Brexit
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epa07503826 Brexit Party leader Nigel Farage speaks at a Brexit Party rally in Birmingham, Britain, 13 April 2019. Farage launched his new political party, the Brexit Party, in Coventry on 12 April 2019.  EPA/ANDY RAIN

Nigel Farage kann einen Grossteil der Brexit-Befürworter hinter sich zu scharen. Bild: EPA/EPA

Nigel Farages Brexit-Partei steht vor spektakulärem Wahlerfolg



Die britische Brexit-Partei von Ex-Ukip-Chef Nigel Farage könnte bei der Europawahl am 23. Mai einen spektakulären Erfolg einfahren. Einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Opinium im Auftrag der Sonntagszeitung «Observer» zufolge käme die Farage-Partei derzeit auf mehr Stimmen als die beiden etablierten Volksparteien, Konservative und Labour, zusammen.

Bisherigen Umfragen zufolge lagen Labour und die Brexit-Partei Kopf an Kopf. Die Konservativen von Premierministerin Theresa May schneiden in allen Umfragen schlecht ab.

Farage scheint es zu gelingen, einen Grossteil der Brexit-Befürworter hinter sich zu scharen. Die Stimmen von proeuropäischen Wählern hingegen verteilen sich auf mehrere Parteien, unter anderem auf Labour, die Liberaldemokraten und die neu gegründete Partei Change UK.

Sogar bei einer Parlamentswahl würde die Brexit-Partei einem Bericht des «Sunday Telegraph» zufolge die Konservativen derzeit prozentual überflügeln. Das ergab demnach eine Umfrage des Instituts ComRes.

Für die Sitzverteilung im Parlament ist die Gesamtzahl der Stimmen jedoch nur bedingt aussagekräftig, weil das britische Wahlsystem nur Direktmandate kennt. Das bedeutet, nur der Kandidat mit den meisten Stimmen in einem Wahlkreis zieht ins Parlament ein - die Stimmen der anderen Parteien verfallen.

Die etablierten Volksparteien mit ihren prominenten Kandidaten und ihrer landesweit gut organisierten Parteistruktur werden dadurch massiv bevorzugt. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ha End 13.05.2019 16:40
    Highlight Highlight Also fuer die Schwerfaelligèn zum ausmalen :
    Die Briten waehlen Brexit Parteien , die Briten wollen raus !

    Chears
  • Bivio 13.05.2019 09:50
    Highlight Highlight Einige Sachen zur Klarstellung:
    Dass GB bei der EU-Wahl teilnehmen, ist notwendig, da dies das EU Gesetz so vorsieht.
    Wenn man jedoch die News und Meldungen liest, hat man das Gefühl, dass 90% der Briten den Brexit nicht mehr wollen. Wenn man die Polls jedoch anschaut, entsteht ein etwas anderes Bild. Hier spielt sicherlich Wunschvorstellungen von gewissen Journalisten eine zu grosse Rolle, welche nicht der Realität entspricht.
    Und die Szenarien, welche hier noch umhergeistern (NI zu ROI etc.) haben mit der Wirklichkeit wenig zu tun.
  • Fernrohr 12.05.2019 23:41
    Highlight Highlight Die Europäer müssen ja schon masochistisch veranlagt sein, die Engländer nochmal ins Parlament zu holen! Nur weil diese im eigenen Haus vor lauter Streitereien nicht weiterkommen.
  • Thomas G. 12.05.2019 23:22
    Highlight Highlight Da wundert ihr Euch? Mehr als 100 Mal hat Theresa May versprochen, dass UK die EU am 29. März 2019 verlassen wird, egal wie. Hat sie ihr Versprechen gehalten? Nein.

    Hoch und heilig haben alle etablierten Parteien gelobt, das Ergebnis des Referendums von 2016 umzusetzen und die UK aus der EU herauszuführen. Sie haben sogar ein Gesetz erlassen mit genau diesem Ziel. Haben sie ihr Versprechen gehalten? Nein. Das Gesetz haben sie zwei Tage vor Austrittsdatum (sic!) kurzerhand ausser Kraft gesetzt.

    Nicht wenige Briten sehen sich verraten und verkauft. Der Denkzettel folgt am 23.5. Zu recht!
  • dho 12.05.2019 17:58
    Highlight Highlight Das Trauerspiel hat bald ein Ende. UK raus, dann Schottland aus UK raus und Nordirland zu Irland nach Haus und damit direkt in die EU. Dann Schottland in die EU. Nach diesem Zusammenbruch des UK bleiben noch England und Wales. Eine ehemalige Grossmacht als Kleinstaat mit einer überdimensionierten Hauptstadt zurück - wie Österreich/Wien. In zwanzig Jahren stellt dann die Republik England&Wales ein Aufnahmegesuch an die EU, nachdem das Haus der Mountbatten historisch in Pension geschickt wurde.

    🤣🤣🤣 das wäre doch ein Szenario, oder?
  • Basti Spiesser 12.05.2019 16:48
    Highlight Highlight Also wollen die Briten den BREXIT unbedingt?
    • leu84 13.05.2019 07:55
      Highlight Highlight Ja, aber nur die Engländer
  • Chriguchris 12.05.2019 15:31
    Highlight Highlight Sollte es so kommen beweist es, dass zu viele Menschen den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen/die Dummheit mancher unendlich ist/manche es erst begreifen wenn es zu spät ist....
    und all die anderen Redewendungen welche sich hier einsetzenlassen würden....
    • Basti Spiesser 13.05.2019 07:22
      Highlight Highlight Warum?
    • YvesM 13.05.2019 09:30
      Highlight Highlight @Basti: weil nicht die EU das Problem der Briten ist, sondern die politische Kaste. Nur sehen sie das leider nicht und lassen sich täuschen.
    • Basti Spiesser 13.05.2019 09:47
      Highlight Highlight Oke, jetzt verstehe ich es besser, danke. Dein Argument ist sicher nicht falsch. Die politischr Kaste in der EU ist aber sicher nicht anders.
  • FrancoL 12.05.2019 15:18
    Highlight Highlight Sie scharen sich hinter ihn und wenn es dann eng wird und Lösungen her müssen, wird er sie wieder im Regen stehen lassen. Die Dummheit kennt offensichtlich keine Grenzen.

«Wollte ihm in den Arsch treten» – Churchills Enkel rechnet mit Boris Johnson und Co. ab

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Der 71-Jährige galt als graue Eminenz der Konservativen Partei: Seit 37 Jahren vertrat Nicholas Soames die Tories im britischen Unterhaus. Er hat die Eliteschule Eton absolviert, diente in der Armee und war in den neunziger Jahren Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

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