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Richard Yu, Huawei CEO Consumer Business Group, displays the Huawei Mate 9 smartphone, just released to the U.S. market during his keynote address at CES in Las Vegas, January 5, 2017.  REUTERS/Rick Wilking

Richard Yu: Chef des Huawei-Konsumentengeschäfts am Donnerstag in Las Vegas. Bild: RICK WILKING/REUTERS

«Wir werden auf Platz zwei vorrücken»: Chinesische Kampfansage an Apple



Der chinesische Technologiekonzern Huawei will den iPhone-Konzern Apple beim Smartphone-Absatz überholen. Im vergangenen Jahr lag das Unternehmen nach eigenen Angaben mit 139 Millionen verkauften Mobiltelefonen auf Rang drei.

«Wir werden in absehbarer Zeit auf Platz zwei vorrücken», sagte der Chef des Konsumentengeschäfts, Richard Yu, am Donnerstag auf der Technologiemesse CES in Las Vegas. Die Branche wird derzeit vom südkoreanischen Elektroriesen Samsung vor Apple angeführt. Huawei lag zuletzt hinter Apple, aber vor den chinesischen Wettbewerbern Oppo, Xiaomi und Lenovo.

Der Erfolg von Huawei ist aus Yus Sicht unter anderen auf die Anstrengungen in der Forschung und Entwicklung zurückzuführen. In den vergangenen zehn Jahren habe Huawei umgerechnet 38 Milliarden Dollar dafür ausgegeben. Yu trat damit auch Vorbehalten entgegen, Huawei bediene sich beim geistigen Eigentum von Wettbewerbern im Westen.

Grössenvergleich iPhone 7 Plus und Huawei Mate 9

Auf der Keynote-Ansprache kündigte Yu eine umfassende Kooperation mit dem US-Technologieriesen Amazon an. Das Huawei Mate 9 sei weltweit das erste Smartphone, das den Amazon-Sprachdienst Alexa nutze.

Alexa ist ein digitaler Assistent, mit dem sich Menschen unterhalten können. Der Dienst kann kleine Aufgaben über verbundene Geräte und Dienste erfüllen. Für Smartphone-Hersteller mit dem Google-Betriebssystem Android positioniert sich Alexa damit als Alternative zum Spracherkennungsdienst von Google.

Wird Huawei beim Smartphone-Absatz Apple überholen?

Samsung steigert Umsatz markant

Derweil teilte Samsung mit, dass das Unternehmen den operativen Gewinn im Weihnachtsquartal trotz des milliardenschweren Debakels mit dem Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 markant gesteigert habe. Zwischen Oktober und Dezember seien voraussichtlich umgerechnet 7,81 Milliarden Franken verdient worden – so viel wie seit dem dritten Quartal 2013 nicht mehr und 50 Prozent mehr als vor einem Jahr.

epa05695602 The logo of Samsung Group is pictured at its main office in southern Seoul, South Korea, 02 January 2017, as the nation's top conglomerate is reportedly bracing for a probe by a special counsel over allegations that it offered bribes to the woman at the center of a widening corruption scandal in return for business favors.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

Am Samsung-Hauptsitz in Seoul brummt das Geschäft. Bild: EPA/YNA

Zu verdanken sei dies einer starken Nachfrage nach Speicherchips und Displays, teilte der Technologieriese am Freitag mit. Analysten erwarteten bislang einen Gewinn in Höhe von knapp sieben Milliarden Franken.

Die genauen Geschäftszahlen will Samsung Ende Januar veröffentlichen. Er hatte bereits mitgeteilt, dass die Probleme mit dem Galaxy Note 7 den Gewinn im Schlussquartal des vergangenen Jahres um über zwei Milliarden Franken mindern dürften. Mit dem Smartphone wollte Samsung eigentlich Apples iPhone Paroli bieten. Die Südkoreaner stellten jedoch die Fertigung ein, nachdem sich mehrere Geräte entzündet hatten oder explodiert waren. (cma/sda/dpa/reu)

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