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ARCHIVBILD – ZUR ENTLASSUNG ALLER SPIELER BEIM FC SION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Christian Constantin, top left, President of FC Sion, looks the game, during the Super League soccer match of Swiss Championship between FC Sion and Neuchatel Xamax FCS, at the Stade de Tourbillon stadium, in Sion, Switzerland, Saturday, February 15, 2020. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Sion-Präsident Christian Constantin gibt sich weiterhin unnachgiebig. Bild: KEYSTONE

Constantin einigt sich im Lohnstreit mit vier Spielern: «Sie sind zur Vernunft gekommen»



In den Lohnstreit betreffend den neun Mitte März beim FC Sion fristlos gekündigten Spielern kommt Bewegung. Vier von ihnen haben sich mit Klub-Präsident Christian Constantin geeinigt.

Pajtim Kasami, der bestbezahlte Spieler im Kader, Ermir Lenjani, Birama Ndoye und Mickaël Facchinetti haben sich mit dem Walliser Super-League-Verein auf Kurzarbeit verständigt. «Sie sind zur Vernunft gekommen», sagte Christian Constantin gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

De gauche a droite, le milieu valaisan Pajtim Kasami, le milieu valaisan Ermir Lenjani et le milieu valaisan Xavier Kouassi celebrent la victoire a la fin de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et FC Sion ce samedi 21 septembre 2019  au stade de la Maladiere a Neuchatel. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Kasami und Lenjani sind zurück im Sion-Kader, Kouassi dagegen nicht. Bild: KEYSTONE

Das Quartett hatte sich zuvor wie Sion-Captain Xavier Kouassi und die Teamkollegen Johan Djourou, Alex Song, Seydou Doumbia und Christian Zock geweigert, eine neue Vereinbarung mit dem Klub zu unterschreiben, um die Voraussetzungen für die Kurzarbeit zu erfüllen.

Die Rückkehr dieser vier Spieler ins Kader sei ein willkommener Schritt im Hinblick auf eine mögliche Wiederaufnahme der Meisterschaft. Für Constantin ist die Rückkehr auf den Rasen allerdings zunehmend hypothetisch. «Es gibt so viele Dinge, die finanziell geklärt werden müssen, bevor wir wieder spielen können», sagte er. «Im Gegensatz zu Ländern wie Deutschland, wo die TV-Gelder es rechtfertigen können, Spiele hinter verschlossenen Türen abzuhalten, werden wir in der Schweiz viel Geld verlieren, wenn wir ohne Publikum spielen müssen. Wer wird dann zahlen?»

Djourou zieht vor Gericht

Keine Einigung gab es zwischen Constantin und Djourou. Wie die «Nouvelliste» am Mittwoch berichtete, hat er ehemalige Nati-Verteidiger gegen seinen Arbeitgeber rechtliche Schritte wegen Ehrverletzung eingeleitet.

Sions Johan Djourou, rechts, wird gegen Jan Bamert ausgewechselt im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Sion im Stade de Suisse in Bern, am Samstag, 8. Februar 2020. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Djourou hat mit Sion abgeschlossen. Bild: KEYSTONE

«Es geht mir nicht ums Geld», so Djourou. Und er wolle sich auch nicht zurück ins Kader klagen. «Mein Ziel ist es, den verursachten Schaden vor Gericht zu reparieren. Meine Teamkollegen und ich sind nicht einfach geldmotivierte Söldner, wie uns einige Leute seit unserer Entlassung dargestellt haben.» Kriegt er vor Gericht Recht, will er die Entschädigung spenden. (pre/sda)

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