Coronavirus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Post-Covid-Syndrom: Ärzte beobachten Beschwerden nach Corona-Erkrankung

Die Auswirkungen des Coronavirus auf Körper und Psyche sind vielseitig. Ärzten bereitet aktuell das Post-Covid-Syndrom Sorgen. Dieses bleibt bei vielen Patienten unentdeckt.

Melanie Weiner / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Nach einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 berichten einige Menschen von Symptomen wie ständiger Müdigkeit und Schwächegefühl.

Mediziner sprechen bei diesen Auffälligkeiten vom Post-Covid-Syndrom. Insbesondere Patienten mit leichten Covid-19 -Verläufen sind davon betroffen, schreibt die Deutsche «ÄrzteZeitung».

Symptome nach leichten Erkrankungsverläufen

Zu den aufgetretenen Symptomen bei genesenen Covid-19-Patienten zählen:

Grund für diese Beschwerden könnte Experten zufolge ein psychologisches Trauma durch die Krankheit sein. Aber auch direkte Auswirkungen des Virus seien möglich. Nach bisherigem Kenntnisstand über Spätfolgen gehen Mediziner davon aus, dass das Coronavirus nicht nur die Lunge, sondern den gesamten Körper angreifen kann – darunter auch das Gehirn.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat auf erste wissenschaftliche Studien hingewiesen, die nahelegen, dass SARS-CoV-2 das zentrale Nervensystem schädigen könnte.

Chronisches Erschöpfungssyndrom als Folgeerkrankung

Auch das Chronische Erschöpfungssyndrom – oder Chronisches Fatigue-Syndrom (kurz CFS) – kann nach Covid-19 auftreten. Die Krankheit entsteht häufig nach überstandenen Infektionen und äussert sich durch folgende Symptome:

Einige Betroffene leiden auch unter Depressionen. Dabei halten die Symptome mehr als sechs Monate an und werden zu chronischen Beschwerden.

Ärzte rechnen in den kommenden Monaten weltweit mit einer starken Zunahme von CFS. «Besorgniserregende Daten liefern frühere SARS- und MERS-Epidemien, nach denen CFS gehäuft aufgetreten ist», erklärte Professor Dr. Carmen Scheibenbogen von der Charité Berlin dem Medizinmagazin «Medscape».

Auch Studien würden den Zusammenhang zwischen neu auftretenden Infektionskrankheiten und einem Anstieg von CFS untermauern.

Betroffene sollten sich an ihren Arzt wenden

Wenn Sie nach einer Covid-19-Erkrankung Symptome des Post-Covid-Syndroms feststellen, sollten Sie diese nicht herunterspielen und die andauernde Müdigkeit beispielsweise als Stress abtun. Ein Arztbesuch kann klären, ob Ihre Beschwerden möglicherweise mit Corona zusammenhängen oder ob bereits ein CFS vorliegt. Ausserdem erhalten Sie dort Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten.

Professor Tobias Welte, Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sagte etwa der «ÄrzteZeitung», man sei dabei, gezielte Rehabilitationsprogramme zu schaffen. In Hannover würden derzeit rund 100 Menschen mit einem Post-Covid-Syndrom behandelt.

«Die Patienten müssen ernst genommen werden», appellierte Welte an Ärzte in Kliniken und Praxen. Viele Betroffene würden sich beklagen, dass ihre Beschwerden einfach abgetan würden.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Wenn Essen Angst macht – 14 sehr spezifische Food-Phobien

Diese Verschwörungstheorien sind wirklich wahr. So wirklich wirklich. Wirklich.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

68
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tatwort 05.07.2020 16:29
    Highlight Highlight Erschöpfung wegen psychologischem Trauma? So ein Quatsch!
    Habe kein Trauma. Nix dergleichen. Bei mir verlief Covid-19 atypisch. Als die Krankheits-Symptome nachliessen, war es wie verhext: Ich wache pudelmunter auf, voll mit Plänen, organisiere mir den Tag, gehe schnell raus einen Kaffee trinken - und kann mich kaum mehr nach Hause schleppen. Lege mich aufs Sofa, schlafe ein, wache am Nachmittag wieder auf, pudelmunter, dann vielleicht drei, vier Stunden wach, muss mich hinlegen, Tiefschlaf. Wache nachts wieder auf... und das seit zwei Monaten.
    • Snowfall 05.07.2020 20:13
      Highlight Highlight Ja, habe auch kein Trauma. Was diese Experten zusammen reden ist komplett falsch! Seit mehr als 3 Monaten habe ich immer wieder Rückfälle. Anfangs Juni dachte ich das ganze sei wohl vorbei und ginge bisschen Sport machen. Schlechte Idee bin zurück gekommen völlig erschöpft... danach auch mit erneuten COVID-19 Symptome.... Das ist wie eine Auto-immune Krankheit.
    • Gubbe 05.07.2020 22:48
      Highlight Highlight Wenn man etwas älter ist, ist das normal.
    • Tatwort 06.07.2020 18:09
      Highlight Highlight Gubbe: So ein Schwachfug. Es kommen ja noch andere Nebenwirkungen dazu. So kann es sein, dass ich am Morgen aufwache und zum Beispiel die ganze Brust ein Hämatom hat. Dann mal der Arm. Der Rücken. Das Bein. Ohne Schmerzen zwar, aber es sieht dann so aus, als ob ich einen Unfall gehabt hätte.
      Ich wünschte, es hätte etwas mit dem Alter zu tun....
  • Snowy 05.07.2020 13:09
    Highlight Highlight Das macht mir wirklich Sorgen im Gegensatz zum Anstieg der Fallzahlen analog zum massiv verstärkten Testvolumen.
  • Ohniznachtisbett 05.07.2020 10:31
    Highlight Highlight Täuscht es mich, oder will man mit solchen Artikeln einfach versuchen, dass auch der letzte doch noch Angst bekommt? Ich bekomme irgendwann wahrscheinlich von dieser Dauerberieselung mit Meldungen die nicht fundiert sind und einfach mal geschrieben werden, aus Gründen, dieses Erschöpfungssyndrom. Ich sollte mich wirklich ranhalten und nicht mehr alles lesen.
    • dmark 05.07.2020 11:45
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett:
      Du sollst keine Angst haben, sondern einfach dich und andere schützen. Das kann schon mal jeder ganz einfach machen - ist nicht schwer. Abstand kostet nicht ein mal etwas.
      Und "nicht fundiert" ist wohl etwas weit hergeholt. Immerhin haben u.a. das RKI mittlerweile genügend Daten, um so etwas aussagekräftig aufarbeiten zu können.

      Jedes Virus macht etwas in deinem Körper - ob man es nun bemerkt oder nicht, aber das Teil "lebt in dir" und hat seinen "Stoffwechsel".
    • mrmikech 05.07.2020 12:14
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett: nicht fundiert? Ich hatte in Februar COVID und habe immer noch Episoden wo ich erschöpft bin, mir alles weh tut. Am schlimmsten ist noch den Brainfog - jedes 2. Wort fehlt irgendwie, kann mich dann gar nicht fokussieren. So wie den kompletten Geruchsverlust scheint dies auch ein Nebeneffekt zu sein.
  • Gubbe 05.07.2020 09:24
    Highlight Highlight Wurden die Medikamente mit ihren verstörenden Nebenwirkungen auch mit einbezogen? Den Beipackzettel kann man ja nicht fertig lesen, man ist schon vorher an einer weiteren schlimmen Krankheit im Sterbebett. Ich will diese Corona-Krankheit nicht relativieren. Wenn ich mich recht erinnere, war ich nach einer richtigen Grippe mit Kopfweh, Schnupfen, Husten und Fieber, und Gliederschmerzen, auch richtig ausgelaugt und ko.
    • Snowfall 05.07.2020 20:16
      Highlight Highlight Hattest du während mehr als 3 Monaten Beschwerden nach einer Grippe? Und nein Medikamente sind nicht schuld... Habe kein einziges eingenommen...
  • Clara Wind 05.07.2020 07:32
    Highlight Highlight Es ist unglaublich wie dieses Thema aufgeblasen wird, Covid ist an allem Schuld, Depressionen davon sollen mehr als 6 Monate anhalten und auch chronisch geworden sein. Ich rechne mal: Jemand der bei den ersten Ausbrüchen von Covid im Februar 2020 krank geworden ist, kann man frühestens ab August 2020 beobachten, ob seine Depressionen chronisch werden....
    • blueberry muffin 05.07.2020 17:41
      Highlight Highlight In China gabs ja schon fälle in 2019, daher Covid19. Aber ja, details die nicht in die eigene Ansicht passen ignorieren wir mal.
    • Gregor Ranft 05.07.2020 20:02
      Highlight Highlight Dieses spezifische Thema aufzublasen ist absolut wichtig, weil Menschen wie mir momentan medizinisch nicht geholfen wird, obwohl wir klar nicht gesund sind. Außerdem geht es darum Menschen zu warnen die leichte Verläufe haben, nach ihrem Krankheitsverlauf erstmal langsam zu machen und sich langsam hochzufahren um einen Crash zu vermeiden.
  • Spooky 05.07.2020 02:48
    Highlight Highlight "Die Auswirkungen des Coronavirus auf Körper und Psyche sind vielseitig."

    Eigentlich müsste es heissen: 'Die Auswirkungen des Corona-Schwindels auf Körper und Psyche sind vielseitig.'

    Oder: 'Die Auswirkungen der Corona-Massnahmen auf Körper und Psyche sind vielseitig.'
  • fridoline kisewetter 05.07.2020 02:31
    Highlight Highlight Ich hatte coron für 8Wochen lang, und Gott sei dank hab ich es gut bestanden.
  • emcel 05.07.2020 01:49
    Highlight Highlight Wo leben diese Personen? Weil den Hauptgrund dafür sehe ich eher in unserer Leistungsgesellschaft.
    Lieber zwei RedBull und Kaffe, anstelle sich einzugestehen, dass man sowiso bereits nahe am Anschlag läuft.
    Das COVID da die Grenze bricht kann ich mir gut vorstellen.
    Gesundes Essen und Lebensstiel können einem nich vor COVID schützen, aber wohl gegen eine Überlastung des Nervensystems und Hirn.
    Kling jetzt nicht professionell, aber; chillt mal wieder etwas mehr! Das tut "ganzheitlich" gut und Stress wiederum, wirkt sich auch auf den kompletten Körper aus..
  • Sapientia et Virtus 04.07.2020 23:30
    Highlight Highlight #ProjectFear läuft...
  • Peter Panik 04.07.2020 23:07
    Highlight Highlight die depressionen werden wohl eher von den massnahmen verursacht. die ständige angstmacherei, überall maskierte gesichter, das omnipräsente misstrauen, die anfeindungen bei vermeintlichen abstandsregelbrüchen.. das alles setzt meiner psychischen gesundheit deutlich mehr zu als dieses virus.
  • freifuchs 04.07.2020 22:58
    Highlight Highlight Wie genau sollen die Ärzte CFS nach Covid diagnostiziert haben wenn für die CFS Diagnose die Symptome mindestens 6 Monate anhalten müssen?
    • paulpower 04.07.2020 23:06
      Highlight Highlight Wenn man im Dezember letzten Jahres erkrankt ist. Da dürfte es insbesondere in China schon einige geben.
    • Waseli 05.07.2020 00:19
      Highlight Highlight Seit dem Ausbruch in China sind mehr als 6 Monate vergangen.
      Und weiter:"«Besorgniserregende Daten liefern frühere SARS- und MERS-Epidemien, nach denen CFS gehäuft aufgetreten ist»"
      "Auch Studien würden den Zusammenhang zwischen neu auftretenden Infektionskrankheiten und einem Anstieg von CFS untermauern"
    • plaga versus 05.07.2020 05:29
      Highlight Highlight Lies den Text nochmals aufmerksam durch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbstverantwortin 04.07.2020 22:58
    Highlight Highlight Artikel ohne Zahlen: 1/100? der 1/50 schweren Verläufe von 100 Fällen pro 8 Mio. Bewohner! So oder so = nahezu niemand.
    Unbedingt Panik immer schön hoch halten...
    Erinnert nur noch an „die Welle“ den Film
    Play Icon
  • Baumi72 04.07.2020 22:55
    Highlight Highlight Die Belastungsintoleranz kenne ich persönlich bereits sehr gut und habe sie oft durchgemacht.

    Dieses Phänomen tritt meistens Montags auf!
  • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 04.07.2020 22:47
    Highlight Highlight Wichtig ist auch zu wissen, dass auch ein beliebiges Herpesvirus eine Enzephalitis oder auch HHV4 bzw EBV eine Meningitis auslösen KANN.
    Dies sind Informationen und Mechanismen die in der Fachliteraturbeschrieben werden. Dass nun Leute sagen "Corona greifft das Nervensystem/Herz an" ist kranke Instrumentalisierung von Fachliteratur.
    EBV assoziertes CFS hat JAHRZENTE LANG niemanden interessiert bzw die Gesundheitsbehörden.
    Weiter muss man sich auch mal fragen WIESO diese Müdigkeit traumatisch bzw psychologisch ausgelöst worden ist. Von dem Virus oder von der Informationsflut...?
    • Gregor Ranft 05.07.2020 20:05
      Highlight Highlight Bei mir durch zu frühe körperliche Belastung nach leichtem Verlauf. Nüx psychologisch, nix traumatisch. Die schiere Masse an Menschen in Facebook Gruppen mit Post Viral Fatigue scheint mir unüblich für eine reine Erklärung durch andere Virale Ausbrüche. Abgesehn davon werden diese beim großen Blutbild sowieso abgeprüft und ausgeschlossen.
    • Snowfall 05.07.2020 20:25
      Highlight Highlight Ja, Das stimmt. Bin mir aber nicht sicher das unsere Gesundheitsbehörden sich mehr um Post-Covid Syndrome kümmern. Im Gegenteil es wird praktisch totgeschwiegen.
      Die Müdigkeit wird NICHT traumatisch ausgelöst!!! Genauso wenig bei EBV sowie bei COVID....
  • Noblesse 04.07.2020 22:38
    Highlight Highlight Die Sache war, ist und bleibt ernst. Das ist schon lange klar für alle, die es wissen wollten. Von Herdenimmunität und dem ganzen Quatsch erzählen auch medizinisch Ausgebildete hierzulande. Oder sogar ein Land wie Schweden!!
    • Selbstverantwortin 05.07.2020 15:37
      Highlight Highlight Na, dann erzähl uns von den echten Alternativen.
    • Noblesse 05.07.2020 17:40
      Highlight Highlight Konkretere und stärkere Virusbekämpfung mit Testmöglichkeiten via Speichelproben z. B von der ganzen Bevölkerung, kommunal, regional und landesweit. 14 täglich machen. Das ginge mit Gentechgeräten im grossen Stil. Siehe Georg Church und Corona selber...! Dann liesse sich dieser Virus aushungern. Stattdessen will man bei uns Kampfjets für 6 Milliarden. Ein Speicheltest könnte laut Church für 2 Dollar gemacht werden. Genügt dir diese erzählte Idee?
    • Selbstverantwortin 05.07.2020 18:12
      Highlight Highlight Aushungern eines Virus, das weltweit millionenfach verbreitet ist, bei dem viele keine Symptome haben, während sie ansteckend sind. Das ist Aluhut-Qualität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 04.07.2020 22:12
    Highlight Highlight Was unterscheidet denn ein Trauma von einem psychologischen Trauma und ein Trauma infolge eines leichten Verlaufes, ist schwer vorzustellen, man erkläre dann bitte noch was unter einem leichten Verlauf zu verstehen ist. Der Artikel ist nicht informativ und schlampig.
    • Die_andere_Perspektive 04.07.2020 22:56
      Highlight Highlight Von einem trauma redet man z.b. auch bei Knochenbrüchen. Ein psychologisches trauma ist wie der Name sagt ein trauma mit psychologischer Ursache.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Psychologie)

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Medizin)
    • Feuerblümchen 04.07.2020 22:57
      Highlight Highlight Der Begriff „Trauma“ bezeichnet in der medizinischen Fachsprache jegliche Verletzung durch Fremdeinwirkung (z.B. Knochenbruch nach Unfall). Umgangssprachlich ist damit allerdings ein psychologisches/psychiatrisches Problem gemeint. Vermutlich wollte sich die Autorin möglichst präzise ausdrücken, um Missverständnisse zu vermeiden. ;)
    • Hiker 05.07.2020 00:32
      Highlight Highlight Ich sehe nicht was daran schlampig sein soll. Haben Sie eine Vorstellung was eine derartige Erkrankung mit den Betroffenen anstellt? Ich hoffe Sie werden nie eine derartige Erfahrung machen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kruk 04.07.2020 22:12
    Highlight Highlight Auch der wirtschaftliche Schaden ist wohl definitiv grösser wenn man das Virus unkontrolliert auf die Bevölkerung loslässt, wie dies von einigen gefordert wird.

    Nein, es geht nicht nur darum die Spitäler vor Überlastung zu schützen, es geht auch darum die Anzahl Erkrankungen tief zu halten.

    Mit einem chronischem Erschöpfumgssyndrom ist man in unserer Arbeitswelt wohl erledigt.
    • Eiswalzer 04.07.2020 22:36
      Highlight Highlight Nein. Postvirale Erschöpfungssyndrome sind gar nicht selten. Hatte ich selbst nach dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Es ist und bleibt so: Die Angst vor dem Virus führt tendenziell zu Panikreaktionen, die weniger schnell messbaren und über Jahre auftretenden Folgen von Shutdowns werden tendenziell verharmlost. Das ist schon psychologisch leicht erklärbar und wurde auch schon mehrfach gezeigt. Es braucht Ausgewogenheit. Nochmals: Das Virus wird bleiben. Wenn wir davon ausgehen, dass ein wirksamer Impfstoff vielleicht erst 2022 oder später kommt, können wir nicht alle Massnahmen so lange halten.
    • Kruk 04.07.2020 22:54
      Highlight Highlight Es gibt nicht nur Schwarz und weiss, es gibt nicht nur Shutdown und totale Öffnung, es gilt den Mittelweg zu finden, soviel wie möglich mit begleitende Schutzmassnahmen (Masken, Tracing, Abstand) zu öffnen, wie die Zahlen möglichst tief gehalten werden können.
    • Eiswalzer 04.07.2020 23:05
      Highlight Highlight Kruk:
      Richtig. Aber ich kann dir jetzt schon sagen: Es wird einen kolossalen Kampf um die Lastenverteilung geben. In DE kamen grade Zahlen raus, dass vor allem beim Mittelstand selbst im BESTEN Fall, ohne weitere Shutdowns und Normalisierung der Lage 2021 mindestens 390 Milliarden weg sind. Und dass überhaupt nicht klar ist, wer die Lasten tragen wird. Dass die Hilfsgelder/Kredite momentan nur die Symptome abschwächen und die Krise verschieben (welche jetzt schon grösser als 2008 ist). Auch die Arbeitslosigkeit wird sich erst in Monaten zeigen. Von Italien, Spanien etc sprechen wir gar nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • tss 04.07.2020 21:52
    Highlight Highlight "Ist ja nur eine Grippe.
    Bin Jung, mir tut das ja nichts.
    Ich bin Jung und will Parti machen, diese snops wissen ja gar nichts."
    Tsja, bin gespannt wie viele wie schnell ihre meinung Ändern werden, wenn nur 50 bis 60% der Erkrankten spätfolgen haben werden. Wünsche allen Bleibt Gesund.
    Und die, die haben hatten gute genesdung resp. keine spätfolgen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 05.07.2020 07:39
      Highlight Highlight Die Zahl die Sie hier in den Raum werfen ist einfach nur aus dem Finger gesogen und unseriös! Aktuell ist es eher so, dass ein ganz kleiner Teil der an Covid Erkrankten, Spätfolgen entwickeln.

Anonymous hackt Sasek-Sekte: Schulungs-Videos zeigen, wie Mitglieder fanatisiert werden

Netzaktivisten haben Dutzende interne Sektenvideos veröffentlicht. Sie zeigen, wie Menschen in Ivo Saseks OCG-Sekte fanatisiert und darauf gedrillt werden, deren Botschaften weiterzuverbreiten.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat in der Nacht auf Montag über 70 interne Schulungs-Videos der Schweizer Sekte Organische Christus-Generation (OCG) veröffentlicht. Die Videos zeigen beispielsweise Sektenführer Ivo Sasek, wie er in einer Halle Hunderte Mitglieder mit Kriegsrhetorik auf den Kampf gegen «die Elite» und die Medien einschwört. Dabei fallen Sätze wie:

Das Publikum, viele ältere Menschen, aber auch junge Familien mit Kindern, hängt an seinen Lippen, macht Notizen und antwortet auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel