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Xerox beendet Fujifilm-Deal - US-Investor Icahn setzt sich durch

14.05.18, 09:16


Im Kampf gegen die vereinbarte Übernahme des schwächelnden US-Durckerherstellers Xerox durch Japans Fujifilm haben sich die US-Investoren Carl Icahn und Darwin Deason durchgesetzt. Xerox teilte am Sonntag mit, die Pläne mit Fujifilm zu beenden.

Stattdessen habe man mit Icahn und Deason eine Übereinkunft erzielt. Zudem tauscht Xerox fünf Mitglieder der Führungsmannschaft aus. Konzernchef Jeff Jacobson trete zurück, sein Nachfolger werde John Visentin. Der Vorstand werde umgehend die neue Strategie des Konzerns beraten. Wahrscheinlich werde Xerox nun über ein Bieterverfahren verkauft.

Im Januar hatten Xerox und Fujifilm beschlossen, dass der angeschlagene US-Druckerhersteller bei den Japanern Unterschlupf finden soll. Icahn und Deason hielten die Bewertung von 6.1 Milliarden Dollar jedoch für zu niedrig und forderten mindestens zehn Milliarden Dollar. Die beiden Milliardäre halten zusammen rund 15 Prozent an Xerox.

Fujifilm kritisierte am Montag die «einseitige Entscheidung» von Xerox. Dazu habe das US-Unternehmen nicht das Recht. Fujifilm prüfe nun alle Optionen, eingeschlossen einer Klage, teilte der Konzern mit.

Icahn zeigte sich «äusserst zufrieden», dass Xerox die «schlechte Idee» aufgegeben habe, die Kontrolle Fujifilm zu überlassen. Nun sei ein «neuer Start» möglich. Auch Darwin Deason erklärte, Xerox könne nun ernsthaft nach Alternativen suchen. (sda/reu/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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