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Gangster nehmen Goldhändler-Familie als Geisel



Sechs Gangster haben am frühen Freitagmorgen in La Chaux-de-Fonds NE die Familie eines Goldhändlers als Geisel genommen. Sie flüchteten vermutlich mit einer grösseren Menge des Edelmetalls nach Frankreich.

Die Bande habe die Goldhändler-Familie am frühen Morgen in ihrem Haus in La Chaux-de-Fonds in ihre Gewalt gebracht, teilte die Neuenburger Kantonspolizei mit. Die Kriminellen zwangen den Vater, eine grössere Menge Gold aus seiner Spezialfirma für Edelmetalle zu holen und es ihnen auszuhändigen.

Dann fuhren sie mit ihren Geiseln weiter bis in die Gegend von Biaufond an der Grenze der Kantone Neuenburg und Jura sowie Frankreichs. Dort liessen sie sie zurück. Die Familienangehörigen seien gesund und sicher geborgen worden, teilte die Polizei mit.

Die sechs Männer machten sich Richtung Grenze aus dem Staub. Auf beiden Seiten der Grenze wurde eine Grossfahndung eingeleitet, die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.

Nach Angaben von Polizeisprecher Pierre-Louis Rochaix hatten die Gangster ausser dem Firmenchef auch dessen Frau und ihr rund zehnjähriges Kind als Geiseln genommen. Körperliche Gewalt schienen sie dabei nicht angewandt zu haben, wie der Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Nicht erster Überfall auf Cendror

Das betroffene Edelmetall-Unternehmen war bereits früher Opfer von Gold-Dieben geworden. Im Oktober 2011 brachen vier Männer bei der Firma ein und erbeuteten 50 Kilo Gold. Die Einbrecher waren maskiert und bewaffnet gewesen. Sie überwältigten gegen vier Uhr morgens den ersten Angestellten. Weitere, rund ein Dutzend Angestellte, die zur Arbeit kamen, wurden ebenfalls gefangen genommen.

Nach mehren Stunden gelang es den Tätern, den Safe zu öffnen und auszuräumen. Anschliessend flohen die Männer mit einem Auto mit französischen Kennzeichen.

Der Wert der Beute belief sich auf rund 5.4 Millionen Franken. 2015 wurde einer der damaligen Gold-Diebe festgenommen und in Frankreich vor Gericht gestellt. (sda/(afp/))

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