Lateinamerika
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epa06394524 A handout photo made available by the Intendency of the Los Lagos Region shows a group of people that observe the damage after an landslide that caused the death of at least three people, the disappearance of another eight and more than twenty homes destroyed or damaged in the town of Villa Lucia, Los Lagos region, Chile, 16 December 2017.  EPA/CHRISTIAN BROWN HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein Erdrutsch verschüttete mehrere Häuser in den Anden. Bild: EPA/EFE / LOS LAGOS INTENDENCIA

Drama in den Anden: Mindestens elf Tote und 15 Vermisste bei Erdrutsch in Chile



Ein Erdrutsch hat im Süden Chiles mehrere Häuser weggerissen und mindestens elf Menschen getötet. 15 weitere Personen werden noch vermisst. Zwölf Menschen wurden zudem verletzt, wie das Innenministerium des südamerikanischen Landes mitteilte.

Das Unglück ereignete sich in einer entlegenen Bergregion in den Anden, rund 1300 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile.

Im rund 270 Einwohner zählenden Bergort Villa Santa Lucia, eine Autostunde von der Provinzhauptstadt Chaitén entfernt, trat ein Fluss durch Regen über die Ufer und löste die Schlammlawine aus, erklärte die Bürgermeisterin von Chaitén, Clara Lezcano. Das Innenministerium gab dagegen als Ursache ein Übermass an Regenfällen an, die eine Schlammlawine auf einem Berghang losgelöst habe.

Der Geologiedienst Sernageomin führte die Katastrophe auf das Loslösen einer grossen Eismasse des Gletschers Yelcho zurück, wie der Notdienst Onemi mitteilte. Rund 20 Häuser und eine Schule seien von dem Erdrutsch betroffen, hiess es. Mehrere Menschen seien obdachlos geworden und harrten in einer Notunterkunft aus. (sda/dpa)

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