Fussball
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epa06891850 Tow pitch invaders enter the pitch next to France goalkeeper Hugo Lloris during the FIFA World Cup 2018 final between France and Croatia in Moscow, Russia, 15 July 2018.

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Die Aktivisten beim Stürmen des Spielfelds. Bild: EPA/EPA

Fünfzehn Tage Arrest und drei Jahre Sportevent-Verbot für Pussy-Riot-Flitzer vom WM-Finale

16.07.18, 22:40 17.07.18, 08:04


Ein Moskauer Gericht hat alle vier Flitzer vom Finale der Fussball-Weltmeisterschaft zu 15 Tagen Arrest verurteilt. Zudem sei es ihnen verboten, in den nächsten drei Jahren Sportevents in Russland zu besuchen, urteilte das Gericht am Montag russischen Medien zufolge.

Die Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot bestätigte am Montag auf Facebook die Urteile. Die vier Aktivisten hatten für eine kurze Unterbrechung gesorgt, als sie am Sonntag beim Finalspiel zwischen Frankreich und Kroatien in Uniformen russischer Polizisten auf das Fussballfeld gestürmt waren.

«Ich wollte aufzeigen, wie ungleich die Machtstrukturen angewendet werden», sagte eine der Verurteilten bei der Verhandlung der Agentur Interfax zufolge.

Mehr politischer Wettbewerb gefordert

Die kremlkritische Gruppe Pussy Riot hatte die Aktion für sich reklamiert und sie mit Forderungen nach mehr politischem Wettbewerb in Russland verbunden. Zudem forderte die Gruppe ein Ende von Festnahmen bei friedlichen Protesten und die Freilassung aller politischen Gefangenen. Zuletzt hatten die Behörden mitgeteilt, dass den Aktivisten Geldstrafen oder gemeinnützige Arbeit drohten.

Pussy Riot ist vor allem bekannt für eine Protestaktion 2012 in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale: Dort hatten sie ein «Punk-Gebet» aufgeführt, in dem sie Putin offen kritisierten. Wegen «Rowdytums» und «Aufwiegelung zu religiösem Hass» wurden drei Bandmitglieder zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt, sie kamen jedoch vorzeitig frei. (sda/dpa/afp)

Pussy Riot

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beggride 17.07.2018 06:19
    Highlight Natürlich bekommen sie geringe Strafen, wenn die Augen der Welt noch auf Russland gerichtet sind...
    63 23 Melden
  • evand 17.07.2018 01:11
    Highlight Glück gehabt. Hätte auch Arbeitslager bedeuten können.
    38 12 Melden
  • Kunibert der fiese 16.07.2018 23:25
    Highlight Und inoffiziell wohl noch 4 jahre gulag...
    36 22 Melden
  • Radiochopf 16.07.2018 22:58
    Highlight Da sind sie ja mal gut davon gekommen.. in vielen westeuropäischen Länder wäre das anders gewesen...
    31 109 Melden
    • Datsyuk 16.07.2018 23:18
      Highlight Quelle?
      31 11 Melden
    • roger.schmid 16.07.2018 23:24
      Highlight Jaja, in westeuropäischen Ländern wird politischer Protest viel härter bestraft als in Russland.. 🙄

      War ja klar, das Putin ausnahmsweise ein mildes Urteil erlässt, wenn die ganze Welt zuschaut.. stell dich nicht so doof, Radio.
      65 22 Melden
    • Buff Rogene 16.07.2018 23:50
      Highlight Auf 15 Tage Arrest kann man fast schon stolz sein, und Russland sich als grosszügig präsentieren.

      Friede Freude Eierkuchen ;)
      20 14 Melden
    • ands 17.07.2018 00:36
      Highlight In welchen? Hast du ein Beispiel?
      14 8 Melden
    • DerTaran 17.07.2018 00:38
      Highlight Man kann Diktaturen (so wie Trump) auch schön reden.
      17 16 Melden
    • Max Müsterlein 17.07.2018 16:38
      Highlight Also Beat Schlatter hat ein Museum und die Kommissarin erhalten.
      2 0 Melden
    • DerTaran 18.07.2018 09:42
      Highlight Klarstellung: Ich meinte, dass Trump die Putindiktatur schönredet. Trump ist kein Diktator.
      0 0 Melden

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