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Levrat hat Ideen

So will die SP die Zuwanderungsinitiative umsetzen



Staenderat und Parteipraesident Christian Levrat, SP-FR, spricht an einer Medienkonferenz ueber die Ausschaffungsinitiative der SVP, am Freitag 22. November 2013, in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Bild: Keystone

Nach der SVP hat auch die SP-Präsident in einem provokanten, offenen Brief dargelegt, wie auf die Annahme der SVP-Initiative zu reagieren ist. Die zehn Vorschläge fussen auf der Idee, dass Orte mit hohem Ja-Anteil tiefe Ausländer-Kontingente erhalten sollen. Da vor allem die ländliche Bevölkerung Ja gesagt habe, müssten sich die Massnahmen auf diese konzentrieren.

Weitere Ideen Levrats: Unter anderem schlägt er vor, die Initiative gegen Zweitwohnungen besonders in Bergtälern rigoros durchzusetzen. In Orten wie Zermatt, welche die Initiative angenommen hätten, sollten jegliche neue Zweitwohnungen verboten werden.Das helfe mit, die ausländische Zuwanderung in den Bergtälern zu verhindern.

Zudem möchte er im Obst- und Gemüsebau die Zahl der Kurzaufenthaltsbewilligungen reduzieren, die Unternehmenssteuern für ausländische Erträge erhöhen oder auf die Pauschalbesteuerung verzichten. All dies führe direkt dazu, dass weniger Ausländer in die Schweiz zögen. (tvr/sda)

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