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Kendrick Lamar holt sich ersten Pulitzer-Preis für einen Rapper



Der US-Rapper Kendrick Lamar ist mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden. Lamar ist der erste Rapper, der den Preis erhält, und der erste Musiker, der nicht aus den Sparten Klassik oder Jazz kommt.

Lamar erhalte die renommierte Ehrung für sein 2017 veröffentlichtes Album «Damn», sagte Dana Canedy, Vorsitzende der Verwaltung der Pulitzer-Preise, am Montag an der Columbia Universität in New York.

Das Album sei eine «virtuose Liedersammlung, vereint von seiner umgangssprachlichen Authentizität und rhythmischen Dynamik», sagte Canedy. Es biete «eindringliche Momentaufnahmen, die die Komplexität des modernen afro-amerikanischen Lebens einfangen».

Der 1987 in Kalifornien geborene Lamar gilt als einer der derzeit bedeutendsten und erfolgreichsten Rapper. Er hat unter anderem auch schon mehrere Grammys gewonnen. «Damn» ist sein viertes Studioalbum.

Der Preis für den besten Roman ging an Andrew Sean Greer für sein Buch «Less», als bestes Theaterstück wurde Martyna Majoks «Cost of Living» ausgezeichnet.

Jack E. Davis wurde für sein Geschichtsbuch «The Gulf» geehrt, Caroline Fraser für ihre Biografie «Prairie Fires». Frank Bidart bekommt den Pulitzer-Preis für seinen Gedichtband «Half-light», James Forman Jr. für sein Sachbuch «Locking Up Our Own».

Die Pulitzer-Preise wurden in diesem Jahr zum 102. Mal vergeben. 14 der 21 Preiskategorien sind journalistischen Arbeiten vorbehalten, die restlichen Literatur, Musik und Theater.

Die Preisträger bestimmt eine Jury, die an der New Yorker Columbia-Universität angesiedelt ist. Gestiftet wurden die Preise einst vom ungarisch-amerikanischen Zeitungsverleger Joseph Pulitzer (1847-1911). Gewinner bekommen eine Urkunde und 10 000 Dollar bei einem festlichen Mittagessen in einigen Wochen. (sda/dpa)

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