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Viktor Stalberg, Eric Blum und Pius Suter vertreten die Schweiz mit ihren Klubs in der CHL.
Viktor Stalberg, Eric Blum und Pius Suter vertreten die Schweiz mit ihren Klubs in der CHL.
keystone, shutterstock; montage: watson

Diese 7 Dinge musst du vor der neuen Champions-Hockey-League-Saison wissen

Am Donnerstag beginnt die neue Saison in der Champions Hockey League. Der Wettbewerb hat endlich sein Format gefunden – auch wenn die KHL-Teams noch immer fehlen. In diesem Jahr gibt es vor allem mehr Preisgeld für die teilnehmenden Teams. 
29.08.2018, 19:3430.08.2018, 09:22

Endlich wieder Eishockey-Ernstkämpfe! Die Champions Hockey League bringt zumindest für einen Teil der Schweizer Fans etwas Abwechslung in die letzte Phase der Saisonvorbereitung. Doch wann wird genau gespielt? Wie ist der Modus? Und welche Ziele haben die National-League-Vertreter? Wir haben für euch die wichtigsten Fragen beantwortet.

Wann geht es los?

Am Donnerstag werden die ersten Spiele ausgetragen. Aus Schweizer Sicht sind dann Lugano, Bern und die ZSC Lions im Einsatz. Die Gruppenspiele werden zwischen dem 30. August und dem 17. Oktober ausgetragen. Ab dem 6. November beginnt dann die K.o.-Phase. 

Der Spielplan der Champions Hockey League
Gruppenphase:
30./31. August 2018: 1. Spieltag
1./2. September 2018: 2. Spieltag
6./7. September 2018: 3. Spieltag
8./9. September 2018: 4. Spieltag
9./10. Oktober 2018: 5. Spieltag
16./17. Oktober 2018: 6. Spieltag

Achtelfinal:
6. November 2018: Hinspiele
21./22. November 2018: Rückspiele

Viertelfinal:
4./5. Dezember 2018: Hinspiele
11. Dezember 2018: Rückspiele

Halbfinal:
8./9. Januar 2019: Hinspiele
15./16. Januar 2019: Rückspiele

Final:
5. Februar 2019

Wer sind die Schweizer Vertreter?

Die Schweiz wird durch die ZSC Lions, den HC Lugano, den SC Bern und den EV Zug vertreten. Die Zürcher haben sich als Meister qualifiziert. Lugano ist als zweitbestes Team der Playoffs ebenfalls teilnahmeberechtigt. Der SCB und Zug haben sich als beste Teams der Regular Season die Qualifikation ebenfalls auf sportlichem Weg geholt.

Die Gruppen der NL-Vertreter:

Der ZSC trifft auf die Vienna Capitals, den zweifachen CHL-Sieger aus Frölunda und den dänischen Neuling Aalborg.
Der ZSC trifft auf die Vienna Capitals, den zweifachen CHL-Sieger aus Frölunda und den dänischen Neuling Aalborg.
Bild: championshockeyleague.com
Zug trifft auf den tschechischen Meister Kometa Brno, die Eisbären aus Berlin und den weissrussischen Vertreter Neman Grodno.
Zug trifft auf den tschechischen Meister Kometa Brno, die Eisbären aus Berlin und den weissrussischen Vertreter Neman Grodno.
Bild: championshockeyleague.com
Der SCB kriegt es mit dem schwedischen Meister und Vorjahresfinalisten Växjö, Red Bull Salzburg und den walisischen Cardiff Devils zu tun.
Der SCB kriegt es mit dem schwedischen Meister und Vorjahresfinalisten Växjö, Red Bull Salzburg und den walisischen Cardiff Devils zu tun.
Bild: championshockeyleague.com
Lugano trifft auf Titelverteidiger JYP Jyväskylä, den tschechischen HC Pilsen und den slowakischen Vertreter Banska Bystrica.
Lugano trifft auf Titelverteidiger JYP Jyväskylä, den tschechischen HC Pilsen und den slowakischen Vertreter Banska Bystrica.
Bild: championshockeyleague.com

Was sind ihre Ziele?

Nachdem mit dem finnischen Vertreter JYP Jyväskylä letztes Jahr zum ersten Mal ein nicht-schwedisches Team die Champions League gewonnen hat, haben sich auch die Schweizer Teams hohe Ziele gesteckt. «Es ist Zeit, dass ein Schweizer Vertreter die Champions Hockey League gewinnt», sagt beispielsweise ZSC-Sportchef Sven Leuenberger. Er warnt aber auch: «Wir wissen, dass schon die Gruppenphase kein Selbstläufer wird.»

Fredrik Pettersson von den ZSC Lions war letzte Saison CHL-Topskorer. 
Fredrik Pettersson von den ZSC Lions war letzte Saison CHL-Topskorer. 
Bild: KEYSTONE

SCB-Headcoach Kari Jalonen ist sich sogar sicher, dass alle vier National-League-Teams die Champions League gewinnen könnten. Dan Tagnes, Trainer beim EV Zug, sagt: «Unser Ziel ist es, durch die Gruppenphase zu kommen und danach einigen Schaden anzurichten.»

Beim HC Lugano, der erstmals seit 2016 wieder qualifiziert ist, freut man sich vor allem auf die Chance, sich mit den besten Mannschaften Europas zu messen. «Jeder Spieler ist daran interessiert, die Champions Hockey League als Plattform zu nutzen, um sich zu präsentieren», sagt Grégory Hofmann.

Sind die KHL-Teams dieses Jahr dabei?

Nein, die Champions League muss weiterhin ohne Vertreter aus der russisch-geprägten Kontinental Hockey League (KHL) auskommen. Es scheint, als wäre die CHL bei den russischen Vereinen auch nicht in der Planung.

So hat KHL-Verwaltungsratmitglied Alexander Medwedew kürzlich zu Protokoll gegeben, dass die Liga Expansionen in Deutschland, Schweden und in der Schweiz plane. Zudem soll auch ein Team in Saudi-Arabien dazu stossen. Über die CHL äusserte er sich abfällig: «Wo ist die Champions League heute? Niemand interessiert sich dafür», sagte Medwedew. 

Wie ist der Modus?

Der Modus ist gleich wie im letzten Jahr, als die CHL auf 32 Teams reduziert wurde. Alle Mannschaften haben sich auf sportliche Weise für den Wettbewerb qualifiziert und treten in acht Vierergruppen an. In der Gruppenphase absolvieren die Teams sechs Partien, gegen jeden Gegner sowohl zuhause wie auch auswärts. Die zwei besten Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die k.o.-Phase.

Die Gründerligen der CHL sind rot markiert, die Ligen mit den restlichen Teilnehmern sind hellgrau.
Die Gründerligen der CHL sind rot markiert, die Ligen mit den restlichen Teilnehmern sind hellgrau.
Bild: championshockeyleague.com

Nach der Gruppenphase folgen Achtelfinal, Viertelfinal und Halbfinal bei denen jeweils Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. Dabei hat das schlechter klassierte Team jeweils zuerst das Heimspiel auszutragen. Der Sieger nach dem Gesamtskore beider Partien qualifiziert sich für die nächste Runde.

Der Final wird nicht mit Hin- und Rückspiel, sondern in einer Partie entschieden. Dabei hat das Team mit den besseren Turnierleistungen Heimrecht. 

Wie sehen Trikots der Schweizer Klubs aus?

So: 

Was ist neu?

Nach Jahren des Hin- und Hers scheint die Champions Hockey League nun endlich Konstanz gefunden zu haben. Nachdem letztes Jahr ein neuer Modus und neues Erscheinungsbild eingeführt wurde, bleibt dieses Jahr mehrheitlich alles beim Alten. 

Die für die Vereine interessanteste Veränderung betrifft das Finanzielle. Insgesamt gibt es diese Saison (1'940'000 Euro) verglichen mit dem letzten Jahr 400'000 Euro mehr Preisgeld zu gewinnen. Der Sieger bekommt neu insgesamt 365'000 Euro (letztes Jahr 300'000 Euro). Dieses Jahr gibt es für die Vereine zudem Reiseentschädigungen. In den nächsten fünf Jahren werden die Preisgelder konstant erhöht. 2023 sollen dann insgesamt 3.5 Millionen Euro an die Vereine ausbezahlt werden.

Für die Fans eine interessante Neuerung ist die Fan-Challenge. Bei diesem Wettbewerb treten sie in diversen Kriterien, wie beispielsweise dem Zuschauerschnitt, Votings aber auch Quizzen und Manager-Spielen gegeneinander an. Zu gewinnen gibt es Tickets für CHL-Spiele, Trikots und ein Preisgeld für den eigenen Verein.

Das ist die CHL-Fan-Challenge:

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