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Zahl der Stellen in der Schweiz wächst im zweiten Quartal



Die Zahl der Arbeitsstellen in der Schweiz ist im zweiten Quartal weiter gewachsen. Die Gesamtbeschäftigung nahm zu um 0.4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Dies umfasst sowohl Teilzeit- als auch Vollzeitstellen.

Umgerechnet in Vollzeitäquivalente wuchs die Beschäftigung mit 0.2 Prozent halb so schnell, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

Erneut zeigte sich, dass im Dienstleistungssektor Stellen geschaffen wurden (+0.7 Prozent, +20'000 Stellen), während in der Industrie und im Bau abgebaut wurde (-0.5 Prozent, -6000 Stellen). Bei den Dienstleistungen wurden im Gesundheits- und Sozialwesen mit 13'000 (+1.8 Prozent) am meisten neue Stellen geschaffen. In der Information und Kommunikation hingegen verschwanden 2000 Arbeitsplätze (-1.2 Prozent).

Ein anderes Bild ergibt sich, wenn saisonale Effekte ausgeklammert werden. Bei den saisonbereinigten Werten nahm die Beschäftigung im Dienstleistungssektor um 0.1 Prozent zu, im Bau und in der Industrie um 0.2 Prozent.

Die Aussichten für die Beschäftigten sind gut. So wurden in der gesamten Wirtschaft mit 60'100 offenen Stellen 10.5 Prozent mehr gezählt als noch im Vorjahresquartal. Allein im Bau und in der Industrie sind ein Fünftel mehr Jobs zu vergeben als noch vor Jahresfrist.

Laut der BFS-Befragung will ein Grossteil der Unternehmen ihren Personalbestand im kommenden Quartal beibehalten. Das gaben Unternehmen an, die gemeinsam knapp drei Viertel der Gesamtbeschäftigung vertreten. Diejenigen Unternehmen, die planen, ihre Belegschaft aufzustocken, stehen für 9.6 Prozent der Beschäftigten, jene, die abbauen wollen, 4.1 Prozent.

Das sogenannte Beschäftigungsbarometer des BFS basiert auf einer jeweils vierteljährlichen Befragung der Unternehmen, wie viele Stellen am Ende des Berichtsquartals bei ihnen offen sind. (sda)

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