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Drogenschmuggel: 150 Kilo Kokain in Kühlcontainer auf Rheinschiff in Basel entdeckt



Auf einem Rheinschiff in Basel sind erneut 150 Kilogramm Kokain in einem Container entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt schätzt den Marktwert der Drogen auf mindestens 45 Millionen Franken.

Das Kokain befand sich in einem Container mit Tiefkühlgut aus Ecuador, der via Antwerpen verschifft worden war. Der Stoff sei sehr wahrscheinlich nicht für die Schweiz bestimmt gewesen und aus Versehen nicht in Belgien ausgeladen worden, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Den Drogenfund verdankt die Polizei dem aufmerksamen Kapitän des Rheinfrachters. Dieser alarmierte jedenfalls die Polizei, als Ende November drei Unbekannte den Tiefkühlcontainer auf seinem vor Anker liegenden Schiff zu knacken versuchten. Als er nachsah, flüchtete das Trio und die Polizei stellte Taschen mit weissem Pulver sicher.

Das Kokain hat gemäss Staatsanwaltschaft einen Wert von 10 Millionen Franken. Da die Drogen durch die verschiedenen Händler für den Strassenverkauf mindestens dreimal gestreckt würden, belaufe sich sich der Marktpreis auf mindestens 45 Millionen Franken.

Es ist der zweite grosse Drogenfund auf einem Rheinschiff innerhalb weniger Wochen. Bereits im Oktober stellten die Baselbieter Behörden im Hafen Birsfelden 191 Kilogramm Kokain in einer Kaffeelieferung aus Brasilien sicher. Die Drogen wurden verbrannt. (sda)

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