Thailand
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Im Juni wurde «The Beach» geschlossen – jetzt zeigt sich, wie gut dieser Entscheid war



In this March 4, 2017, photo, tourists enjoy the popular Maya bay on Phi Phi island, Krabi province. Authorities have ordered the temporary closing of the beach made famous by the Leonardo DiCaprio movie

März 2017, als Touristen noch da waren. Bild: AP/AP

Weisser Sand, Palmen und türkisfarbenes Wasser – Maya Bay galt jahrelang als Inbegriff eines paradiesischen Strandes. Doch seit 1999 der Film «The Beach» mit Leonardo DiCaprio in die Kinos kam und der Strand darin die eigentliche Hauptrolle spielte, wurde der einstige Geheimtipp von einer jährlich steigenden Touristenmasse überflutet.

Die kleine Insel von oben:

2008 pilgerten im Durchschnitt täglich 171 Besucherinnen und Besucher an den Traumstrand. Bis 2017 stieg die Zahl auf 3520 – täglich. Das bedeutete auch: täglich dutzende Boote, die auf dem Sandstrand aufsetzten, Touristen, die ihren Abfall liegen liessen und den Korallen im Wasser zusetzten.

Das Paradies wurde zur Müllhalde und zum Synonym für grassierenden «Overtourism» – bis die thailändischen Behörden die Notbremse zogen. Im letzten Juni ergriffen sie die ultimative Massnahme und schlossen den Traumstrand für unbestimmte Zeit.

Seither hält eine Demarkationslinie die Touristenboote 300 Meter vor dem Strand auf und Patrouillenboote sorgen dafür, dass dies auch eingehalten wird.

«The Beach» im April 2018 ...

This photo taken on April 9, 2018 shows a crowd of tourists on the Maya Bay beach, on the southern Thai island of Koh Phi Phi.  
Across the region, Southeast Asia's once-pristine beaches are reeling from decades of unchecked tourism as governments scramble to confront trash-filled waters and environmental degradation without puncturing a key economic driver. / AFP PHOTO / Lillian SUWANRUMPHA / TO GO WITH AFP STORY

Bis zu einer Million Touristen besuchten den Strand pro Jahr. Bild: AFP

Und was ist seither im Paradies passiert?

Es gibt einige Good News:

Im Oktober kehrten die ersten Haie in die Bucht zurück, berichtete die Bangkok Post. Vor der Schliessung war das Wasser praktisch ohne Leben. Motorenlärm, Öl und im Wasser posierende Touristen hatten die Tierwelt vertrieben.

Die Haie geniessen die Ruhe:

abspielen

Video: YouTube/BangkokPost

Die Schwarzspitzen-Riffhaie fühlen sich sichtlich wohl. Laut dem thailändischen Meeresbiologen Thon Thamrongnawasawat tauchen die Tiere jeden Morgen in der Bucht auf. Das flache Wasser ist das ideale Habitat, so gab es denn auch Nachwuchs bei drei Weibchen, wie die Verantwortlichen mitteilten.

Nebst dem Schwund der Tierwelt bereitete den Behörden auch die Vernichtung der Korallenwelt Kopfzerbrechen. Thamrongnawasawat, der die Maya Bay seit 40 Jahren beobachtet und von der Regierung für die Wiederbelebung des Paradieses eingestellt wurde, sagt gegenüber BBC: «1998/99 waren rund 30 Prozent der Korallenwelt beschädigt, nun sind 90 Prozent zerstört.»

Die sensible Unterwasserwelt litt vor allem unter dem starken Bootsverkehr. Doch auch hier gibt es bereits nach wenigen Monaten erfreuliche Nachrichten: Die Korallen erholen sich langsam wieder, neue Korallen hätten sich bereits gebildet.

Die Konservierungs-Arbeiten zeigen also erste Früchte. Allerdings dauert es Jahrzehnte, bis sich die Korallen vollständig erholt haben.

maya bay the beach thailand // Officials of the Marine National Park Centre 3 in Trang help restore damaged reef at Maya Bay in Krabi in July. (Photo from Marine National Park Operation Centre 3)

Angestellte des Nationalparks untersuchen Korallen. Bild: Marine National Park Operation Centre 3

Auch wenn Maya Bay wie kaum ein anderer Strand für das Paradies auf Erden (oder zumindest in Thailand) steht, ist es doch nur ein einzelner kleiner Strand.

Das Problem des Massentourismus stellt sich in ganz Thailand. Insgesamt gelten 77 Prozent der Korallenriffe in Thailand als beschädigt, sagt Thamrongnawasawat zu BBC. Vor zehn Jahren waren es noch 30 Prozent. Schuld seien hauptsächlich Strandhotels, die ihre Abwasser ins Meer leiten, und Plastikmüll, der im Wasser entsorgt wird.

Wie aber geht es mit «The Beach» weiter? Denn trotz den Good News sind längst nicht alle glücklich über die Schliessung des Traumstrands. Nach der Schliessung hätten mehrere Touristen ihre Tour zum Strand gecancelt, nachdem sie darüber im Bilde waren, dass sie das Paradies nicht würden betreten können, sagte der lokale Tourismusverantwortliche.

Für die Tourismusregion ist der Strand von zentraler Bedeutung. Doch die Behörden wollen sich davon offenbar nicht beeinflussen lassen. Die Verantwortlichen des Nationalparks gehen zwar davon aus, dass «The Beach» dereinst wieder eröffnet wird. Wann das sein wird, will derzeit niemand sagen. Zuerst müsse sich die Natur erholen. (jaw)

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • die Freiheit die ich meine 22.02.2019 10:03
    Highlight Highlight An dem Thaistrand an dem ich gerade bin, sind es die Touristen, die täglich den Müll einsammeln.
    (Asiatische Touristen nehme ich dezidiert aus).
    Wie die Thais einfach jeden Dreck liegen lassen, ist für mich schockierend und ich kann s nicht nachvollziehen.
    Die haben 0 Umweltbewusstsein. Jedenfalls die grosse Masse.
    • Bosshard Matthias 22.02.2019 11:20
      Highlight Highlight Richtig und in Afrika das gleiche Spiel aber uns in Europa wollen Sie weiss machen das unser Säckli im Meer landet. Finde weniger Plastik zwar gut aber lasse mir nicht den schwarzen Peter zuschieben. Mein Abfall geht in die Verbrennung und dafür zahle ich so kommt es der Entsorger in der CH beste Geschäfte macht einmal mit der Vignette und einmal gleich noch mit der Verbrennung und damit entstehenden Wärme.
  • Erieri 21.02.2019 21:20
    Highlight Highlight Herrlich...welchen Platz als nächstes ?
  • Kane88 21.02.2019 21:10
    Highlight Highlight Ich war vor 10 Jahren da. Schon damals 90% Chinesen. Kein Bezug zur Natur. Scheissegal ob ich auf Korallen oder Pflanzen stehe, hauptsache die Fotos sind gut! Vorletztes Jahr gleiches Bild auf Similan Island. Auch diese Insel mittlerweile zum Glück für den Massentourismus geschlossen.
  • Human 21.02.2019 16:38
    Highlight Highlight Der Strand sollte noch länger geschlossen bleiben und anschliessend sollte der Besuch kostenpflichtig werden, und zwar nicht zu thailändischen Preisen. Mit dem Geld kann Personal angestellt werden das dafür sorgt das die Leute sich anständig benehmen und ihren Müll wieder mitnehmen.
    • loquito 21.02.2019 18:32
      Highlight Highlight Super. Eurozentrismus vom feinsten. Reiche Europäer können es sich leisten und dir Lokalbevölkerung soll wohin? In die Alpen Skifahren? Sowas glaub ich fast nicht. Wie wärs, wenn nur noch eimheimische hindürften, im Kontext des Naturschutzes. Schulklassen und Studenten... Ach ja dann würden die Reichen ausgeschlossen, geht gar nicht im Kapitalismus...
    • Drank&Drugs 21.02.2019 23:00
      Highlight Highlight Für thailändische Verhältnise war ein Tripndahin sogar sauteuer... hat trotzdem keinen gestört. Besser zulassen... der Natur zuliebe.
    • Kane88 22.02.2019 10:44
      Highlight Highlight Loquito, der Zutritt darf für Einheimische natürlich nichts kosten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stambuoch 21.02.2019 15:55
    Highlight Highlight Zur Bilderreihe der schönsten Strände:

    Es fehlen eindeutig Pärnu/Estland und Travemünde/DE.
  • Rhabarber 21.02.2019 14:58
    Highlight Highlight Tourismus ist eine Pest für die Welt.
    • Safado 22.02.2019 09:49
      Highlight Highlight Aber aber! Nicht doch. Es müsste einfach vermehrt Richtung Ökotourismus gehen.
      Viele arme Länder sind auf Tourismus angewiesen.
    • Rhabarber 22.02.2019 10:57
      Highlight Highlight Die Masse ist das Problem. Es kann keinen Ökotourismus geben ausser du beschränkst den Tourismus zahlenmässig. Dann wird es eine Sache des Geldes und zack ist Tourismus etwas, was sich nur Reiche leisten können.
  • Doughnutella Servace 21.02.2019 14:33
    Highlight Highlight am besten auch gleich Phi Phi und einige andere Inseln in der Andamanensee/Golf von Thailand komplett schliessen. Geht alles kaputt. Das Paradies ist nicht mehr..
    • Drank&Drugs 21.02.2019 23:02
      Highlight Highlight Maya Bay ist ja Phi Phi... aber recht hast du.
    • R. Peter 22.02.2019 01:24
      Highlight Highlight Aber du hast es bestimmt gesehen, stimmts oder hab ich recht?
  • Magnum44 21.02.2019 13:43
    Highlight Highlight Das traurige ist ja eigentlich, dass diese Bucht nur so überlaufen ist, weil sie so leicht zugänglich ist. Muss man ein wenig (>10 min) laufen, nimmt die Touristenmasse schon extrem ab, nach so 30 min ist man dann Vielerorts (klar gibts auch Ausnahmen) fast schon alleine.
  • Seraohara 21.02.2019 13:33
    Highlight Highlight ❤️💪🏼weiter so!! Nicht nur dort!!!
  • Banana-Miez 21.02.2019 13:28
    Highlight Highlight Bin ich die einzige, die es witzig findet, dass der Meeresbiologe "Thon" heisst?
    • Alf 21.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Nein, bist Du nicht.
  • geissenpetrov 21.02.2019 13:24
    Highlight Highlight ..und ich dachte die unsichtbare Hand des Markts wirds regeln.
    • Kronrod 21.02.2019 16:15
      Highlight Highlight Der freie Markt funktioniert dann schlecht, wenn es “Externalitäten” gibt, also Kosten, die nicht der Verursacher tragen muss. Der ökonomisch ideale Ansatz wäre demnach nicht eine Schliessung des Strandes gewesen, sondern eine Eintrittsgebühr, die genug hoch ist, einen grossen Teil der Touristen abzuhalten und gleichzeitig die Pflege des Strandes zu finanzieren. Das Grundübel scheint mir aber der viel zu billige Flugverkehr zu sein. Kerosin sollte wie normales Benzin besteuert werden (heute ist es ausgenommen). Dann hätte man an all diesen Orten weniger Touristen, und nicht nur am “the Beach”.
    • loquito 21.02.2019 18:37
      Highlight Highlight Kronrod... Und dir Unsichtbare hand schaut dann schön, dass nur reiche Europäer und ja keine armen Thailänder die Naturschätze Thailands besuchen können... Doch Kapitalismus klappt supet, einfach nur für den reichen Norden. Kolonialismus 2.0 Und die einzigen, welche für jedes Problem im Kaputalismus eine Lösung sehen, verdienen gut und sind im reichen Norden geboren...Dann so tun als gäbe es Wohlstand für alle, und so ist Ungleixhheit kein Problem mehr. Soziale Spannjngen werden unter dem Neid-Deckmantel dann einfach abgesägt...
    • geissenpetrov 22.02.2019 09:14
      Highlight Highlight Kronrod. deine Märchenstunde würde voraussetzen, dass der Strand und die umliegenden Gewässer in privater Hand wären.
      Dies würde zur Folge haben, dass die Eigner eine Redinte erwirtschaften müssten und im Weiteren nur noch Priviligierte das Anrecht auf einen Besuch hätten.
      Ich rate Dir, den Adam Smith mal weiter als bis zu Seite 50 zu lesen. Er hat sehr wohl erkannt, dass sich die kapitalistische Ausbeutung der Umwelt durch den Markt alleine nicht regulieren lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 21.02.2019 13:12
    Highlight Highlight Wie wäre es mit :

    Boote dürfen sich nur bis 100 m vor die Insel nähern. In die Bucht darf nur geschwommen werden. Kein Essen und keine Getränke dürfen mit in die Bucht geschleppt werden.

    So als Versuch, wenn wieder geöffnet wird.
    • atorator 21.02.2019 14:16
      Highlight Highlight Klar, die Yoga-Influencer mitten in einer Haischule. Vorbei, wenn ich darüber nachdenke...
  • no-Name 21.02.2019 13:09
    Highlight Highlight Labelavista schreibt eine Million touris hätten den Strand TÄGLICH besucht!
    • Ueli_DeSchwert 21.02.2019 16:36
      Highlight Highlight Sieht auf den Bildern aber nicht so aus wie an det StreetParade, also ist Labelavista wohl kreuzfalsch.
    • no-Name 22.02.2019 19:51
      Highlight Highlight ....was blitzt ihr mich ab??? Ich habs nur festgestellt! Ist halt so?!?....

      ...und wenn Watson die Verlinkt, was kann ich dafür?!

      Das es kompletter Schwachsinn ist weiss ich selbst.
  • superzonk 21.02.2019 13:06
    Highlight Highlight Das ist eine gute Erscheinung infolge einer Militärregierung. Der Strand wäre sonst niemals geschlossen worden.

    Ich habe mich mitschuldig gefühlt, da ich 2012 meiner Familie den Strand zeigen wollte, den ich 1993 lieben lernte. Ich war 2012 komplett geschockt über die Anzahl der Touristen und erkannte das erst als ich wieder Richtung Strand fuhr. Dasselbe ist mir in Ao Nang Krabi passiert, wo ich meinen ehemaligen Toptraumstrand infolge von Hotelanlagen nicht einmal mehr wiedererkannt hatte. Mein "Entdeckerdrang" wurde damit nachhaltig gebremst.
    • Bene86 21.02.2019 13:37
      Highlight Highlight Ging mir im 2012 ähnlich. Wir dachten, der Bootausflug wäre ziemlich privat (hat auch genug gekostet) und es wären vlt. eine Handvoll Menschen dort, die man täglich anreisen lassen würde. Als wir dort waren, traf mich beinahe der Schlag. Ca. 30 Boote standen dort in einer Reihe, es fühlte sich schon fast ein wenig nach Feierabendverkehr in Zürich an, mir wurde beinahe schlecht. Ich bereue den Ausflug bis heute und begrüsse es sehr, dass dieser Strand geschlossen wurde. Eine Bootstour in ähnlicher Form? Nie wieder!
    • eselhudi 21.02.2019 15:47
      Highlight Highlight mit nur einem kleinen bisschen recherche hättet ihr das längst gewusst. ich war auch da, aber jeweils nur am abend, mit übernachtung in der bucht & am sehr frühen morgen, mit vielleicht 20 touris... war super! trotzdem sehr gur das er geschlossen wurde, schnorcheln war nix spannendes. hoffen wir auf regeneration.
    • who cares? 22.02.2019 08:37
      Highlight Highlight Ich ging zum superbekannten in jedem Reiseführer erwähnten Traumstrand und Schock! da waren tatsächlich noch andere Leute. Ist ja richtiggehend anmassend, dass andere auch das erleben wollen, das mir vorbehalten sein sollte! Echt mühsam, wenn man plötzlich Privilegien teilen muss!

      Für die meisten hier ist die Natur nur untergeordnet, es geht ihnen einfach darum in "ihrem" Paradis alleine zu sein wollen. Das andere Leute jetzt auch einen "Entdeckerdrang" haben darf nicht sein.
      Keiner von uns Europäern hat irgendeinen Anspruch auf einen Strand in Thailand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Loeffel 21.02.2019 13:03
    Highlight Highlight Deshalb bin ich Nudist. Wir haben meistens genug Platz und die idyllischsten Buchten 😂
    • Safado 22.02.2019 09:59
      Highlight Highlight Ist das wirklich so? Wenn ja! Kann ich auch Nudist sein. Ich habe ja nichts zu verbergen.
  • eBart! 21.02.2019 12:55
    Highlight Highlight So. Und jetzt bei allen anderen (natürlichen oder sehr altehrwürdigen) Sehenswürdigkeiten das gleiche machen. z.B. Taj Mahal, andere wichtige Tempel, bei Bauten in Griecheland und Rom, etc. etc.
    • R. Peter 22.02.2019 01:28
      Highlight Highlight Wozu erhalten wenns keiner sehen darf?
    • eBart! 22.02.2019 07:54
      Highlight Highlight Grundsätzlich eine berechtigte Frage...
      Aber sehen Sie sich die vorher/nachher Bilder an.

      Oder halt öffnen und wie bei Wolkenkratzern eine Eintrittgebühr verlangen - so um die 100-200 Dollar. Pro Person. Mit dem Geld man dann die alten Gebäude oder Tempel unterhalten.
  • Hein Doof 21.02.2019 12:33
    Highlight Highlight Alle Strände schliessen, für immer. Zumindest für Touristen.
    • Pisti 21.02.2019 12:46
      Highlight Highlight Man kann auch vernünftigen Tourismus betreiben. Tayrona Park in Kokumbien lässt nur eine gewisse Anzahl Besucher rein am Tag. Das wäre auch eine Lösung.
      Die meisten Strände, Inseln in Thailand sind ja auch Nationalparks.
    • Simsalabum 21.02.2019 13:21
      Highlight Highlight Ist auch nicht ganz fair. Ich habe einen Kollegen, der immer mit dem Fahrrad verreist. Es ist erstaunlich, was er für Strecken zurück lässt. Was er nicht zurück lässt ist Müll oder sonstige Verschmutzung. Warum sollte ihm sein Strandurlaub verwehrt werden? Wir sollten nur alle lernen verantwortungsbewusster zu Reisen.
    • Dr no 21.02.2019 13:35
      Highlight Highlight sofern er es mit dem Fahrrad bis zu the beach schafft, habe ich nichts dagegen, dass er ihn auch betreten darf -:)
  • N. Y. P. 21.02.2019 12:32
    Highlight Highlight Falls wiedereröffnet wird :

    2 Menschen pro Woche wären genug.

    Man könnte pro Woche eine Verlosung im Internet veranstalten. 10 USD Teinahmegebühr.

    So ein Artikel macht gute Laune.
    • poks 21.02.2019 13:23
      Highlight Highlight Gibts nicht schon genug, das nur für Reiche ist? Lieber eine Art Lotterie.
  • MomoLewinsky 21.02.2019 12:31
    Highlight Highlight Tipp: Koh Madsum - eine sehr kleinen Insel südlich von Koh Samui - um zu schnorcheln und abschalten zu können. Obwohl am Südende der Insel (abseits des Riffs) bis zu 100 Tagestouristen rübergefahren werden, ist das Riff um das Nordende bestens erhalten. Stachelrochen, Kupferstreifen-Pinzettfische und andere wunderschöne Riffbewohner kann man dort in ihrem natürlichen Habitat bestaunen. Die Insel beherbergt ein einziges Resort (The Treasure) und ein paar Fischer am anderen Ende, welche die Tagestouristen kulinarisch versorgen, ansonsten nur Dschungel und Strand, traumhaft und abgeschieden. <3
    • victoriaaaaa 21.02.2019 13:12
      Highlight Highlight Es wird vermutlich nicht mehr lange so sein, wie sie es schildern - und darin liegt ja das Problem...
    • nickmiller 21.02.2019 13:24
      Highlight Highlight Arbeiten Sie in einem Reisebüro? 🤦‍♂️
    • Saraina 21.02.2019 15:50
      Highlight Highlight Wer seinen Lieblingsort liebt, hält ihn geheim!
  • Hardy18 21.02.2019 12:28
    Highlight Highlight Hammer!!! Ich finde das sowas von bemerkenswert. Endlich setz sich da einer durch und lässt die schnöden Touristen ganz, ganz weit weg.

    Und das sollte man bei mehren Orten durchsetzen.

    Ich meine, wenn sich der gemeine Touri benehmen und die Anbieter Zurückhaltung üben würden, wäre das sicherlich nicht so schlimm.
    Aber die Gier nach Profite und Anerkennung lässt Formen annehmen wo ich persönlich nur den Kopf schütteln kann.
  • De Pumuggel 21.02.2019 12:27
    Highlight Highlight Es ist an der Zeit, dass der Mensch einfach mal zurück steckt und der Tier- und Pflanzenwelt die verdiente Ruhe gewährt
    • MacB 21.02.2019 16:23
      Highlight Highlight Insta und die Selbstdarstellung sind leider wichtiger
  • caschthi 21.02.2019 12:26
    Highlight Highlight Ich finde man könnte (und sollte) bei mehreren solchen Dingen durchgreifen.
  • RyXXel 21.02.2019 12:17
    Highlight Highlight Schön zu hören, dass trotz Tourismus auch auf unsere Umwelt geachtet wird..
  • Vord Lader 21.02.2019 12:16
    Highlight Highlight Good News! Humans suck ;)
  • Rapunzel21 21.02.2019 12:16
    Highlight Highlight TOLL TOLL TOLL!!!!!

    Was für tolle Neuigkeiten!!!

    #rettetdiehaie #stopsharkfining
  • Triumvir 21.02.2019 12:11
    Highlight Highlight Guter Entscheid!

Wie ein Strandclub-Betreiber Möchtegern-Influencer auflaufen lässt

Gratis Kost und Logis. Auf einer wunderschönen Insel, direkt am Strand. Dafür, dass man ein paar Handyfotos bei Instagram postet? Nicht mit Gianluca Casaccia!

Schauplatz: Ein kleines, traumhaft gelegenes Strandhotel auf der philippinischen Insel Siargao.

Held der Geschichte: Gianluca Casaccia, Betreiber des White Banana Beach Club.

Sein Publikum: Das Internet.

Es ist ein Phänomen, das Hotel- und Restauranbetreiber rund um den Globus betrifft: Kein schön gelegenes Örtchen bleibt verschont von Anfragen sogenannter «Influencer». Sie verlangen gratis Kost und Logis und bieten im Gegenzug an, mit ihren Instagram-Posts Werbung zu machen.

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