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Rechtspopulist Nigel Farage regt sich über EU-Löhne auf … und wird dann mit der bitteren Realität konfrontiert



Populisten haben es bekanntlich nicht so mit Fakten. Kern ihrer Argumentation ist die Überspitzung, die Verdrehung und Übertreibung. Paradebeispiel des Populismus ist Nigel Farage, der mit seiner UKIP-Partei bei den Parlamentswahlen in Grossbritannien im Mai zulegen will. 

Im November 2012 hat sich Farage wieder ausgiebig über die «Geldverschwendung» in der EU ausgelassen. Die treffende Antwort auf den plumpen Populismus lieferte Guy Verhofstadt, Chef der europäischen Liberalen: «Wissen Sie, Kolleginnen und Kollegen, was meiner Meinung nach die grösste Geldverschwendung in der Europäischen Union ist? Das Gehalt von Mr. Farage.»

So sei Farage zwar Mitglied des Fischerei-Komitees, dort aber nie anwesend: «2011: keine Anwesenheit. 2012: keine Anwesenheit», erklärt Verhofstadt. Er fuhr fort: «Es ist fantastisch, was Sie hier machen. Sie kommen hierher und sagen, die Gehälter, die uns gezahlt werden, seien ein Skandal und Sie selbst zahlen sich ein Gehalt, ohne irgendeine Arbeit in Ihrem Komitee zu machen.» 

(pma)

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