Gesellschaft & Politik
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epa07757600 Young activists attend the 'Fridays For Future Summit', at the University of Lausanne (UNIL), in Lausanne, Switzerland, 05 August 2019. More than 450 participants from 37 different countries will meet in Lausanne, Switzerland, from 05 to 09 August for the summer gathering of the 'Fridays for Future' movement.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Emotionale und hitzige Diskussionen gehören zum Klimastreik-Gipfel in Lausanne. Bild: EPA

«Der Druck ist zu gross»: Darum fliessen am Klimastreik-Gipfel in Lausanne die Tränen

Seit Tagen diskutieren 450 Jugendliche aus ganz Europa über die Zukunft der «Fridays for Future»-Bewegung. Die Emotionen kochen bei manchen Teilnehmern über.



Wie weiter mit der europäischen Klilmastreik-Bewegung? Seit Montag zerbrechen sich am Gipfel in Lausanne Greta Thunberg sowie 449 weitere Jugendliche aus 38 Ländern den Kopf, wie sie «Fridays for Future» weiterbringen und den Klimawandel stoppen können.

Viele Auseinandersetzungen

Doch am Veranstaltungsort an der Uni Lausanne kochen die Emotionen über. Ein Workshop von Strategiegruppen ist am Mittwoch aus dem Ruder gelaufen: «Einigen Leuten sind Diskussionen zu nahe gegangen. Sie mussten heulen, weil ihnen die Klimastreik-Bewegung so wichtig ist», sagt die Zürcher Teilnehmerin Fanny Wissler zu watson.

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Die Klimaaktivistin Fanny Wissler (links) ist Teil des Gipfeltreffens in Lausanne. bild: watson

«Einige Klima-Aktivisten haben geheult»

Fanny Wissler

Auch das Organisationskomitee des Gipfels hat die Spannungen mitgekriegt. «Es gab diverse Auseinandersetzungen», sagt Sprecherin Hannah Otto. Grund dafür seien unterschiedliche Erwartungen und Hoffnungen an das Klimatreffen gewesen. Gewisse Teilnehmer seien traurig gewesen, weil sie nicht so viel reden konnten, wie sie wollten. Andere hätten sich missverstanden gefühlt.

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Bei einigen Workshops in Lausanne ging es drunter und drüber. bild: zvg

Deshalb versuchten die jungen Klimaaktivisten am Nachmittag bei einer «Krisensitzung» die Wogen zu glätten. «Danach war's wieder besser und wir haben uns als Gruppe gestärkt gefühlt», so Otto weiter.

Manchen Klimastreikenden ist die Sache dennoch zu bunt geworden: Von der Schweizer Delegation haben einige Leute die Konferenz zumindest vorübergehend verlassen. «Auch ich habe eine Pause gebraucht», so der Ostschweizer Jann Kessler.

Jonas Kampus, Klimastreiker, Zürcher

Der Klimaaktivist Jonas Kampus war bei den Streiks vorne mit dabei. Bild: zvg

Jonas Kampus von Klimastreik Schweiz hat in Lausanne ebenfalls aufreibende Momente erlebt. Es überrasche ihn nicht, dass es beim Gipfel zu grösseren Auseinandersetzungen gekommen sei. «Das war bei den ersten grossen Treffen der Schweizer Klimastreik-Bewegung nicht anders und liegt in der Natur der Sache.»

Sein Ziel sei dennoch erreicht worden: Man habe Leute aus ganz Europa zusammengebracht. «Wir alle spüren aber einen unglaublichen Druck auf unseren Schultern. Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun. Wir kämpfen für nichts weniger als das Überleben der Menschheit. Dieser Druck wird manchmal einfach zu gross für uns.»

Die Bündnis-Frage

Straffe Klimastreik-Organisation oder loses Bündnis: In den 38 Länder-Delegationen gibt es ganz unterschiedliche Vorstellungen, wie die «Fridays for Future»-Bewegung organisiert sein soll. «Es gibt Leute, die andere Teilnehmer in Diskussionen unter Druck setzen und denen es egal ist, wenn diese auf der Strecke bleiben», versucht Kessler einen weiteren Reibungspunkt zu erklären. Einige Länder-Delegationen hätten sich wenig kompromissbereit gezeigt.

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450 Jugendliche versammeln sich seit Montag am Genfersee. bild: zvg

In der Schweizer Klimastreik-Bewegung herrsche hingegen eher das Motto «Leben und Leben lassen», so Wissler. Für sie sei aber sowieso klar, dass die verschiedenen europäischen Klimastreik-Bewegungen auch künftig ihre Eigenheiten bewahren sollten. Wichtig sei einfach, dass alle die gleichen Werte verfolgen. «Wir sind sicher keine Öko-Faschisten und agieren gewaltlos».

Bevor die 450 Klimastreikenden wieder mit dem Zug in alle Himmelsrichtungen verschwinden, wartet am Freitag mit der grossen Klima-Demo in Lausanne ein Highlight auf die Gipfel-Teilnehmer. Das OK erwartet mindestens 1000 Teilnehmer.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hyperventilator 10.08.2019 11:03
    Highlight Highlight was für ferngesteuerte Naivlinge! Der Sozialismus soll das Klima retten? Was lernen denn diese Kid's in der Schule? Ihre Forderungen werden die Klimaerwärmung kein 1000stel Grad senken, verlagen aber von der Gesellschaft ungeheure finanzielle und materielle Anstrengungen, welche schlussendlich wieder der Mittelstand tragen muss. Entweder finden die Politiker einen globalen Weg die Klimaveränderung zu stoppen, sonst können wirs gleich Sein lassen ( in China und Indien sind 600 Kohlekraftwerke im Bau und der Flugverkehr wird sich dort in den nächsten Jahren verdoppeln...)
  • Schneider Alex 10.08.2019 06:12
    Highlight Highlight
    Menschengemachter Klimawandel hin oder her; der Zubau erneuerbarer Energien wird nicht ausreichen, um diesen aufzuhalten. Energie muss mit Suffizienzwirtschaft und Technologieeinsatz gespart und der Bevölkerungszuzug in energieintensive Länder gestoppt werden.
  • GurMadh 09.08.2019 22:42
    Highlight Highlight Könnte das jemand psychologisch erklären, waum so viele gegen Kinder sind welche die einzigen von uns ernsthaft was gegen diesen Wahnsinn tut ? Fühlt man sich im Ego angegriffen, durch Kinder, ist es der Neid? Was ist es, warum man gegen Menschen sind, die uns allen versuchen zu helfen? Wen man hier die 500 Likes für negative Kommentare sieht, dann wird einem klar wie ernst das ist, weil es die Mehrheit nicht ernst nimmt.
    • Mirko Timm 11.08.2019 07:34
      Highlight Highlight Was tuen sie den dagegen. Nix ausser reden und demonstrieren. Jeder ü 40 hat klimafreundlicher gelebt in der jugend
  • Mia Mey 09.08.2019 22:27
    Highlight Highlight Als Teenager erfindet man die Welt immer neu.
    Doch mit solchen Erfahrungen wie in Lausanne lernen die Jugendlichen vielleicht dass auch die Alten wissen von was sie reden. Weil, irgendwie habe ich, 50, alles schon gehört. Der saure Regen, Verpackung im Laden lassen, auf essen acht geben, Strom sparen, kompostieren, das Auto zu Hause lassen usw. Ich bin damit gross geworden.
    Doch als Jugendliche hörte auch ich nicht immer hin was die alten sagten. Vielleicht gibt es nun ein Miteinander.
  • saoiaebi 09.08.2019 20:56
    Highlight Highlight Jugendliche wollen etwas politisch verändern und gehen in ihrer Freizeit an Workshops, um sich weiterzubilden... und wie reagiert die Bevölkerung? Sie lachen sie aus.

    Aber selber hat man im Jugendalter nur Töffli und Bier im Kopf gehabt...

    Ich finde es super, dass sich junge Leute aktiv für eine bessere Welt einsetzen; auch wenn sie noch das eine oder andere zu lernen haben. Aber genau deshalb sind sie ja an diesem Kongress gewesen.

    Und hey, immer noch besser als Erwachsene, die das Gefühl haben, sie hätten schon ausgelernt und ihr eigenes Verhalten gar nicht erst hinterfragen.
  • phipu_ 09.08.2019 20:49
    Highlight Highlight Wenn man nur kurzfristig etwas verdienen könnte, mit dem Klimaschutz...
  • Allion88 09.08.2019 19:35
    Highlight Highlight Willkommen in der realität. Da sind leidern träumereien nicht immer so einfach umsetzbar. Auch wenn sie sogar besser wären, die welt ist sehr korrupt und die widerstände gross.
    Es gab und gibt aich ausserhalb der streikenden teenies leute l, die soch seit jahrzehnten für eine bessere welt einsetzen, nur mit weniger rampenlicht
  • SamTwise 09.08.2019 15:14
    Highlight Highlight „Wir kämpfen für nichts weniger als das Überleben der Menschheit.“
    Kein Wunder haben die Jungen einen derartigen Druck, wenn sie mit dieser Einstellung an die Sache rangehen. Das könnte sich durchaus in eine selbsterfüllende Prophezeiung verwandeln, wenn derart viele daran glauben und sich aus der Bewegung Extremisten entwickeln. Besser wäre mit etwas Hoffnung in die Zukunft zu blicken, dass wir als Ganzes vernünftiger werden. Sollte sich hingegen die Prophezeiung erfüllen, wäre der Fall dann auch erledigt, denn die Erde belastet den Klimawandel nicht, sondern nur uns Menschen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 10.08.2019 16:27
      Highlight Highlight In dem Licht beruhigt der Satz «Wir sind sicher keine Öko-Faschisten und agieren gewaltlos» wirklich TOTAL.
  • KenGuru 09.08.2019 13:58
    Highlight Highlight Auch wenn ich die Kritik an den Jugendlichen hier teilweise nachvollziehen kann, hört auf mit den Schuldzuweisungen, das bringt dem Klima nämlich nichts. Als ersten Schritt müssen wir alle das Bewusstsein dafür schaffen, dass wir ein riesiges Problem haben (und nein es ist noch nicht allen klar). Wenn das geschafft ist, können wir ernsthaft über nachhaltige Lösungen reden und diese umsetzten. Hierbei werden wir sicher von unserem Lebensstandard abgeben müssen (weniger Fliegen, Fleischkonsum etc.).
    • ChillDaHood 09.08.2019 14:39
      Highlight Highlight Ja - ich liebe all meine Kollegen, die linksgrün wählen und von denen ich 3 mal im Jahr mindestens höre/lese, wohin sie in die Ferien geflogen sind.

      Alle sind sich einig, dass die anderen was tun sollen. Insbesondere die namen und gesichtlosen oberen 10'000, die sind an allem schuld.
    • Chili5000 09.08.2019 14:53
      Highlight Highlight Du hast die Antwort fast selbt gelifert. Als ersten Schritt müssen wir alle das Bewusstsein dafür schaffen, dass wir das riesige Problem sind, der Mensch. Weniger Menschen weniger umweltbelastung. Aber das ist ein Tabuthema und deshalb ist meine Meinung dass das alles nichts bringt und wir den Klimawandel nicht stoppen werden. Ich will damit Besterebungen Umweltfreundlicher aktionen und evolutionen nicht schlecht reden, denn diese sind extrem wichtig.
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 09.08.2019 13:38
    Highlight Highlight „Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun.“
    Das ist anmassend!
    Streiken und anderen (!) Forderungen stellen ist zudem kein „tun“.
    „Tun“ tun Ingenieure, die energiesparende Lösungen suchen, Menschen die für weniger Vermehrung sorgen oder sich gar selbst einschränken, Ökonomen die umweltschonende Produkte verkaufen etc.
    • bogan 09.08.2019 17:45
      Highlight Highlight Naja, dass überhaupt ingenieure ökonomen und andere Berufsfachgruppen etwas gegen den klimawandel "tun" und dafür wohlverstanden geld bekommen, muss ein Bewusstsein für die Gefahr des Klimawandels aufkommen (oder aufgekommen sein). Und dieses Bewusstsein haben wir Heute in erster Linie der Klimastreikbewegung zu verdanken, die dies unentgeldlich auf sich nehmen. Danke an all die Engangierten.
  • bbelser 09.08.2019 13:24
    Highlight Highlight Bin ausgesprochen froh, dass sich diese Jungen die Fähigkeit zu weinen bewahrt haben, statt zynisch, kalt und abgelöscht zu agieren wie so manche Politiker, CEOs oder Investoren, die unsere Welt noch ein bisschen mehr kaputtverbrauchen wollen. Wann erfahren diese Jungen endlich breiten gesellschaftlichen Zuspruch, wann endlich Mitarbeit ALLER Generationen? Und: wann reagieren Erwachsene endlich mal erwachsen?
  • Lady Shorley 09.08.2019 13:18
    Highlight Highlight Ich verstehe die herablassenden Kommentare gegenüber diesen Jugendlichen nicht.
    Diese jungen Menschen sorgen sich um Ihre Zukunft, und dürfen doch dabei auch emotional werden. Und dabei ist es auch verständlich, dass die mal überfordert sind, und es zu Tränen oder Streitereien kommt. Es sind Jugendliche, taminomol! Das hat nichts mit Snowflakes zu tun!
    Und dass sie nichts machen, ist doch auch unwahr. Sie versuchen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Umdenken zu bewegen.
    Von mir auf jeden Fall gibts Applaus!
    • Don Sinner 09.08.2019 13:59
      Highlight Highlight Meine Worte. Bitte versucht, den Kids mehr Kredit zu geben und reitet nicht auf jedem Wort herum ("Wir sind die einzigen, die..."). Wir sind genug verantwortungslose Konsumer, und auch viele dieser Engagierten werden erfahrungsgemäss schnell genug ihren Idealismus verlieren. Aber sie haben was getan. 💪 👏 Go on!
    • bbelser 09.08.2019 14:45
      Highlight Highlight Bravo! Gibt doch noch ein paar mehr Erwachsene hier.
  • DemonCore 09.08.2019 12:36
    Highlight Highlight Ah, jetzt kommen wieder die Hobby-Klima-Modell-Ersteller, die besser als tausende Physiker, Metereologen, Computer Scientists, Glaziologen, Ozeanologen und Geologen wissen, wie sich das Klima verändert.

    200 ppm CO2 auf 400 ppm CO2 in 200 Jahren Industrialisierung, und der Ausstoss geht weiter. Ausserdem wurden durch die bisherige Erwärmung selbstverstärkende Prozesse angestossen, die auch bei sofortigem Unterbruch des menschl. Ausstosses das Klima weiter erwärmen würden. Wir brauchen jetzt ein paar ganz gute Ideen, viel Disziplin, und nicht anti-wissenschaftliche Stör-Propaganda.
    • MeierB 09.08.2019 21:09
      Highlight Highlight Du bist keine deut besser als diejenigen welche Du hier anprangerst. Die Wissenschaft wird zu Grabe getragen nicht mehr und nicht weniger. Es gilt nicht mehr das eine Hypothese bewiesen werden muss. Wir sind wieder im tiefsten Mittelalter angekommen.
      Hast Du deinen Ablass schon bezahlt ?
    • solo31 10.08.2019 13:25
      Highlight Highlight Früher war der CO2 gehalt auf der Erde viel viel viel höher. Gerade in der prähistorischen Zeit als Pflanzen und Tiere riesig wurden. Vor 65 Millionen Jahren waren wir bei 2000 ppm. Auch der Gründer von WWF hat vor kurzem ein Statment abgegeben, dass CO2 wohl unser kleinstes Problem ist. Mehr Gedanken würde ich mir da über die Verschmutzung der Meere machen.
      Benutzer Bild
  • Thor_Odinson 09.08.2019 12:32
    Highlight Highlight Die jungendlichen Phantasien treffen auf die reale Welt. Auch wenn ich es befürworte, das endlich etwas passiert, können diese Kids nichts ausrichten. Und nur reden alleine bringt nichts....
    • Tjuck 09.08.2019 14:48
      Highlight Highlight Dann handle, wenn reden alleine nichts bringt. Aber fange an!
  • Froggr 09.08.2019 12:26
    Highlight Highlight Vielleicht sollten wir damit beginnen uns auf wärmere Temperaturen einzustellen und darauf vorzubereiten. Anstatt herumzuflennen und auf Mitleid machen. Aber eben. Sind ja noch Kinder. Ihr denken lässt sich oft nicht auf die Realität anwenden.
    • Tjuck 09.08.2019 14:50
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir uns rechtzeitig auf ein trockeneres und wärmeres Klima einstellen. Und auf mehr Flüchtlinge!
      Benutzer Bild
    • Kruk 10.08.2019 20:58
      Highlight Highlight Für Froggr heisst dies, dass er sich eine Klima-Anlage anschafft, nicht?
    • Froggr 11.08.2019 00:20
      Highlight Highlight Kruk: Mit einer Klimaanlage ist es noch nicht getan. Es muss im Grossen gedacht werden. Gebäude müssen auch noch gekühlt werden können, wenn es 4 Grad wärmer werden sollte. (Was natürlich ein von den Klimafetischisten „errechneter“ Wert ist) Auch Strassenbeläge und Schienen müssen den steigenden Temperaturen angepasst werden. Nur so kann ein Kollaps verhindert werden. Unausweichbar ist es sowieso, da selbst wenn, die USA, Russland, Indien und China niemals mitziehen werden. Besser Vorsorge als Nachsehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alphabetagammaomega 09.08.2019 12:26
    Highlight Highlight Ein 16 jähriger fühlt sich zu grossem Druck ausgesetzt weil ER allein die Welt retten muss. Bitteschön, fühlt euch als Opfer und sucht keinen Konsens. Die Bewegung ist zum scheitern verurteilt, die mediale Präsenz ist enorm und richtet mehr Schaden als sonst was an

    Und bevor mich nun irgendwelche Ökofuzzis belehren wollen. Ich bin mir über die Folgen des Klimawandels mehr als bewusst und hoffe auf ein Einlenken. Aber dafür brauchen wir nicht irgendwelche neureichen Kinder, sondern uns alle. Benutzt euren Verstand und folgt nicht blind jeder Bewegung
    • Tjuck 09.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Nun gut, Täter sind die 16-jährigen ja nicht. Wir und unsere Eltern haben die Klimaerwärmung zu verantworten.
  • TingelTangel 09.08.2019 12:25
    Highlight Highlight Die werden gar nichts Erreichen. Wichtig ist das sie sich mit der sache auseinandersetzen, Erwachsen werden und in die Institutionen arbeiten gehen und sich dort einsetzen.
    • Tjuck 09.08.2019 14:52
      Highlight Highlight Solange wir ihre Bedürfnisse und Ängste nicht wahrnehmen, solange ihre Botschaften von uns ignoriert werden, werden sie tatsächlich nichts erreichen, das stimmt.
  • PeteZahad 09.08.2019 12:19
    Highlight Highlight Man fordert möglichst CO2 freie Energieerzeugung. Die neuen erneuerbaren werden von der Klimabewegung zum Allheilmittel stiliert und es scheint als würden diese auch Sinn machen, zumindest wo die Sonne scheint und der Wind bläst. Dabei bedenkt aber niemand dass Bei Offshore Windanlagen dem Wind im grossen Stil Energie entzogen wird und dies auch (zumindest lokalen) Einfluss auf das Klima hat:
    https://www.cell.com/joule/fulltext/S2542-4351(18)30446-X

    Einfach nach Aktionismus zu schreiben ist zwar einfach. Es ist halt doch nicht ganz so einfach wie es die Klimabewegung gern hätte.
    • Tjuck 09.08.2019 14:52
      Highlight Highlight Nach Blitzeinschlägen muss man AKW abschalten.
    • PeteZahad 09.08.2019 15:20
      Highlight Highlight @Tjuck und was genau möchtest du damit sagen?
  • Loeffel 09.08.2019 12:19
    Highlight Highlight Moment mal, das ist doch der aus Games of Thrones?

    Benutzer Bild
    • Pisti 10.08.2019 11:33
      Highlight Highlight Wenn ich mir die Kleber auf seinem Laptop anschaue, steht der vor allem ganz links aussen. Dabei behaupten diese Kiddies doch immer sie seien eine unpolitische Bewegung.
  • Loeffel 09.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Moment mal, das ist doch der aus Game of Thrones?
  • PeteZahad 09.08.2019 11:51
    Highlight Highlight "Gewisse Teilnehmer seien traurig gewesen, weil sie nicht so viel reden konnten, wie sie wollten." - sagt mir genug...

    "Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun." - Diese Überheblichkeit nervt! Mit solcher Arroganz werdet ihr eher bisherige Unterstützer im Hintergrund verlieren. Utopische Forderungen stellen ohne (machbare) Lösungen aufzuzeigen ist relativ einfach - da gibt es viele die konkreter etwas für die Umwelt/Klima tun jedoch ohne (sozial)medial wirksames Geschrei.
  • Widmer 09.08.2019 11:51
    Highlight Highlight Watson sollte auch darüber schreiben, dass die Journalisten zeitweise aus dem Verhandlungssaal ausgeschlossen wurden.
    • DemonCore 09.08.2019 14:06
      Highlight Highlight Wieviele Journalisten sitzen denn im Saal wenn die OPEC, die Swissoil, VW, BMW, Ford oder GM ihre Sitzungen abhalten? Habt ihr keine besseren Argumente??
  • Allion88 09.08.2019 11:36
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Lucie Weisswas 09.08.2019 11:35
    Highlight Highlight Ich habe keine Lösungen von den jungen Leuten gesehen! Was wollen sie besser machen?

    So wie es jedoch aussieht, haben sie mit Demokratie ein Problem. Wahrscheinlich sind viele einfach bequem und zu verwöhnt, um auf andere aktiv zuzugehen und ihre Standpunkte zu erklären und andere Meinungen anzunehmen.
    • Tjuck 09.08.2019 14:54
      Highlight Highlight So wie es aussieht, haben sie mit Demokratie kein Problem. Sie haben ein Problem mit der Klimaerwärmung und machen sich Gedanken, wie man diese stoppen könnte. Im Gegensatz zu euch Miesepetern, die überhaupt keine Idee haben, und nicht einmal den Willen dazu, ja nicht einmal die Einsicht, dass etwas passieren muss.
  • Th. Dörnbach 09.08.2019 11:32
    Highlight Highlight Greta hat heute Journalisten aus dem Saal weisen lassen. Ganz grosses Kino, sobald es etwas kritisch wird.
    • Gipfeligeist 09.08.2019 13:25
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass Sie oder das OK grundlos gehandelt haben. Die Organisation arbeitet nicht Journalistenfeindlich, sondern im Gegenteil, sie lebt von der Berichterstattung. Können Sie mir näheres über die Umstände sagen?
    • DemonCore 09.08.2019 14:08
      Highlight Highlight Wieviele Journalisten sassen denn in der letzten Sitzung der Swissoil oder der OPEC?

      Euch ist auch kein Argument zu schwach um es reinzubringen.
    • Klimapapi 09.08.2019 17:11
      Highlight Highlight Der Grund ist ganz unspektakulär. Unter den Teilnehmenden sind Menschen die ihre Statements nicht in den Medien (wenn möglich noch falsch) zitiert haben möchten. That's it und völlig legitim. So kann frei und ungezwungen diskutiert werden. Nur der Boulvard macht daraus eine Riesenstory.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TreeOfLife 09.08.2019 11:15
    Highlight Highlight Der Satz "...Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun." ist wirklich etwas unglücklich formuliert. Wenn ich aber bedenke, was sie von aussen für missachtende und herablassende Kommentare kassieren, kann ich diesen Satz durchaus verstehen, aus der Sicht der jugendlichen Unvernunft.
    Es wird Zeit diese Jugendlichen zu unterstützen, denn schliesslich geht dieses Thema uns alle etwas an.
  • Dä Globi 09.08.2019 11:14
    Highlight Highlight Ich finde die Bewegung grundsätzlich gut.

    Meiner Meinung nach sollten aber zu solchen Forderungen wie "Europa emissionsneutral bis 2050" auch Lösungen oder wenigsten Ansätze geliefert werden.

    Sprich mann sollte sich mehr mit Energiepolitik auseinander setzen um die Machbarkeit zu prüfen und entsprechende Projekte vorzuschlagen.



  • köbi77 09.08.2019 11:08
    Highlight Highlight Mit rumreisen und streiken wird die welt nicht besser.

    Wie wäre es wen man statt dem rumheulen lieber Bäume anpflanst. Den müll aus den Gewässern fischt oder Flohmärkte fördert um die alten dinge zu recyceln und nicht alles wegwerfen und neu kaufen.
    Ich bin oft an Flohmärkten und da seh ich nur alte leute und ev ein paar hipster. Aber klimakiddis seh ich da nie.
  • Bruno Wüthrich 09.08.2019 11:03
    Highlight Highlight Ein grosses Bravo an diese Jugendlichen. Was sie versuchen, ist aller Ehren wert.

    Eigentlich müssten wir Älteren ebenfalls an die Säcke. Denn unsere Generation (+ ein paar Vorgängergenerationen) sind massgeblich für die Missstände verantwortlich.

    Mit anderen Worten: Die Jugendlichen kämpfen um ihre Zukunft, die wir ihnen schon ein Bisschen verbaut haben.

    Zwar versuchen wir peinlich darauf zu achten, den kommenden Generationen keine finanziellen Schulden zu hinterlassen. Doch jede finanzielle Schuld lässt sich notfalls durch eiine einfache Buchung tilgen. Umwelt- und Klimasünden nicht.
    • Zugriff 09.08.2019 11:32
      Highlight Highlight Aber dann müsste ein satter Endo Anaconda eben nicht noch Läberli bestellen.
    • Tjuck 09.08.2019 11:40
      Highlight Highlight @Zugriff

      Erst vor der eigenen Türe kehren. Fang doch bei dir an, statt Endo Anaconda zu kritisieren.

      Und ich bei mir, statt dich zu kritisieren ;-)
    • Harvey Dent 09.08.2019 12:42
      Highlight Highlight Ist das wirklich so? Meine Eltern hatten jedenfalls nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller, kannten Fastfashion nicht, sondern trugen die Kleider bis sich diese auflösten um dann noch die Knöpfe von diesen zu sammeln und für Reparaturen anderer Kleidungsstücke zu gebrauchen. Meine Eltern sind 50 und 53 geboren. Meinen älteren Geschwistern (Babyboomer) gings lange ähnlich, Kleider wurden übernommen, es wurde repariert statt ersetzt. Ich glaube mit solch pauschalurteilen und Vermaledeiungen vorangehender Generationen kriegen wir das nicht gebacken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 09.08.2019 11:00
    Highlight Highlight Ich habe irgendwo gelesen, dass sie sich noch nicht ganz sicher sind ob sie den Kapitalismus abschaffen wollen oder nicht

    😂😂😂

    Die SP scheint dort dick drin zu sein? 😂
  • der_senf_istda 09.08.2019 10:57
    Highlight Highlight Wer organisiert und finanziert eigentlich dieses Treffen ?
    Ich frage das nicht als Kritik oder 'Andeutung', sondern es nimmt mich einfach wunder. Irgendjemand bucht ja die Säle und kauft die Flipcharts...
    • Klimapapi 09.08.2019 11:09
      Highlight Highlight Organisiert von der Klimastreikbewegung aus ganz Europa, die Infrastruktur und die Verpflegung vor Ort wird von der Uni Lausanne kostenlos zur Verfügung gestellt. Die restlichen Kosten werden mit privaten Spenden (keine Firmen, keine Organisationen, keine Parteien) finanziert.

      https://smileforfuture.eu/
    • Andi Weibel 09.08.2019 11:52
      Highlight Highlight Man sagt ja, es gäbe keine dummen Fragen. Aber diese Frage ist schampaar dumm.

      Die Säle gehören der Uni und sie stellt sie kostenlos zur Verfügung. Der Kanton finanziert die Verpflegung. Und es gibt Leute, die für die Reisekosten etc. spenden. Das ist alles sehr transparent.
    • Nickoseli 09.08.2019 12:04
      Highlight Highlight Spielt es eine Rolle? Ist die Arbeit, die dort gemacht wird, weniger wichtig und weniger wert, wenn zb. Nestle die ganze Sache sponsort und finanziert? Es ist egal, wo Geld herkommt, wenn es für einen guten Zweck eingesetzt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • COLD AS ICE 09.08.2019 10:56
    Highlight Highlight es fliessen tränen weil sie bemerkt haben das die ganze klimahisterie ein seich ist.......
    • bbelser 09.08.2019 13:08
      Highlight Highlight Ja, die Erwachsenen, die haben den Durchblick!
    • Gipfeligeist 09.08.2019 13:28
      Highlight Highlight Widerspreche Ihnen. Beim jetzigen Klimazustand ignorieren die Industrieländer konsequent den IPCC, Bolsonaro brennt weiter den Amazonas ab, Indien baut Kohlekraftwerke und wir tun absolut nichts.

      Ich würde auch in ein tiefes Loch fallen, wenn Politiker auf die Bewegung mit "Klimahisterie" antworten.
    • Dan Ka 09.08.2019 13:53
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
  • So en Ueli 09.08.2019 10:52
    Highlight Highlight Die armen Kinder sind die einzigen die etwas gegen den leidigen Klimawandel etwas tun. Anstatt zu heulen, sollen die sich richtig informieren. Dann sehen die, dass sie nicht alleine dastehen. Aber sich als Opfer dastehen lassen, um im Gespräch zu bleiben, kann man tun, muss man aber nicht.
    • Bruno Wüthrich 09.08.2019 11:09
      Highlight Highlight Sie sind aber die Opfer. So viel sollte Ihnen klar sein.

      Dass viele Jugendliche heute mit Smartphones und Entertainment ruhig gestellt werden, täuscht nicht darüber hinweg, dass sie werden ausbaden müssen, was wir ihnen eingebrockt haben.
    • So en Ueli 09.08.2019 12:02
      Highlight Highlight Siehst du dich als Mitschuldig für die aktuelle Klima Situation?
    • COLD AS ICE 09.08.2019 12:25
      Highlight Highlight dummes zeug. der klimawandel hat nichts mit uns menschen zu tun. hier ein bsp: im herbst/winter verlieren die bäume ihre blätter. dann wird massiv weniger co2 abgebaut. dazu kommt das co2 das entsteht beim vermodern der blätter. also müsste im herbst/winter die co2 belastung extremst hoch sein. davon habe ich aber noch nie etwas gelesen.....
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  • sturzendiego 09.08.2019 10:50
    Highlight Highlight «Wir sind sicher keine Öko-Faschisten und agieren gewaltlos». Herzig, gewaltlos wohl nicht, aber doch etwas extrem in ihrer Ansicht, nicht? Wenn an einem solchen Treffen noch über den Kommunismus diskutiert wird, sind wohl einige von ihnen ein bisschen gar übers Ziel hinausgeschossen.
    • Bruno Wüthrich 09.08.2019 11:18
      Highlight Highlight Frage: Wann ist eine Ansicht extrem?

      Es gibt doch in dieser Thematik (etwas vereinfacht gesagt) zwei Ansichten. Die eine ist, dass man nichts oder fast nichts tun muss, die andere, dass man etwas oder sogar viel tun muss.

      Ich finde, dass in Anbetracht dessen, was wir heute wissen, die Ansicht, wir müssten nichts tun, sehr extrem ist. Wogegen die Meinung, die uns das Handeln nahelegt, weit weg von jeder Extremität ist.

      Ich finde, dass jede/r, der/die ein rasches und energisches Handeln beim Klimaschutz fordert, eine wirklich ganz normale, nachvollziebare Ansicht kund tut.
    • Tjuck 09.08.2019 11:43
      Highlight Highlight Wird an diesem Treffen ernsthaft über Kommunismus diskutiert? Woher weisst du das, falls es überhaupt stimmt? Ich meine, nicht nur am Rande, sondern offiziell?

      Oder setzt du soziale Verantwortung mit Kommunismus gleich?
    • PeteZahad 09.08.2019 11:56
      Highlight Highlight @Bruno Gehen sie doch bitte auf den Inhalt des ursprünglichen Kommentars ein. Falls an dieser Veranstaltung wirklich über Kommunismus diskutiert wurde, frage ich mich schon inwiefern dies dem Klima helfen soll, ausser das man dann alle die sich nicht umweltfreundlich verhalten praktischerweise in "Umerziehungslager" schicken könnte...
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  • Carl Gustav 09.08.2019 10:50
    Highlight Highlight Wenn diese engagierten Kids vom Leben eingeholt werden, merken sie warum die Klimapolitik keinen Milimeter vorwärts kommt.
    Solange alle nur auf das verzichten, was sie sowieso nicht wollen sind alle Anstrengungen für nichts.
    • aglio e olio 09.08.2019 11:27
      Highlight Highlight Was bedeutet vom Leben eingeholt? Haben denn Jugendliche und junge Erwachsene kein Leben? Sind Steuererklärung und das Hamsterrad namens Karriere Grund genug sich dem Fatalismus zu ergeben?
    • Tjuck 09.08.2019 11:47
      Highlight Highlight FCKW wurde verboten, das Ozonloch erholt sich. Im Grunde eine einfache politische Massnahme mit grosser Wirkung.

      Ich sage nicht, dass die Rettung des Klimas so einfach sein wird. Aber ich behaupte, dass es ohne Regulierungen, nur auf freiwilliger Basis, so wie es sich die FDP vorstellt, nicht machbar sein wird.

      Aber warum haben alle so Angst vor ein paar Einschränkungen? Es trifft ja dann alle, es würde niemand benachteiligt. OK, Konzerngewinne könnten eventuell kleiner ausfallen, statt einer Milliarde Gewinn läge dann vielleicht nur noch eine halbe drin.
    • walsi 09.08.2019 11:54
      Highlight Highlight @aglio: Deine Freiheit hört dort auf wo meine anfängt. Wenn du also Forderungen hast die meine Freiheit einschränken, dann reagiere ich. Wenn du von mir Verzicht verlangst aber selber nicht verzichtest, dann habe ich damit ein Problem.
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  • Mutbürgerin 09.08.2019 10:50
    Highlight Highlight Erstaunlich, wie es die Menschheit die letzten 10‘000 Jahre geschafft hat zu überleben, bevor die Klimajugend vom Himmel her gesandt wurde.
    • bbelser 09.08.2019 11:06
      Highlight Highlight Die Häme von sog. Mutbürgerinnen hilft natürlich viel mehr beim Überleben...
    • aglio e olio 09.08.2019 11:29
      Highlight Highlight Wenn wir nochmal 10000 Jahre schaffen wollen, sollte schon einiges passieren. Oder wie siehst du das?
    • webstübler 09.08.2019 11:35
      Highlight Highlight in 9'700 von diesen 10'000 Jahren gabs auch noch keine Industrialisierung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlusUltra 09.08.2019 10:48
    Highlight Highlight Mich würde ein Porträt einiger dieser Menschen interessieren.
    Und zwar nicht, um sie danach fertig zu machen.
    Sondern um zu sehen, welche Auswirkung ihre Sorge um das Klima hat. In der Familie, in der Schule, Verein etc. Allgemein im näheren Umfeld.

    Denn wenn es dort kein Umdenken gegeben hat, wird's wohl schwierig, Wildfremde von der Notwendigkeit zu überzeugen.
    • Klimapapi 09.08.2019 11:12
      Highlight Highlight Dazu gibt es viele Medienberichte z.B. ein SRF Dok
      Play Icon
    • AndreaHadorn 09.08.2019 11:38
      Highlight Highlight Hm, die eigenen Eltern vom Gegenteil ihres Lebensstils zu überzeugen dürfte die schwierigste Lebensaufgabe überhaupt sein und entsprechend ewig dauern. Freundinnen und Freunde der Eltern haben grösseren Einfluss. So viel zu meinem Blitz, nichts für ungut.
    • Tjuck 09.08.2019 11:49
      Highlight Highlight Also mich haben sie überzeugt. Traurig ist ja bloss, dass es so eine Bewegung braucht, da ja schon lange bekannt ist, dass etwas gemacht werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chesus80 09.08.2019 10:41
    Highlight Highlight Die Snowflakes sind auch dort zahlreich vertreten...
    • Korrektiv 09.08.2019 12:01
      Highlight Highlight Bitte definiere "Snowflakes".
    • hiob 09.08.2019 12:41
      Highlight Highlight mag sein. immerhin ist der ansatz richtig. mich beunruhigt das klima auch, allerdings glaube ich nicht mehr, dass die menschheit dazu in der lage ist, eine wende herbeizuführen, zumal zeit eine grosse rolle spielt. wir müssen einfach still sein, wenn die jugend es versucht. und ich garantiere, in den kommenden jahren werden es immer mehr sein. snowflakes hin oder her.
    • DemonCore 09.08.2019 12:56
      Highlight Highlight Die Snowflakes sind ja wohl eher diejenigen, die sich über einen Artikel aufregen, der von Jugendlichen berichtet, die unsere Lebensgrundlagen sichern wollen. Bist wohl einer der Vergifter?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 09.08.2019 10:41
    Highlight Highlight Ich zerschlage mir auch seit Tagen den Kopf...V8 oder doch lieber einen V10? :(
    • Gwdion 09.08.2019 11:18
      Highlight Highlight Ich schlage vor, Du fährst mit der Zerschlagung Deines Kopfes so lange fort, bis sich Deine Frage von selbst erübrigt. So leistest auch Du Deinen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels.
    • henrich 09.08.2019 11:37
      Highlight Highlight Gibt es denn keine V12-Modelle.
      Oder weshalb nicht sich mal Gedanken darüber machen, ob nicht ein Motor mit einem wesentlich besseren Wirkungsgrad die bessere Lösung wäre. Dies würde dann unweigerlich - wenn man schon so techaffin ist - zu einem e-Mobil führen.
      Übrigens: Tesla, Jaguar und Porsche bauen solche in ungefähr der gleichen Preisklasse wie Ihr V10.
      Ihr Beitrag eigentlich ein "Armuts"zeugnis.
    • V1080 09.08.2019 11:39
      Highlight Highlight Wichtige Frage! Kann dir den Entscheid aber leider nicht nehmen, welche stehen den zur Auswahl? R8? Mustang?

      Die neue Supra reizt mich (zwar “nur” 6 Zylinder) auch sehr, schönes Ding.
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  • anon 09.08.2019 10:38
    Highlight Highlight "Wir kämpfen für nichts weniger als das Überleben der Menschheit."

    Mir fehlt ein wenig der Diskurs darüber, ob das überhaupt ein erstrebenswertes Ziel ist...
    • Tjuck 09.08.2019 11:49
      Highlight Highlight Zynismus ist wohl hier fehl am Platz.
    • hiob 09.08.2019 13:57
      Highlight Highlight naja wenn man es objektiv betrachtet ist die erde ohne uns besser dran ^^
  • Domino 09.08.2019 10:36
    Highlight Highlight Der Witz ist man kann nichts dagegen tun. Egal wie gross die Anstrengungen sind, China, Indien, USA oder ein anderes Land wird alles „kompensieren“. Das ist auch Natur. Die Stärksten überleben. Die stärkste Kultur wird überleben.

    • bbelser 09.08.2019 11:08
      Highlight Highlight Wenn schon Küchen-Darwinimus: nicht die Stärksten überleben, sondern die am besten Angepassten...
    • aglio e olio 09.08.2019 11:32
      Highlight Highlight Eine der stärksten kulturellen Entwicklungen ist m.E., dass eben nicht nur die Stärksten überleben.
      Das unterscheidet in auch von den meisten Tieren.
    • Tjuck 09.08.2019 11:51
      Highlight Highlight Genau wie bei der Migration. Da kann man auch nichts machen. Überlassen wird Europa doch einfach den Einwanderern. Es werden so oder so noch mehr werden, wenn sie erst keine Lebensgrundlage mehr haben, durch Dürre und Trockenheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dragonlord 09.08.2019 10:15
    Highlight Highlight Empathie täte vielen Skeptikern hier gut. Die Jugend setzt sich ein, weil sie sich in ihrer Zukunft bedroht fühlt. Das darf dann durchaus auch emotional werden.
    Nehmt diese Jugend ernst. Sie ist nicht gewalttätig und kümmert sich um die Zukunft von allen Erdenbewohnern.
    • Linus Luchs 09.08.2019 10:48
      Highlight Highlight Applaus.
    • PeteZahad 09.08.2019 11:59
      Highlight Highlight Dann sollten sie halt auch nicht überheblich auftreten, wenn die ernstgenommen werden wollen:
      "Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun."
    • Damian derungs 09.08.2019 12:15
      Highlight Highlight Wenn die sich wirklich um die zukunft der menschheit gedanken machen sollten sie lieber schauem das die becölkerung nicht noch weiter steigt, denn wir sind jetzt schon masslos überbevölkert, das würde am meisten bringen, aber das darf man ja nicjt sagen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 09.08.2019 10:13
    Highlight Highlight Alle die sich jetzt über die Teenies lustig machen:
    -Habt Ihr Euch in diesem Alter nie etwas überschätzt und vielleicht etwas wichtiger genommen, als Ihr es eigentlich wart?
    -Seid Ihr nie auf die Schnauze gefallen, als Ihr etwas grosses anpacken wolltet, und es dann "zu gross" war?
    -Habt Ihr Euch nie komplexe Probleme viel einfacher vorgestellt, als sie es dann gewesen sind?

    Wenn überall Ja, dann habt Ihr vielleicht gar nie irgendetwas Grösseres versucht.
    • PeteZahad 09.08.2019 12:02
      Highlight Highlight Wenn ich in meiner Jugend von etwas überzeugt war, habe ich mir jeweils überlegt wie ich möglichst viele andere, unabhängig des Alters, auch davon überzeugen kann. Auch damals möchte ich Wichtigtuer und überheblichkeit nicht. Ich glaube nicht, dass diese Eigenschaften eine Frage des Alters ist, man findet diese (leider) überall.

      Mit Aussagen wie "Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun.", schiesst man sich ins eigene Bein...
    • Tjuck 09.08.2019 15:06
      Highlight Highlight "Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun."

      Vielleicht könnten wir sie dabei unterstützen?
  • sweeneytodd 09.08.2019 10:11
    Highlight Highlight "Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun". Solche Aussagen sind doch total unnötig und nicht Zielführend und der Grund wieso ältere Personen die Klimajugend lächerlich finden. Meiner Meinung nach kämpfen sie sogar nur passiv gegen den Klimawandel, geben sich zufrieden wenn eine Stadt den Klimanotsand ausruft. Er macht sich m.M.n über Leute lächerlich welche sich aktiv gegen den Klimawandel wehren (Forscher, Äthiopien und die Bäume, Personen in der Entwicklung Klimafreundlicher Stromerzeugung etc.). Naja immerhin macht er etwas, nicht so wie andere.
    • DemonCore 09.08.2019 10:44
      Highlight Highlight Ohh, die Snowflake-Boomers sind beleidigt wenn man ihre Taten- und Ideenlosigkeit benennt. Wer tut denn ernsthaft etwas gegen die Erwärmung?
    • sweeneytodd 09.08.2019 12:32
      Highlight Highlight @DemonCore
      https://www.watson.ch/schweiz/energiewende/610265583-solarreaktor-in-eth-zuerich-produziert-treibstoff-aus-licht-und-luft
      Es hat übrigens nichts mit Snowflakebolmers(dafuq?) zu tun, sonder einfach damit, dass die Überheblichkeit gewisser Personen nicht Zielführend ist in dieser sehr wichtigen Diskussion.
    • Gipfeligeist 09.08.2019 13:37
      Highlight Highlight @sweeneytodd
      Ich sehe die Aktivist*innen nicht als Passiv. Einen Kongress zu organisieren und ihre Freizeit darin zu investieren, scheint für mich hochmotiviert.
      Leider haben die jungen Leute nicht die Macht, Kohlekraft in Europa abzuschaffen, CO2 Steuern zu erheben und den Regenwald zu retten. Dementsprechend tun sie so viel, wie sie nur können.

      Ich glaube, die meisten Teilnehmer stehen Forschern & Baumpflanzern respektvoll gegenüber. Aber das lässt sich -leider Gottes- nicht von der ganzen Schweizer Bevölkerung sagen...
  • andrew1 09.08.2019 10:09
    Highlight Highlight Sind nicht die einzigen welche etwas fürs klima tun. Manchmal fahre ich mit meinem 340 ps auto auch ökologisch. Ist eine frage der selbstbeherschung. 😄
    • Jesses! 09.08.2019 10:42
      Highlight Highlight Die Selbstbeherrschung scheint auf einem tiefen Niveau zu liegen 👏🏼
    • andrew1 09.08.2019 11:04
      Highlight Highlight Naja auf dem arbeitsweg bringe ich das auto auf 6.9 liter runter mit 130 auf der autobahn und nicht mit 80. Bmw hat sich beim neuen 5er viel ausgedach um energie zu sparen. So wird im eco pro modus die klimaanlage reduziert, die leistungsstarke lichtmaschine funktioniert vorallem beim abbremsen zum rekupurieren in die boardelektronik, es gibt einen segeln-modus welcher den motor auskuppelt wie bei modernen lastwagen, das antrittverhalten des gaspedals ist passiver, eine fahrstilanalyse,... wenn es einem mehr um das sparen geht gibt es noch die 520d effizienz dynamic version mit ca. 4 l/100 km.
    • aglio e olio 09.08.2019 11:35
      Highlight Highlight Die einen kompensieren CO2, die anderen halt was anderes. 😉
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  • Mugendai 09.08.2019 10:08
    Highlight Highlight Mein Naturgarten mit vielen Bäumen und Sträuchern, Platz für Insekten und Wildbienen, Igel, Salamander etc tut mehr fürs Klima wie diese Gesellen.
    • Aurum 09.08.2019 10:13
      Highlight Highlight Bravo. Warum versuchst du die bewegung aber in den dreck zu ziehen wenn dir umweltschutz doch irgendwo wichtig ist?
    • Albert Stpeck 09.08.2019 10:15
      Highlight Highlight Biodiversität =/= Klimaschutz.
      Dein Engagement ist löblich, trotzdem: 🍎&🍐.
    • Dragonlord 09.08.2019 10:16
      Highlight Highlight Schade, dass Sie so denken.
      Ich hoffe, es hat keine politischen Gründe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 09.08.2019 10:06
    Highlight Highlight Macht nichts. Wenn so viele Leute aus unterschiedlichen Ländern zusammen etwas erreichen wollen, dann ist das eben so. Gutes Training fürs Leben. Argumentieren, durchsetzen lernen, anderen trotzdem Respekt erweisen, gemeinsam tragbare Lösungen finden, sind alles Dinge die auf dem Weg zum Ziel geschafft werden müssen. Dass das dann an die Nieren geht, wenn einem das wichtig ist, ist logisch.
  • IMaki 09.08.2019 10:00
    Highlight Highlight 'tschuldigung Herr Kampus. Aber wenn Sie im zarten Alter von kaum 20 Jahren mitteilen, dass Sie die einzigen seien, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel täten, dann fehlt es Ihnen erstens an Erfahrung (verständlich) und zweitens an Bescheidenheit (unverzeihlich). Seit der Club of Rome erstmals veröffentlichte (70er) gab es hierzulande eine Bewegung gegen den Verkehrs- und Konsumwahn. Deren Erfolglosigkeit ist der Grund für IHRE heutige Bewegung. Es täte Not, daraus zu lernen, um nicht nochmals 50 Jahre zu verschleudern. Uebrigens: Damalige leben noch (gilt auch für Journalisten).
    • DemonCore 09.08.2019 10:43
      Highlight Highlight Wer tut denn noch etwas?
    • Bruno Wüthrich 09.08.2019 10:55
      Highlight Highlight @ IMaki -

      Das sind junge Leute, die in die Zukunft blicken und sich nicht mit der Vergangenheit befassen. Zudem verwundert es mich nicht, dass bei den Jungen der Eindruck entsteht, sie seien die Einzigen, die etwas tun.

      Dieser Eindruck mag zwar täuschen. Aber dass die Vergangenheit nicht weiter beachtet wird, ist für mich nicht nur verständlich, sondern auch richtig so. Wer in dieser Sache etwas bewegen will, darf sich nicht von der Vergangenheit entmutigen lassen. Zwar könnte man daraus auch lernen, doch die Gefahr, dass dem "Lerneffekt" die Entmutigung folgt, ist (zu) gross.
    • Tjuck 09.08.2019 11:16
      Highlight Highlight Was man daraus lernen kann: Alle müssen so rasch als möglich umdenken und handeln. Nicht nur die Jugend. Aber wie ich sehe, ist der Widerstand unter den Alten noch ziemlich gross. Viele Kommentatoren fühlen sich beflissen, die Klimajugend lächerlich zu machen, anstatt ihre Anliegen ernst zu nehmen. Immerhin sind es unsere Kinder, die wenn möglich noch dieselben Lebensgrundlagen antreffen zu wünschen ein Recht haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 09.08.2019 09:58
    Highlight Highlight Dieser Abschnitt fasst es am Besten zusammen. Linksextreme Westeuropäische Kids treffen auf Kinder deren Eltern den Sozialimus wirklich erlebt haben:
    Benutzer Bild
    • Max Dick 09.08.2019 10:08
      Highlight Highlight Tja zusammen mit überzeugten Antikapitalisten pragmatische Lösungen für reell existierende Probleme zu erarbeiten, ist in etwa die selbe Aufgabe wie Pudding an die Wand zu nageln.
    • Magnum44 09.08.2019 10:16
      Highlight Highlight Genau, alles Linksextreme dort, die Systemmedien zeigen nur keine Bilder der brennenden Stadt Lausanne!
    • Dragonlord 09.08.2019 10:33
      Highlight Highlight "Linksextreme Westeuropäische Kids?"
      Echt jetzt? Weil sie den Kapitalismus als Bösewicht sehen?
      Was meinst Du, weshalb die fossilen Energieträger noch immer gefördert werden? Effizienz? Mangelnde Alternativen? Oder doch eher wegen den wenigen Multimillionären, welche nur Geld und Macht im Visier haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • No-no 09.08.2019 09:55
    Highlight Highlight Vorschlag:

    1. Die Kleinen sollen sich ausheulen.
    2. Zurück in die Schule und fleissig lernen.
    3. In den STEM Fields einer Profession nachgehen...

    ...und dann mit genug Erfahrung und einer guten Bildung den gemachten Problemen entgegenwirken.

    Ich denke Watson ist vor Ort, dann könnt ihr den Vorschlag verbreiten :).
    • Aurum 09.08.2019 10:14
      Highlight Highlight Wir haben genug forscher. Man glaubt ihnen ja nicht. Warum sollten wir dann noch mehr darin investieren forscher auszubilden, denen man dann wieder nicht glaubt?
    • DemonCore 09.08.2019 10:50
      Highlight Highlight Whataboutism. Whatabout Schule, Whatabout STEM. Du hast Angst, dass ernsthafter Klimaschutz bedeuten würde, deinen eigenen, übertriebenen und dekadenten Konsum einzuschränken. Deshalb verlegst du dich darauf mit völlig themenfremden, nicht zielführenden Vorschläge die Debatte zu entgleisen.

      First they will laugh at you, then they will threaten you, finally they will believe you. Sinngemäss zitiert, dazwischen fehlt irgendwo noch die Whatabout / Fake News Phase.
    • Tjuck 09.08.2019 10:58
      Highlight Highlight Wir, du und ich, haben offenbar genug Erfahrung und eine gute Ausbildung genossen. Weshalb setzen nicht wir uns ein für eine besser Zukunft unserer Kinder? Aber vielleicht ist es ja einfacher, andere zu kritisieren, als selbst anzupacken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Junge Schnuufer 09.08.2019 09:54
    Highlight Highlight "Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun."
    Ähm, okei...
    Das hier ist zum Beispiel nichts tun:
    Play Icon
    • Regeschirm 09.08.2019 11:44
      Highlight Highlight Dass man ein Entwicklungsland als gutes Beispiel nehmen muss zeigt, dass wir absolut verkackt haben.
    • road¦runner 09.08.2019 12:55
      Highlight Highlight Verkackt?
      Die Schweiz ist aktiv in der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder. Jährlich nimmt die Waldfläche um etwa die Hälfte des Thunersees zu (ca.10 Mio m3)
    • Regeschirm 09.08.2019 15:52
      Highlight Highlight Und die Artenvielfalt nimmt trotzdem ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ironiker 09.08.2019 09:53
    Highlight Highlight Vielleicht haben sie jetzt verstanden, warum die Politik nicht einfach rasch Lösungen aus dem Hut zaubern kann. Sie können es ja scheinbar auch nicht, und müssen sich dabei nicht mal mit Skeptiker oder gar Gegner herumschlagen.
  • Keller101 09.08.2019 09:52
    Highlight Highlight Herzig
  • Lukas Aurelius 09.08.2019 09:51
    Highlight Highlight Langsam fängts an zu nerven. Ja das Klima ist ein wichtiges Thema und ja es muss global behandelt und gehandelt werden. Aber diese Sebstbeweihräucherung und Opferrolle von jungen Menschen die noch überhaupt NICHTS zu irgendwas beigetragen haben ist lächerlich. Mit irgendwelchen Konferenzen und Demos wird das Klima auch nicht verbessert. Smartphones, Tablets und Länder bereisen wollen ja dann doch wieder alle.
    • Dragonlord 09.08.2019 10:03
      Highlight Highlight Die Jugend ist unsere Zukunft. Wenn sie sich jetzt schon ernsthaft Gedanken über eine saubere und bewohnbare Erde macht und darüber diskutiert, dann ist das schon mal ein sehr guter Anfang.
    • weissauchnicht 09.08.2019 10:09
      Highlight Highlight Stimmt, auch zur Ausbeutung des Planeten und einer zerstörerischen Infrastruktur haben die Jugendlichen noch kaum etwas beigetragen. Dass sie bei diesem unserem Werk der älteren Generationen nicht mitmachen wollen und Alternativen fordern, kann ihnen wohl niemand übel nehmen. Und dass diejenigen, die den Shit gebaut und sich damit bereichert haben, sich ohne aufzuräumen mit dem Tod verabschieden oder bereits verabschiedet haben, hilft ja auch nicht... Die lustige Party der neoliberalen 68er ist vorbei, aufräumen werden die Klimastreikenden müssen...
    • Lukas Aurelius 09.08.2019 10:12
      Highlight Highlight Einverstanden, aber machen sie das wirklich? Ich habe noch nicht einen Lösungsansatz mitbekommen, der Tenor ist grundsätzlich einfach "ihr Alten seid schuld". Dabei wird vergessen, dass die alten die Welt, mit all ihren Nach- aber auch Vorteilen geschaffen haben und gerade junge Leute machen doch davon auch regen Gebrauch. Den meisten ist gar nicht bewusst, dass es der von ihren Vorgängern geschaffte Wohlstand ist, der es ihnen überhaupt ermöglicht, sich "nur" mit diesem Problem zu befassen und nicht mit Ressourcenknappheit, Krankheiten, Krieg, usw. Das sollte halt auch mal gewürdigt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 09.08.2019 09:47
    Highlight Highlight Süss die Kleinen...aber was wirklicher Druck ist im Leben werden sie noch lernen.
    • plop 09.08.2019 10:12
      Highlight Highlight Fandustic, waren Sie schon mal bei irgendwelchen politischen/gesellschaftlichen/... Dialogprozessen oder Organisationen dabei?

      Mir kam mit fast vierzig schon mal schier das heulen...
      Aktivismus kann sehr emotional sein - die, die dort teilgenommen haben werden was fürs Leben gelernt haben und das ist doch gut!
    • Damian derungs 09.08.2019 12:26
      Highlight Highlight Bitte wenn ein kind anfängt zu häulen bloss weil es was nicjt kriegt ist ok aber nach gesetz erwachsene personen? Find ich jetzt fragwürdig, denke da ist was in der geistigen entwicklung schief gelaufen
  • m. benedetti 09.08.2019 09:47
    Highlight Highlight Wenn ich die Entwicklung bezüglich fossiler Energien in der Welt betrachte und CO2 tatsächlich als Treiber des Klimawandels sehen würde, fiele ich wahrscheinlich, angesichts der Ausweglosigkeit der Situation wohl ebenfalls in Weinkrämpfe. Die Realität wird viele der Kinder in eine Depression stürzen. Darum mein Rat, geht an die Street Parade und tanzt euch frei und entsorgt dabei den entstehenden Müll korrekt. Peace
  • Hier Name einfügen 09.08.2019 09:46
    Highlight Highlight Das zeigt wohl deutlich die emotionale Reife dieser "Bewegung".
    • Max Dick 09.08.2019 09:57
      Highlight Highlight Ehm es sind Kids. Für viele die erste derartige Aktivität. Dass eine solche Diskussion dann ganz anders abläuft als sie sich vorgestellt haben, ist absolut normal. Hatten Sie im Teenager-Alter nie von irgendetwas eine romantische-Vorstellung und waren dann enttäuscht, als es in Wirklichkeit ganz anders war?
    • Matrixx 09.08.2019 10:36
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Reife zu tun.
      Ich bin Mitte 20, studiere etwas Richtung Umwelt und hat auch schon emotionale Momente während dem Studium, wegen genau solchen Themen, genau wie viele meiner Komilitonen und Dozenten.
    • Flying Zebra 09.08.2019 10:57
      Highlight Highlight Wer also reif ist, der zeige keine Emotionen?🤔 funktioniert das bei dir?
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 09.08.2019 09:45
    Highlight Highlight Religiöse Verzückung.
  • Auric 09.08.2019 09:43
    Highlight Highlight Heulen?

    evtl. haben sie drei Mails von der US von der Indischen und von der Chinesischen Regierung bekommen in denen stand:
    Wir wünschen euch viel Spass bei eurem Treffen, was immer ihr diskutiert, wollt, entwickelt, und entscheidet geht uns am Arsch vorbei.
    Gez. die die tatsächlich was bewegen können.
  • kamä_leon 09.08.2019 09:40
    Highlight Highlight Was für eine Posse!
  • RebeccaL 09.08.2019 09:40
    Highlight Highlight Ich finde es grundsätzlich gut, wie sich diese Jugendlichen einsetzten, aber der Satz: „Einige waren traurig, weil sie nicht so viel reden konnten“ hinterlässt bei mir einen fahlen Beigeschmack.
    Wer wirklich hinter dieser Bewegung steht, sollte dies nicht tun, um sich selber zu profilieren.
    • Flying Zebra 09.08.2019 11:00
      Highlight Highlight Wollte eigentlich blitzen aber man kann’s ja nicht zurücknehmen. Die Aussage ist m.E. zu sehr aus dem Kontext gerissen, um sie jetzt als Aufhänger zu nehmen. Hinterlässt bei mir ebenfalls einen fahlen Beigeschmack; ist das alles, was Ihnen die Klimabewegung zu sagen hat?
  • iisprinzässin 09.08.2019 09:39
    Highlight Highlight Und jetzt kommen die Alten und mimimimimien wieder herum anstatt endlich das Füdli hochzukriegen und die "Klimajugend" (welch unsinniges Wort, ab 18 ist man kein Jugendlicher mehr) zu unterstützen.
    • Kreuzritter 09.08.2019 12:29
      Highlight Highlight Man ist bis 26 ein Jugendlicher.
    • Damian derungs 09.08.2019 12:36
      Highlight Highlight Sag das denen die jetzt in Lausanne einen sitzkreis bilden, und nein nicht nur die alten haben was gegen diese klimafanatiker. Die sollen lieber mal arbeite än oder was gescheites studieren, statt literatur oder so nen müll, und das sag ich mit anfang 20. Nicjt alle kommen damit klar dass mama nicht mehr alles regelt und einen aif heile welt macht
  • Deckardcain 09.08.2019 09:35
    Highlight Highlight <<Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun.>>
    Das bezweifle ich sehr stark.
    • DerTaran 09.08.2019 10:23
      Highlight Highlight Lass sie doch Jugendliche sein, gerade das macht sie doch so wichtig.
    • Jesses! 09.08.2019 10:38
      Highlight Highlight Nicht die einzigen. Aber diejenigen, die die Weltbevölkerung zum (Um)-Denken anregt. Das ist schon sehr viel.
    • DemonCore 09.08.2019 10:43
      Highlight Highlight Wer tut denn noch etwas?
  • Hattori_Hanzo 09.08.2019 09:35
    Highlight Highlight Alles in allem tönt das nach intensiver Arbeit, sehr gut. Folgende Aussage ist allerdings sehr stossend:

    «Wir alle spüren aber einen unglaublichen Druck auf unseren Schultern. Die Klimastreikenden sind die einzigen, die ernsthaft etwas gegen den Klimawandel tun. Wir kämpfen für nichts weniger als das Überleben der Menschheit. Dieser Druck wird manchmal einfach zu gross für uns.»

    Gerade wenn ich z.B. an die 350 Millionen neuen Bäume in Äthiopien denke. Da gobts durchaus noch andere Akteure als die jugendlichen Streiker

    Ansosnsten hoffe ich das die Bewegung weiter an fahrt aufnimmt.
    • foxtrottmikelima 09.08.2019 09:45
      Highlight Highlight Rein klimatechnisch wäre das Aussterben der Menschheit immer noch die beste Lösung.

      Rein. Technisch.
    • Dönergott 09.08.2019 09:49
      Highlight Highlight Die Baumpflanzer machen wenigstens etwas sinnvolles. Die Klimajugend macht genau das, was Kinder halt machen: Schreien.
      Wow. Much impact. Such progress.
    • Pümpernüssler 09.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Streiken bringt auch nichts. Sollen Bäume pflanzen wie in Äthiopien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 09.08.2019 09:32
    Highlight Highlight Dass es in dieser Phase in der Bewegung Konflikte gibt, liegt auf der Hand.
    Ich wünsche mir, dass sie möglichst offen ausgetragen werden. So können sich viele Menschen ein Bild der Spannungen machen und ein Wachstum in die Breite wird gefördert.
  • Samzilla 09.08.2019 09:26
    Highlight Highlight Einige mussten heulen, weil sie nicht genug reden konnten, sich missverstanden fühlten, oder Andere nicht der selben Meinung waren?

    Kinder sind halt doch nur Kinder. Und dies ist nicht respektlos gemeint - wir alle waren einmal Jung.

    Stimmberechtigung für unter 18 jährige lassen wir aber wohl doch lieber sein...

    Kindheit geniessen, die Schule abschliessen und etwas reifer werden.
    • Max Dick 09.08.2019 10:03
      Highlight Highlight Genau solche "Übungen" wie diese gehören eben zum Reifeprozess. Klar, diese Konferenz bringt keine Lösungen für eine CO2-Ausstoss-Reduktion. Das ist aber auch nicht der Job von Kids, sondern von der Politik. Aber erstens hat es symbolischen Charakter, und zweitens sind vielleicht ein paar von diesen Teenies in einigen Jahrzehnten wirklich als decisionmakers an solchen Konferenzen dabei, und haben schon was gelernt daraus.
    • Samzilla 09.08.2019 11:24
      Highlight Highlight Sicherlich korrekt. Diejenigen, welche in ein paar Jahrzehnten Entscheidungsträger sind, dürften aber grösstenteils auch den mindset geändert haben.
  • Doppelpass 09.08.2019 09:23
    Highlight Highlight Angesichts der Tragweite der Probleme und der Trägheit, mit der die Gesellschaft darauf reagiert, sind Wut und Tränen bei der "Klimajugend" wohl die passenden Reaktionen.
    • Auric 09.08.2019 09:36
      Highlight Highlight Besser als die RAF / Roten Brigaden gründen und Menschen killen.

    • schreiben was ist. 09.08.2019 09:38
      Highlight Highlight Oder wenn verwöhnte Kinder plötzlich in der Verantwortung stehen?
    • Adi E. 09.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Du meinst also Panik ist gut? Wann war Panik in der Geschichte je sinnvoll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pinkerton 09.08.2019 09:23
    Highlight Highlight Millennials at its best.
    • Gigle 09.08.2019 09:31
      Highlight Highlight Millenials oder Generation Y: geboren von Anfang 80er bis Ende 90er. Wenn die Teenager da 16 -18 sind, sind sie keine Millenials.
    • Paul_Partisan 09.08.2019 09:40
      Highlight Highlight Dieses ewige Millennials-Bashing geht mir langsam richtig auf die Nerven. Was wollt ihr damit vermitteln? Auch unsere Generationen hatten ihre Eigenheiten und machten ihre Fehler, so what?
    • Hades69 09.08.2019 09:44
      Highlight Highlight Zynismus at its best mit einer Note Unfaehigkeit und einer Prise Verurteilung. Von diesen Kindern kannst du dir gern was abschneiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 09.08.2019 09:13
    Highlight Highlight Halb so Wild,

    Meine 3 Jährige weint auch manchmal wenn nicht alles so klappt wie es sollte.
  • Aerohead 09.08.2019 09:13
    Highlight Highlight Kein Wort zu den Inhalten oder Ergebnissen? Nur wer wann und wieso geheult hat? Ganz schwach Watson.
    • MiSänfdrzue 09.08.2019 11:07
      Highlight Highlight genau! danke! Wäre interessanter und wichtiger.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 09.08.2019 12:42
      Highlight Highlight Schwer darüber zu berichten wenn es nichts realistisches gibt.

      Forderungen wie sofort alle Flüge streichen...

      Ist in etwa ähnlich wie: Wie wird man Reich? Verkauf 100kg Gold.

      Aahhjaaa...
  • Gubbe 09.08.2019 09:05
    Highlight Highlight Forderungen stellen ohne praktikable Lösungen zu präsentieren, ist halt nicht so einfach.
    • Doppelpass 09.08.2019 20:58
      Highlight Highlight Weniger fliegen, weniger Autofahren, weniger Fleisch essen ist halt nicht praktikabel, denn da müsste man sich ja noch einschränken. Gelder in die Innovation statt in die Erdölbranche könnte noch den kurzfristigen Gewinn der Multis schmälern. Da hängt ja der Rösti und Co am Tropf. Auch nicht praktikabel. Einfacher ist es, die Schuld den Chinesen zuzuschieben und die "Klimajugend" lächerlich zu machen.
      Alles nur "Klimawahn".
      Damit kann man sogar Politik machen und weiterwursteln. Toll!

Greta Thunberg nimmt am Klimagipfel in Lausanne teil

Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg nimmt vom 5. bis zum 9. August am Klimagipfel «Smile for Future» in Lausanne teil. Zum Treffen werden mehr als 450 junge Menschen aus 37 europäischen Ländern erwartet.

Die 16-jährige Thunberg, aus deren Schulstreik eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden ist, werde neben dem Nobelpreisträger Jacques Dubochet in Lausanne anwesend sein, teilten die Organisatoren des Gipfels am Montag mit.

An der Universität …

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