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Luftangriff tötet Mitarbeiter von Ärzte-Hilfsorganisation in Syrien



Bei einem Luftangriff im Norden Syriens sind auch vier Mitarbeiter einer medizinischen Hilfsorganisation getötet worden. Sie kamen im Ort Chan Tuman ums Leben, als während eines Rettungseinsatzes nach einem ersten Angriff erneut Bomben fielen.

Bei den Toten handle es sich um zwei Sanitäter und zwei Fahrer von Rettungsfahrzeugen, sagte eine Sprecherin der Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) am Mittwoch in Paris. UOSSM teilte weiter mit, ein Sanitäter befinde sich wegen schwerer Verbrennungen nach dem Angriff am späten Dienstagabend noch in kritischem Zustand.

Unklar war zunächst, wer für den Bombenangriff verantwortlich war. In der Region fliegen normalerweise nur Syrien und sein Verbündeter Russland Luftangriffe.

Syriens Militär hatte am Montagabend die Waffenruhe nach einer Woche für beendet erklärt. Kurz darauf begannen Jets mit heftigen Luftangriffen auf Rebellengebiete in der Provinz Aleppo und der gleichnamigen Stadt. Getroffen wurden in der Region auch Lastwagen eines Konvois mit Hilfsgütern für Notleidende. (sda/dpa)

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