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Migrationskinder fallen nach Grundschule häufiger durch



Kinder mit Migrationshintergrund fallen in weiterbildenden Schulen oder im ersten Lehrjahr häufiger durch als Schweizer Kinder. Dies zeigt eine Studie der Universitäten Bern und Zürich.

13 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund beenden das erste Jahr der Weiterbildung oder der Lehre nicht oder müssen das Jahr wiederholen. Bei den Schweizer Kindern betrug dieser Anteil lediglich ein Prozent. Das sind die Resultate der Studie, über welche die «SonntagsZeitung» berichtete.

Weiter legen die Ergebnisse dar, dass von den Schweizer Kindern 69 Prozent nach der obligatorischen Schulzeit direkt eine Berufslehre oder weitere Schulbildung wie eine Fachmittelschule besuchen und das erste Jahr dabei erfolgreich absolvieren.

21 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer machen ein Zwischenjahr. Bei den Kindern mit Migrationshintergrund sind es 33 Prozent. 53 Prozent von ihnen absolvieren erfolgreich das erste Jahr der schulischen Ausbildung oder der Berufslehre.

Fehlende Information für Migrationseltern

Dass Kinder aus Migrationsfamilien bei ihrem Einstieg in die Sekundarstufe II weniger erfolgreich sind als Kinder von Schweizer Eltern, führen die Studienautoren zum Teil darauf zurück, dass deren Eltern ungenügend informiert seien.

Für Einwanderer aus Ländern, die ein sehr anderes System haben, sei es schwierig, das Bildungssystem in der Schweiz komplett zu verstehen. Daraus folge, dass sie weniger gut fähig seien, ihren Kinder dabei zu helfen, den für sie richtigen Weg zu finden.

Die Studie untersuchte dafür den Weg von über 13'000 Neuntklässlern, die im Jahr 2012 an der Pisa-Studie teilgenommen hatten. (sda)

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