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ZU STROMTANKSTELLEN IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 20. JULI 2017, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A nozzle of an electric vehicle charging station is plugged into an electric car, pictured on Grubenstrasse in Zurich, Switzerland, on July 10, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Ladekupplung einer Stromtankstelle ist an einem Elektroauto angeschlossen, aufgenommen am 10. Juli 2017 an der Grubenstrasse in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Noch ist die grosse Zeit der Elektroautos nicht angebrochen. Bild: KEYSTONE

Elektroautos so beliebt wie nie: Warum sich der Trend dennoch nicht so rasch durchsetzt

Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung kann sich vorstellen, künftig E-Autos zu fahren – doch die Wende braucht Zeit.

Philipp Felber / Schweiz am Wochenende



Wer künftig ein Auto kaufen will, wird wohl auf einen Elektroantrieb setzen. Fast drei Viertel der Schweizer Bevölkerung kann sich vorstellen, in Zukunft eine Alternative zum herkömmlichen Verbrennungsmotor zu wählen. Dies zeigt der neuste Mobilitätsmonitor des Forschungsinstitut GFS Bern, welcher dieser Zeitung exklusiv vorliegt. Während der Elektroantrieb beliebter wird, ist der Dieselmotor für viele keine Alternative mehr.

Nach dem Dieselskandal sind die Neuverkäufe von Autos mit solchem Antrieb gesunken. Dieser Trend dürfte sich in Zukunft fortsetzen. Nur gerade 45 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer können sich vorstellen, als nächstes Auto einen Diesel zu kaufen. Im letzten Mobilitätsmonitor aus dem Jahr 2015 lag dieser Wert noch bei 75 Prozent. Drei Jahre zuvor bei 80 Prozent. Studienautor und Co-Leiter von GFS Bern Urs Bieri sieht auch in Zukunft schwarz für den Diesel. «Nicht zuletzt als Folge des Dieselskandals wird der Diesel in Zukunft kaum mehr zuoberst auf der Beliebtheitsskala stehen», sagt Bieri.

Elektroautos in Kleinserie: Meiner ist kleiner

Die Studie zeigt, dass der Elektromotor den Diesel verdrängen könnte. 83 Prozent können sich vorstellen, als in der Zukunft ein Auto mit Elektroantrieb zu kaufen. 2012 waren es knapp 60 Prozent. Noch beliebter ist nur die Kombination von Verbrennungs-und Elektromotor. Für den Direktor von Auto-Schweiz, Andreas Burgener, ist diese Entwicklung nicht der Todesstoss für den Diesel.

«Der Diesel ist besser als sein Ruf», sagt Burgener. Denn das Problem beim Diesel sei nicht die Technologie, sondern schlechte Managemententscheide, welche den Diesel in Verruf brachten. Das Stichwort: Schummelsoftware. «Da muss sich die Branche selber an der Nase nehmen», sagt Burgener. Die Stimmung gegenüber dem Diesel werde sich aber wieder ändern. «Es ist aber klar, dass wir das nicht in ein oder zwei Jahren schaffen», sagt Burgener.

E-Autos für Mieter

Bei aller Euphorie rund um den Elektroantrieb: Noch sind viele nicht restlos überzeugt. Ein Grund, warum sich die E-Autos noch nicht durchsetzen, sind laut der Studie der Preis und die Reichweite. «Es ist so: Die Autos sind noch teurer und die Reichweite in den Augen der Konsumenten nicht genug hoch.» Obwohl im Normalfall eine Tankstelle zu Hause und im Büro reichen würden. «Es geht vor allem um die Sichtbarkeit von Stromtankstellen. Mit einem gut ausgebauten Netz können auch vermehrt Mieter ein Elektroauto fahren», sagt Burgener.

«Es ist so: Die Autos sind noch teurer und die Reichweite in den Augen der Konsumenten nicht genug hoch.»

Andreas Burgener, Direktor von Auto-Schweiz

Abgeschlagen in der öffentlichen Meinung sind Wasserstoff und Gasmotoren. Hat also der E-Motor gewonnen? «Nein. Gerade beim Wasserstoffantrieb hat sich einiges entwickelt. Das grösste Problem ist aber das inexistente Tankstellennetz», sagt Burgener. Dies könnte sich jedoch bald entwickeln: Letzte Wochen haben Tankstellenbetreiber entschieden, das Netz auszubauen.

So schnell wird sich der E-Motor nicht durchsetzen. Das zeigen auch die effektiven Verkaufszahlen. Im letzten Jahr haben nur gerade 2.7 Prozent aller neuen Autos einen Elektro- oder Plug- in-Hybridantrieb. Bis der von Auto-Schweiz angestrebte Marktanteil von 10 Prozent erreicht ist, bleibt noch einiges zu tun.

Gesamthaft waren im letzten Jahr nur gerade 82 000 Autos mit alternativem Antrieb in Betrieb. Im Vergleich: Über 4.5 Millionen Personenwagen waren Ende 2017 in der Schweiz im Einsatz. Das zeigt auch die Studie. Zwar können sich die meisten Menschen vorstellen, auf ein Elektroauto umzusteigen. Doch: «Wohl erst der Kauf des übernächsten Autos wird der eines Elektroautos sein», sagt Studienautor Bieri.

Leiden unter dem Stau

Neben dem Trend hin zum Elektroauto zeigt die Studie auch, dass das Auto als Fortbewegungsmittel beliebter ist als noch vor drei Jahren. Damals konnte sich ein Drittel aller Befragten vorstellen, ganz ohne Auto zu leben. Heute sind es nur noch ein Viertel. «Der Nutzwert von Autos ist in den Fokus gerückt», sagt Burgener.

Gerade urbane Menschen könnten dem Auto mehr abgewinnen. Etwa weil die Technik ökologischer geworden und neue Angebote wie Carsharing verstärkt aufgekommen seien. Bieri sagt, dass dies nicht auf Kosten des öV gehe. Dies zeige sich darin, dass die Quersubventionierung des öV durch den motorisierten Individualverkehr nicht grundsätzlich umstritten ist: Nur 26 Prozent der Befragten stehen dieser Quersubventionierung kritisch gegenüber. «Die Schweizer sind Zug- und Autofahrer», sagt Bieri.

Obwohl das Auto beliebter wurde, ist in einem Punkt der Leidensdruck gross. Der Stau macht den Schweizerinnen und Schweizern laut der Studie vermehrt zu schaffen. Ein Übel, dem auch mit alternativen Antriebssystemen nicht beizukommen ist. Doch auch hier zeigt sich eine Entwicklung: So geben fast 50 Prozent an, dass sie in ihrer Freizeit auf das Auto verzichten, um zumindest dann nicht im Stau zu stehen. 

Die besten Elektroautos, die man bereits kaufen kann

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86
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    Alle Leser-Kommentare
  • rocky90 27.05.2018 20:32
    Highlight Highlight Ich werde weiterhin bei meinem V8 Benziner bleiben :)
    • RAZZORBACK 28.05.2018 08:39
      Highlight Highlight Gratuliere. Ich auch. Es geht nichts über einen V8. Und dann der Sound, einfach HIMMLISCH!!!
    • sigma2 28.05.2018 11:00
      Highlight Highlight Hallo rocky90,

      ich werde heute Big Mac essen. Ich hoffe, diese Information war für dich genauso wichtig, wie deine.
  • DocM 27.05.2018 18:44
    Highlight Highlight Soeben zurück von der e-Bike Messe München. Weder im Hotel noch in der Nähe gab es eine entsprechende Infrastruktur, das Auto aufzuladen.... Dass die E-Energie nicht grün gewonnen ist mir bewusst, aus dem Grund wird mein Nächster ein Hybrid sein. Nur schade dass die Batteriekapazitäten der Hybriden sehr begrenzt sind. Da wäre noch mehr zu holen.
  • maricana 27.05.2018 17:36
    Highlight Highlight Den Mobilitätswahn mit E-Fahrzeugen aufzupeppen ist nicht zielführend. Die Verkehrsflächen können insbesondere in Städten nicht beliebig erweitert werden. Das diesbezügliche Fiasko = Verkehrskollaps ist "hausgemacht" und unabwendbar.
    • p4trick 27.05.2018 23:11
      Highlight Highlight Finde es immer wieder süss wenn jemand in der Schweiz vom Verkehrskollaps predigt. Warst noch nie in einer richtigen Grossstadt?
    • sigma2 28.05.2018 11:01
      Highlight Highlight Finde ich auch immer wieder lustig, wegen der paar Autos vor dem Gubrist gleich von Megastau zu reden.
  • w'ever 27.05.2018 16:13
    Highlight Highlight und wenn wir schon dabei sind...
    warum gibt es eigentlich kein kombi-ähliches gefährt mit elektro oder hybrid motor?
  • me myself 27.05.2018 14:41
    Highlight Highlight Warum gibt es eigentlich keine Wasserstoff Autos? Dass wäre Fortschritt!
    • EvilBetty 27.05.2018 15:19
      Highlight Highlight Gibt es: Honda Clarity.
    • Skater88 27.05.2018 15:38
      Highlight Highlight Gibt es schon lange 😁 nur zu teuer und keine Tankstellen
    • zettie94 27.05.2018 16:14
      Highlight Highlight Nein, wäre es nicht. Wieso sollte man mit dem Strom zuerst Wasserstoff produzieren und diesen dann im Auto wieder in Elektrizität umwandeln?
      Ein mit Brennstoffzelle angetriebenes Auto erreicht nur etwa einen halb so guten Wirkungsgrad wie eines mit Batterie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 27.05.2018 14:05
    Highlight Highlight Das Problem als Mieter bleibt auch bei noch so vielen e-Tankstellen bestehen. Solang ich das Auto zu Hause in der Garage über Nacht nicht aufladen kann bzw. darf, lass ich es. Ich denke, man sollte Vermieter verpflichten, auf Nachfrage einen Stromanschluss zu installieren, das würde die Verbreitung von e-Autos wirklich vorwärts bringen.
    • DocM 27.05.2018 18:50
      Highlight Highlight Ich gebe Dir recht. Selbst Mieter. Die zusätliche Leitung, Sicherung etc. kommen mich als Mieter, nebst dem Beschaffungspreis eines E-Autos, auf ca. CHF 8000 (neue Aufputzleitung, Wanddurchbrüche, feuerpolizeiliche Abnahmen, FI-Schaltung mit entsprechender Leistung, Abnahme durch Elektriker, etc) zu stehen. Zudem gefällt dem Nachmieter diese Installation nicht, darf ich auf eigene Kosten zurückbauen....
    • danbla 28.05.2018 14:01
      Highlight Highlight Exakt der Grund weshalb ich noch kein E-Auto habe.
  • Nonvemberbal 27.05.2018 12:08
    Highlight Highlight Ein Grund, warum sich die E-Autos noch nicht durchsetzen, ist das die meisten Autofavrer gar keine Möglichkeit haben den Akku über Nacht zu laden.
  • w'ever 27.05.2018 12:01
    Highlight Highlight ich bezweifle, dass sich der reine elektro antrieb durchsetzen wird.
    nehmen wir nur mal an, dass ein drittel der jetztigen verbrennungsmotoren auf elektro umgerüstet wird. von wo soll der ganze strom kommen?
    für mich produzieren im moment beide dreckigen strom.
    User Image
    • Kemni 27.05.2018 14:50
      Highlight Highlight Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Obschon es sogar MIT der Stromproduktion, welche wir heutzutage haben, grüner ist, kann es mit erneuerbaren Energien und anderen Lösungen nur besser werden.
    • Toerpe Zwerg 27.05.2018 14:57
      Highlight Highlight Das ist nicht mal so relevant, solange es nicht Kohlestrom ist - der Gesamtwirkungsgrad von Gas-Kombi zu Elektroantrieb ist immer noch doppelt so hoch wie beim Verbrennungsmotor.
    • MeineMeinung 27.05.2018 18:19
      Highlight Highlight Wenn es um den Vergleich zwischen Verbrenner und Elekrto geht wird beim Verbrenner immer nur darüber gesprochen welche Emissionen durch den Betrieb erzeugt wird. Aber denkst du zum Beispiel auch mal darüber nach wie der Treibstoff in deinen Tank kommt? Für die Verbrennerfanatiker scheint das immer magisch und komplett emissionsfrei zu passieren
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRealSnakePlissken 27.05.2018 11:17
    Highlight Highlight Wenn man auf den einschlägigen Portalen schaut: Dieselautos werden praktisch verschleudert. Sogar solche mit Euronorm 5. Wahnsinn.
    • Kapena 27.05.2018 12:21
      Highlight Highlight Definitiv! Versuchte jetzt 5monate lang meinen Euro5 Octavia zu verkaufen. Keine Chance!!
  • Toerpe Zwerg 27.05.2018 10:21
    Highlight Highlight Meine Karre hat jetzt 6 Jahre auf dem Buckel. Die Nächste wird keinen Verbrennungsmotor mehr haben. Soviel ist sicher fragt sich nur noch, wie lange ich die Schwarte noch fahre.
    • undduso 27.05.2018 13:23
      Highlight Highlight Aus ökologischer Sicht solltest du die "Schwarte" (hatte noch nie ein Auto, das jünger als deins ist) totfahren. Denn der Umweltschaden, den du mit deinem Verbrenner die nächsten Jahren verursachen wirst, ist im Vergleich zu der Neuproduktion eines Autos (egal ob mit Verbrennungsmotor oder nicht) relativ klein.
    • Toerpe Zwerg 27.05.2018 14:54
      Highlight Highlight Das spielt in meine Überlegungen rein. Noch vier Jahre solltte die Schwarte auch ohne grössere Investitionen zu betreiben sein.
    • The Origin Gra 28.05.2018 07:38
      Highlight Highlight Ich habe ein 10 Jähriges Auto gekauft, das fahre ich seit bald 2 Jahren und hoffe das ich es sicher noch 2 Jahre auf dann 100'000 selbst zurückgelegter Kilometer haben kann :)

      Wieso "Schwarte"? Ist es ein Alter VW Käfer mit Defekter Heizung? :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 27.05.2018 09:44
    Highlight Highlight Kann dieses Geschwaffel vom Diesel und Wasserstoff nicht mehr hören! Wasserstoff wird sich im Individualverkehr nie durchsetzen. Und wer sich Heute noch einen reinen Diesel oder Benziner kauft ist selberschuld. Wer sich die Mühe macht, sich eine Gesamtkostenrechnung mit den verschiedenen Antrieben aufzustellen, wird schnell erkennen dass er nicht am E-auto vorbeikommt.
    • FrancoL 27.05.2018 12:36
      Highlight Highlight ES ist doch nur die Milchbuchrechnung derjenigen die im Mitterand herumfahren die so aussieht.

      Ich bin geschäftlich viel unterwegs, über Pässe in Gegenden ohne gute Erschliessung, da sieht das ganze anders aus.

      Es gibt zur Zeit nicht DIE RICHTIGE LöSUNG darum ist was Sie schreiben nicht mehr als Geschwafel.
    • Sharkdiver 27.05.2018 12:52
      Highlight Highlight Bei den heutigen Preisen rechnet sich ein E-auto nicht. Ich brauche ein Auto in der Grösse des Passant Kombi oder Kodak. Einzige Alternative Tesla für das 3fache an kaifpreid
    • Dominik Treier (1) 27.05.2018 14:34
      Highlight Highlight Wasserstoff wird sich nie durchsetzen?! Mit Verlaub aber dass ist der grösste Schmarrn den ich seit langem gehört habe! Wie begründen Sie das DerHans ausser mit leeren Behauptungen? Wasserstoff setzt sich aus genau zwei Gründen (noch) nicht durch. 1. Preis und Tankstellennetz, was aber bei genügender Produktion schnell hinfällig würde und 2. Die Effizienz in der Stromnutzung plus Beschaffung des Stroms. Probleme die man zugegebenermassen lösen muss, man hat aber dafür auch riesige Vorteile wie Umweltfreundlichkeit, Lärmreduktion, schnelles Tanken und das alles ohne Ressourcenfresser Batterie!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Repplyfire 27.05.2018 09:39
    Highlight Highlight Weitere Probleme sind die noch geringe Auswahl an Modellen und die langen Wartelisten bei E-Autos. Ich werde kein Verbrenner mehr kaufen und möchte dieses oder nächstes Jahr meinen uralt Diesel ersetzen. Ob zoe, leaf, ioniq etc, überall (bei bezahlbaren e-auromodellen) hört man dasselbe. Sie werden mit Anfragen überrannt und die Produktion kommt nicht hinterher. Frühestens in 6-12 Monaten kann geliefert werden.
  • Triumvir 27.05.2018 09:31
    Highlight Highlight Sobald mehr bezahlbare und vernünftige E-Autos auf den Markt kommen, wird der Verbrenner zur aussterbenden Gattung werden. Es dürfte dann ähnlich schnell gehen wie bei Handys...mein nächster wird auf alle Fälle ein elektrischer😎
  • Ökonometriker 27.05.2018 09:16
    Highlight Highlight Die Infrastruktur ist leider nicht mit der Bevölkerung mitgewachsen - notwendige Investitionen wurden zu lange versäumt. Leider geht der Bund stets von zu konservativen Schätzungen beim Bevölkerungswachstum aus - ein Fehler, da Infrastrukturprojekte oft Jahrzehnte dauern.
  • Stirling 27.05.2018 09:14
    Highlight Highlight Das Elektroauto ist jetzt schon trotz der geringen Reichweite echt super. Die Batterietechnik wird sich in naher Zukunft noch massiv verbessern. Seit mal ehrlich, es fahren nicht alle 500km am Tag.
    Beim Wasserstoff sieht es nicht so rosig aus, da Wasserstoff nebst der Tatsache, dass er hochentzündlich ist, dazu auch nicht genug Energie bringt.
    Man müsste den Tank(Druckflasche) mit über 600Bar aufladen, um einigermassen auf akzeptable Werte zu kommen. Bei einem Unfall ist das dann ein hohes Explosionsrisiko.
    Die Umwandlung Strom-H-Strom frisst mind. 1/3 der Energie.
    • dmark 27.05.2018 12:40
      Highlight Highlight Deshalb ist man ja auch dabei Methanol (aus Wasserstoff) voran zu bringen. Dieses kann wie Benzin oder Diesel behandelt und getankt werden, sowie ohne grossen Aufwand in den bereits vorhandenen Strukturen (Tankstellen, Motoren) seinen Einsatz finden.
      Wer möchte schon eine, mit mehreren Hundert Bar gefüllte Druckflasche unter seinem Allerwertesten haben?
    • Dominik Treier (1) 27.05.2018 14:42
      Highlight Highlight Das Risiko durch Explosion ist minimal bei häutigen Tanks, da die einen Aufprall verkraften und sich der Wasserstoff verflüchtigt bei Leckage danach, ganz im Gegensatzt zu den Batterien der E-Autos die brennen wie Zunder... Das Tanken mit hohem Druck stellt heute auch kein Problem mehr dar und damit stehen 600km Reichweite nichts im Weg... Das Hauptproblem ist heute, wie du richtig sagst, die Schlechte Energieausnutzung bei der Elektrolyse sofern man den Sauerstoff der Abfällt nicht braucht, was mir aber als geringeres Übel für den Momemt erscheint als die Ressourcenfressende Akkuproduktion...
    • rolf.iller 27.05.2018 14:56
      Highlight Highlight Warum Wassersoff keine Zukunft hat:
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  • rolf.iller 27.05.2018 08:50
    Highlight Highlight War gerade mit unserem Model X im Tessin im Urlaub. Reichweite und Tanken waren überhaupt kein Problem. Eigentlich braucht man zum Tanken weniger Zeit, weil irgend an einem Parkplatz hat es ohnehin einen Elektroanschluss.
    • FrancoL 27.05.2018 12:40
      Highlight Highlight Ein Elektroanschluss? Neuen 3 hat es an einer Tankstelle bei Varese, nur alle 3 Besetzt und dann wurde es etwas gar knapp und hektisch.

      Das ist meine Erfahrung.

      ES gibt noch viel zu tun und des E-Auto wird sich durchsetzen, aber eben nicht so schnell wie man annehmen könnte. Schon das "betanken" in den Siedlungen ist heute noch ein Problem. Wir haben 54 PP und 2 Elektroanschlüsse, im unserer Bürogegend haben wir KEINE Säulen, auch das ist nun mal Fakt und gilt es zuerst zu verbessern. Wer mobil sein will oder sein muss, will nicht alles zuerst vorplanen müssen.
    • LuMij 27.05.2018 13:13
      Highlight Highlight Man spart über ein Autoleben hinweg sogar mehrere Wochen an verlorenerer Lebenszeit durch Tanken, wenn man z.B. zuhause laden kann oder im Büro.
      Bei der Ladeinfrastruktur muss aber in der Schweiz noch mehr gemacht werden, damit auch Personen, die eben nicht eine eigene Ladestation haben, laden können wenn das Fahrzeug unbenutzt steht.
    • dmark 27.05.2018 13:39
      Highlight Highlight Im Moment ist das noch kein Problem. Aber stelle dir nun mal vor dies machen Tausende. Dann findest du keinen dieser Parkplätze mehr. Der Vorteil ist dann, dass sich dein Urlaub automatisch verlängern wird ;)
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