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Anzügliche Sprüche oder Gäste, die einem an den Hintern fassen: Für viele Serviceangestellte Alltag.   bild: shutterstock

Sexuelle Belästigung im Gastrogewerbe: Wenn Gäste die Grenze ignorieren

Dass sich Gäste gegenüber dem Servicepersonal ungebührlich verhalten, scheint auch bei uns an der Tagesordnung. Ob sich die Betroffenen wehren, hängt vor allem von der Haltung der Chefs und Patrons ab.

18.03.18, 12:58 18.03.18, 13:42

Patrick Gut / az Limmattaler Zeitung



Sexuelle Belästigungen gehören im Gastgewerbe in den USA zum Alltag. Häufig müssen die Betroffenen dies akzeptieren, weil sie auf die Trinkgelder angewiesen sind. Bei einem gesetzlichen Mindestlohn von 2.13 respektive 7.25 Dollar pro Stunde machen sie den Hauptbestandteil des Lohnes aus. Wie aber sieht es im Kanton Zürich aus?

Die Winterthurerin Philomena Petri* hat neben ihrem Studium acht Jahre im Service etwas dazuverdient. Sie kennt die Gastroszene also aus hautnaher Erfahrung. Vor allem abends seien häufig anzügliche Bemerkungen gefallen. Auf die gängige Frage «Was wünschen Sie?» sei öfters «Ich weiss nicht, ob du mir meine Wünsche erfüllen kannst» oder expliziter «Gehören zu den Wünschen auch sexuelle Leistungen?», zurückgekommen. Immer wieder sei sie – vermeintlich zufällig – berührt worden und Männer jeden Alters hätten versucht, sie auf ihren Schoss zu ziehen.

Einmal habe ihr ein Sekundarschüler in einem Kaffee an den Hintern gefasst. Sie drohte dem Jüngling postwendend mit einem Hausverbot. «Ich wusste, dass mein Chef und die Besitzer des Kaffees keine sexuelle Belästigung akzeptieren und mich unterstützen. Das war in diesem Moment entscheidend», sagt Petri. Es sei ihr aber bewusst, dass diese Nulltoleranz längst nicht in jedem Betrieb existiere.

Das Trinkgeld spiele auch in der hiesigen Gastroszene mit ihren niedrigen Löhnen eine wichtige Rolle. «Ich glaube aber nicht, dass Servicemitarbeiter aus Angst ums Trinkgeld sexuelle Belästigungen hinnehmen», sagt Petri.

Die Spitze des Eisbergs

Helena Trachsel, die Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich, kann nur bestätigen, was Philomena Petri schildert. Im letzten Jahr habe sie auf der Fachstelle 23 Personen aus der Gastrobranche beraten. In 20 Fällen sei es um übergriffiges Verhalten von Gästen gegangen, in den übrigen um innerbetriebliche Vorfälle. Die Serviceangestellten wollten jeweils wissen, was sie sich gefallen lassen müssen.

Vermutlich handle es sich bei den 23 Anfragen nur um die Spitze des Eisberges. Längst nicht alle Betroffenen würden sich an die Fachstelle wenden. Trachsel sieht auch Gastro Zürich in der Pflicht. Der Verband müsse dafür sorgen, dass die Mitarbeitenden geschult würden.

Für Ernst Bachmann, den Präsidenten von Gastro Zürich, scheint die Sache nicht vordringlich: «Bei uns herrscht Ordnung. Im traditionellen Gastgewerbe ist sexuelle Belästigung kein Thema.» Seit 51 Jahren wirte er in Zürich-Wollishofen, die letzten neun Jahre auf dem «Muggenbühl». In der ganzen Zeit sei es nie zu einem solchen Vorfall gekommen. «Sonst hätten sich meine Leute sofort bei mir gemeldet», sagt Bachmann, der für die SVP im Kantonsrat sitzt. Immerhin räumt der Gastronom ein: «Gehen Sie nachts um 12 in den Kreis 5. Das ist eine ganz andere Welt.»

Ein Problem des Machtgefälles

Weniger rosig als Bachmann sieht es Lorenz Keller, Co-Geschäftsleiter bei der Unia Zürich-Schaffhausen: «Wer bei uns im Gastrogewerbe arbeitet, ist ständig mit Übergriffen konfrontiert.» Das beginne bei vermeintlich harmlosen Bezeichnungen wie «Schätzli», gehe weiter mit zweideutigen Sprüchen und schliesslich mit der Aufforderung, einen doch anzurufen. «Ich würde viel Geld darauf verwetten, dass in Zürich täglich Servicemitarbeiterinnen ungewollt angetatscht werden», sagt Keller. Es sei ein Problem des Machtgefälles zwischen Gast und Servicepersonal.

Keller warnt davor, mit dem Finger auf die USA zu zeigen. Wenngleich das Problem bei uns wohl weniger gravierend sei: Wer im Service arbeite, sei auf das Trinkeld angewiesen. Verdiene eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern beispielsweise 3800 Franken brutto pro Monat, seien die zusätzlichen 800 Franken Trinkgeld wichtig.

Die Familie müsse ohne diesen Betrag zwar nicht tagelang hungern, «es kommt aber auch mal etwas anderes auf den Tisch als M-Budget und man kann sich den Besuch beim Zahnarzt leisten». Sexuelle Übergriffe sind laut Keller nicht allein in der Gastrobranche ein Thema. Betroffen seien auch andere Tieflohnbranchen wie etwa die Pflege.

*Name von der Redaktion geändert

3417 Franken Mindestlohn

Die Gastronomie zählt zu den Tieflohnbranchen. Es existiert ein Landes-Gesamtarbeitsvertrag. Eine ungelernte Servicemitarbeiterin kommt auf einen Mindestlohn von 3417 Franken brutto pro Monat. Der höchste Mindestlohn liegt bei 4824 Franken brutto pro Monat für Mitarbeiter mit einer höheren Berufsbildung (zum Beispiel höhere Fachschule). Seit 1974 ist in der Schweiz der Service inbegriffen. Der Gast muss also kein Trinkgeld bezahlen. Laut übereinstimmenden Aussagen von Brancheninsidern hat sich aber längst ein Trinkgeld von rund zehn Prozent eingebürgert. In den Lohnverhandlungen werde auch des öfteren auf diesen Lohnbestandteil hingewiesen, um den Fixlohn tiefer zu halten. (pag) (aargauerzeitung.ch)

Kochen mit Cannabis

Video: srf

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64
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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • flaa 19.03.2018 17:14
    Highlight Ist leider nicht nur im Gastrogwerbe so. Auch an einer Kasse in einem Geschäft durfte ich mir einiges anhören.
    2 1 Melden
  • Bruno Wüthrich 19.03.2018 17:08
    Highlight Sexuelle Belästigung gibt es überall. Im Gastgewerbe, wo noch der Alkohol dazu kommt, wird es wohl noch eine Schippe mehr sein.

    Interessanter als das Rumgejammer wäre es zu erfahren, wie jemand gestrickt sein muss, um andere sexuell zu belästigen. Woran liegt das? Fehlen Anstand und Manieren? Ist es Egoismus? Fehlende Empathie? Oder weil man selbst auch schon Übergriffen ausgesetzt war? Ev. in der Kindheit?

    Dies zu erfahren, wäre nicht nur für die unbescholtenen Leser/innen interessant, sondern auch für die Belästiger/innen. So quasi als Auseinandersetzung mit sich selbst.
    5 1 Melden
  • alina95 19.03.2018 10:07
    Highlight Ich bin in einer Wirtefamilie mit eigenem Betrieb augewachsen. Es wäre schön wenn es bei den Sprüchen und Grabschereien der Gäste bliebe.
    9 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 19.03.2018 16:49
      Highlight Wie ist das jetzt zu verstehen?

      Ist noch viel mehr geschehen (oder zu erwarten, dass noch geschieht)?

      Oder sollen die Gäste ruhig so weiter machen wie bisher?
      2 1 Melden
  • Knety 18.03.2018 20:04
    Highlight Hier ist das Kader gefragt. Wenn die Vorgesetzten hinter dem Personal stehen, dann gibt es auch kein Machtgefälle zwischen Angestellten und Gästen.
    25 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 18.03.2018 22:25
      Highlight Der Kunde ist König oder etwa doch nicht?
      3 51 Melden
    • Knety 18.03.2018 22:41
      Highlight Nicht wenn er sich wie ein Fuhrknecht benimmt.
      36 2 Melden
    • René Gruber 19.03.2018 10:11
      Highlight Der Kunde ist König das stimmt, allerdings verpflichtet er sich dabei auch sich königlich zu verhalten, wobei dabei nicht gemeint ist das Recht der "Primae Noctis" ein zu fordern. Auch sollte er das Personal nicht wie Leibeigene behandeln.
      22 0 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 18.03.2018 18:27
    Highlight Ihr habt euch immer über mangelnde Freundlichkeit des Servicepersonals beklagt? Immer noch verwundert? Hinter den Kulissen der Gastrobranche läft so vieles falsch, dass man schon sehr blind sein muss, um es nicht zu bemerken.
    60 6 Melden
  • 7immi 18.03.2018 17:52
    Highlight betrifft dies nur frauen oder auch männer? vor einigen jahren jobte ich wenige wochenenden in winterthur an einer bar und die sprüche der damen waren ähnlich belästigend. zur sexuellen belästigung kam es aber nie, da dies ja auch nicht möglich war wegen dem tresen...
    wurde hier absichtlich die männerseite weggelassen oder hat man niemanden gefunden? sobald man mit menschen zu tun hat gibt es solche sprüche - in beide richtungen (und von einer ganz bestimmten sorte menschen). und wenn alkohol im spiel ist erst recht.
    69 24 Melden
    • who cares? 18.03.2018 19:00
      Highlight Ja genau, es wurde absichtlich die Männerseite weggelassen. Das ganze ist eine grosse Verschwörung gegen die Männer!

      /ironie off
      46 30 Melden
    • Juliet Bravo 18.03.2018 19:35
      Highlight Melde dich doch bei Watson - wäre doch ein interessantes Thema!
      20 5 Melden
    • 7immi 18.03.2018 20:26
      Highlight @who cares
      in artikeln bezüglich sexueller belästigung geht es fast ausschliesslich um frauen (=opfer) und männer (=täter). da stellt sich schon die frage, woher die einseitigkeit kommt. vielleicht findet man wirklich keine männer, vielleicht geht es auch nur um klicks (=geld) anstatt um eine darstellung der realität, oder man hat journalistisch nicht ganze arbeit geleistet und eine seite vergessen? oder man wollte nur einen einzelnen fall darstellen? alles spekulationen, daher meine frage.
      22 15 Melden
  • Hoppla! 18.03.2018 15:13
    Highlight Nebenbei: "Laut übereinstimmenden Aussagen von Brancheninsidern hat sich aber längst ein Trinkgeld von rund zehn Prozent eingebürgert. In den Lohnverhandlungen werde auch des öfteren auf diesen Lohnbestandteil hingewiesen, um den Fixlohn tiefer zu halten."

    Das ist eine Sauerei sondergleichen und gehört abgeschafft. Als Arbeitgeber habe ich meine Angestellten zu entlöhnen, die Verantwortung an den Kunden abzugeben geht gar nicht.
    356 7 Melden
  • Shin Kami 18.03.2018 14:22
    Highlight Bei Sprüchen weiss ich ja nicht aber jeder gute Chef sollte einen Kunden der eine Kellnerin begrapscht hochkant rausschmeissen.
    136 6 Melden
    • Filzstift 18.03.2018 15:30
      Highlight Nur rausschmeissen? In anderen Branchen wäre längst Anzeige erstattet worden.
      51 10 Melden
  • Soulrider 18.03.2018 14:05
    Highlight "Vermutlich handle es sich bei den 23 Anfragen nur um die Spitze des Eisberges. Längst nicht alle Betroffenen würden sich an die Fachstelle wenden." Nicht nur vermutlich. Da müssten sich wohl so ziemlich alle melden. Auch die Männer. Besonders lange hatte ich ja nicht im Service gearbeitet. An den Arsch grabschen, fragen ob ich einen grossen habe usw. Das gibts nicht nur in der Gastro ständig, das ist auch im Verkauf so... Egal ob in einem Burger Laden oder einem High Quality Schuppen..
    72 7 Melden
  • Florian Harold 18.03.2018 14:03
    Highlight Sexuelle Belästigung kann überall in der Gesellschaft und in den unterschiedlichsten zusammenhängen passieren. ... In der Schweiz liegt das Schutzalter bei 16 Jahren, leider gibt es immer mehr Übergriffe im derArbeit. was raren Anwälte für Arbeitsrecht?
    vgl.https://www.lilli.ch/straftat_sexueller_uebergriff_gesetz/ und http://www.anwalt-arbeitsrecht.attorney
    8 22 Melden
  • Bene86 18.03.2018 13:37
    Highlight /ignore Grenze
    17 6 Melden
  • BigE 18.03.2018 13:24
    Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass die „Sprüche“ wirklich lustig gemeint sind. Dass sie nicht so ankommen (nach dem 20sten lustigen Spruch, hätte wohl jede*r genug), können sich die Sprücheklopfer*innen vermutlich echt nicht vorstellen. Vielleicht müsste mal ein Spruch zurück kommen, wie „auch ich habe meine Ansprüche“ oder ganz banal „hach, wie lustig - nicht!“ Vielleicht klingelts dann bei den Gästen?
    197 57 Melden
    • Pokefan 18.03.2018 13:47
      Highlight Wer im Gastgewerbe arbeitet, weiss, dass die Personen die austeilen oft nicht einstecken können. Ausserdem gilt das Motto "Der Gast ist König" und wenn er doofe Sprüche macht dann hat man gefälligst zu lachen. -nicht.
      69 9 Melden
    • Roterriese 18.03.2018 15:48
      Highlight Downvote wegen dem Genderstern
      24 60 Melden
    • Roterriese 18.03.2018 18:11
      Highlight Übrigens: sollte es nicht Gästen*innen heissen?
      11 38 Melden
    • BigE 18.03.2018 18:42
      Highlight @Roterriese: Sie negieren also sexuelle Belästigung an Männern oder durch Frauen?
      10 2 Melden
    • mostlyharmless 18.03.2018 18:52
      Highlight Da geb ich dem Riesen doch ausnahmsweise mal ein Herzli, nämlich gegen den Genderstern (gendern geht auch eleganter). Downvote für BigE geht nicht, hat schon ein Upvote bekommen.
      7 5 Melden
    • Fabio74 18.03.2018 19:07
      Highlight @riese: Gehts nicht noch 3-5 Niveaus tiefer?
      20 6 Melden
    • Roterriese 18.03.2018 19:58
      Highlight @BigE ich negiere nichts, ich habe nur die Vergewaltigung der deutschen Sprache durch diesen Stern moniert.

      @Fabio74, dann wären wir endlich auf Augenhöhe.
      9 18 Melden
    • Knety 18.03.2018 20:16
      Highlight @Roterriese
      Es heisst GästX du Binärfascho 😂🤣😜
      14 3 Melden
    • trixlikitty 19.03.2018 06:28
      Highlight Klar hier ist es nicht ernst gemeint vom männlichen Geschlecht. Aber wenn es von einem mit anderm Glauben kommt hat er bei 90% solcher angeblicher Sprücheklopfer zu verschwinden.
      2 2 Melden
  • Pokefan 18.03.2018 13:18
    Highlight An diesem Artikel sieht man wie weit die Anzugsträger von der eigendlichen Servicearbeit weg sind. Ausserdem wird in jedem Betrieb "in dem Ordnung herrscht" (Zitat Bachmann) das Trinkgeld 50/50 mit der Küche aufgeteilt.
    Die Gewerkschaft des Gastgewerbes ist unglaublich schwach. Es wäre WIRKLICH an der Zeit, anständige Löhne für diese Knochenarbeit zu zahlen und gegebenenfalls zu subventionieren. Weder Nachtarbeit noch Sonntagsarbeit wird entlöhnt, das Trinkgeld wäre ja eigentlich im Lohn ebenfalls enthalten, darum auch die Regelung, dass der Betrieb dieses theoretisch auch einforden darf.
    111 34 Melden
    • Hierundjetzt 18.03.2018 14:17
      Highlight A) Kriegst Du einen anständigen Lohn *mit* Berufsabschluss.

      Das Beispiel im Artikel bezieht sich auf *ungelernte*

      B) musst *Du* auch bereit sein einen hören Menupreis zu bezahlen
      44 26 Melden
    • Gustav.s 18.03.2018 15:08
      Highlight Eigentlich wäre die Gewerkschaft nicht schwach, es wurde z.b durch die HGU extrem viel erreicht, aber es geht bergab. Dies liegt vor allem an zwei Dingen: erstens wollen immer weniger in eine Gewerkschaft und zweitens versucht die UNIA das ganze an sich zu reissen und zerstört den zusammenhalt von früher.
      30 2 Melden
    • mvrisita 18.03.2018 17:52
      Highlight @Hierundjetzt

      Auch mit Lehrabschluss sind die Löhne m.M.n. dürftig verglichen mit der Leistung die man erbringt (arbeite selbst in der Gastro).
      20 3 Melden
    • Hierundjetzt 18.03.2018 18:26
      Highlight Die Anfangslöhne nach der Berufslehre sind ähnlich dem im Kaufmännischen Bereich. Aber es stimmt schon, Sie sind sehr knapp bemessen.

      Und warum? Weil viele Gastrounternehmer aus Kostengründen fachfremdes Personal einstellen.

      Somit gerät das gesamte Lohngefüge ins Rutschen.

      Es ist das was ich stark bemängele. Darunter leiden alle.
      10 4 Melden
  • Hierundjetzt 18.03.2018 13:18
    Highlight Das kommt eben davon, wenn man lustige Studentinnen und Ungelernte anstellt. Ich frage mich ernsthaft, warum das immer noch so ist.

    Wir haben 20% Branchenarbeitslosigkeit und man stellt immer noch komplete no brainers aus der Uni ein.

    Jede(r) der den Beruf erlernt hat, weis haargenau wie er mit solchen Fällen umzugehen ist und wie diese zu sanktionieren sind. Man nennt das Professionalität.

    Und nein, ein cooler Jus-Student hat jetzt einfach absolut kein Wissensäquivalent zu einem Berufsabgägner. Nö.
    116 154 Melden
    • pinex 18.03.2018 13:50
      Highlight Weil sie billigere arbeitskräfte sind als gelerntes personal... teufelskreis
      79 1 Melden
    • el heinzo 18.03.2018 14:07
      Highlight Deine Argumentation entspricht der klassischen „Opfer zu Täter“ Verdrehung. Danke für dieses makellose Schulbeispiel.
      97 11 Melden
    • Bene_ 18.03.2018 14:13
      Highlight Stimmt. Die Studenten und ungelernten sind selbst schuld, wenn sie belästigt werden.

      Solche Generalisierungen sind echt zum kotzen.
      116 12 Melden
    • Peldar 18.03.2018 14:41
      Highlight Ich denke nicht, dass es angebracht ist hier die Opferrolle zu hinterfragen. Wenn jemand sexuell belästigt wird ist es egal, welchen beruflichen Hintergrund oder Ausbildung diese Person hat. Und zu sagen, dass der Grund für die Belästigung mangelnde Ausbildung ist, ist eine sehr verkehrte Weltanschauung.
      79 5 Melden
    • Hierundjetzt 18.03.2018 16:12
      Highlight Also eine 3 jährige Berufslehre ist ein Äquivalent zu einem Studi im 2 Semester? Das ist eine Anmassung sondergleichen! Arrogant bis zum geht nicht mehr.

      Gastrofachleute sind Menschen mit Berufsstolz. Du lernst in Deiner Ausbildung die Signale von schwierigen Kunden zu Deuten und diesen zu klar zu entgegnen.

      Ein lustiger Studi begeht 1) massives Lohndumping 2) hat er keine Ahnung wie man mit ***löchern umgehen muss 3) wird er NIE den Support vom Chef erhalten den ein Berufsfachmann erhält.

      Als ob ich mal nach Gefühl ein bisschen Anwalt oder Psychologe sein kannn. Klar.
      44 42 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 18.03.2018 16:47
      Highlight Hierundjetzt: Wenn du mir das Studium finanzierst verzichte ich gerne auf das Ausüben eines solchen Nebenjobs :)
      47 13 Melden
    • fcsg 18.03.2018 16:59
      Highlight @HierundJetzt
      1. Gibt es im Gastrobereich einen allgemeinverbindlichen GAV, der ein Lohndumping verhindert.
      2. Die meisten Studenten (insbesondere ein Jus-Student um beim Beispiel zu bleiben) wissen sehr wohl, wie man mit ****löchern umgeht. Die gibt es auch in den Universitäten zu genüge.
      3. Dann ist er schlicht und einfach ein schlechter Chef.
      Hier handelt es sich nicht um ein Ausbildungsproblem, sondern um ein gesellschaftliches Problem. Ausgebildete Fachleute braucht es in gewissen Bereichen der Gastronomie, in einem einfachen Café ist eine Ausbildung schlicht nicht nötig.
      34 8 Melden
    • Bene_ 18.03.2018 17:02
      Highlight Hierundjetzt, du argumentierst völlig am Thema vorbei. Es geht nicht um die Frage, ob eine Gastrofachperson einen besseren Job macht also jemand ungelerntes, sondern einzig um die Thematik der sexuellen Belästigung im Gastrogewerbe.

      Dass jemand, der gut geschult ist und eine grosse Erfahrung hat, besser mit einer Belästigung umgehen kann, ist Fakt. Das ändert aber nichts daran, dass eine solche Belästigung gar nicht erst stattfindet sollte, egal wer denn nun am arbeiten ist.
      43 6 Melden
    • Hierundjetzt 18.03.2018 18:33
      Highlight Doch eine Gastrofachperson MACHT einen besseren Job als ein fachfremder. Daran besteht keinerlei Zweifel. Das ist Ihr erlernter Beruf. So wie jeder BWL-Student mit Abschluss besser als ein Fachfremder ist.

      Versuch mal als Student in einem richtig guten Restaurant zu arbeiten. Keine Chance. Warum wohl?

      Wie in jeder Berufslehre lernst Du systematisch mit schwierigen und ***-Kunden umzugehen.

      ABER: Der WIRT ist klar in der Pflicht, Dich als fachfremder auszubilden und Dich jederzeit zu unterstützen. DA happerts eben. Auch weil viele Wirte über keinerlei Erfahrung verfügen.
      15 14 Melden
    • Burdleferin 19.03.2018 11:35
      Highlight Absolut vermessen, wie hier die Berufsehre und das Können von gelernten Gastromitarbeitern heruntergespielt wird. Dies sind komplexe Berufe wie auch Arztgehilfin oder Zimmermann.
      6 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 18.03.2018 13:17
    Highlight Könnte auch daran liegen dass sich das weibliche Servicepersonal den "Zweitjob" nicht zursau machen will und das deshalb über sich ergehen lässt...
    37 11 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 18.03.2018 13:03
    Highlight <<In der ganzen Zeit sei es nie zu einem solchen Vorfall gekommen.>>

    Sensor kaputt
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