kunden nicht für diese Themen interessieren, werden sich auch die Hersteller nicht dafür interessieren.
      39 4 Melden
    • Gianni48 21.02.2018 21:42
      Highlight Nokia's kommen aus der gleichen Fabrik wie die iPhones und andere Smartphones.
      19 4 Melden
    • Silent_Revolution 21.02.2018 21:44
      Highlight Mit der Tatsache, dass heute kein elektronisches Gerät ohne Blutrohstoffe auskommt und jeder irgendwie von solchen profitiert wird die Debatte stets ins Lächerliche gezogen und verdrängt.

      Warum also nicht gleich sämtliche Werte ablegen, denn wir profitieren alle auch von Kriegen, Sklaverei, Tierleid, Umweltzerstörung usw. Ein Veganer profitiert vom Tierleid wie auch der grünste Bürger irgendwo von der Umweltzerstörung.

      Also nichts mehr hinterfragen, die Hintergründe verdrängen, keine Verbesserungen mehr fordern, Hauptsache das Smartphone gibt`s für 100 Stutz.
      24 10 Melden
    • Saftladen 21.02.2018 21:49
      Highlight Verstehe die Blitzer nicht. Informationen zu diesen wichtigen Themen zu haben schadet nun wirklich niemandem.

      Möglicherweise habt ihr aber auch einfach keinen Bock zu sehen, wer den Preis für euer superbillig-Smartphone bezahlen musste...?
      35 5 Melden
    • zsalizäme 21.02.2018 23:07
      Highlight Bin zwar kein Experte und werde gerne eines besseren belehrt, aber ich denke da sieht es beim Nokia 2 nicht viel schlechter aus als bei den Premium Marken.
      11 1 Melden
    • xHascox 21.02.2018 23:34
      Highlight Billige Handys = Ausbeutung und Kinderarbeit?
      Auch teure Handys wie iPhones können Kinderarbeit enthalten. Das Geld geht an Apple, und nicht an die armen Arbeiter.
      Wenn du reinen gewissens ein Handy willst, kauf ein Fairphone. Aber der Preis hat keinen (direkten) zusammenhang mit der Nachhaltigkeit/Arbeiterfreundlichkeit.
      22 3 Melden
    • Silent_Revolution 22.02.2018 00:51
      Highlight xHascox

      Richtig, allein der Preis ist nicht ausschlaggebend für Nachhaltigkeit und Fairness, aber ein Smartphone für 100 Franken ist es nie.

      Und auch ein Fairphone hat lediglich für einige Metalle eigene Lieferketten. Auch dieses Produkt kommt nicht ohne problematische Rohstoffe aus und wird in China produziert.

      Ein wirklich faires elektronisches Endprodukt wäre bei der heutigen Kaufkraft und billigen Konkurrenz auch einfach nicht rentabel.
      4 0 Melden
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 22.02.2018 08:52
      Highlight Das Nokia hat wohl nicht mehr und nicht weniger Kinderarbeit drin als Samsung oder Apple, da es mit grosser Wahrscheinlichkeit bei Foxconn produziert wird.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn
      7 1 Melden
    • Der Tom 22.02.2018 10:16
      Highlight @allenAppleistimfallauchböse Bei Amnesty und Greenpeace kann man sich informieren und sieht dort Apple teilweise mit Fairphone zusammen mit grossem Abstand an der Spitze. Natürlich bedeutet das überhaupt nicht, dass Apple schon genug macht aber man sieht deutlich wie viel schlimmer zb Samsung und Huawei abschneiden in diesen Punkten.
      0 10 Melden
    • Normi 22.02.2018 10:40
      Highlight www.nokia.com/en_int/about-us/sustainability
      5 0 Melden
    • Normi 22.02.2018 11:24
      Highlight Welche Firma lässt ihre Top-Mitarbeiter nur noch Privatjet fliegen ? Das wird leider nicht in die Umwelt-Bilanz miteinbezogen....
      6 1 Melden
    • Pierre Beauregard 22.02.2018 11:43
      Highlight Das wird mind. genauso beschissen sein wie bei Samsung, Apple & co.
      War das jetzt eine ernst gemeinte Frage?
      2 0 Melden

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

Inhaltsverzeichnis:

Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

Artikel lesen