USA
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In this image from video provided by WBFO, a Buffalo police officer appears to shove a man who walked up to police Thursday, June 4, 2020, in Buffalo, N.Y. Video from WBFO shows the man appearing to hit his head on the pavement, with blood leaking out as officers walk past to clear Niagara Square. Buffalo police initially said in a statement that a person

Am 4. Juni wurde ein Mann in Buffalo heftig von zwei Polizisten umgestossen – und verletzt am Boden liegen gelassen. Bild: keystone

Mann brutal umgestossen: Zwei US-Polizisten angeklagt



Nachdem sie einen älteren Demonstranten bei einer Kundgebung gegen Polizeigewalt heftig gestossen haben, sind zwei Polizisten in der US-Stadt Buffalo angeklagt worden. Ihnen werde schwere Tätlichkeit vorgeworfen, berichteten US-Medien am Samstag. Beide plädierten bei dem Termin vor einem Gericht in der Stadt im Bundesstaat New York auf nicht schuldig.

Sie hatten den Mann, der bei einer Demonstration am Donnerstag nach Beginn der Ausgangssperre noch auf der Strasse war, heftig gestossen, woraufhin dieser gefallen und mit Blutungen am Kopf auf dem Bürgersteig liegen geblieben war, wie auf einem Video zu sehen ist. Die Beamten wurden daraufhin suspendiert. Buffalos Bürgermeister Byron Brown und New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo verurteilten den Vorfall. Zahlreiche Polizisten aus Buffalo stellten sich demonstrativ hinter ihre beiden Kollegen.

Seit Tagen kommt es in zahlreichen US-Städten zu Demonstrationen gegen Rassismus, Polizeigewalt und soziale Ungerechtigkeit. Auslöser war der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota am 25. Mai. Die Proteste arteten zum Teil in Ausschreitungen und Plünderungen aus. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kubod 07.06.2020 03:04
    Highlight Highlight Zwei Polizisten wurden aus dem Dienst genommmen, angeklagt und wegen tätlichem Angriff angeklagt. 2014 wurden die Gesetze verschäft. Darauf stehen im schlimmsten Fall 7 Jahre Knast. Die Stadt darf die Kosten nicht übernehmen. Die Polizisten werden ohne Pensionsanspruch entlassen. Die Polizeigewerkschaft übernimmt die Gerichtskosten der beiden Angeklagten, warnte aber gleichzeitig, dass die Kassen leer seien danach. Daraufhin haben sich die restlichen 57 der Truppe abgeseilt. Wer will schon mit Pflichtanwalt vor Gericht stehen und sieben Jahre in enger Gesellschaft mit Knackis verbringen.

    • Kubod 08.06.2020 00:31
      Highlight Highlight @WatDaughter (aka häxxebäse)
      Ein schwarzer Ex-Polizist hat es so beschrieben: 15 % der Polizei sind Rassisten und / oder bestechliche Cops. 15% sind gut und unbestechlich.
      Dazwischen gibt es die Polizisten, die je nachdem unterwegs sind. Wenn der Besitzer des Apfelkorbes es nicht schafft, die schlechten Äpfel zu entsorgen, geschieht es, dass alle Äpfel anfangen zu gammeln.
      Die Probleme gibt es schon lange. Erst jetzt mit den Handykameras, werden diese sichtbarer. Man sieht auch das organisierte Lügen in den Berichten "stolperte und verletzte sich" oder "starb, weil gesundheitlich vorbelastet"
  • Delta-V 06.06.2020 23:13
    Highlight Highlight Kann man drehen und wenden wie man will...
    Für mich sieht das (aufgrund der sofortigen Blutung aus dem Ohr) nach einem Schädelbruch aus.
    Der ist mit dem Schädel ungebremst auf den Boden geknallt.
    Absolut egal, welchen vermeindlichen Grund die Polizisten auch immer hatten, er reicht niemals aus, einen Menschen, noch dazu einen greisen Menschen, so zu stossen das er sich den Schädel bricht.
    Es ist durchaus korrekt, dass der Vorfall untersucht und die beteiligten Polizisten dafür zu Rechenschaft gezogen werden.
  • Hummingbird 06.06.2020 22:28
    Highlight Highlight Ich habe gelesen, dass dieser Vorfall vorgetäuscht wurde: https://www.ibtimes.sg/police-handling-elderly-buffalo-man-fall-was-staged-fake-blood-used-claims-social-media-46342 . Langsam weiss ich nicht mehr, was ich noch glauben darf. Ich möchte damit die Polizeigewalt nicht herunter spielen.
    • Hummingbird 07.06.2020 16:25
      Highlight Highlight Wer weiss, ob das stimmt ...
    • Moudi 07.06.2020 18:13
      Highlight Highlight Es gibt verschiedene Videos, das geräusch beim Aufprall ist wirklich ganz gruusig.. Hätte es lieber nicht geschaut😢
  • Oigen 06.06.2020 22:08
    Highlight Highlight Noch zu erwähnen dass 47 Polizisten in buffalo aus Solidarität zu ihren 2 Kollegen gekündigt haben...🤮
    • Idiot 07.06.2020 12:08
      Highlight Highlight 1. es sind 57 polizisten
      2. sie haben nicht gekündigt sondern sind von der task force zurückgetretten
      3. dass macht das ganze nicht besser....
    • /bin/env bash -c "install_gentoo.sh" 07.06.2020 12:16
      Highlight Highlight Die haben aus Solidarität nur das Einsatzteam verlassen, sind aber noch bei der Polizei. Leider. 1312
    • Lokutus 07.06.2020 12:22
      Highlight Highlight Super!!! Sollen doch alle kündigen, die nicht wissen aus welchem Grund man Ordnungshüter/in wird. Nämlich die Bürger zu schützen, nicht dazu seine eigenen Gewalt- und Machtphantasien auszuleben!
      Und dies gelte nicht nur für die Ordnungshüter der USA!
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 06.06.2020 21:53
    Highlight Highlight Die Unsicheren Staaten von Amerika.
    Wenn Trump an der Macht bleibt, werden sich die Flüchtlingsströme umkehren. Nicht mehr in Amerika rein, sondern aus Amerika hinaus.
    • Zyniker haben es leichter 06.06.2020 22:00
      Highlight Highlight Buffalo, New York. Demokratischer Bürgermeister, demokratischer Senator. Schuldiger, Trump. Diagnose; TDS im Endstadium.
    • Dan Rifter 06.06.2020 23:02
      Highlight Highlight Niemand wird je aus der USA flüchten - weil auch die Ärmsten der Armen fest von der Überlegenheit der USA überzeugt sind.
    • Hitsch 07.06.2020 06:59
      Highlight Highlight @Zyniker, Sie als ausgewiesener Mediziner, könnten Sie uns Dummys bitte erklären, um was für eine Krankheit es sich bei TDS handelt ?🤷‍♂️?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zyniker haben es leichter 06.06.2020 21:45
    Highlight Highlight "heftig von zwei Polizisten umgestossen – und verletzt am Boden liegen gelassen" über "heftig" lässt sich streiten, der Rest ist eine nachweisliche Lüge. Ja, die Polizisten aus der vorderen Linie wurden weitergeschoben, der Mann wurde aber umgehend von den nachrückenden Sicherheitskräften betreut. Das beweisen Aufnahmen aus einem anderen Winkel und ohne Cut.
    • npe 06.06.2020 23:23
      Highlight Highlight Es gibt KEINEN Grund beim Vorrücken einer taktischen Einheit einen Rentner, der lediglich den Helm eines Polizisten retournieren wollte, umzustossen.

      Es gibt genügend Wege ihn 'zu entfernen' ohne dass die Polizei in ihrem Manöver Schwäche/Zögern zeigen muss (in der Tat schlecht beim Vorrücken - logisch) & ohne dass er schwer verletzt im Krankenhaus landet. Absolut stümperhaftes Vorgehen das Polizisten.

      Keiner der Polizisten hat sich um ihn gekümmert, obwohl er blutend auf dem Boden lag, es war ein Soldat der Nationalgarde! (welche bereits öfters besonnener aufgefallen sind)
    • Perkon20 07.06.2020 02:09
      Highlight Highlight Wenn zwei Polizisten in voller Montur gleichzeitig einen 75 Jahre alten Mann schubsen, der eine mit der Hand und der andere mit seinem Schlagstock, dann ist das nicht 'unglücklich' sondern Körperverletzung. Man hätte ihn auch bei Seite schieben können oder freundlich bitten, jedoch sieht man hier wie inkompetent und menschenfeindlich diese Polizisten sind. Der alte Mann kam nicht mit einer Axt angerannt, es bestand keine Gefahr und deswegen war auch so eine Reaktion nicht nötig. Darum ja: Das ist ein Beispiel für Polizeibrutalität und so etwas gehört verurteilt und bestraft.
    • Jein 07.06.2020 08:36
      Highlight Highlight Umgehend betreut? Der Mann ist offensichtlich schwer verletzt aber es läuft ein Dutzend Polizisten an ihm vorbei bevor sich zwei Nationalgardisten um ihn kümmern.

      Es war sicherlich keine Absicht des Polizisten das mit seinem Schubser auszulösen aber die anschliessende Reaktion ist erbärmlich.
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