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U.S. President Donald Trump arrives to attend a commemoration ceremony for Armistice Day, 100 years after the end of the First World War at the Arc de Triomphe in Paris, France, Sunday, November 11, 2018. (Benoit Tessier/Pool Photo via AP)

Stand in Paris schwer im Regen: Donald Trump. Bild: AP/Reuters POOL

Trump ist sauer – und zwar so was von!

Ein katastrophaler Paris-Trip, Chaos im Weissen Haus und die Erkenntnis, dass er die Midterms verloren hat, drücken mächtig auf die Laune des Präsidenten.



Der Must-read in den USA, der Artikel, den man unbedingt gelesen haben muss, ist derzeit eine Geschichte der Washington Post. Darin wird detailliert geschildert, wie der Präsident über das vergangene Wochenende anlässlich der Feier zum Ende des Ersten Weltkrieges mehrmals die Nerven verlor.

Schon auf dem Hinflug beschimpfte Trump die britische Premierministerin am Telefon aufs Übelste. Das Vereinigte Königreich unternehme nicht genug, um die Sanktionen gegen den Iran durchzusetzen, tobte Trump.

President Donald Trump meets with French President Emmanuel Macron inside the Elysee Palace in Paris Saturday Nov. 10, 2018. Trump is joining other world leaders at centennial commemorations in Paris this weekend to mark the end of World War I. (AP Photo/Jacquelyn Martin)

Nicht mehr beste Freunde: Trump und Macron. Bild: AP/AP

Dann stellte er ihre Brexit-Verhandlungen in Frage und jammerte einmal mehr darüber, dass Europa von unfairen Handelsverträgen mit den USA profitiere. Selbst Trumps Mitarbeiter seien seine Ausfälle peinlich gewesen, schreibt die «Washington Post», zumal May ihn angerufen habe, um ihm zu dem Erfolg bei den Midterms zu gratulieren.

Trumps Paris-Trip entwickelte sich in der Folge von schlimm zu katastrophal. Zu einer Ehrung der amerikanischen Gefallenen auf einem Militärfriedhof tauchte er nicht auf, weil es zu stark geregnet habe und der Helikopter nicht habe landen können, wie die offizielle Begründung lautet. Es war ein PR-Desaster erster Güte, denn Angela Merkel und Emmanuel Macron liessen sich vom Wetter nicht abschrecken.

A child holds up a placard in front of a inflatable blimp depicting President Donald Trump in Republique square in Paris, Sunday Nov. 11, 2018 ahead of an anti-Trump gathering. President Trump joined other international leaders in Paris to mark the 100th anniversary of the Armistice that ended World War I. (AP Photo/Vadim Ghirda)

Proteste gegen Trump in Paris. Bild: AP/AP

Später liess sich Trump in der Limousine chauffieren, während Merkel & Co. trotz strömendem Regen zu Fuss erschienen. Schliesslich legte sich Trump auch noch mit dem Gastgeber Emmanuel Macron an. Dieser hatte in seiner Feierrede den aufkommenden Nationalismus stark kritisiert. Trump empfand dies als persönliche Attacke und reagierte wie immer: mit einer Serie von Tweets gegen den französischen Präsidenten.

Zurück im Weissen Haus hellte sich die Laune des Präsidenten keineswegs auf. Er musste erfahren, dass seine Entlassung des Justizministers Jeff Sessions und die Einsetzung des dubiosen Matthew Whitaker massiven Widerstand ausgelöst hatte. Sein Plan, die Homeland-Security-Ministerin Kirstjen Nielsen ebenfalls zu feuern, stösst anscheinend auf energischen Widerstand seines Stabschefs John Kelly.

Schliesslich hat die First Lady durchgedrückt, dass die stellvertretende Sicherheitsberaterin Mira Ricardel strafversetzt wird. Sie ist eine enge Vertraute des neuen Sicherheitsberaters John Bolton.

Der Hauptgrund für Trumps miese Laune sind jedoch die Ergebnisse der Midterms. Zunächst schien es, als ob die Demokraten nur einen bescheidenen Sieg im Abgeordnetenhaus einfahren konnten. Je mehr Stimmen ausgezählt werden, desto klarer wird, dass es tatsächlich eine «blaue Welle» gegeben hat.

Die Demokraten könnten mittlerweile bis zu 40 zusätzliche Sitze gewonnen haben. Auch der vermeintliche Sieg der Grand Old Party im Senat hat sich relativiert. Ob Rick Scott die Senatswahlen in Florida tatsächlich gewonnen hat, ist unsicher. Fakt ist jedoch, dass in Arizona die Demokratin Kyrsten Sinema gewählt ist. Sie hat sich gegen die Republikanerin Martha McSally durchgesetzt.

Sinemas Sieg ist kein gewöhnlicher. Der «New Yorker» spricht vom «wahrscheinlich wichtigsten Triumph der Demokraten in der Ära Trump». Die Begründung dafür lässt sich wie folgt zusammenfassen: Arizona war ein halbes Jahrhundert lang eine konservative Bastion. Mit Sinema hat sich nun eine Frau durchgesetzt, die offen bisexuell ist, sich für einen Ausbau von Medicare einsetzt und die Abschaffung der Grenzschutzbehörde ICE fordert.

U.S. Sen.-elect Kyrsten Sinema, D-Ariz., smiles after her victory over Republican challenger U.S. Rep. Martha McSally, Monday, Nov. 12, 2018, in Scottsdale, Ariz. Sinema won Arizona's open U.S. Senate seat in a race that was among the most closely watched in the nation, beating McSally in the battle to replace GOP Sen. Jeff Flake. (AP Photo/Rick Scuteri)

Hat sich in Arizona durchgesetzt: die Demokratin Kyrsten Sinema.  Bild: AP/FR157181 AP

Trump hatte sich stark für die Republikanerin und ehemalige Kampfjet-Pilotin McSally eingesetzt. Dass er ihr nicht zum Sieg verhelfen konnte, ist ein Zeichen, dass auch im Süden die Mittelschicht in den Vorstädten sich von den Republikanern abzuwenden beginnt. Trump ist offenbar nur noch für die Landbevölkerung attraktiv. Für die Wahlen 2020 ist das ein ganz schlechtes Omen.

Schliesslich dämmert es Trump auch, dass die neuen Machtverhältnisse im Kongress ihm ganz persönlich gefährlich werden können. Die Demokraten haben unmissverständlich erklärt, dass sie seine Machenschaften untersuchen wollen.

Wahrscheinlich wird sich auch Sonderermittler Robert Mueller bald wieder melden. Es wird mit neuen Anklagen gerechnet. Am meisten genannt werden dabei die Namen des langjährigen Trump-Vertrauten Roger Stone – und Donald Trump jr. So schnell dürfte sich die Laune des Präsidenten nicht bessern.

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  • WHYNOT 16.11.2018 00:10
    Highlight Highlight ...jetzt erst Recht muss sich Europa von UncleSam emanzipieren, eigene Positioen vertreten und dies in Sachfragen ggf auch mal mit China, Russland und Indien auch mal gegen die USA. Nur so werden die Amerikaner die Europäer ernst nehmen, denn die Amis sind in einem Umfeld in welchem China den USA bald den Rang abläuft auf ermstzunehmende Sparingpsrtner angewiesen. Europa muss auf eigenen Beinen stehen.
  • Quacksalber 15.11.2018 21:21
    Highlight Highlight So eine Show und alle warten nur auf das Stolpern. Etwas Schadenfreude zur Midterm Krisis tut schon gut. Zugegeben.
  • Scrat 15.11.2018 20:42
    Highlight Highlight Also... eigentlich sind das doch ganz erfreuliche News. 🤗
  • Ohniznachtisbett 15.11.2018 20:26
    Highlight Highlight Na gut, dass die gute Frau Sinema offen bisexuell ist muss ihr ja nicht schaden bei Wahlen. Frauen und homosexuelle finden das mutig und toll und die geilen alten Böcke kriegen feuchte Träume. Anders wäre es wenn sie ein Mann wäre.
    • Ichiban 15.11.2018 20:49
      Highlight Highlight Oder sie hat einfach wegen ihrem politischen programm gewonnen und die sexuelle ausrichtung spielt gar kein rolle.
    • Ohniznachtisbett 15.11.2018 22:02
      Highlight Highlight Ichiban: ja klar, hoffe auch dass dem so ist, aber der artikel suggerierte, dass trotz sie trotz der sexuellen Ausrichtung gewählt wurde und wollte damit sagen, dass man es genausogut andersrum auslegen könnte.
    • swisskiss 15.11.2018 22:07
      Highlight Highlight
      Ohniznachtisbett: Holleri Du Dödl Du... du Dödel Di! Du Dödel Du ist zweiter Futur bei Sonnenaufgang...

      Soviel zu Deinem Kommmentar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 15.11.2018 20:04
    Highlight Highlight Die Mühlen der Justiz mahlen langsam – aber sie mahlen.
  • Zing1973 15.11.2018 19:43
    Highlight Highlight Trump, wirkt in dieser spezifischen Situation wie ein kleines drei jähriges Kind in der Trotzphase. Wenn er nicht dass bekommt was er will, täubelet er.😏
  • Raphael Stein 15.11.2018 18:55
    Highlight Highlight Trump ist offenbar nur noch für die Landbevölkerung attraktiv.

    Laut Weltbank wären das um die 17.9%.
    • swisskiss 15.11.2018 20:45
      Highlight Highlight Raphael Stein: Etwas weiter fassen und die Bewohner des "bible belts" und der "flight over states" dazurechnen, die stramm wertekonservativ und bibeltreu sind. Da sind selbst Städte in dieses "Landbevölkerung" einzurechnen, da es keine geographische, sondern eine politische Wertung ist.
    • Raphael Stein 15.11.2018 21:14
      Highlight Highlight swisskiss,
      die Antwort bezieht sich auf die Schreibe vom Verfasser dieses Artikels.

      Was du hinzuzählst ist der Rest der US Wähler, den ihn schliesslich damals gewählt hat.
  • kuwi 15.11.2018 18:42
    Highlight Highlight Na und? Soll er sich gefälligst etwas Mühe geben. Nicht immer sind die Anderen schuld.
    • rodolofo 16.11.2018 07:36
      Highlight Highlight Willkommen im "Na und?-Club"!
      Bei der alltäglichen Schaumschlägerei (eher Kläranlagen-Schaum, als Schlagsahne) kommt mir nicht immer der spontane Gedanke "Na und?", aber immer öfter...
  • Wilson_Wilson 15.11.2018 18:40
    Highlight Highlight Allgemein: könnt ihr diese „aber so was von“ Titel nicht mal weglassen??
    • MaskedGaijin 15.11.2018 18:51
      Highlight Highlight und, "das musst du wissen..." bitte auch.
    • Duscholux 15.11.2018 18:59
      Highlight Highlight Aber sowas von!
    • azoui 15.11.2018 20:28
      Highlight Highlight Bitte, bitte, bitte - weg lassen.
      Das ist mittlerweile sowas von billig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yorik2010 15.11.2018 18:34
    Highlight Highlight Vielleicht hat er zu lange in den Spiegel geschaut und dort einen miserablen, ungebildeten und emphatielosen Präsidenten gesehen! Und wurde sauer🙈
  • TanookiStormtrooper 15.11.2018 18:25
    Highlight Highlight Trotzdem werden wir Trump wohl so schnell nicht los. Die Polit-Reality-Show geht weiter und ist inzwischen auf Bachelor-Niveau.
    Ich sehe es mal Positiv und freue mich auf Philipp Löpfes versprochenes "Wein Doch". 😉
    • Kramer 15.11.2018 19:04
      Highlight Highlight Die parallelen zu Reality-Shows finde ich recht passend; Trumps Problem ist, dass er eine 24/7/365 Show macht, und die Leute irgendwann gesättigt sind. Der erste Hype ist jetzt vorbei, und ich bin gespannt was Trump macht um die Quoten wieder hoch zu kriegen (das wird nicht einfach)
  • eBart! 15.11.2018 18:05
    Highlight Highlight Also wenn er jetzt noch drauf geht, so wie es dieser Hellseher/Analytiker im letzten Interview mit Löpfe gesagt hat, dann kann man sich nur freuen wenn er sich so fürchterlich aufregt. Sein Alter und sein Körper machen das vermutlich nicht mehr lange mit.
  • Yogi Bär 15.11.2018 17:57
    Highlight Highlight Hoffentlich übersäuert er. 😁
  • Sportfan 15.11.2018 17:45
    Highlight Highlight Eine weitere Mueller Runde steht an ...

    Die präsidialen Tweets deuten das aktuell gerade an. Das stabile Genie randaliert mal wieder so richtig auf Twitter rumm.

    Holt Popcorn, könnte lustig werden.
  • max julen 15.11.2018 17:37
    Highlight Highlight wo sind eigentlich die bombenjung's???
    • Vanessa_2107 15.11.2018 17:56
      Highlight Highlight @max julen - verschwunden, wie Trumps Kommentare betreffend Flüchtlingskarawanen. Allerdings ist das Militär "unten" und kann gar nicht viel tun, habe ich gestern gesehen.
    • äti 15.11.2018 18:55
      Highlight Highlight ... auf 20Min ?
    • max julen 15.11.2018 20:08
      Highlight Highlight ich glaub einer davon in der "Karawane" richtung USA geshen zu haben... ;)))
  • ujay 15.11.2018 17:30
    Highlight Highlight Sogar ein Ignorant wie Trump fühlt, wie sich die Schlinge langsam zuzieht. Midterms verloren, einen Handelskrieg entfacht, die Presse gegen sich aufgebracht: Er hat Tretminen auslegt und vergessen, sie zu kartografieren. Ein Loser halt.
    • Gmbhh 15.11.2018 18:28
      Highlight Highlight Geile Metapher!!
    • Vanessa_2107 15.11.2018 21:32
      Highlight Highlight Hoffentlich reisst er die ganze Welt vor seinem Untergang nicht mit sich...
  • Bert der Geologe 15.11.2018 17:25
    Highlight Highlight Vielleicht wetten wir doch wieder auf seinen Rücktritt, auf seine Absetzung? Oder darauf, dass die Demokraten es wieder verkacken? Die Medien jedenfalls werden nach seiner Aera darben. Die Ami-Medien und all die Schreiberlinge, die deren Artikel übersetzen.
    • Valon Gut-Behrami 15.11.2018 18:43
      Highlight Highlight Hat dein Kommentar etwas mit Geologie zu tun? 🙂
    • Bert der Geologe 15.11.2018 21:00
      Highlight Highlight Nein und auch nicht mit beleidigten Fussballoldtimern
    • kess 15.11.2018 21:59
      Highlight Highlight Genug geschlafen. Zeit zum Aufwachem;)
  • Juergd 15.11.2018 17:00
    Highlight Highlight Wie entscheidet ihr eigentlich ob ihr im Titel "- aber so richtig","- aber sowas von" oder "- und wie" verwendet? Gibt es da Guidelines?
    • Philipp Löpfe 15.11.2018 17:45
      Highlight Highlight Nicht wirklich.
    • äti 15.11.2018 18:57
      Highlight Highlight ... der Leser interpretiert immer richtig ...
  • N. Y. P. 15.11.2018 16:59
    Highlight Highlight Trump ist sauer – und zwar so was von!

    Und ich habe Schadenfreude - und zwar so was von!
    • Vanessa_2107 15.11.2018 18:06
      Highlight Highlight @ N.Y.P. - mir geht es gleich, obwohl ich sonst überhaupt nicht so bin. Durch sein Verhalten weckt Trump in einem das Schlimmste
    • N. Y. P. 15.11.2018 19:01
      Highlight Highlight Er soll unter dem Druck bersten.

      Und zwar soll er fallen, wie der grosse Baum in Avatar.

      Ich habe normalerweise schnell Mitleid, aber bei Trump fühle ich nichts. Kein Mitleid. Keine Empathie. Nichts.

      Item.

      Und nachdem er gefallen ist, darf man ihn liegen lassen..
    • Tomjumper 15.11.2018 20:21
      Highlight Highlight Mit dem Baum hatte ich Mitleid.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 15.11.2018 16:48
    Highlight Highlight Wurde auch langsam Zeit dass die Amis es kapieren. Nach Bush Junior dachte ich es gehe nicht schlimmer und schwups diwups legen die Amis mit Trump noch einen drauf. Traurig das aktuell in vielen Ländern nicht gerade die hellsten Persönlichkeiten an der Macht sind
    • Sophia 15.11.2018 17:41
      Highlight Highlight Irgendwas ist ist mit dem Zeitgeist los. Der Mensch kann einfach nicht glücklich und zufrieden leben.Mit kommt immer wieder die Stimmung vor dem ersten Weltkrieg in den Sinn. Alle wollten in den Krieg, alle glaubten, ihn gewinnen zu können. Im Moment geht mir die irrsinnige Vorstellungswelt des Höcke (AfD) nicht aus dem Sinn: "Keine Demokratie, ein Machiavelli-Fürst soll führen und die Deutschen gehen im Islam unter, nur kleine Zellen werden verbleiben und daraus erwächst dann wieder eine neue deutsche Nation." Und der Typ steigt immer weiter in dieser Faschisten Partei auf. Wohin gehen wir?
    • äti 15.11.2018 19:00
      Highlight Highlight ... es heisst doch: "wir sind über dem Berg - nun gehts abwärts".
    • Kramer 15.11.2018 19:07
      Highlight Highlight Dazu gibt es Zitat von Churchill, so von wegen Demokratie, und intelligenz des Durchschnittswählers...
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 15.11.2018 16:46
    Highlight Highlight Bei den letzten Artikeln von Löpfe erkenne ich immer das gleiche Schema: Den Versuch Trump mit einem normal denkenden Menschen zu vergleichen. Nein das geht nun mal nicht, die Denke des Präsidenten-Genies ist eine andere, da nützen alle Vergleiche mit der Normalität null und nichts.
    Wir sollten alle, inkl. Löpfe, den Sinn freien Versuch Trumps Verhalten mit einem normalen Verhaltenskodex zu vergleichen bei Seite legen und ihm etwas weniger Aufmerksamkeit schenken.
    Trump wird sich nicht ändern, etwas ändern können nur die Amis indem sie ihn nicht mehr wählen.
    • swisskiss 15.11.2018 17:31
      Highlight Highlight FrancoL: Das Tump nicht an den Massstäben eines mental und geistig Gesunden gemessen werden kann, sollte nun Jedem klar sein. Davor haben hunderte amerikanische Psychologen und Psychiater schon vor der Wahl gewarnt.
      Es ist auch kein Versuch Trump mit "normalen Politikern zu vergleichen oder auf dieselbe Stufe des Soziophaten auf den Philippinen oder des Psychophaten in der Türkei zu stellen.

      Wichtiger und schlussendlich einziger Punkt der für uns Aussenstehende zählt, ist das Verhalten Trumps, der durch seine Machtfülle als US Präsident auch uns tangieren und beschädigen kann.
    • Sophia 15.11.2018 17:53
      Highlight Highlight So ist es. Es gilt aufzupassen, dass man ihn nicht zum mitleiderregenden Fall macht, denn dann bestünde eine grössere Gefahr, dass sie den gedemütigten wieder wählen. Ich glaube, das ist genau die Gefahr, welche die Demokraten sehen und kein Impagement einleiten.
      Einfach nicht beachten geht aber auch nicht, der richtet dann noch mehr Schaden an. Ich hoffe, die Demokraten legen ihn so an die Leine, dass er selbst aufgibt. Aber das wäre ja wieder zu normal gedacht, nicht wahr?
    • Jockerman 15.11.2018 18:07
      Highlight Highlight Nicht vergessen,er wurde nicht von Volk gewählt Er hat die Wahl ja verloren und trotzdem als Präsi gewählt worden.Die Reps werden ihn noch lange im Amt halten,unter dem Motto lieber ein Psycho als Präsi als ein Demokrat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blake Kingston 15.11.2018 16:46
    Highlight Highlight Der Arme...
  • lisu 15.11.2018 16:43
    Highlight Highlight Sinema ist offen bisexuell, nicht lesbisch.
    • Sophia 15.11.2018 17:43
      Highlight Highlight Steht das nicht so da? "Mit Sinema hat sich nun eine Frau durchgesetzt, die offen bisexuell ist, sich für einen Ausbau von Medicare einsetzt und die Abschaffung der Grenzschutzbehörde ICE fordert. "?? Wo steht etwas anderes?
    • Philipp Löpfe 15.11.2018 17:43
      Highlight Highlight Stimmt. Sorry.
  • Mr Magoo 15.11.2018 16:39
    Highlight Highlight Wird die Luft für das grösste Untier im Porzelanladen doch noch mal dünn.
  • roger.schmid 15.11.2018 16:34
    Highlight Highlight "Zu einer Ehrung der amerikanischen Gefallenen auf einem Militärfriedhof tauchte er nicht auf, weil es zu stark geregnet habe und der Helikopter nicht landen konnte, wie die offizielle Begründung lautet. Es war ein PR-Desaster erster Güte.."

    Anscheinend hat er danach seine Leute deswegen übelst zusammengestaucht.. Er selbst konnte ja nicht ahnen, dass es etwas schäbig aussehen könnte, wegen Sorge um seine Frisur, am Veteranentag die Gefallenen Soldaten nicht zu ehren.. 🤦‍♂️
    • Baba 15.11.2018 20:13
      Highlight Highlight Sein Tweet zum Thema 🙄 - und ich glaubte, der POTUS sei der Boss...
      User Image
  • cero 15.11.2018 16:34
    Highlight Highlight Wie reagiert Trump, wenn ihn der Kongress zum ersten Mal blockiert. Wird er den Demokraten die Schuld für die entstehenden Probleme in die Schuhe schieben wollen?

    Wird er einen Krieg anzetteln?
    Wird er für seien Basis untragbar?

    Wird er gar am Widerstand wachsen ?
    (Hahahahaha... das war jetzt witzig....)

    Schauen sie wieder mit, wenn es heisst:

    Trump - wie um Gottes Willen konnte das geschehen?
    • Schlumpfinchen 15.11.2018 17:46
      Highlight Highlight Er schiebt ja jetzt schon alle Fehler auf die Demokraten, wie das mit den Kindern an der Grenze. Nun kann er noch lauter toben, da sie sich tatsächlich beteiligen können.
      Krieg kann er nur anzetteln, wenn ihn ein anderer Machthaber plötzlich ernst nehmen würde.
      Seine Basis lässt sich nicht umstimmen, die haben bisher auch jeden Blödsinn mitgetragen und nach Ausreden gesucht.
      Das wäre tatsächlich witzig, kaum vorstellbar, dass sein riesen Narzisstenego noch mehr wachsen könnte.
      Wie das geschehen konnte wird wohl Thema von 100-en wissenschaftlichen Arbeiten.
    • Vanessa_2107 15.11.2018 21:49
      Highlight Highlight Vor allem wird er endlich seine Steuern veröffentlichen müssen und man wird ev. sehen, dass er gar nicht so reich ist, wie er immer vorgab zu sein. Die Dems werden die Macht haben, alle seine, inkl. Familienmitglieder und die Machenschaften der Reps zu untersuchen, den Fall des Richters Kavennaugh, usw.usf. da wird so viel Dreck hervorkommen, sicher werden einige Köpfe rollen.
  • Göschene-Eirolo 15.11.2018 16:34
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass der Ausgang der Midterms den Demokraten bis zu den Wahlen 2020 so richtig Auftrieb gibt. DT hatte gehofft, sich wie Cäesar feiern lassen zu können. Der Schuss ging nach hinten los, wie man an der Pressekonferenz an seinem Gesicht ablesen konnte. Immerhin: Schauspiel ist nicht seine Stärke. Er "liest" sich wie ein offenes Globi-Buch ;-).

    Aber Vorsicht: gekränkte Menschen sind unberechenbar!
    • Sophia 15.11.2018 17:46
      Highlight Highlight Gut, der Mann ist ja nicht zum ersten Mal gekränkt, der fordert ja die Kränkungen ständig heraus. Vielleicht kann er ohne gar nicht existieren, das könnte doch sein Lebenselixier sein? Um dann ständig auf der Suche nach neuen Sündenböcken den Antrieb nicht zu verlieren.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 15.11.2018 16:21
    Highlight Highlight "...Emanuel Macron an. Dieser hatte in seiner Feierrede den aufkommenden Nationalismus stark kritisiert. Trump empfand dies als persönliche Attacke und reagierte wie immer:"

    Wie ich das gehört habe, war das effektiv ein direkter (und auch berechtigter) Seitenhieb gegen Trump.

    Macron: "Wer sagt 'Unsere Interessen zuerst, ganz egal was mit den anderen passiert', der löscht das Wertvollste aus, das eine Nation haben kann, das eine Nation groß macht und das Wichtigste ist: seine moralischen Werte".
    • α Virginis 15.11.2018 17:03
      Highlight Highlight Und damit hatte Macron vollkommen Recht. Hitler wäre gestoppt worden, hätte es damals Politiker mit Rückgrat gehabt. Nur so, meine Meinung...
    • TanookiStormtrooper 15.11.2018 18:30
      Highlight Highlight Ich hatte beim durchlesen von Zitaten aus seiner Rede auch ganz schön das Gefühl, dass sich da "einer" ganz schön angesprochen fühlen wird.
      Aber Trump kann ja bekanntlich mit Mussolini-Zitaten mehr anfangen.
    • Hades69 15.11.2018 19:52
      Highlight Highlight Einem Rothschild Banker ist schwer zu glauben, zu oft wurde das Wort im Namen der Agenda missbraucht.
  • Baba 15.11.2018 16:15
    Highlight Highlight Gut so. Weiter so.
  • D(r)ummer 15.11.2018 16:13
    Highlight Highlight Drohnald braucht Hilfe.

    Es läuft nicht nach seinem Geschmack und seine bisherige Strategie Probleme zu "lösen" funktioniert auch nicht mehr.
    • bebby 15.11.2018 16:22
      Highlight Highlight Zeit für neue Strafzölle oder eine Erhöhung auf 50%...oder einen Krieg gegen den Iran..reine Wahlkampflogik
    • roger_dodger 15.11.2018 17:23
      Highlight Highlight Oder eher seine Strategie Probleme zu erzeugen...
    • Erba 15.11.2018 18:47
      Highlight Highlight Die sollte er sich beim Psychiater holen.
      Was für ein stabiles Genie.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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