Aargau
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«Mein Hund jagt sicher keine Rehe!» – die Kantonspolizei Aargau beweist das Gegenteil



Bild

Dieses Bild veröffentlicht die Kantonspolizei Aargau.   Kapo AG

Die Kantonspolizei Aargau veröffentlicht am Dienstag das Bild eines Rehs – es liegt in seinem Blute, zu Tode gebissen von einem Hund.  

Wie die Polizei auf Facebook schreibt, wurde das Tier am Montagmorgen übel zugerichtet im Wald zwischen Zetzwil und Birrwil gefunden. «Hund und Halter sind leider unbekannt», so die Polizei. Ironisch ist der Post übertitelt mit: «Meiner jagt sicher keine Rehe…», eine gängige Haltung von Hundebesitzern. Der Vorfall beweist das Gegenteil.

Die Polizei hat nun Ermittlungen aufgenommen und ist für Hinweise dankbar. 

«Solches Tierleid muss nicht sein!», so die Polizei. Sie danke allen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die die Sorgfaltspflichten gegenüber ihren Vierbeinern wahrnehmen würden. 

Dass es sich eindeutig um einen Hund handelt und nicht etwa um einen Luchs, würden die Bisspuren zeigen, erklärt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, auf Anfrage. Der Hund habe dem Reh zudem ein Bein abgerissen.

Die Kritik auf Facebook am fehlbaren Hundehalter fällt heftig aus.

So schreibt eine Userin unter den Post der Polizei: «Eifach e Schand gwüssi Hundehalter.» Eine andere schreibt: «So eine Sauerei!»

Viele haben kein Verständnis, dass der Hund nicht an der Leine war, auch wenn die Leinenpflicht erst ab dem 1. April bis 31. Juli gilt. «Mich macht so etwas wirklich stinkwütend!!»

Nur eine Userin schreibt, man solle nicht alle Hundehalter in einen Topf werfen und nicht jeder Hund würde jagen. Die «mehrere hundert Rehe», die jedes Jahr gerissen würden, bewiesen das Gegenteil, antwortet ein anderer.

Der Blick in die Statistik der kantonalen Sektion Jagd und Fischerei zeigt: 2017 wurden 45 gerissene Rehe gemeldet. 1999 waren es noch 123. Insbesondere dank des neuen Jagdgesetzes, das 2009 in Kraft trat, ist diese Zahl kontinuierlich gesunken. (jk/sga) 

Hunderettung in letzter Sekunde

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Video: srf/SDA SRF

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DonChaote 06.02.2019 20:12
    Highlight Highlight Wirklich heftige reaktionen wie „eine sauerei“ „macht mich stinksauer“ und „eine schande“...

    Ach, wir anständigen schweizer taxieren schon eine einfache feststellung der fakten (sauerei / schande) als heftige reaktion?

    Wusste ich gar nicht. Aber vermutlich gehe ich einfach viel zu entspannt durch das leben...
  • Roman Loosli 06.02.2019 20:11
    Highlight Highlight Mein labrador tut keiner fliege was zu leide. Warum soll ich ihn anleinen? Im leute die keine ahnung von Hunden haben zu beruhigen? Ich bin dafür die Hobby jagd zu verbieten und das wenn nötig den profis zu überlassen. Und Gunde sind so verschieden wie der Mensch. Man sperrt auch nicht alle Menschen grundsätzlich ein weil jeder 100 ein psycho ist.
    Warum huete jeder stadtmensch ein Kampfhund haben muss ist mir ein rätsel.
    • Jill8j 06.02.2019 22:14
      Highlight Highlight Leider ist das keine Hobbyjagd, sondern eine Hetzjagdt.
      Dabei sterben die Tiere langsam.
      Eine Hobbyjagd sieht ganz anders aus.
      Ja ich kann das wirklich verstehen mit den anleinen, habe selber 3 Hunde, aber dafür gibt es ja Schleppleinen.
  • Tessinerli 06.02.2019 19:36
    Highlight Highlight wenn dein Hind eindeutige Spuren (Blut, Pelzreste, etc.) aufweist, dann meldest du dich doch bei der Polizei... oder bin nur ich der Ansicht? Jeder Hundehalter hat eine Aufsichtspflicht und sollte sich seine Schuld (mangelnde Kontrolle, Unachtsamkeit) auch eingestehen können.
  • saukaibli 06.02.2019 19:00
    Highlight Highlight 45 Rehe wurden gerissen, wie viele werden jährlich von Jägern erschossen? Leider ist das natürlich wieder mal Wasser auf die Mühlen der Hundehasser, von denen es leider sehr viele zu geben scheint. Dass Hunde jeden Tag Menschen retten und ihnen helfen, vergessen die Hater leider immer. Nur weil es ein paar Problemhunde und - Halter gibt, wird eine tolle Spezies (Hunde, nicht Menschen) verteufelt und schlechtgeredet.
    • Raembe 06.02.2019 20:36
      Highlight Highlight Verteufelt? Fast in jeder Cute News und jedem Picdump kommen Hunde vor....

      Leint die Hunde an, besucht Hundeschulen und gut ist.

      Btw. Die Jagd braucht es wohl oder übel bei unserem Livestyle. Wùrden Rehe nicht reguliert, hätten wir wohl mehr Wildunfälle und andere Tiere hätten Mühe Nahrung zu finden.
    • Jill8j 06.02.2019 22:19
      Highlight Highlight Jäger erschiessen Tiere um die Population unterzukontrolle zubringen, sonst würde die Flora darunter leiden.
      Und grossteils werden sie mit möglichst wenig Leid getötet, deswegen töten auch viele Jäger Kranketiere.
      Aber wenn es Hund ein Reh so töten, stirbt das Reh quallvoll von erschöpfung und an Schmerzen, der Hund ist bestimmt lange Zeit nach gerannt bis das Reh von Erschöpfung nicht mehr mag.
      Es ist wirklich etwas ganz anderes
      Aber stimmt Menschen sind einfach grausam und egoistisch, trotzdem wollte ich aufklären das jäger auch etwas gutes sein können.
  • Magnum44 06.02.2019 18:50
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach ständige Leinenpflicht?
  • Echo der Zeit 06.02.2019 18:00
    Highlight Highlight Arbeite in einer Institution wo man Frei Laufende Enten hat - Vorfälle mit Hunden sind keine Seltenheit, obwohl auf dem Areal Leinepflicht ist (mussten auch schon welche dran Glauben). Als Privatwald Besitzer sehe ich dann noch mal ganz andere Sachen - im Wald kann sich ja mein Hund austoben, da störts ja keinen. Reiter mit einem Freilaufendem Jagdhund - haben das Gefühl in England an der Fuchsjagd zu sein. Jo und wenn man denn Mürrischen Aggressiven Waldarbeiter gibt - machen sie sich schnell aus dem Staub.
  • Na_Ja 06.02.2019 17:50
    Highlight Highlight Ich hatte einen Hund, dem wir das Katzen Jagen leider nie wirklich abgewöhnen konnten. Er machte das aus Spass am Hinterherrennen (für die Katze natürlich nicht so toll). Die wenigen Mal, in denen er die Katze einholte, hat er sie mit dem Kopf geschubst. Aber nicht gebissen. Hunde jagen sehr gerne, die meisten töten aber nicht, weil sie es nie mussten und auch nicht wissen wie. Wölfe jagen und töten zum Überleben. In der Hundeschule wurde uns beigebracht den Hund nicht auf den Geschmack von rohem Fleisch und damit Blut zu bringen, damit sie keine Blutgier entwickeln.
  • Caturix 06.02.2019 16:20
    Highlight Highlight Kommt auf den Hund an. Ein Chihuahua jagt vielleicht ein Reh, aber reissen sicher nicht. Also ja, einige können sagen mein Hund macht so etwas sicher nicht.
    Und wie viele Rehe werden von Autofahrer gekillt oder schwer verletzt und dann hauen sie ab ? oder wie viele werden von Jägern gejagt und auch nur verletz und krepeiren im Wald. Klar sollte ein Hund folgen und so etwas nicht machen aber das Problem ist der Mensch.
    • Kleine Hexe 06.02.2019 17:39
      Highlight Highlight Ein Hund sollte nicht jagen (bzw die Möglichkeit dazu kriegen). Egal, ob er das Tier schlussendlich erwischt oder nicht. Erstens weil es für das gejagte Tier purer Stress ist und zweitens weil es auch zu Tode stürzen oder auf die Strasse gehetzt werden kann.
      Nur weil der Grossteil der Wildtiere nicht von Hunden getötet wird, sollte es trotzdem nicht dazu kommen.
    • Caturix 06.02.2019 18:13
      Highlight Highlight @ Kleine Hexe Blödsinn. Sag das den Jägern die in einigen Kantonen immer noch die Treibjagt haben. Da sind die Paar kleinen Hunde die da nicht mal mit dem Rennen im Winter durch den Schnee kommen völlig unwichtig. So lange der Mennsch nicht besser ist kann man von einem Hund nicht verlanger intelligenter als der Mensch zu sein.
    • acvodad 06.02.2019 19:00
      Highlight Highlight Und wie ist das, wenn ein Wolf ein Reh reisst? Das arme Reh. Vielleicht sollte man alle Wölfe, wo es sie noch gibt, einsperren und mit Stall-Rindern füttern, und nurnoch Jäger die "Wildtiere" töten lassen.
  • Linus Luchs 06.02.2019 16:12
    Highlight Highlight Uneinsichtige Hundehalter sind leider keine Seltenheit. Kürzlich selber erlebt, in einem Vorort von Basel: Beim Joggen passiere ich in fünf Metern Abstand eine Gruppe Hundehalter. Plötzlich rennt mir ein grösserer Hund bellend nach und springt an mir hoch. Als ihn der Hundehalter zurückpfeift, lässt der Hund ab. Wie ich wieder zu dieser Stelle komme, sind die Leute mitsamt Hunden noch dort. Ich überwinde mich, gehe hin und sage dem Mann, was ich von diesem Vorfall halte. Seine Antwort: "Und? Sind Sie verletzt? Nein? Also! Wo ist das Problem?" Die Gruppe unterstützt ihn und beschimpft mich.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.02.2019 11:51
      Highlight Highlight Üblicher Herdentrieb.
      In der Gruppe ist man stark und sagt ja nichts gegen andere.
      Es ist und bleibt einfach eine Sauerei. Das sag ich als jemand der mit Hunden aufgewachsen ist.
  • der_senf_istda 06.02.2019 16:03
    Highlight Highlight Bei aller Tierliebe: es hat einfach zuviele Hunde und Katzen bei uns. Ich kenne Spazierwege, bei den ist links und rechts alles vollgeschissen. Und die freilaufenden Katzen sind eine erhebliche Bedrohung für die Vogelwelt. Ich hätte nichts gegen eine Kastrationspflicht bei Katzen und Hundehaltung sollte m.E. bewilligungspflichtig sein.
    • Scorpy 06.02.2019 18:56
      Highlight Highlight Bei allem Tierhass den Sie hier zelebrieren: was sie hier verzapfen ist völliger Nonsens. Fakten sehen jedenfalls anders aus.
    • Roman Loosli 06.02.2019 20:03
      Highlight Highlight Dann bin ich für iq test bei stimmbürgern und politikern.
  • Yaris_C-HR 06.02.2019 15:30
    Highlight Highlight Was auch immer kommt wen ich mit meinem Jagdhund an der Leine komme: lasen sie ihn von der Leine ,,mine macht nüd“ meiner vielleicht schon darum leine....🤪
  • Darkside 06.02.2019 15:04
    Highlight Highlight Wie viele von den Empörten lassen Ihre ach so süssen Katzen freilaufen? Wisst Ihr wie viele Vögel, Mäuse, Insekten und andere Kleintiere die aus reinem Spass töten? Ökologisch ist das eine viel grössere Katastrophe als die paar Rehe die von Hunden gerissen werden. Also kommt mal wieder runter, sonst müsste man konsequenterweise sagen dass es ab sofort verboten ist, Katzen ausserhalb der eigenen vier Wände laufen zu lassen. Und nein, ich habe weder Hund noch Katze.
    • Caturix 06.02.2019 16:21
      Highlight Highlight Also die Mäsuen sind mir Wurst von denen hat es sowieso zu viele.
    • waschbär 06.02.2019 17:34
      Highlight Highlight Caturix: schon mal von kausalitätsketten gehört?
    • Echo der Zeit 06.02.2019 17:46
      Highlight Highlight Nun kann sich so ein Hund auch mal ein Kleinkind aussuchen und nicht ein Reh - sind sie dann auch noch so Locker - wenn es ihr Kind ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bloechi_92 06.02.2019 14:22
    Highlight Highlight Hunde jagen, wie auch Katzen jagen! Dies liegt je nach Rasse immer noch in ihrer Natur und lässt sich durch Konditionierung kaum abschalten. Der Hundehalter muss jedoch versuchen, dass kein Reh gerissen wird, aber es kann dennoch passieren. Es ist nicht nur ein Haus-, sondern auch ein Raubtier und überall in der Natur können Rehe sein.

    Ganzjährige Leinenpflicht oder Stubenhaltung ist auch Tierqüälerei sondergleichen! Wenn man keine gerissenen Rehe oder gejagte Vögel und Mäuse will, muss man Hund und Katze als Haustier verbieten. Denkt doch bitte rational und nicht emotional!
    • Raembe 06.02.2019 20:46
      Highlight Highlight Lein den Hund in der Nähe des Waldes an und besuch Schulen. Wenn dem Hund klar ist, das Du der Chef bist, wird er aif jedes klare Kommando hören. Unabhängig der Rasse.
    • Bloechi_92 06.02.2019 22:15
      Highlight Highlight Und wo soll ich den Hund dann freilassen? Auf dem Kinderspielplatz?
    • Raembe 07.02.2019 08:44
      Highlight Highlight Hast Du nen Garten? Wenn ja, dann da. Gibts in der nähe einen Park? Dann da. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, aber bestimmt nich in der Nähe des Waldes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 06.02.2019 14:15
    Highlight Highlight Da hat man ein Raubtier zu Hause, egal ob Katz oder Hund, und negiert vehement, dasss die ach so süssen Fluffi und Miggi, in erster Linie jagen.

    Die sind doch unsere Kinder, ein Teil der Familie und seit 2 Jahren biodynamisch- vegan gefüttert und würden niiiieeeemals ein Vögeli oder ein Rehli jagen.

    Ja ihr Vermenschlicher von Raubtieren, Ihr seid in der Verantwortung, denn bei Eurer Einstellung kann man keinem Tier den Vorwurf machen, Tier sein zu wollen.
    • MitchMossad 06.02.2019 14:48
      Highlight Highlight Mein Hund ist ein Teil der Familie. Und ich denke, er findet das ganz ok so.
      Ansonsten gebe ich dir völlig recht!
  • urs8709 06.02.2019 14:06
    Highlight Highlight Und denken wir an die mehr als 1000 Stück Wild, die alleine im Kanton Zürich pro Jahr von Autos angefahren werden. Sind irgendwie etwa hundert mal mehr als die von den Hunden gerissenen. (von der Jagd und den vielen nur angeschossenen Tieren fange ich jetzt nicht auch noch an)
    • Ratatvisker 06.02.2019 16:33
      Highlight Highlight Ausser dass bei einem Wildunfall das Tier ziemlich rasch stirbt oder getötet wird, bzw. wenn es noch fortspringt eine Nachsuche gemacht wird. Und ja es kommt vor dass ein Tier auf der Jagd nur angeschossen wird, kommt aber nicht so häufig vor und auch dann gibt es eine Nachsuche und das Tier wird erlöst. Bei einem Hund der unkontrolliert Wild jagd kann nicht abgeschätzt werden wie lange das Tier gejagt wurde, je nach dem Stunden lang, und ob der Hund Tiere verletzt hat welche jetzt irgendwo im Wald elendig verrecken.

    • Echo der Zeit 06.02.2019 17:48
      Highlight Highlight Tolle Argumentation - Jetzt gleich in denn Wald und denn Hund von der Leine lassen.
  • no-Name 06.02.2019 13:47
    Highlight Highlight Nun, wenn ein Hund bei Fuss läuft, nie das Sichtfeld verlässt und jederzeit abrufbar ist (ich kenn da so manch Bordercolies oder Staffs) dann, warum nicht.

    Für meinen sturen Hund habe ich eine Schleppleine... und für die anderen viel Neid übrig.

    Zu „solches tierleid muss nicht sein“ dürfte man konsequent auch mal die jagtmethoden mancher unverbesserlicher kontrolieren... so von wegen Schüsse auf 50 Meter Distanz u.ä.! Die erzählen das dann im Dorf stolz am Stammtisch! (Äs hett de schono usgschlage, aber breicht hanis!)
  • Heidi73 06.02.2019 13:18
    Highlight Highlight Aber man kann doch nicht alle Hunde in einen Topf werfen! Mein Hund ist von Natur aus Wachhund. Sie jagt nicht und bleibt immer in meiner Nähe! Sie würde sich jeder Zeit zurückziehen statt anzugreifen! Ich lasse sie weiterhin frei rumlaufen!
    • Albert J. Katzenellenbogen 06.02.2019 13:39
      Highlight Highlight Die Aussagen ''... von Natur aus Wachhund...'' und ''würde sich jeder Zeit zurückziehen statt anzugreifen! '' widersprechen sich.
    • Heidi73 06.02.2019 13:54
      Highlight Highlight Ein Wachhund rennt nicht hinterher sondern bleib beim zu Schützenden.
    • Driver7 06.02.2019 13:58
      Highlight Highlight @Albert: nein, typische Wachhunde bleiben an Ort und Stelle und verteigen ihr Revier (Haus, Garten), gehen aber normalerweise nicht auf die Jagd
    Weitere Antworten anzeigen
  • JohanKr 06.02.2019 13:11
    Highlight Highlight Wie viele Rehen werden geschossen durch Jäger jedes Jahr? Es ist keine Entschuldigung für der Hund die ein Reh jagt aber lassen wir doch der Kirche ins Dorf.. Wir menschen essen mehr Rehen als Hunde Rehen reißen..
    • Albert J. Katzenellenbogen 06.02.2019 13:41
      Highlight Highlight Ein Jäger darf nur ein Reh in einem gewissen Alter, zu einer gewissen Zeit schiessen (Nachwuchs, Schonung, etc.) und tut dies zur Regulierung der Population. Jeglicher Vergleich zu Hunden, die Rehe reissen bzw. der Versuch des Relativierens ist unangebracht.
    • Echo der Zeit 06.02.2019 17:52
      Highlight Highlight Dieses Argument kommt andauernd und zeigt mir nur die Arroganz der Hundehalter.
  • nib 06.02.2019 12:24
    Highlight Highlight Bei uns sind auch unzählige Katzen im Wald anzutreffen. Auch die wollen nur spielen mit den Mäusen und Vögeln...
    Haustiere gehören ins Haus oder an die Leine und nicht in die freie Natur. Ist das so schwierig?
    • neckslinger 06.02.2019 13:11
      Highlight Highlight Katzen die nur drinnen gehalten werden? Das geht für mich unter Tierquälerei. Wenns denn Katzen nichts ausmacht, dann sind sie definitv überzüchtet.
    • jimknopf 06.02.2019 13:31
      Highlight Highlight Ach so neckslinger, in dem Fall ist es ok wenn Katzen Vögel und Mäuse jagen?
    • Freilos 06.02.2019 13:42
      Highlight Highlight Ja das ist okay jimknopf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MitchMossad 06.02.2019 12:10
    Highlight Highlight Doch. Meiner (Amstaff) jagt im Wald. Deshalb IMMER an die Leine, oder nen Bogen um den Wald machen. So einfach ist das.
    • Albert J. Katzenellenbogen 06.02.2019 13:43
      Highlight Highlight Sie könnten Ihren Hund auch so ausbilden, dass er abrufbar ist. Dann könnten Sie ohne Probleme in den Wald mit Ihrem Amstaff.
      Gratulation übrigens zur Wahl der Rasse. Grossartige Hunde!
    • Fish'n'chips 06.02.2019 14:17
      Highlight Highlight Du kannst einem Hund vieles antrainieren oder abgewöhnen, aber den Jagdinstinkt?? Vergiss es! So ist nunmal die Natur dieser Hunde, deshalb immer an die Leine in Waldnähe. Muss meiner leider auch...
    • MitchMossad 06.02.2019 14:43
      Highlight Highlight @albert

      Vielen Dank für Deine Tips (und natürlich deine Gratulation😊) , aber ich seh das eher wie @fish&chips
      Habe Ihn allerdings (er ist 4) auch soweit, dass ich Ihn, bis zu einer gewissen Distanz, abrufen kann.

    Weitere Antworten anzeigen
  • ARoq 06.02.2019 11:39
    Highlight Highlight 45 gerissene Rehe pro Jahr.
    9000 getötete Rehe durch den Strassenverkehr pro Jahr.

    Wildernde Hunde scheinen mir ein verhältnismässig kleines Problem.
    • Borki 06.02.2019 11:53
      Highlight Highlight Sie müssen schon die Zahlen aus dem gleichen Jahr und im gleichen Gebiet nehmen zum Vergleich...

      Kt. AG, 2017: 45 Rehe von Hunden gerissen, 913 von Autos getötet.

      Und dann vielleicht noch den Stellenwert vom Autoverkehr mit demjenigen von freilaufenden Hunden im Wald zueinander in Relation stellen.
    • offspring 06.02.2019 12:01
      Highlight Highlight Und es ist auch verhältnismässig einfach zu verhindern... Leine den Hund an und gut ist.
    • Saphira 06.02.2019 12:54
      Highlight Highlight Selbst nach der Korrektur finde ich es immer noch ziemlich krass wie viel Tiere wegen dem Verkehr sterben müssen! Da finde ich die Relativierung von offspring und Borki genau so mies wie die Aussage von einigen Hundehaltern... so viele tote Tiere lassen sich auch durch „Stellenwert“ nicht rechtfertigen!
      Klar, Hunde sollten an die Leine, aber wenn man schon nach Skandal schreit, dann bitte keine Doppelmoral! Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lisbon 06.02.2019 11:35
    Highlight Highlight Ich gehe jeden zweiten Abend am Waldrand/Wald spazieren und sitze dann noch auf ein Bänkli. Jeden Tag hat es drei von fünf Hundehaltern nicht im Griff und der Hund kratzt an der Hose, steht/sitzt aufs Bänkli neben mir oder rennt bellend zu mir. Letzhin wurde ich sogar gebissen. Was sind das alles für Leute?? Die Hunderasse ist ganz verschieden.
    • Urs-77 06.02.2019 12:50
      Highlight Highlight Das ist echt nicht ok. Es kann doch nicht sein dass deine Freiheit durch die der Hundehalter resp. deren Hunde eingeschränkt wird.
      Ich würde den Hundehalter so richtig die Meinung geigen.
      Was die meisten Hundehalter gar nicht mögen ist, wenn fremde Leute deren Hund füttern. Nimm doch Trockenfutter für Hunde mit und wirf das den Hunden vor die Nase wenn sie kommen. So hast du die Hunde vom Pelz und die Hundehalter wollen ganz sicher dass ihre Hunde schnell von dir verschwinden. Nach einiger Zeit kennen sie dich und machen einen Bogen um dich. :-)
    • Lisbon 06.02.2019 13:16
      Highlight Highlight Gute Idee, danke :-)
    • Kleine Hexe 06.02.2019 14:33
      Highlight Highlight Oder die Hunde kennen dich, laufen von noch weiter weg zu dir, betteln dich um Futter an. Und sind noch aufdringlicher. Ich würde eher vorschlagen, dass du die Hundehalter darauf aufmerksam machst, dass du das nicht möchtest. Wenn das nicht hilft, finde ich es gerechtfertigt, wenn du die Hunde selber auf Distanz hältst. Sei es durch Körpersprache, wegschieben oder laut werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Bollinger (1) 06.02.2019 11:32
    Highlight Highlight Ist Rehe abknallen denn besser? Vor allem, wenn das Tier nicht tödlich getroffen wird? Und dann gibt es noch den Unterschied zwischen Rehe jagen (verfolgen) und zerfleischen. Viele Hunderassen sind instinktmässig auf das verfolgen programmiert, nicht aber aufs Töten. Und nein, ich finde das auch nicht ok, aber lasst mal die Kirche im Dorf.
    • baBIELon 06.02.2019 12:38
      Highlight Highlight Naja Hunde stammen genetisch gesehen doch vom Wolf ab? Und dr einzige unterschied zwischen dem von dir geschilderten Jagen und Zerfleischen liegt einzig am Reh welches zu flink war!
    • EvilBetty 06.02.2019 14:49
      Highlight Highlight Hunde stammen vom Wolf ab, ja. Sind aber keine Wölfe, drum verhalten sie sich auch anders. 🙄
  • Borki 06.02.2019 11:32
    Highlight Highlight Im Winter darf man im Aargau auf Waldstrassen Hunde frei, aber unter Kontrolle, laufen lassen. So lange das so bleibt, wird es ab und zu zu solchen Unfällen kommen. Sehr unschön, aber beim Strassenverkehr nehmen wir ja auch tierische Opfer hin.

    ABER: Wenn etwas passiert, soll man als Hundehalter den Anstand haben und sich melden! Busse und Schadenersatz zahlen, die Lehren daraus ziehen und gut ist!
  • fleischer 06.02.2019 11:28
    Highlight Highlight Als Halter des Hundes hätte ich das Reh nach Hause genommen und in die Tiefkühltruhe gesteckt. Yummi!!!
    • Eskimo 06.02.2019 12:13
      Highlight Highlight Ich würde nichts essen worauf bereits ein Köter rumgekaut hat...
  • TheDan 06.02.2019 11:27
    Highlight Highlight "Die «mehrere hundert Rehe», die jedes Jahr gerissen würden, bewiesen das Gegenteil, antwortet ein anderer."

    "Der Blick in die Statistik der kantonalen Sektion Jagd und Fischerei zeigt: 2017 wurden 45 gerissene Rehe gemeldet."

    Weshalb zitiert Watson eine gemäss dem folgendem Absatz falsche Behauptung?!

    • Theor 06.02.2019 12:37
      Highlight Highlight Alleine in einem Kanton wurden 45 gerissene Rehe gemeldet. Wir haben 26 Kantone.

      Also wo ist die Behauptung bitteschön falsch?
  • Rhabarber 06.02.2019 11:16
    Highlight Highlight Überfahren wurden 825 Rehe (2016),
    5575 erschossen.
    17 tote Menschen durch Verkehrsunfälle (2017)
    + 1406 Verletzte, 220 davon schwer
    146 Fussgänger verletzt, 42 davon schwer, 3 getötet,
    75 dieser Unfälle auf Fussgängerstreifen.

    Wer wegen 45 toter Rehe auf Hunde losgeht, muss aufgrund der LOGIK (!) zwingend auch Autofahrer verfolgen! Alles andere ist scheinheilige Doppelmoral.

    Wie ich kürzlich bei einem anderen Artikel sagte:
    Die Halter sind schuld. Nicht die Hunde! Eine Theorieprüfung als zwingende Voraussetzung für Hundehaltung löst das Problem bei Hunden. (Bei Autofahrern leider nicht.)
    • Rhabarber 06.02.2019 12:08
      Highlight Highlight Doppelmoral!
  • Nik G. 06.02.2019 11:10
    Highlight Highlight Die genau gleiche dämliche Aussage: "Er will nur spielen....."
    • Yaris_C-HR 06.02.2019 15:31
      Highlight Highlight Oder “mine macht nüd“ auch genial!!
    • CaptainLonestarr 06.02.2019 19:56
      Highlight Highlight Meine Antwort: Ja aber ich nicht!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 07.02.2019 12:03
      Highlight Highlight Bei denen die ich hatte konnte ich zumindest mit absolut gutem Gewissen sagen, dass sie nichts machen.
      Wir hatten genug zeit und Energie um mit unseren die Begleithundeprüfung zu absolvieren. Andere Hunde, Menschen und anderen Tieren erzeugten keine Reaktion.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.02.2019 11:07
    Highlight Highlight Aber er wollte doch nur spielen...
    • Urs-77 06.02.2019 11:22
      Highlight Highlight Das hat er / sie noch nie gemacht...
  • Matrixx 06.02.2019 11:07
    Highlight Highlight Mit freilaufenden Wölfen, die Rehe und Schafe reissen, geht man anders um. Die lässt man jagen und erschiessen...
    Vielleicht sollte man das auch beim Verwandten des Wolfes tun...
    • Kleine Hexe 06.02.2019 11:17
      Highlight Highlight Wildernde Hunde dürfen auch erschossen werden.
    • Urs-77 06.02.2019 11:28
      Highlight Highlight Aber nicht von jeder Person, welche vielleicht gerade eine Waffe zur Hand hat.
    • Kleine Hexe 06.02.2019 12:30
      Highlight Highlight @Urs-77 warum sollten es alle dürfen? Und wieviele Leute laufen im Wald mit Waffe rum, die keinen Jagdschein haben?
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  • DichterLenz 06.02.2019 11:06
    Highlight Highlight Der will nur spielen... jeder Hundehalter immer.
  • x4253 06.02.2019 11:02
    Highlight Highlight Mir kommen im Wald ständig Hundehalter entgegen welche ihre Hunde frei laufen lassen, eben mit derselben Argumentation. Spricht man sie darauf an, reagieren sie agressiv (auch ggü dem Wildhüter).

    (Disclaimer: ich bin Hundehalter, und ich leine meine Vierbeiner im Wald oder in Waldnähe IMMER an).
    • Urs-77 06.02.2019 11:24
      Highlight Highlight Ich glaube, in der lokalen Verordnung steht folgendes: Der Hund muss sich (im Wald) in der unmittelbaren Nähe des Halters befinden und jederzeit abrufbar sein.
      Hast du einen Hund bei welchem das klappt, darfst du ihn ohne Leine im Wald führen.
      Nun gilt es noch zu klären was "unmittelbare Nähe" heisst. Dies wird jeder anders auslegen.
    • DichterLenz 06.02.2019 11:25
      Highlight Highlight Diese Erfahrung mach ich auch sehr oft. Es hilft leider nix mit diesen Leuten zu reden... der Hund, IHR Hund, ist wichtiger als alles andere auf der Welt.
    • x4253 06.02.2019 11:57
      Highlight Highlight @Urs-77
      Ich muss ergänzen: Die meisten Wälder in denen ich unterwegs bin sind Naturschutz- bzw. Wildschutzgebiete.
      Dort gehört jeder Hund an die Leine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 06.02.2019 10:59
    Highlight Highlight Ein obligatorische DNA Datenbank für Hunde würde demnach doch Sinn machen, oder nicht?
    • G. Schmidt 06.02.2019 11:28
      Highlight Highlight Kosten>Nutzen?
    • Triple 06.02.2019 11:54
      Highlight Highlight Nutzen? 1. könnte das Tierschutzgesetz damit durchgesetzt werden und 2. der Schaden des Jagdpächters verrechnet werden.
    • G. Schmidt 06.02.2019 17:09
      Highlight Highlight @Triple

      Finden Sie es nicht ein bisschen unverhältnismässig wegen 45 Fällen pro Jahr eine DNA-Datenbank für Hunde einzurichten?

      Klar, es ist Schade für die gerissenen Tiere, aber es ist auch nur ein kleiner Anteil von Hundehalter die verantwortungslos handeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs-77 06.02.2019 10:56
    Highlight Highlight Offensichtlich ist es kein Einzelfall dass Hunde Rehe reissen. Einmal mehr ist es schade dass gewisse Hundehalter ihren Pflichten nicht nachkommen.
    Dies führt dazu dass die hundelosen Menschen kein Verständnis für Hunde haben. Auch nicht für diejenigen, welche sich korrekt verhalten.
    Es scheitert schon beim Kot aufsammeln. Wie soll es denn bei wichtigeren Dingen funktionieren?
    Seit ca. 6 Monaten bin ich ebenfalls Hundebesitzer. Mein Fazit: Die meisten Hundehalter pflegen einen guten Umgang mit ihren Tieren, es gibt leider auch die anderen paar wenigen Deppen... wie überall.

Noch passt er nicht in seine Uniform, doch schon bald wird Ico in Basel Verbrecher jagen

Der deutsche Schäferhund Ico ist das jüngste und kleinste Mitglied der Basler Polizei. Der im November geborene Welpe lässt auf Social Media die Herzen schmelzen.

Noch ist ihm die Uniform zu gross, doch bald soll der deutsche Schäferhund Ico im Dienste der Basler Polizei Verbrecher jagen. In wenigen Monaten wird er seine Ausbildung zum Schutzhund im Junghundetraining beginnen.

Jetzt schon erobert er Social Media. Fotos des im November zur Welt gekommenen Welpen, die die Basler Kantonspolizei auf Facebook teilte, werden fleissig geshared und geliked. (bz)

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