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«Psycho» im Weltraum – 7 Fakten über die neue Serie des «Game of Thrones»-Erfinders



Durch den ganzen Hype um «Game of Thrones» vergisst man schnell, das Autor George R. R. Martin schon zuvor 20 Jahre lang Bücher geschrieben hat. Eines dieser Werke soll nun ebenfalls als Serie den Weg auf unsere Bildschirme finden. Vor einigen Tagen hat Netflix die Serie «Nightflyers» angekündigt.

Obwohl die Thematik der Serie rein gar nichts mit «GoT» zu tun hat, ist man optimistisch:

Nightflyers Kommentar

Bild: Screenshot Youtube

Damit du also ein bisschen mitreden kannst, wenn der Hype endgültig ausbricht, gibt es hier alle wichtigen Infos zur kommenden Serie:

Um was geht es?

Es wird blutig und klaustrophobisch. George R. R. Martin beschreibt die Serie als «Psycho» in Weltraum. Die Inhaltsangabe liest sich folgendermassen:

Im Jahr 2093 steht die Erde kurz vor dem Kollaps. Um dem Untergang der Menschheit entgegenzuwirken, wird eine Expedition an den Rand unseres Sonnensystems geschickt. Dort soll die Crew Kontakt mit einer mysteriösen Alienrasse aufnehmen, deren tatsächliche Existenz allerdings nicht gesichert ist.

Acht hochqualifizierte Wissenschaftler, darunter ein mächtiger Telepath, brechen mit dem modernsten Raumschiff auf, das die Menschheit zu bieten hat – der Nightflyer. Doch während ihrer Reise durch die Dunkelheit des Alls ereignen sich zunehmend grausame Begebenheiten an Bord des Raumschiffs, die das Überleben der Crew gefährden. Vor allem der zurückgezogene Kapitän scheint eine seltsame Beziehung zur künstlichen Intelligenz des Schiffes zu entwickeln.

«Nighflyers» greift damit eine Thematik auf, die schon in einigen anderen Filmen so oder so ähnlich verarbeitet wurde. Man erinnere sich nur an den Film «Sunshine» aus dem Jahr 2007.

Trailer zu «Sunshine»:

abspielen

Video: YouTube/Weltraumfreak 76

Allerdings muss man der Vorlage von George R. R. Martin zugute halten, dass sie bereits 1980 erschienen ist und damit wohl als Inspirationsquelle für viele Filme gedient haben dürfte.

Die Geschichte selbst wurde sogar 1987 verfilmt, erwies sich allerdings als Rohrkrepierer, den Martin wohl lieber vergessen möchte.

Das Filmposter von 1987:

Nightflyers

Bild: The Vista Organisation

Im Gegensatz zu «Das Lied von Eis und Feuer» besteht «Nightflyers» nicht aus mehreren Romanen, sondern einer einzigen Novelle. Später kamen noch ein paar Kurzgeschichten hinzu, welche die Original-Story um gewisse Hintergrundinfos erweiterten. Die aktuelle, englische Ausgabe der Novelle, inklusive der Kurzgeschichten umfasst 384 Seiten.

Gibt es bereits einen Trailer?

Nein. Aber dafür zwei Teaser.

Nummer eins:

abspielen

Video: YouTube/Series Trailer MP

Hier gibt es noch einen kurzen Blick hinter die Kulissen:

abspielen

Video: YouTube/TV Promos

Wer produziert die Serie?

Sorry, aber HBO hat mit «Nightflyers» nichts zu tun. Zum einen ist der Sender noch mit «Game of Thrones» ausgelastet, zum anderen würde eine HBO-Serie kaum auf Netflix erscheinen.

Stattdessen teilt sich der US-amerikanische Sender SyFy die Produktion mit Netflix. SyFy ist in Sachen Science Fiction ein Urgestein und hat schon einige Kultserien produziert.

Einige Titel aus dem Portfolio von Syfy:

Auch George R. R. Martin wird, anders als bei «Game of Thrones», nicht aktiv an der Serie mitwirken. Das aus dem schlichten Grund, weil er vertraglich an den Sender HBO gebunden ist.

Wer spielt mit?

Auf richtige Megastars hat man bei der Besetzung anscheinend verzichtet. Die bekanntesten zwei Gesichter der Serie sind:

Gretchen Mol

Gretchen Mol
https://en.wikipedia.org/wiki/Gretchen_Mol#/media/File:GretchenMolJun09.jpg

Bild: Wikipedia

Gretchen Mol blickt bereits auf eine längere Schauspielkarriere zurück. Serienfans dürften sie vor allem durch ihre Rollen in «Life on Mars» und «Boardwalk Empire» kennen. Zuletzt hatte sie auch im oscargekrönten Film «Manchester by the Sea» mitgespielt.

Eoin Macken

Eoin Macken

https://en.wikipedia.org/wiki/Eoin_Macken

Bild: Wikipedia

Eoin Macken hat sich lange vor allem mit TV-Filmen und kleineren Rollen in Serien durchgeschlagen. Grössere Bekanntheit erlange er mit seinen Rollen in den Serien «Merlin» und «The Night Shift». Horrorfans dürften ihn auch aus «Resident Evil: The Final Chapter» kennen.

Wie viele Episoden gibt es?

Offiziell gibt es noch keine Info, wie viel Folgen die erste Staffel haben wird. In der «Internet Movie Database» werden für die ersten Staffel acht Episoden angegeben. Ob das stimmt und welche Länge diese schlussendlich haben werden, ist aktuell noch unklar.

Auch hat Netflix noch nicht bekannt gegeben, ob sie die gesamte Staffel auf einmal online stellen oder wöchentlich nur eine Episode. Da die Erstausstrahlungsrechte in den USA bei Syfy, einem klassischen TV-Sender, liegen, ist es wahrscheinlich, dass Netflix jeweils die Ausstrahlung abwarten muss und die Episoden daher im Wochentakt veröffentlicht werden.

In welchen Sprachen gibt es die Serie?

Netflix übernimmt den Europavertrieb. Damit dürfte die Serie, nebst Englisch, sicher auch auf Deutsch und einigen anderen Synchronfassungen verfügbar sein.

Wann erscheint die Serie?

Im deutschen Teaser ist die Rede von «demnächst», während der englische Clip vom Herbst spricht. Auf Anfrage von watson hat Netflix Deutschland bestätigt, dass die Serie auch in der Schweiz ab Herbst 2018 verfügbar sein wird. Ein exaktes Datum wollte man aber noch nicht nennen.

Wie ist dein erster Eindruck?

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