
Die App-Bewertungen sind im Keller – wegen vieler Abstürze und einem neuen Feature.
bild: watson
Digital-News
Der populäre Handy-Messenger erhält in den App Stores vernichtende Rezensionen. In der Kritik stehen die neuen Status-Meldungen à la Snapchat – doch es gibt eine gute Nachricht.
09.03.2017, 08:5710.03.2017, 03:43

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Hui, das hatte sich Mark Zuckerberg definitiv anders vorgestellt. Oder ist alles gar nicht so schlimm, und handelt es sich bei den massiven User-Protesten um einen Sturm im Wasserglas?
Fakt ist: In den App Stores von Apple und Google hagelte es für WhatsApp negative Rezensionen und 1-Stern-Bewertungen.
Schuld sind die neuen Status-Meldungen. Ein Feature, das die Facebook-Tochter schamlos bei Snapchat abgekupfert hat. Statt eines simplen Texts sollen die Nutzer nun ein Foto oder Video hinterlegen, mitsamt Emojis und buntem Text – und nach 24 Stunden verschwindet ein solcher Status wieder.
«F*ck WhatsApp»

«Macht es bitte wieder rückgängig»

Warum tut WhatsApp das?
Auf den Punkt bringt's der Socialmedia-Watchblog:
«19 Milliarden US-Dollar hat Facebook für WhatsApp bezahlt. Nun will man natürlich auch Geld verdienen.»
Erreichen wollten dies die Verantwortlichen (allen voran Zuckerberg) mit einer Reihe neuer Funktionen, die auf den ersten Blick ziemlich sinnlos erscheinen: Statusmeldungen, ein Browser-Zugang für den Messenger, Kursiv- und Fettschrift.
Und was soll das bringen? Beim deutschen Blog Basic Thinking wird messerscharf analysiert:
«Wechselt man (...) die Perspektive und beginnt, aus Unternehmenssicht zu denken, so entsteht schnell ein neues Bild. Gruppenchats, Sprachnachrichten, Telefonie über das Internet, Schriftarten und Vorschaubilder für Links sind attraktiv für Werbetreibende und Firmen, die WhatsApp für die professionelle Kommunikation nutzen wollen.»
Alles soll gut werden!
Nachdem WhatsApp für das neue Status-Feature unglaublich viel Kritik einstecken musste, lenken die Verantwortlichen offenbar ein: In der nächsten WhatsApp-Version soll der alte Status wieder integriert sein. Dies soll die Beta-Version verraten.
WhatsApp – das musst du wissen
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