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Leverkusen-Eklat: Weil Trainer Schmidt das Feld nicht verlässt, unterbricht Schiri das Spiel

21.02.2016, 17:0322.02.2016, 08:17

>>> So verteidigt Rudi Völler seinen Trainer: «Ach, der Schiedsrichter ist neutral?»

Hat man das schon einmal erlebt: Im Spitzenspiel zwischen Leverkusen und Dortmund schickt Schiedsrichter Zwayer Bayer-Trainer Roger Schmidt auf die Tribüne. Dieser weigert sich und verlangt eine offizielle Erklärung. Das geht so lange weiter, bis der Spielleiter die Partie unterbricht und die Mannschaften in die Katakomben schickt. Erst neun Minuten später wird das Spiel fortgesetzt.

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Grund für den Eklat war der Führungstreffer durch Aubameyang. Diesem war ein Freistoss der Borussia vorausgegangen, den Ginter ein paar Meter zu weit vorne ausgeführt hatte. Die Verantwortlichen diskutieren anschliessend einige Minuten hinter geschlossenen Türen. Im Anschluss geht das Spiel ohne Schmidt an der Seitenlinie weiter.

Darüber regte sich Schmidt so fürchterlich auf: Der Freistoss von Dortmund war nach dem Foul von Kiessling zu weit vorne ausgeführt worden. Er führte zum 1:0.
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Schmidt zeigt sich nach der Partie gegenüber Sky einigermassen einsichtlich: «Ich bin meiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden heute. Ich habe wohl über das Ziel hinausgeschossen, aber es gibt auch Gründe.» Der Trainer ärgerte sich insbesondere, dass ihm angeblich der Schiedsrichter nicht gesagt hätte, dass er auf die Tribüne müsse.

Schiri Zwayer dementiert: «Schmidt hat sich wiederholt unsportlich verhalten. Ich habe ihm angezeigt, dass er die Trainerbank verlassen müsse und danach Captain Stefan Kiessling nochmals zu ihm geschickt, um ihm das mitzuteilen. Der Spielführer ist grundsätzlich meine Ansprechperson und ich muss Schmidt keine weitere Erklärung geben.» (fox/ole)

>>> Hier geht es zu den Spielberichten der Sonntagsspiele.

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