Interview
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Demonstranten protestieren im Zuge der Bewegung Klimastreik gegen den Klimawandel und die globale Klimapolitik in Basel, am Freitag, 1. Maerz 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Klimademo am 1. März in Basel – für Kai Niebert eine hochspannende Bewegung. Bild: KEYSTONE

«Den Klimawandel zu stoppen, ist schneller möglich, als viele denken»

Am Freitag findet der nächste weltweite Klimastreik statt. Der Zürcher Uniprofessor und Nachhaltigkeitsforscher Kai Niebert verfolgt die Bewegung genau. Im Interview spricht er unter anderem darüber, wie die Jungen mit Grimms Märchen für den Klimawandel sensibilisiert werden können.



Herr Niebert, wann sind Sie das letzte Mal geflogen?
Kai Niebert:
Am Sonntagabend, als ich von einem Termin in Berlin nach Zürich zurückgekehrt bin.

Das hört sich nicht gerade vorbildlich an.
In den letzten Jahren haben wir die starke Tendenz erlebt, dass Nachhaltigkeit privatisiert wird. Der Konsument solle es richten. Jeder solle selbst entscheiden, wie viel Fleisch er isst, wie oft und wohin er in die Ferien fliegt, ob er mit dem Auto oder dem Tram fährt. Ich halte das für falsch, und das kann man genau an diesem Flug von Berlin nach Zürich verdeutlichen.

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Kai Niebert

Der 39-jährige Deutsche leitet den Bereich Nachhaltigkeit am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich. Er hat über den Klimawandel promoviert. Als Präsident des Deutschen Naturschutzrings ist er politisch und medial stark präsent. Am Donnerstag um 20 Uhr ist Kai Niebert Gast in einer interaktiven Live-Sondersendung auf dem Kinderkanal (KiKA) zum Klimastreik.

Wie meinen Sie das?
Ich bin passionierter Nachtzugfahrer und ein Fan der alten James-Bond-Filme, die oft in Nachtzügen spielen. Die österreichische Bundesbahn hat glücklicherweise die Strecke von Zürich nach Berlin übernommen. Die Fahrt kostet allerdings mit Europasparpreis 240 Euro pro Weg im Einzelabteil. Macht für beide Strecken 480 Euro. Die Swiss fliegt mich hin und zurück für 160 Euro.

«Man klagt oft über eine immer unpolitischere Gesellschaft. Die Klimastreiker sind ein hervorragender Gegenbeweis.»

Kai Niebert

Woher kommt diese Diskrepanz?
Internationale Flüge sind von der Mehrwertsteuer befreit. Es gibt keine Kerosinsteuer und keine Energiebesteuerung, während die Bahn die Mehrwertsteuer und die Energiesteuer bezahlt sowie in Deutschland die sogenannte EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien. Die Gebühr für die Nutzung der Geleise mit dem ICE von Zürich nach Berlin ist höher als die Landegebühr eines Fliegers in Berlin-Tegel. Das sind alles Dinge, die politisch gesteuert sind.

Was hat Ihr Flug von Berlin nach Zürich damit zu tun?
Er wurde vom deutschen Umweltministerium bezahlt, und die ermahnen mich natürlich, kosteneffizient zu reisen. Wir haben ein massives Steuerungsproblem. Es gibt nach wie vor mehr oder weniger versteckte Subventionen für fossile Energieträger. Im Zeitalter des Pariser Klimaabkommens, also dem Beschluss der Staaten, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, halte ich dies für einen Anachronismus.

Sie verfolgen die Klimastreik-Bewegung, oder «Fridays for Future», wie sie in anderen Ländern genannt wird. Wie beurteilen Sie ihre Schlagkraft, kann sie etwas bewirken?
Es ist eine hochspannende Bewegung. In den letzten 20 Jahren haben erst die Wissenschaftler und danach die Umweltverbände das Thema in die Öffentlichkeit getragen und Druck aufgebaut. Jetzt ist unabhängig davon eine weitere Bewegung entstanden, in der junge Menschen sagen, dass es nicht so weitergehen kann. Man klagt oft über eine immer unpolitischere Gesellschaft. Die Klimastreiker sind ein hervorragender Gegenbeweis. Sie sind motiviert und engagiert.

Klimademo der Jungen (und Alten)

Auf der anderen Seiten hat gerade eine «Blick»-Umfrage ergeben, dass die Jungen den Handlungsbedarf erkannt haben, aber es soll ihnen bitte schön nicht weh tun.
Die Einstellung zum Klimawandel ist nicht das Problem. Eine Umfrage des deutschen Bundesamts für Naturschutz hat ergeben, dass 93 Prozent bereit wären, Einbussen bei der Lebensqualität in Kauf zu nehmen, um künftige Generationen zu schützen. Mehr geht gar nicht! Auch in Umfragen zu den grössten Sorgen und Nöten befindet sich der Klimawandel weit vorne. Das Thema ist in den Köpfen angekommen, und zumindest rhetorisch sind alle bereit, etwas zu tun.

«Wir haben beschlossen, vier Wochen klimaneutral zu leben, anhand von gängigen CO2-Rechnern. Jeder Woche haben wir eine Auswertung gemacht.»

Kai Niebert

Nur dass den schönen Worten häufig keine Taten folgen.
Bei den jungen Menschen haben wir am ehesten die Chance, über Fragen der Lebensqualität zu reden. Trägt es dazu bei, am Wochenende nach Mailand zum Shoppen zu fliegen ...

... oder nach Barcelona oder Berlin zum Party machen ...
... ich habe da meine Zweifel. Ein grosser Teil der Klimastreik-Jugend befindet sich zwischen dem Ende der Schulzeit und dem Beginn des Studiums oder Arbeitslebens. Die Forschung zeigt, dass Änderungen in den Routinen am ehesten in solchen biografischen Brüchen möglich sind. Darum ist der Druck, der von den Jungen ausgeht, so vielversprechend. Man kann darüber nachdenken, ob man ein Auto braucht, ob man siebenmal die Woche Fleisch essen muss, oder ob Fernreisen das Leben glücklicher machen.

Müssen wir Älteren also auf die Jungen hoffen, dass sie es besser machen?
Biografische Brüche gibt es immer wieder, in denen man sich ändern kann. Ich warne davor, diesen jungen Menschen alles aufzubürden. Ich habe mit meinen Studierenden einmal das Experiment unternommen, klimaneutral zu leben. Dafür darf man nur zwei Tonnen CO2 pro Person und Jahr ausstossen. Heute sind wir bei neun Tonnen. Da muss also noch einiges passieren.

Was haben Sie konkret gemacht?
Wir haben beschlossen, vier Wochen klimaneutral zu leben, anhand von gängigen CO2-Rechnern. Jeder Woche haben wir eine Auswertung gemacht. Für mich war es kein Problem, auf Fleisch zu verzichten und vegetarisch zu leben. Andere hatten mehr Mühe damit. Mit dem Fahrrad bin ich schon immer zur Arbeit gefahren. Irgendwann aber musste ich mit dem Zug nach Berlin fahren, so dass mein CO2-Konto für die Woche bereits am Mittwoch aufgebraucht war. Und am Donnerstag sagte mir mein damaliger Bürokollege: Kai, du solltest langsam wieder mal duschen.

3 häufige Argumente der Klimawandelskeptiker im Faktencheck

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Video: srf

Es war eine durchzogene Erfahrung.
Wir haben herausgefunden, dass wir für rund ein Drittel unserer CO2-Emissionen selbst verantwortlich sind. Diesen Teil können wir durch unser Konsumverhalten steuern. Aber schon Entscheidungen, wie die Wohnung beheizt wird oder wir über eine längere Strecke von A nach B kommen, liegen nur beschränkt in unserer Hand. Darum geht es bei der Bildung im Bereich Klimaschutz nicht nur um Eigenverantwortung, sondern auch um politische Partizipation. Und das ist das Spannende an den Jungen von Fridays for Future, die haben beides im Blick.

«Wollen wir heute in eine nachhaltige Infrastruktur investieren, oder feiern wir die Party weiter auf Kosten künftiger Generationen, die einmal horrende Summen dafür bezahlen müssen, hinter uns aufzuräumen?»

Kai Niebert

Die Politik reagiert auch auf den Klimastreik. In einigen Kantonen wird der Klimanotstand ausgerufen, während andere Politiker die Klimastreiker als Kindersoldaten bezeichnen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Zusammenhang mit Fridays for Future sogar von «hybrider Kriegsführung» gesprochen. Das ist vollkommener Unsinn. Es gibt den Vorwurf, die Jungen seien alle von ihren Eltern oder bösen Kräften gesteuert. Das Einzige, was die Bewegung steuert, ist eine untätige Politik. Wer befindet sich denn im Klimastreik? Ist es die Jugend, oder ist es eine Politik, die seit 15 Jahren die CO2-Emissionen nicht senken kann?

Die Jungen haben ihre Zukunft noch vor sich. Trifft die Bewegung deshalb einen Nerv?
Ein konsequenter Klimaschutz kostet Geld, das ist keine Frage. Die Weltenergieagentur hat letztes Jahr in einer Studie berechnet, wie viel eine weltweite Energiewende kostet, um den Pariser Klimavertrag bis 2050 einzuhalten. Sie ist auf rund 29 Billionen US-Dollar gekommen.

Eine gewaltige Summe.
Man muss sich vor Augen führen, was Vorzeigeexperimente kosten wie jenes in Hinwil, mit dem das CO2 aus der Luft gesaugt wird. Ein spannender Ansatz, aber leider viel zu teuer: Im Moment werden dort rund 900 Tonnen pro Jahr abgesaugt, mit Kosten von 600 Franken pro Tonne. Wenn ich das auf die Menge hochrechne, mit der man das Klima stabil halten kann, kostet das rund 20 Billionen Franken – pro Jahr! Damit erhält der Generationenkonflikt eine finanzielle Dimension. Wollen wir heute in eine nachhaltige Infrastruktur investieren, oder feiern wir die Party weiter auf Kosten künftiger Generationen, die einmal horrende Summen dafür bezahlen muss, hinter uns aufzuräumen?

Wie schärft man das Bewusstsein für solche Zusammenhänge?
Die Leuten merken, dass alles immer billiger geworden ist, auf Kosten von Mensch und Natur. Diese Kostenschraube nach unten ist ein riesiges Problem, auch wenn es zum Glück in der Schweiz weniger ausgeprägt ist als in anderen europäischen Ländern. Es treibt den Klimawandel an.

CO2-Sauger in Hinwil

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Video: srf

Was kann man dagegen tun? In der «Blick»-Umfrage sagten die meisten Befragten, sie würden vermehrt saisonale und regionale Produkte kaufen. Hilft das wirklich?
Ein grosser Teil der CO2-Emissionen entfällt auf den Energiebereich. Die Schweiz hat insofern Glück, als sie einen grossen Teil des Stroms aus erneuerbaren Quellen bezieht. Aber woher kommen Heizung und Warmwasser? Diese Frage müssen wir schnellstmöglich beantworten. Wir haben kürzlich eine Wohnung in einem frisch sanierten Haus bezogen, aber im Keller steht immer noch die alte Ölheizung. Das darf doch heute nicht mehr passieren!

Fehlt der Wille, das Richtige zu tun?
Hier setzen die jungen Menschen an, sie wollen die politische Untätigkeit aufbrechen. Ich habe die Debatte in der Kohlekommission in Deutschland erlebt. Ein Kohleausstieg wäre auch ökonomisch bis 2030 möglich. Aber diverse politische Hemmnisse haben dazu geführt, dass Deutschland erst 2038 aussteigen will. Die jungen Leute auf der Strasse haben einen starken Realitätssinn, wenn sie den Kohleausstieg 2030 fordern. Ich kann ihnen als Wissenschaftler nur recht geben.

«Die Siebenmeilenstiefel heissen Ryanair und fliegen uns für einen Spottpreis nach Mallorca.»

Kai Niebert

Sie sind Erziehungswissenschaftler. Was könnte man pädagogisch unternehmen, um neben der Klimastreik-Jugend auch die grosse Masse der jungen Leute zu erreichen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, im Unterricht anzusetzen, ohne die Lehrpläne zu ändern. Man muss erst einmal den Lehrpersonen deutlich machen, dass es sich primär um ein politisches Problem und eine Frage der Partizipationsfähigkeit handelt. Wenn ich mir die jungen Leute auf der Strasse anschaue, haben die Kollegen in der Schulpraxis erst einmal vieles richtig gemacht.

Und was macht man konkret?
Die jungen Leute müssen nicht die chemischen Prozesse beim Klimawandel kennen. Sie müssen verstehen, dass wir im Moment doppelt so viel CO2 ausstossen, als natürlich in der Vegetation und in den Ozeanen gespeichert werden kann. Wir müssen den Ausstoss wieder auf das gleiche Level bringen, um den Klimawandel zu stoppen. Im nächsten Schritt kann man sich fragen, was wir im Alltag dazu beitragen können. Das lässt sich problemlos in der Schule thematisieren, nicht nur in den Naturwissenschaften oder im Politikunterricht.

Können Sie ein Beispiel nennen?
Ich habe einen vier- und einen achtjährigen Sohn. Dem jüngeren lese ich gerne am Abend die alten Märchen vor: Von den Siebenmeilenstiefeln, mit denen man in einem Schritt sieben Meilen zurücklegt, oder dem armen Schuhmacher, für den Elfen nachts im Keller Schuhe herstellen. Oder das «Tischlein deck dich». Diese Geschichten haben einen kulturellen Hintergrund. Die Siebenmeilenstiefel verkörpern den Wunsch nach grenzenloser Mobilität, das «Tischlein deck dich» die Befreiung von Hunger und der Schuster die Hoffnung auf materiellen Wohlstand.

Was haben Grimms Märchen mit dem Klimawandel zu tun?
Diese drei Wünsche haben wir uns heute erfüllt, dank billigem Öl. Die Siebenmeilenstiefel heissen Ryanair und fliegen uns für einen Spottpreis nach Mallorca. Das «Tischlein deck dich» findet man in jedem Supermarkt, häufig in Form von Lebensmitteln, die unter menschlich und ökologisch bedenklichen Bedingungen produziert werden. Und die Elfen des Schusters sitzen nicht mehr im Keller, sondern in Bangladesh, wo sie unsere T-Shirts zusammennähen. Das sind doch wunderbare Gelegenheiten, um in der Schule unsere Lebens- und Denkmuster zu hinterfragen.

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Märchen wie das «Tischlein deck dich» können bei der Aufklärung zum Klimawandel helfen. bild: wikimedia

Die politischen Mühlen mahlen langsam, wenn man etwa an unsere Debatte über das CO2-Gesetz denkt. Haben wir überhaupt noch genug Zeit, um die Kurve zu kriegen?
Es wird extrem eng. Wir haben in Paris beschlossen, den Klimawandel auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, wenn möglich auf 1,5 Grad. Wir stossen derzeit rund 36 Gigatonnen CO2 pro Jahr aus. Um das Pariser Ziel zu erreichen, dürfen wir noch 260 Gigatonnen produzieren. Der Rest ist Grundschulmathematik. In rund sieben Jahren ist es vorbei, wenn wir so weitermachen wie heute. Dann müssten wir von heute auf morgen auf Null fallen. Das ist völlig illusorisch.

«Wenn die Politik weiter untätig bleibt, war Hambach nur ein laues Lüftchen. Dann wird eine Jugendbewegung entstehen, die stark von der Wissenschaft unterstützt und sehr radikale Forderungen stellen wird.»

Kai Niebert

Wie können wir möglichst schnell den Umstieg einleiten?
Wir werden das nur hinbekommen, wenn wir spätestens ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr auf den Markt bringen und sie sogar aus dem Markt heraus nehmen. Das muss heute entschieden werden. Der Innovationszyklus bei Automotoren beträgt rund acht Jahre. Der nächste Motor um 2022 wird nochmals der hoch effiziente Diesel sein. Was 2030 kommt, ist im Moment nicht entschieden. Dafür braucht es klare politische Vorgaben.

Ist das realistisch?
Eine Umfrage der Vereinten Nationen unter Top-CEOs hat ergeben, dass acht von zehn überhaupt kein Problem mit strengeren Grenzwerten haben, so lange sie alle in der Branche treffen. Dann fängt das Rennen um den effizientesten Beitrag an, und den können die Unternehmen liefern.

Man zweifelt daran, wenn man an das Tauziehen um tiefere CO2-Grenzwerte bei Autos denkt oder an die Pläne für zahlreiche neue Kohlekraftwerke. Ist der Klimastreik nicht ein Tropfen auf den heissen Stein?
Ich wage keine Prognose, wie erfolgreich die Bewegung sein wird. Das hat viel mit Ausdauer zu tun. Ich möchte aber auf die Proteste vom letzten Sommer im Hambacher Forst in Nordrhein-Westfalen verweisen, der auf einem Kohleflöz steht. Obwohl heute allen klar ist, dass wir mehr Klimaschutz brauchen, wollten die Landesregierung und das Unternehmen RWE den Wald abholzen, um die Kohle zu fördern. Ich habe Interviews mit der «New York Times» oder der «LA Times» geführt, die sich gefragt haben, wie das möglich ist. Die Proteste und ein Gerichtsurteil haben dazu geführt, dass ich Ihnen heute garantieren kann, dass keiner in diesem Wald mehr eine Axt anlegen wird. Die Mischung aus öffentlichem Druck und Rechtsprechung hat maximale Wirkung entfaltet.

Was kann daraus entstehen?
Wenn die Politik weiter untätig bleibt, war Hambach nur ein laues Lüftchen. Dann wird eine Jugendbewegung entstehen, die stark von der Wissenschaft unterstützt und sehr radikale Forderungen stellen wird. Dem wird sich die Politik nicht entziehen können, auch dank der Justiz.

epa07074158 A placar reads 'Hambach Forest stays - Coal out now!', as activists gather in the forest Hambacher Forst to protest against its deforestation in Kerpen-Buir, Germany, 06 October 2018. The Higher Administrative Court in Muenster on 05 October told energy concern RWE that it must desist from clearing the Hambach Forest, pending its verdict on a lawsuit brought by environmental group 'BUND' (German Federation for the Environment and Nature Conservation). A second administrative court in Aachen overruled a police ban on an anti-coal rally near the forest, ruling in favor of a right-to-assembly appeal brought by another protest organiser, the environmental network 'Nature Friends Germany'.  EPA/THOMAS BANNEYER

Proteste und ein Gerichtsurteil haben die Abholzung des Walds in Hambach gestoppt. Bild: EPA/EPA

Welche Rolle spielen die Gerichte?
Wir haben gerade den Fall eines peruanischen Bauern, der am Rande eines Gletschers lebt und von seinem Wasser abhängig ist. In absehbarer Zeit wird dieser Gletscher weg sein, weil der Klimawandel ihn abtaut. Was macht dieser Bauer jetzt? Er ist in Deutschland vor Gericht gezogen und hat den RWE-Konzern verklagt, um einen Teil seines Schadens zurückzufordern. Die Klage wurde zugelassen, die Beweisaufnahme läuft. Ein weiterer Fall betrifft drei Familien, die auf den Halligen leben, kleinen Inseln in der Nordsee. Sie haben die deutsche Bundesregierung wegen Untätigkeit verklagt, weil ihr Lebensraum schwindet. Wenn solche Klagen durchkommen, wird dies weltweit zu einem enormen Dammbruch führen. Ich denke da auch an Skigebiete in der Schweiz, die vom Klimawandel bedroht sind und sich ihre Ausfälle von RWE und Co. zurückholen könnten.

Sie haben zwei Kinder, die ihr Leben noch vor sich haben. Was denken Sie, schaffen wir das?
Es ist möglich, und es ist schneller möglich, als viele denken. Wir leben in einer hoch spannenden Zeit. Wir werden in Deutschland das Ende der Kohleverstromung erleben, was vor wenigen Jahren undenkbar war. Wir werden in absehbarer Zeit das Ende des Verbrennungsmotors erleben. Die Landwirtschaft wird sich umstellen müssen, auch aus Artenschutzgründen. Die Umbauprozesse sind in Gang gekommen, wenn auch aus meiner Sicht viel zu langsam. Ich glaube aber nach wie vor an die Vernunft und das Gute im Menschen und weiss, dass es aus wissenschaftlicher Sicht möglich ist. Ich glaube daran, dass wir es als Gesellschaft durchsetzen können und wollen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 15.03.2019 06:33
    Highlight Highlight Einst kämpften sie für einen schulfreien Samstag; jetzt nehmen sie bereits den Freitag in Angriff. Wo das noch hinführt?
  • Emil Schauberger 14.03.2019 16:59
    Highlight Highlight „Die Überzeugungen“, heißt es 1948 in einer Fasnachtsrede, „dieses Wort ist eine einzige große Blasphemie und Korruption. Wenn wir sagen: Mann und Weib zeugen ein Kind, so ist uns der Sachverhalt ohne weiteres klar. Würde man aber von heute ab plötzlich sagen: Mann und Frau überzeugen ein Kind, was wäre das? Unwillkürlich würde man sagen: Da gäbe es ja lauter Idioten.“
  • RETO1 14.03.2019 14:09
    Highlight Highlight Weniger Menschen = weniger Ressourcenverbrauch wie Wasserverbrauch,Nahrungsmittelverbrauch,weniger Energieverbrauch etc. =weniger CO2
  • blaubar 14.03.2019 08:27
    Highlight Highlight Wer kann mir folgendes erklären: Das IPCC sagt ja, dass das menschliche CO2 (3% des jährlichen Ausstosses) alleine kaum Auswirkungen hat auf das Klima. Relevant sei aber die sog. „Wasserdampfrückkoppelung“. Mehr Feuchtigkeit gleich mehr Hitze, da Wasserdampf ja das beiweitem stärkste Treibhausgas ist (nicht zu verwechseln mit Wolken!). Nun zeigen aber aber aktuelle Messungen, die auch das IPCC anerkennt, dass die Feuchte weltweit im Schnitt nicht zu-, sondern sogar etwas abgenommen hat (Wasserdampf=mehr Wolken=Regen=Abkühlung). Was ist jetzt mit dieser Wasserdampfrückkoppelung?
    • strieler 14.03.2019 23:51
      Highlight Highlight dann können wir froh sein - denn die Rückkoppelung führt ja dazu, dass das C02 noch stärkere Auswirkungen hätte. (und davon pumpen wir ja stetig mehr rein in unsere Atmosphäre
    • blaubar 15.03.2019 00:47
      Highlight Highlight Strieler: Die Erde scheint mit unserem CO2 „gutmütig“ umzugehen. Eigentlich kann es auch gar nicht anders sein, sonst wäre die Erde in der Vergangenheit längst gekocht worden, es gab ja schon viel mehr CO2 und viel mehr Hitze als heute. Fazit: Trotzdem den CO2-Ausstoss senken und auch in allen anderen Bereichen nachhaltig werden.
  • René Obi 14.03.2019 08:10
    Highlight Highlight Der erste Schritt ist der schwierigste. Eine weltweite, klare, verbindliche Entscheidung fassen und umsetzen. Nachher wirds vergleichsweise einfach, das denk ich auch.
  • Schneider Alex 14.03.2019 06:05
    Highlight Highlight Klimahysterie ist eine Wahlkampagne für die Grünen.
    Der einzige wirklich erfolgreiche Weg im Umwelt- und Klimaschutz führt neben dem technischen Fortschritt über weniger Einkommen und eine geringere Bevölkerungszahl. Bleiben wir realistisch bezüglich Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz. Die hauptsächlich von den Medien gepushte Klimahysterie ist eine verdeckte Wahlkampagne für die Grünen.
    • Eh Doch 14.03.2019 10:53
      Highlight Highlight lieber Hysterie als teurer Untergang
    • Schneider Alex 15.03.2019 06:19
      Highlight Highlight Energie sparen und Klima schützen: Eine Sisyphus-Aufgabe!
      Wenn wir Energie sparen, sparen wir auch Geld. Was machen wir aber mit dem gesparten Geld? Wir geben es anderweitig für Konsumgüter aus, was wiederum Energie – z. B. „graue Energie“ – braucht oder wir bringen es den Banken und Versicherungen als Spargeld, wodurch diese in die Lage versetzt werden, Kredite für Investitionsgüter zu geben, deren Produktion, Betrieb und Unterhalt wiederum Energie braucht.
  • Cédric Wermutstropfen 14.03.2019 02:51
    Highlight Highlight Wir leben immer noch in einer Demokratie. Eine Horde wütender Kinder sollte also nicht irgendwelche Entscheidungen beeinflussen. Man sollte die Demos zur Kenntnis nehmen, aber direkt politische Konsequenzen daraus erwachsen zu lassen, nur weil der kleine Maximilian Mustergoof, der gestern noch Windeln trug, ein Pappschild hochhält, geht nicht. So funktioniert eine Demokratie nicht.
    • Eh Doch 14.03.2019 10:54
      Highlight Highlight Schon mal für dein Anliegen auf die Strasse gegangen?
    • konrad_klotz 14.03.2019 11:25
      Highlight Highlight Im ernst jetzt?
    • Cédric Wermutstropfen 14.03.2019 11:41
      Highlight Highlight @konrad: Ja
      @Eh Doch: Wie gewohnt, hast Du es wieder einmal nicht verstanden, sonst wüsstest Du, dass Deine Frage irrelevant bzgl. meiner Aussage wäre. Also noch einmal zum mitschreiben für Dich, es sind nicht die Demos an sich, die ich für undemokratisch halte, dafür aber den Fall, wenn die Politik direkt darauf eingeht. Lautsein, darf nicht reichen für direkte politische Einflussnahme. Man darf aber demonstrieren, um sein Anliegen bei der Stimmbevölkerung zu platzieren. Wohlgemerkt reden wir hier von der Schweiz, in anderen Ländern sehe ich es jenachdem anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Casimir R. 13.03.2019 22:24
    Highlight Highlight "das ende des verbrennungsmotors" - es ist ernüchternd zu sehen, dass nicht einmal ein sogenannter experte zu wissen scheint, dass der verbrennungsmotor dank synthetischem treibstoff auch co2 neutral sein kann und seine berechtigung hat und immer haben wird. er sollte statt dessen sagen "das ende von fossilen energieträgern" - darauf kommt es an!
    • Gigi,Gigi 14.03.2019 17:52
      Highlight Highlight Stimmt hasrgenau. Danke Casimir
  • word up 13.03.2019 20:28
    Highlight Highlight es ist schon erstaunlich, wie hier gewisse kommentare vor unwissen sprudeln. an alle skeptiker: ja, auch wir schweizer leben auf der erde und beeinflussen mit unserem verhalten die umwelt bzw. unser klima - auf der ganzen erde, klimawandel ist kein lokales problem!

    bitte erst überlegen, dann tippen und nicht wie die svp an komische dinge glauben!
  • Josef K 13.03.2019 20:12
    Highlight Highlight Ich habe noch nie verstanden, inwiefern Fleischkonsum CO2 produziert.
    Die Kuh frisst Gras, welches für das Wachstum CO2 aus der Luft gefiltert und gebunden hat. Und würde die arme Kuh in der freien Wildbahn sterben und sich zersetzen, würde dann nicht dieselbe Menge CO2 frei, wie wenn wir das Fleisch essen?
    Weiss da jemand mehr?
    ... Dies ist kein politisches oder moralisches statement, sondern eine echte Frage.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 13.03.2019 22:55
      Highlight Highlight Eine Kuh produziert bei der Verdauung Methan. Ein Treibhausgas ca. 25 mal "stärker" als CO2. Dies ensteht beim Abbau des Organischen Materials (Gras) in der Kuh, da dort ein chemischer Prozess abläuft kann etwas anderes rauskommen als reingeht...
    • YB98 14.03.2019 00:11
      Highlight Highlight Wenn dies eine echte Frage ist, hier die Antwort.
      Eine Kuh braucht sehr grosse Flächen an Anbaugebiet um sie zu Ernähren bis sie gross Genug ist. Dabei geht ein grossteil der Energie „verloren“ im Alltag der Kuh. Dieselbe Fläche würde viel mehr Gemüse liefern als am Ende Fleisch resultiert. Das zur Energie.
      Eine Kuh ist desshalb CO2 intensiver, da diese Anbaufläche geschaffen werden muss (Klar gibts hier alternativen, Bio-Fleisch etc.) aber meistens wird für das Futtersoja, was wir auch in der Schweiz verwenden, Regenwaldfläche abgebrant um Anbaugebiete zu generieren. Dabei entsteht CO2.
    • Aurum 14.03.2019 00:18
      Highlight Highlight Diese Masse an Kühen (und andern Tieren) wie wir sie in der Massentierhaltung haben würden in der freien Natur nie in dieser Anzahl existieren. Zudem kommt das billige Futter z.t. von Übersee, für welches nebenbei grosse Flächen Regenwald herhalten musste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 13.03.2019 20:02
    Highlight Highlight Der Herr Professor behauptet, ein Kohleausstieg in Deutschland bis 2030 wäre ökonomisch möglich.
    Gut möglich, aber das eigentliche Problem ist nicht ökonomischer sondern physikalischer Natur.

    Da könnte man ruhig mal etwas aggressiver nachfragen. Journalismus und so.
    • Rabbi Jussuf 13.03.2019 22:25
      Highlight Highlight 2030 ist illusorisch.
      DE muss ja heute mit voll laufenden Kohlekraftwerken immer wieder Strom importieren.
      Es gibt schlicht keine Antworten, wie die Lücken gefüllt werden könnten ohne Atomstrom aus Frankreich zu importieren.

      Gas oder Kohle macht kaum einen Unterschied.
      Batterien? Das ist noch in weiter Ferne, wenn überhaupt möglich in der benötigten Speichergrösse.
    • atomschlaf 14.03.2019 07:37
      Highlight Highlight @Rabbi: Gas oder Kohle macht schon einen Unterschied. CO2-Ausstoss pro kWh beträgt bei Kohle rund das Doppelte.
      https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/index.php
    • Rabbi Jussuf 14.03.2019 13:52
      Highlight Highlight Da hast du wohl recht.

      Aber die wollen ja aus dem Gas auch raus, wenn die Kohle endgültig abgeschaltet wurde.
  • Zurigo 13.03.2019 19:47
    Highlight Highlight Ich verstehe immernoch nicht, weshalb Fliegen (welches unter 10% des co2 Austosses ausmacht)immer als ersten in die Mangel genommen wird.
    Meine persönliche Meinung ist, da zu sparen wo es bereits brauchbare Alternativen gibt: zb. auf den Zug umsteigen
    • atomschlaf 13.03.2019 20:09
      Highlight Highlight Bei der Gebäudeheizung gibt es heute schon vollwertige und kosteneffiziente Alternativen.
      Dort sollte man zuerst vorwärts machen.
      Danach dürfte in ein paar Jahren der Autoverkehr folgen.
      Warum man ausgerechnet wegen des Flugverkehrs, zu dem es ausser auf wenigen Kurzstrecken noch keine brauchbaren Alternativen gibt, so ein Theater macht, leuchtet mir auch nicht ein.
    • Stormrider 13.03.2019 21:22
      Highlight Highlight Weltweit macht die Fligerei 3 bis 4% der CO2 Ausstosses. Tendenz flach da zwar vor allem in Asien immer mehr geflogen wird, die neuen Flugzeuge aber wesentlich weniger Kerosen verbrennen.
    • Zurigo 13.03.2019 21:38
      Highlight Highlight https://www.klimaschutz-portal.aero/klimakiller-nr-1/

      Hier nochmals verdeutlicht. Einfach mal nachlesen. Dann denke ich wird auch weniger gegen den Flugverkehr gehatet (<3% des Gesamtaustosses)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 13.03.2019 19:28
    Highlight Highlight Wissen wir denn, dass der Klimawandel langfristig nur negative Auswirkungen hat? Auf der Erde haben wir viele klimatische Unterschiede und beinahe überall gibt es Leben.....Die Erde hatte nicht immer das selbe Gesicht, das wird auch in Zukunft so sein. Der Mensch wird schlussendlich gezwungen sein sich anzupassen.....wie, das wissen wir erst im Erlebensfall. Das Leben, die Natur sind so komplex, da gibts nicht schwarz oder weiss wie in der Politik. Zumal jederzeit eine Naturkatastrophe oder ein Krieg inkl. nuklearer Katastrophe passieren könnten.....wir leben so oder so auf einem Pulverfass.
    • Erba 13.03.2019 19:34
      Highlight Highlight Auf die Natur wird es langfristig nicht extreme Auswirkungen haben. Die wird sich anpassen. Für den Menschen wird es eine Herausforderung. Überschwemmungen, Flüchtlingsströme von Süd nach Nord, Knappheit der Lebensgrundlagen. Nur so um ein paar zu nennen.
    • atomschlaf 13.03.2019 20:11
      Highlight Highlight Natürlich hat der Klimawandel nicht nur negative Auswirkungen.
      Jede Klimaveränderung hat je nach Region, Interessenlage und persönlicher Präferenzen Vor- oder Nachteile.
      Man stelle sich einfach mal vor, was in den Schweizer Alpen los wäre, wenn die Gletscher in raschem Tempo vorstossen würden...
    • Troxi 13.03.2019 21:40
      Highlight Highlight Wenn sich der Atlantik weiter erwärmt, kann es sein, dass dies dann Realität wird. Wir Europäer sollten zum Golfstrom sorge tragen. Versiegt er, wird Europa im schlimmsten Fall zum Kühlschrank.
  • Gubbe 13.03.2019 18:33
    Highlight Highlight Was haben wir älteren schon für 'Katastrophen' durchgemacht und trotzdem überlebt. Da wurde uns gesagt, dass in absehbarer Zeit 1973 kein Erdöl mehr vorhanden wäre. Da war das Waldsterben in den 80er Jahren und wir glaubten, dass unsere Nachkommen den Wald nur von Bildern kennenlernen würden. Jetzt also der Klimawandel und der wurde grandios inszeniert. Auch mit aller Gewalt kann niemand einen Klimawandel aufhalten. Sogar den Menschen und den Tieren wird angedroht, dass wir das Klima mit CO2 schädigen würden. Unsere Abfälle könnten wir kontrollieren, aber niemals die Naturgewalt Klima.
    • äti 14.03.2019 00:01
      Highlight Highlight Jawoll, den Ur-Knall haben wir alle auch überlebt.
    • Cédric Wermutstropfen 14.03.2019 03:04
      Highlight Highlight Prinzipiell könnten wir alles. Es ist nur eine Frage von technologischem Fortschritt und dem Wollen. Wir können irgendwann wahrscheinlich auch künstlich Leben erschaffen, von Grund auf. Die Natur konnte es schliesslich auch und die hat nicht einmal ein Hirn, die ist einfach. Innerhalb der Naturgesetze stehen uns alle Möglichkeiten offen und das Klima gehorcht diesen. Also hören wir doch auf mit dieser Verliereinstellung, damit zu sagen, dass wir nichts bewirken könnten.
    • blaubar 14.03.2019 08:14
      Highlight Highlight Cedric: Ich glaube, Du liegst faksch mit Deinen Annahmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 13.03.2019 18:30
    Highlight Highlight Bei der bekannten (In) Effizienz der Politik sehe ich schwarz!
  • mogad 13.03.2019 18:04
    Highlight Highlight Das Flugzeug: keine Kerosinsteuer, keine Energiesteuer und KEINE Mehrwertsteuer auf Interkontinentalflüge. Die Bahn: Energiesteuer, Mehrwertsteuer und hunderte von Millionen Franken an Trassengebühren, die die Bahn dem Bund abliefern muss. Ungleich lange Spiesse zw. Flugi und Bahn! Politisch gewollt, sagt der Interviewte. Warum? Damit das Autofahren und Fliegen viel billiger bleibt als die Bahn!?Dank Erdöllobby, Autolobby, Airlinelobby, Flughafenlobby!
    • blaubar 14.03.2019 08:15
      Highlight Highlight Wieso Auto? Gerade Autofahrer zahlen bereits immense Steuern und Abgaben.
    • Eh Doch 14.03.2019 11:05
      Highlight Highlight @blaubar
      dann verkauf dein Auto
    • BlueEyes 14.03.2019 13:55
      Highlight Highlight @blaubar: Man könnte meinen Sie stellen sich extra dumm.... mogad wollte hier darauf aufmerksam machen, dass man beim Bahnverkehr immernoch viiiiel mehr Steuern bezahlt als bei unökologischeren Verkehrsmitteln. Dies, weil die Auto und Flugindustrie, keine Umsatzeinbussen machen wollen. Es geht alles nur ums Geld und schlussendlich sind wir die leidtragenden und die CEO's dieser Konzerne lachen sich mit ihren Billionen ins Fäustchen...
  • schokoland 13.03.2019 17:46
    Highlight Highlight Die Politik muss sich für eine Erneuerung unserer Energieversorgung stark machen.
    Dezentrale Versorgung aus Erneuerbarer Energiequellen.
    Batteriespeicher in Jede Firma / jedes Haus.

    Oder wieder auf Atomstrom setzten... nur dann wohin mit dem Dreck ..

    Ein wirklich eindrückliches Video.

    The Third Industrial Revolution
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  • Klimapapi 13.03.2019 17:32
    Highlight Highlight Sehr spannendes Interview. Danke!
  • Supermonkey 13.03.2019 17:30
    Highlight Highlight Schon witzig reitet man immer auf den Flugreisen herum. Gerade mal 2% der weltweiten Emmissionen können durch den Verzicht von Flugreisen gespart werden. Paradox: Die Luftfahrtindustrie ist die einzige Industrie welche immense Bestrebungen zum Klimaschutz führt. Siehe die neusten Maschinen, ultraleichte Materialien und hocheffiziente Triebwerke, dazu bestrebungen bei der CO2kompensation der Airlines. Klar der zunehmende Flugverkehr kann dies nicht wieder wett machen. Aber es gibt noch andere Klimasünder! Zb Fleischindustrie, diese schaden dem Klima deutlich mehr als die gesamte Ölindustrie!
    • Malnachgedacht 13.03.2019 17:57
      Highlight Highlight Gilt nicht für die Schweiz (18%). Rechnen Sie mal bei myclimate aus, wie viele Bratwürste Sie für einen Städtetrip nach London essen können. Zürich - London: 387 kg CO2, 1 Bratwurst: 2kg.
      Nur weltweit gesehen stimmt das natürlich, da nur 5% der Menschheit ein Flugzeug von innen kennt.
      Flugreisen ist in der CH am entscheidendsten für die Bilanz.
    • grumpy_af 13.03.2019 18:32
      Highlight Highlight Bitte belegen.
    • ich ich ich 13.03.2019 21:04
      Highlight Highlight weltweit fliegen auch nur ca. 3 % regelmässig. mehr als 80% der weltbevölkerung sassen noch gar nie einem flugzeug.
      deshalb ist der globale impact auch noch nicht so gross...
      den co2-ausstoss einer einzelperson beeinflusst das flugverhalten jedoch massgeblich. beispielsweise stösst ein retourflug zürich-new york pro person mehr co2 aus als der durchschnitttliche jährliche fleischkonsum einer in der Schweiz lebenden Person.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 13.03.2019 17:29
    Highlight Highlight Sehr gutes Interview - allerdings sind seine Erkenntnisse nicht neu, das Problem liegt doch heute daran, dass man in der Praxis mal konkret was umsetzt und taugliche Lösungen findet. Die Problemstellung hat doch die breite Masse auch erkannt. In Sachen Lösungsfindung haben Politiker (und Menschen mit Einflussmöglichkeit wie er) Verantwortung.

    Zudem, klar kann er den (Nacht-)zug glorifizieren, Jedoch ist auch Zug umweltschädlich, einfach in geringerem Ausmass. Ob jemand jeden Tag ZH-BE pendelt, oder sich jeden Monat einen Europaflug leistet, kommt unter dem Strich (in etwa) aufs Gleiche.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 13.03.2019 18:32
      Highlight Highlight Co2 Austoss pro Kilomter Bahnfahrt in der Schweiz: 7g

      Bahndistanz ZH-BE: 100km (700g)

      Zwei mal täglich, 30 mal im Monat (man beachte jeden Tag und nicht nur Arbeitstage, dann wäre es gut ein Drittel weniger) : 42 kg


      Zum Vergleich Zürich - London Gatwick (wahrscheinlich eine der häufigsten Routen für Freizeitflieger), Einweg (jop, du hast es so verlangt) : 188 kg

      Also nicht mal annähernd das Gleiche.

      Ade, Merci
    • neutrino 13.03.2019 22:56
      Highlight Highlight Leider stimmen die Zahlen nicht .
    • neutrino 13.03.2019 22:59
      Highlight Highlight Aber nice try. Und dich verabschieden und bedanken musst du dich auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 13.03.2019 17:25
    Highlight Highlight Das weltweite Lobbying der auf Kohlenstoff basierenden Industrie kann nur durch gesetzliche Rahmenbedingungen und investigative Recherchen durchbrochen werden.
    Die Diffamierung der Klimaforschung, die Verhinderung von Gesetzen auf politischer Ebene, sowie gezielte Desinformation läuft auf Hochtouren.
    Dem kann nur durch Druck einer breiten Gesellschaftsbasis begegnet werden.
    Sobald die Breitenwirkung immer mehr Menschen weltweit erfasst, wird ein kritischer Punkt erreicht.
    Der Wind of Change wird sich zum Orkan auswachsen.
    Fragt sich nur von welcher Seite – Natur und/oder Mensch.
    • RandyRant 13.03.2019 18:31
      Highlight Highlight Und die Gallier hatten immer Angst davor dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.
    • bueggi 13.03.2019 19:20
      Highlight Highlight Dazu gabs einen aufschlussreichen Bericht in der NZZ vom Sonntag, über Professor Knutti von der ETH.
    • Sherlock_Holmes 13.03.2019 21:21
      Highlight Highlight Et voilà:

      https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/klimawandel-wissenschaft-wird-von-leugnern-weltweit-diffamiert-ld.1465989?reduced=true

      Registrierung sollte genügen.
      Der Artikel ist in der Tat sehr aufschlussreich.
      Als treuer Tagi-Abonnent gönne ich mir schon seit langem die NZZ am Sonntag, gewissermassen als politische Korrektur 😉.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheWall_31 13.03.2019 17:23
    Highlight Highlight "Der Konsument solle es richten. Jeder solle selbst entscheiden, wie viel Fleisch er isst, wie oft und wohin er in die Ferien fliegt, ob er mit dem Auto oder dem Tram fährt. Ich halte das für falsch"

    Liberalisierung aufheben und alles vorschreiben? Nordkorea?
    • Nocciolo 13.03.2019 21:37
      Highlight Highlight Das ist wieder mal so eine Aussage, die beweist, dass der Ernst der Lage nicht begriffen wurde. Beim Klimawandel geht es nicht darum, ob man ein bisschen mitmachen will oder nicht, sondern er betrifft alle. Darum braucht es Gesetze für alle. Und ja, die bedeuten eine Einschränkung. Einschränkungen gehören aber zum Leben und absolute Freiheit gibt es so oder so nicht.
  • Posersalami 13.03.2019 17:09
    Highlight Highlight Ganz so schnell geht es nicht. Wenn wir heute aufhören würden CO2 in die Umwelt zu blasen wird es noch 20-25 Jahre lang wärmer. So lange brauchts bis das CO2 seine maximale Wirkung entfaltet..
    • Malnachgedacht 13.03.2019 18:01
      Highlight Highlight Ob die Menschheit mal einen Satelliten mit Sonnensegel hochschießt, der die Polargegenden im Sommer etwas abschattet, quasi als künstliche Sonnenfinsternis zur Kompensation?
    • ich ich ich 14.03.2019 08:58
      Highlight Highlight das ist wahrlich eine gute idee.
      aber ob wir das in nützlicher frist hinkriegen ist sehr fraglich! zumal die gefahren enorm sind...
    • Mirko Timm 14.03.2019 11:14
      Highlight Highlight und ich sage es wird trotzdem wärmer weil wir nunmal auf eine warmperiode zusteuern was schon immer so war. dann kommt irgendwann wieder eine grosse Eiszeit. die Gletscher schmelzen seit tausende von jahren. die Leipziger Tieflandsbucht ist von alpengletschern geformt. Die alpen sind am ende nicht das erstemal eisfrei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • m. benedetti 13.03.2019 17:08
    Highlight Highlight Was für ein Framing! Man kann den Klimwandel nicht stoppen, denn das Klima wandelt sich immer und auch ohne menschliches Zutun, siehe letzte Eiszeit. Man kann das Klima höchstens beeinflussen. In den 1970er Jahren schlugen Klimawissenschaftler vor die Arktis zu verschmutzen, um sie eisfrei zu machen, weil sie eine neue Eiszeit befürchteten. Kein Witz!
    • ich ich ich 13.03.2019 21:14
      Highlight Highlight das schlugen einige wenige vor und das wurde von den medien aufgegriffen. der grossteil warnte schon dann vor einer globalen erwärmung.
      aber bringt nur immer wieder die gleichen alten ausgelutschten geschichten.
      jetzt fehlt nur noch das märchen, dass das problem mit dem waldsterben und dem ozonloch sich auch ohne menschliches handeln von alleine erledigt hätten😉
  • ulrico 13.03.2019 17:05
    Highlight Highlight Ob im Fernsehen oder auch hier im obigen Faktencheck: Stets werden zur Illustration rauchende Schlote und qualmende Auspuffe bemüht. Co2 aber ist farb- und geruchlos und in den aktuellen Konzentrationen absolut ungefährlich für die Gesundheit. Jede schlecht gelüftete Wohnung hat eine beträchtliche CO2- Konzentration. Russpartikel sind zwar alles andere als gesund, schützen aber die Atmosphäre vor zu hoher Erwärmung. Ein grosser Vulkanausbruch würde, auch wenns zynisch tönen mag, zur Klimaabkühlung beitragen. Kann man aber nicht ernsthaft planen oder herbeiwünschen.
    • word up 13.03.2019 18:18
      Highlight Highlight du bringst da einiges durcheinander - woher hast du deine quellen?
  • sheimers 13.03.2019 17:02
    Highlight Highlight Im Flieger hatte er wohl kaum ein Einzelabteil, also ist der Preisvergleich ziemlich daneben.
  • blaubar 13.03.2019 16:49
    Highlight Highlight Ich kann diesen Mann leider nicht ernst nehmen. Entweder ist man überzeugt von der Schädlichkeit des menschlichen CO2-Anteils, und dann handelt man selbstverständlich (!) entsprechend, oder man ist nicht überzeugt.
    Aber das ist eine Farce, sorry. Alle wollen ein Tamtam veranstalten, mehr nicht. Es geht überhaupt nicht um CO2. Es ist unsere neue Religion. Glaubt, Leute, glaubt!
    Hinterfragen ist ein Sakrileg.
    • Silberrücken 13.03.2019 19:29
      Highlight Highlight Leider sind wir nicht alle Wissenschaftler. Tatsächlich geht es darum ob man der Wissenschaft glaubt oder nicht. Viele Leute forschen, es ist ihr Beruf und die meisten von ihnen kommen auf das selbe Resultat. Jetzt kann man darauf vertrauen oder nicht. Ich denke aber dass man dann so konsequent sein sollte die ganze Wissenschaft anzuzweifeln.
      Vertraut man der Wissenschaft, dann muss man jetzt handeln!
    • Erba 13.03.2019 19:36
      Highlight Highlight Glauben können Sie in der Kirche oder unter Klimaskeptikern. Hier geht es aber um Wissen und wissenschaftliche Erkenntnisse
    • blaubar 13.03.2019 22:39
      Highlight Highlight (Ich leiste mir den Luxus, mir ein eigenes Bild aufgrund der verfügbaren Faktenlage zu machen. Ich habe ein gewisses wissenschaftliches Verständnis. Das hat aber nichts mit meiner Kritik zu tun.) Wenn ich doch glaube, dass FCKW extrem schädlich ist, dann kaufe ich doch sicher keine solchen Spraydosen!! Ich sehe einen massiven Hype ohne jegliches Handeln. Das ist extrem unglaubwürdig. Man kann doch nicht CO2 als den Bereiter des Weltuntergangs anschauen und gleichzeitig Herumfliegen, Fleisch essen und sagen, jaaa, da müsste man es halt verbieten. Ich kann das wirklich nicht nachvollziehen.
  • Who needs love like that 13.03.2019 16:36
    Highlight Highlight Hat er aber schön geredet der wie hiess er noch? 😇
  • "Sünneli" 13.03.2019 16:29
    Highlight Highlight "In den letzten Jahren haben wir die starke Tendenz erlebt, dass Nachhaltigkeit privatisiert wird. Der Konsument solle es richten."

    Das ist die Strategie der Bürgerlichen und hat zwei Vorteile:
    1. Muss man politisch nichts unternehmen. Man muss auch nicht posthum den Linken und Grünen recht geben und eigene Unterlassungen eingestehen. Man muss auch nicht erklären, weshalb die eigene Partei gar keine Klimastrategie hat.
    2. Die Dummen werden sich schon daran halten, wer nicht will, kann sich bequem drücken.
    • Malnachgedacht 13.03.2019 18:05
      Highlight Highlight Ist ein nachhaltigeres Leben so ein großer Verzicht? Das Ferne in der Nähe suchen, statt das bekannte und in vielen Ferien vorhersehbare in der Nähe? Auf unnötiges verzichten, gekauftes länger genießen? Neue Kochrezepte probieren?
    • ich ich ich 14.03.2019 07:11
      Highlight Highlight sehe ich auch so. jedoch braucht es zwingend beides. und leider wird es dazu auch gesetze brauchen, welche die persönliche freiheit einschränken.
      die freie marktwirtschaft und vor allem das streben nach immer höheren gewinnen behindert das effektive bekämpfen des klimawandels in höchstem masse.
      jedoch erstaunt dies auch nicht wirklich, zumal der markt in den letzten 50 jahren eigentlich gar nichts sozial und ökologisch nachhaltig geregelt hat.
  • Hartmann Stahlberg 13.03.2019 16:28
    Highlight Highlight Solange man mit Klimaschutz kein schnelles Geld machen kann, wird sich, wenn überhaupt, nur langsam etwas verändern.
    • "Sünneli" 13.03.2019 17:00
      Highlight Highlight Und wenn man es könnte, dann wären plötzlich die bürgerlichen Parteien Feuer und Flamme für den Klimaschutz!
    • Firefly 13.03.2019 17:06
      Highlight Highlight Ohh, man kann mit Klimaschutz schnelles Geld machen, hohe Steuern auf alle umwelttechnisch probelmatischen Produkte. Bringt Geld in die Kasse und reduziert den Verbrauch.
    • Malnachgedacht 13.03.2019 17:36
      Highlight Highlight @firefly: Nur wie gibt man dieses Geld klimaschonend aus? Ok, für Solarpanels, Kernfusionsforschung oder zum Abbau von Schulden = Ressourcen, die spätere Generationen der Natur wegstibitzen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 13.03.2019 16:26
    Highlight Highlight Die Herausforderung ist eine neue, frische Dichte von purer Liebe.

    Eine neue Liebe.

    Mutter Erde.

    Daraus entsteht eine pure, freie Demokratie

    Mutter Erde ist stärker. Falsch, sie ist liebevoller und ich bin ein Instrument in diesem wunderschönen Orchester.

    Intensive Tage.
    Gute Tage.
    Wake up call Tage.

    ❤️
    • Eh Doch 14.03.2019 11:12
      Highlight Highlight Ein bisschen esoterisch, aber ich weiss was du meinst. Wir brauchen nicht nur einen Systemwandel sondern vor allem auch einen Wertewandel
  • _Jay_ 13.03.2019 16:25
    Highlight Highlight Den Klimawandel kann man nicht gänzlich stoppen. Das Klima verändert sich immer, das ist natürlich. Man kann höchstens den menschlichen Teil davon reduzieren.
    • "Sünneli" 13.03.2019 16:59
      Highlight Highlight Das einzige, was man stoppen kann und muss, ist die menschengemachte Klimaerwärmung. Die ganze Debatte dreht sich genau darum, und zwar weil dieser Wandel zur Zeit stärker ist und schneller vonstatten geht, als alle die anderen aktuellen, nicht von Menschen provozierten, Klimaveränderungen, von denen wir gar keine gesicherte Erkenntnis haben.
    • Sherlock_Holmes 13.03.2019 17:03
      Highlight Highlight Es geht ja ausschliesslich um den anthropogen verursachten Anteil und dieser ist entgegen dem massiven Lobbyismus der auf Kohlenstoff basierenden Industrie entscheidend.
      Dazu NZZ am Sonntag, 9.3.:
      «Der Klimakrieg: Ein internationales Netz von Klimaskeptikern greift Forscher an».

      https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/klimawandel-wissenschaft-wird-von-leugnern-weltweit-diffamiert-ld.1465989?reduced=true
    • Malnachgedacht 13.03.2019 18:09
      Highlight Highlight Vielleicht ist ja bezüglich CO2 und Klima alles etwas komplexer. Aber auch dann schadet es nicht, wenn wir unseren Lifestyle von der CO2-Produktion emanzipieren. Vielleicht wird das Öl ja auch mal zu teuer, die Abhängigkeit von Gas politisch zu heikel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joe155 13.03.2019 16:17
    Highlight Highlight Kleines Beispiel: Ich muss geschäftlich nach Berlin reisen. Will aber nicht fliegen. Ausgerechnet (Preise retour): Flug 160.- CHF (Swiss, Economy), Ticket Bahn ca. 400.- (Sparbillete sind keine Option, sollte ich den Anschluss verpassen ist mein Ticket nichts mehr wert), Mietauto: 440.- CHF ohne Benzin.
    Bei diesen Angeboten kann ich noch lange mit meinem Chef diskutieren: Wir nehmen das Flugzeug, da günstiger.
    Gerade der Wirtschaft ists doch schnurzegal, wie stark die Natur belastet wird --> Hier muss die Politik regeln aufstellen.
    Btw: die CO2 Kompensation bezahle ich aus eigenem Sack.
    • Malnachgedacht 13.03.2019 17:01
      Highlight Highlight Klimaschutz bedeutet: Da es für Sie und auch Ihre Kunden sehr teuer geworden ist zu reisen, halten Sie eine Videokonferenz ab, aber nur an einem sonnigen oder windigen Tag.
    • sheimers 13.03.2019 17:07
      Highlight Highlight Der Fernbus wäre etwa halb so teuer wie das Flugzeug und ebenfalls deutlich umweltfreundlicher. Das mit dem Preis ist nur eine Ausrede.
    • Firefly 13.03.2019 17:10
      Highlight Highlight Wieso müssen sie geschäftlich nach Berlin? Die meisten geschäftlichen Dinge lassen sich heute remote erledigen. die Technik gibts. Auch Konferenzen und all die Bla Bla Anlässe lassen sich online abhalten. Ich denke geschäftlich wird heute viel mehr gereist als nötig, obwohl es meistens mehr kostet!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 13.03.2019 16:02
    Highlight Highlight Er hat zwar recht was die Preise/Politik bezüglich Flug und Zug angeht. Diese jedoch mit dem Gehalt eines Schweizer Uni-Professor als persönliche Ausrede für Flug statt Zug zu verwenden ist jedoch sehr scheinheilig. Denke auch bei einer Geschäftsreise wäre die Zugfahrt, bei den Reisespesen die normalerweise einem Professor zur Verfügung stehen, drin gelegen.
    • "Sünneli" 13.03.2019 16:56
      Highlight Highlight Die Reichsten sind bekanntlich die Geizigsten. Wobei Professoren noch lange nicht zu den (Aller-)Reichsten gehören. Aber immerhin setzt er sich für die Umwelt ein. Die wirklich reichen Schweizer ja bekanntlich nicht, und wenn, dann kämpfen sie sogar gegen den Klimaschutz. Siehe Herrliberger Milliardärsclub.

      (Interessant ist, dass ein Uni-Professor den Neid des kleinen Mannes leicht erregt, die Familie Blocher und andere Bonzen aber nicht.)
    • E7#9 13.03.2019 17:32
      Highlight Highlight Aus dem Artikel:

      Was hat Ihr Flug von Berlin nach Zürich damit zu tun?

      Er wurde vom deutschen Umweltministerium bezahlt, und die ermahnen mich natürlich, kosteneffizient zu reisen.
    • PeteZahad 13.03.2019 19:55
      Highlight Highlight @E7#9
      Wenn es ihm wichtig wäre, könnte er dennoch die Differenz aus der eigenen Tasche bezahlen. Für mich immer noch eine Ausrede.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Biotop 13.03.2019 15:41
    Highlight Highlight Der Klimawandel ist nicht zu stoppen da Menschen dazu gar nicht mehr nicht imstande sind. Bislang dienten die Ozeane wetter- und jahrszeitunabhängig als Klimapuffer zwischen Kälte- und Hitzeperioden. Seit 2014 steigt die Temperatur in den Weltmeeren kontinuierlich an mit gravierenden Konsequenzen. Die Dynamik des Klimawandels hat eine schon fast unvorstellbare Dimension erreicht.
    • Malnachgedacht 13.03.2019 17:13
      Highlight Highlight Nehmen wir mal an, anderes, z.B. der Sonnenzyklus spiele auch eine Rolle oder die an Vulkanausbrüchen arme vergangene Zeit oder die Zunahme der Besiedelung in der Nähe der verwendeten Messtationen.
      Wie müssten sich die Temperatur in den nächsten 5 Jahren ändern, dass nicht von einem prägenden Einfluss des CO2 ausgegangen wird? Was bräuchte es für ein Verwerfen der Treibhausgas–Hypothese der aktuellen Erwärmung? (Ich sage nicht, dass weg von den Fossilen unerwünscht wäre.)
    • mogad 13.03.2019 18:09
      Highlight Highlight Und die Konsequenzen treten völlig unberechenbar ein. Wir stehen den Naturgewalten hilflos gegenüber!
    • atomschlaf 14.03.2019 07:03
      Highlight Highlight @Biotop: Haltlose Panikmache.
      Wenn das Klimasystem nicht selbststabilisierend wäre, dann hätte sich gar nie diese Vielfalt an Leben entwickeln können.
  • Rhabarber 13.03.2019 15:37
    Highlight Highlight Es wär schön, wenn die Jungen etwas erzwingen könnten. Denn ohne Zwang wird's nix werden.

    Was ich aber mal sagen möchte: Es sind nicht die Alten schuld an der Misere. Rücksicht ist keine Sache des Alters sondern eine von Anstand und Charakter. Meine Wenigkeit z.B. setzt sich seit 50 Jahren aktiv für die Umwelt ein.

    Es sind wie üblich die Geldsäcke und die Gleichgültigen. Leute die denken, die anderen sollen es richten, man selbst müsse nichts dafür tun.

    Aber auch wenn kaum noch Hoffnung habe, seh ich mich trotzdem weiterhin in der Pflicht dran zu bleiben. Für die Jungen und für die Natur.
    • Malnachgedacht 13.03.2019 17:18
      Highlight Highlight Genau! Das gilt für alt und jung. Auch global natives können ohne Sammeln von Foto-Briefmarken (heute: Instagram-Selfies von angesagten Orten) glücklich werden und vielleicht sogar noch erholsamere Ferien verbringen.
    • mogad 13.03.2019 18:11
      Highlight Highlight Bald sind im Kt. Zürich Kantons- und Regierungsratswahlen. Da wird man sehen, ob die Wähler mobilisiert werden durch den Klimaalarm und grüne Parteien wählen.
    • atomschlaf 14.03.2019 07:08
      Highlight Highlight Was willst Du genau "erzwingen", Rhabarber?
      Den technischen Fortschritt?
      Oder die Rückkehr zu einer agrarischen Subsistenzwirtschaft?

      Fakt: Wohlstand für die breite Bevölkerung wie wir ihn heute kennen, wurde nur dank preisgünstiger Energie möglich.
      Fakt: ca. 3/4 des globalen Energiebedarfs aus fossilen Quellen gedeckt werden. Anteil langsam sinkend, aber absolute Mengen steigend.
      Fakt: Ausgerechnet jene, die am lautesten "CAGW!" schreien sind auch gegen Kernenergie.
      Tipp: Mal ein wenige über diese Fakten nachdenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancesB 13.03.2019 15:18
    Highlight Highlight Ein Einzelabteil im Nachtzug muss man mit einem Flug in der First, oder zumindest Business Class vergleichen. Da sieht die Rechnung dann anders aus.
    • Pachyderm 13.03.2019 16:00
      Highlight Highlight Das hab ich mir auch gedacht. Wow, ein (zugegeben enges) rollendes Zimmer mit Frühstück kostet mehr als ein (ok, ebenfalls enger) Sitzplatz in der Economy Class.

      Wobei auch die CO2-Bilanz der Einzelabteile mal interessant wäre, die liegt ja logischerweise deutlich über der in den günstigsteren Klassen.
    • "Sünneli" 13.03.2019 16:32
      Highlight Highlight Wieso? Überhaupt nicht. Fliegt der Mensch, kann er die Nacht bequem zuhause im eigenen Bett verbringen. Mehr Komfort, weniger Zeitverschwendung, weniger Kosten.


      Das Schlafabteil im Zug wird von den meisten Leuten als Mittel zum Zweck benutzt (weite Strecke zurückzulegen, ohne einen Arbeitstag zu opfern), nicht um darin schöne Stunden zu verbringen.
    • FrancesB 13.03.2019 19:14
      Highlight Highlight @"Sünneli"
      Der Professor argumentiert nun mal mit den Kosten und meint er sei eigentlich ein Fan von Nachtzügen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malina2 13.03.2019 15:16
    Highlight Highlight Immer die gleich Forderung, dass die Politik etwas machen soll. Die Politik kann aber nicht CO2 verschwinden lassen oder sonst wie zaubern. Das einzige was die Politik machen kann ist Regeln aufstellen, die für alle Schweizer gelten. Die Frage ist dann aber, welche Regeln das Volk bereit ist zu akzeptieren. Weil Regeln die wirklich etwas nützen, werden richtig weh tun.

    Nach Berlin zu einem Meeting fliegen und der Politik die Schuld dafür geben, alles klar du Spezialist.
    • Oigen 13.03.2019 15:42
      Highlight Highlight artikel nicht gelesen?
      er erklärt warum er den flieger nahm und nicht den zug.
      er erklärt warum die politik in genau diesem fall etwas unternehmen kann.
    • joe155 13.03.2019 16:11
      Highlight Highlight Eben. Fertig lustig in der Politik, Verzögerungstaktik ist jetzt vorbei!
      Und: Stand in der Firma übrigens genau vor dem gleichen Problem: Muss nach Berlin, aber will nicht fliegen. Preise vergleichen: mit der Swiss zahle ich 160.- CHF retour, mit dem ÖV zweite Klasse locker das doppelte (Sparbillette sind wegen Umsteigen / Verpassen von Anschlüssen keine Option). Da kann ich noch lange mit dem Chef verhandeln, es wird die günstigste Variante gewählt.
      Die CO2 Kompensation bezahle ich nun übrigens aus dem eigenen Sack.
      Hier braucht es Regeln von der Politik, sonst ändert sich nie was!
    • "Sünneli" 13.03.2019 16:33
      Highlight Highlight "Weil Regeln die wirklich etwas nützen, werden richtig weh tun." Und deshalb soll es besser sein, den Umweltschutz zu privatisieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 13.03.2019 15:15
    Highlight Highlight Wir haben einen durchschnittlichen co2 ausstoss von 5 tonnen pro person. Das ist schon extrem gering für eines der wohlhabensten länder der welt( platz 80). https://www.blick.ch/news/die-topklimasuender-unter-den-nationen-die-scheichs-sind-am-schlimmsten-id15211843.html

    Zudem hat auf die globale umweltbelastung die schweiz keinen einfluss.
    • Oigen 13.03.2019 15:42
      Highlight Highlight nur dass das ganze eine internationale und keine schweizer bewegung ist
    • hämmohemmo 13.03.2019 15:48
      Highlight Highlight Und deshalb machen wir einfach so weiter wie bisher, weil sind eh die anderen Schuld...
    • PVJ 13.03.2019 16:02
      Highlight Highlight Wir nicht, die anderen aber auch. So lösen wir das Problem ganz bestimmt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 13.03.2019 15:11
    Highlight Highlight Und nach den Frühlings- und Sommerferien verkündet der Flughafen Zürich neue Rekordzahlen 😉
    • Oigen 13.03.2019 15:44
      Highlight Highlight genau darum geht es ja.
      vor 30 jahren ist keine sau schnell nach berlin, london, newyork oder sonst wo hin, der flug war schlicht zu teuer.
      mittlerweile ist fliegen das billigste und meist subventionierte (wenn man die abgaben beachtet) reisemittel das existiert.
      solange sich das nicht ändert wird sich uach das konsumverhalten (reisen) nicht ändern
    • Ass 13.03.2019 17:52
      Highlight Highlight Die Wähler haben ja auck klar mitgeteilt was sie vom Klimaschutz halten!
    • mogad 13.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Gestern auf "Schweiz aktuell" ein euphorischer Bericht über gigantische neue Hotelprojekte rund um den Flughafen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 13.03.2019 14:39
    Highlight Highlight Richtig. Es braucht dringend mehr Taten seitens der Politik!
    • Malnachgedacht 13.03.2019 17:23
      Highlight Highlight Politiker werden nur für schöne Geschichten gewählt. Darum sind sie in der Falle.

      Wer von seinen Wählern verlangt, seine Erwartungen zurückzuschrauben wird abgestraft.
      Als Politiker gibt man da den Ball lieber weiter: an die böse Industrie, die unfähigen Forscher und Ingenieure,...
      Und die bleiben auf den Naturgesetzen sitzen.
    • ubu 13.03.2019 22:06
      Highlight Highlight Ich finde, die Klimakatastrophe abzuwenden, ist so ziemlich die höchstmögliche Erwartung. Mit zurückschrauben hat das nichts zu tun.
    • Bampi 14.03.2019 10:01
      Highlight Highlight Wie soll die Politik tausende Touristen von ZB. Mallorca runterbringen? Wenn zu heftig eingegriffen wird, werden die Politiker einfach abgewählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 13.03.2019 14:27
    Highlight Highlight selten so viel schwachsinn in einem artikel gelesen.

    das fängt schon bei der ersten frage an und seiner entschuldigung quasi mit dem flugzeug reisen "zu müssen", da es günstiger ist.

    ein sitzplatz in einem flugzeug mit einem schlafabteil im zug zu vergleichen wäre ja schon verzerrt und populistisch genug - aber nein! er gibt noch komplett falsche preise für die bahnfahrt an.

    www.nightjet.com/reiseziele/deutschland/berlin.html

    und das von einem uniprofessor und nachhaltigkeitsforscher <eyeroll>
    • Der Tom 13.03.2019 15:02
      Highlight Highlight Folgender Satz:
      Er wurde vom deutschen Umweltministerium bezahlt, und die ermahnen mich natürlich, kosteneffizient zu reisen.

      Er wollte das damit verdeutlichen. Genau so läuft das.
    • Malnachgedacht 13.03.2019 15:03
      Highlight Highlight Könnte es sein, dass sich Klimaschutz und ein Leben als "global native" oder als rumjettender Wissenschafter ausschliessen? Vielleicht ist einfach der Flug zu billig und auch der Braunkohlstromnachtundwindstillezug wohl auch?

      Vielleicht hilft es einem Erziehungswissenschafter auch, berechnen zu können, wie viel Energie (woher?) die Fixierung von CO2 braucht?

      Leider ist die ganze Klimadiskussion oft etwas bildungsfern (sofern man heute Naturwissenschaften noch zur Bildung zählen darf).
    • Oigen 13.03.2019 15:47
      Highlight Highlight wer liest nicht richtig?

      im angegeben link:
      "Liege- bzw. Bettplatz sowie Auto- und Motorradtransport (sofern verfügbar) sind aufpreispflichtig."

      und warum er den flieger nimmt sagt er ja!
      Das ministerium gibt die anweisung rasu das günstigste mittel zu benutzen.
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  • glnb 13.03.2019 14:22
    Highlight Highlight Top Beitrag. Wir müssen JETZT handeln. Die Zeit drängt und unsere Politiker in Bern müssen endlich aufwachen und konkrete Massnahmen ergreifen!
    • sunshineZH 13.03.2019 14:50
      Highlight Highlight Nö, die Schweiz kann hier gar nichts ausrichten auf der Welt, grosse Nationen müssen handeln
    • Heinzbond 13.03.2019 14:58
      Highlight Highlight @sunshineZH jeder kann etwas ausrichten obs die kleine Schweiz oder Gretchen Müller mit ihrem Konsumverhalten.... Mann/Frau muss nur anfangen....
    • Ueli_DeSchwert 13.03.2019 15:09
      Highlight Highlight Und deshalb sollen wir nichts tun?

      Schon mal was von "mit gutem Beispiel voran gehen" gehört?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 13.03.2019 14:16
    Highlight Highlight Natürlich wird Climeworks in naher Zukunft seine Kapazität massiv erhöhen und die Kosten pro Tonne CO2 senken. Danach kann in einem ökonomischen Mass CO2 aus der Luft geholt werden. Eine wunderbare Erfindung, made in Switzerland
    • peterpe 13.03.2019 14:55
      Highlight Highlight So ein Seich. Die Kompensation kann unf wird nicht die Lösung sein. Sie wischen wohl auch den Boden auf, wenn es bei Ihnen ins Haus regnet?
    • Malnachgedacht 13.03.2019 15:14
      Highlight Highlight Aber sinkt auch den Strombedarf für die Herstellung von neuem Kerosin aus CO2? Oder der Flächenbedarf für Treibhäuser, in denen CO2 in Avocados gebunden werden kann.
      Tönt alles etwas nach Klima-Alchemie. Können wir die Gesetze der Physik und Chemie wirklich selber konstruieren?
    • Mutzli 13.03.2019 15:37
      Highlight Highlight Wenn Sie sagen “natürlich“: Ist da etwas entsprechendes angekündigt worden, oder ist einfach Ausdruck von Optimismus?

      So was als weiteres Mittel zu haben wäre natürlich toll, aber leider kein Allheilmittel.
  • Go on... 13.03.2019 14:14
    Highlight Highlight Der neue Staatsfeind ist geboren: der Klimawandel.

    Wenn in der Schülerkantine das Wort auf die Leinwand projiziert wird, fangen sie an zu hyperventilieren und werfen mit Ihrem Essgeschirr danach.
    Und alle beäugen sich misstrauisch gegenseitig, ob der Nachbar auch laut genug buht..
    • Ueli_DeSchwert 13.03.2019 15:10
      Highlight Highlight Humanitätsfeind*

      Ohne Menschen gäbs auch keine Staaten, ohne Staaten keine Staatsfeinde. Sorgen wir also dafür, dass auch zukünftige Generationen noch Staatsfeinde haben können. Dafür müssen wir aber etwas machen.
    • "Sünneli" 13.03.2019 16:36
      Highlight Highlight Die einzigen, die hyperventilieren, sind die Rechten, weil sie schon ihre Felle davonschwimmen sehen.
    • sunshineZH 13.03.2019 22:30
      Highlight Highlight @Sünneli Hört man diese Aussage nicht jedes Jahr?
  • reamiado 13.03.2019 14:11
    Highlight Highlight Sorry aber wer nur im Einzelabteil Zug fährt müsste das mit einem Privatflug vergleichen.
    • ich ich ich 13.03.2019 14:44
      Highlight Highlight schöner diffamierungsansatz, aber...
      du hast schon verstanden, dass er den nachtzug genommen hat?
      ergo: fahrendes hotelzimmer. fragst du bei der hotelreservierung auch immer nach einem doppelzimmer, dass du mit einer dir unbekannten person teilst? ich glaube eher weniger...
    • Alnothur 13.03.2019 15:28
      Highlight Highlight In einem Hostel bin ich auch mit fremden Leuten im Zimmer, kratzt mich auch nicht...
    • ich ich ich 13.03.2019 15:36
      Highlight Highlight da hast du recht, es geht mir gleich.
      jedoch werden die wenigsten professoren in hostels bzw. im 6er abteil im nachtzug absteigen. warum sollte gerade er?
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 13.03.2019 14:02
    Highlight Highlight In dieser Postillon-Ausgabe von 1973 wird es bestens zusammengefasst:

    https://2.bp.blogspot.com/-ESPutifsRj4/XBAmLm1AfDI/AAAAAAAADvE/cVmQg9mq3xw5OyFC-c-Hd0qRWtgToX0MwCLcBGAs/s1600/1973_Westillon.jpg

    "Laut den Forschern ist der Trend [Umwelt vermutzen] für Menschen, die nicht später als Dezember 1999 geboren werden, völlig ungefährlich."
  • Schreimschrum 13.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Es ist mir immer wieder ein Rätsel wie solche "Klimaexperten" mehrere Kinder haben können und mit gutem gewissen von einem nachhaltigen Lebensstil predigen.
    • ich ich ich 13.03.2019 15:09
      Highlight Highlight überlege mal, was zb mit der sltersvorsorfe passieren würde wenn europa die geburtenrate von ca. 1.6 (heutiger stand) auf z.b. 1.0 reduzieren würde?
      übrigens hat sich die globale fertilitätsrate laut wikipedia in den letzten 50 jahren halbiert.
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Zusammengefasste_Fruchtbarkeitsziffer
    • "Sünneli" 13.03.2019 16:41
      Highlight Highlight Hast Du den Text überhaupt gelesen? Es geht nicht darum, dass "Grüne" mit gutem Beispiel voran gehen müssen (was eh nichts nutzt), es geht darum, dass die Politik endlich etwas unternimmt.
  • Mr_Dropout 13.03.2019 13:53
    Highlight Highlight Langer aber lohnenswerter Artikel, ich teile die Meinung von Herr Niebert auf der ganzen Linie. Bleibt zu hoffen, dass die Gesellschaft den Druck auf Politik und Wirtschaft erhöhen und aufrecht erhalten kann, sodass greifende Forderungen endlich durchkommen.
    Denkt auch daran, wenn ihr im Herbst eure Wahllisten ausfüllt. ✌🏾
    • Malnachgedacht 13.03.2019 15:16
      Highlight Highlight Die Politik konnte schon immer zaubern - ein kostenloses Paradies versprechen.
  • kuwi 13.03.2019 13:48
    Highlight Highlight Die Politik muss die Anliegen der Jugend unterstützen. Die vielen Alibiübungen sollen endlich einer ehrlichen und zielführenden Klimapolitik weichen. Die Zeiten des Gefasels sind vorbei.
    • Kane88 13.03.2019 14:35
      Highlight Highlight Alles blablabla und Klimaromantik. Der Klimawandel ist ein Internationales Problem. Einzelne „wohlhabende“ Staaten werden diesen nicht stoppen können. Die grossen Klimaverbrechen werden nicht da begangen. Es gibt nur eine einzige Lösung um den Klimawandel und das zugrundewirtschaften unseres Planeten nachhaltig zu stoppen. Drastische dezimierung der menschlichen Population und dann Geburtenkontrolle. Klingt hart, ist aber so! 🤷🏻‍♂️
    • Malnachgedacht 13.03.2019 15:20
      Highlight Highlight Zugängliches Öl und Gas werden verbraucht werden - von uns oder von China, das einen grossen Teil unserer Güter herstellt oder von Menschen inIndien, die vielleicht auch ein Recht auf ein bisschen der von uns vorgemachten Entwicklung haben und sogar unseren Tourismus retten, wenn viele Hiesigen in fremde Lande ausschwärmen.
    • gecko25 13.03.2019 16:36
      Highlight Highlight @kane88. bei der drastischen reduktion der Population, könntest du doch mit gutem Beispiel vorangehen und bei dir damit anfangen
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