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Richard Gutjahr. bild: Mathias Vietmeier / wikipedia

Er war in Nizza und München – seither geht Richard Gutjahr durch die Social-Media-Hölle

Terror in Nizza, Amok in München: Der Journalist Richard Gutjahr war in beiden Fällen zufällig am Ort des Geschehens. Was er und seine Familie seither erleben, wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.



Der deutsche Journalist Richard Gutjahr machte am 14. Juli 2016 mit seiner Familie Ferien in Nizza, als ein islamistischer Attentäter mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge raste und 86 Personen tötete. Nur acht Tage später befand er sich in der Nähe des Olympia-Einkaufszentrums in seiner Heimatstadt München, als ein Amokläufer neun Menschen erschoss und die Stadt in Panik versetzte.

In beiden Fällen berichtete Gutjahr unter anderem für die ARD über das Geschehen. Damit begann für ihn ein nicht enden wollender Albtraum. «Seit 18 Monaten werden meine Familie und ich im Netz gezielt unter Beschuss genommen», schreibt er in einem beeindruckenden Blogpost.

Richard Gutjahr wurde zur Zielscheibe «von Verschwörungstheoretikern, Reichsbürgern und Antisemiten». In unzähligen Youtube-Videos, Postings auf Facebook und auf Twitter wurden er, seine Frau und seine Tochter bezichtigt, Teil einer internationalen Verschwörung zu sein, der «New World Order». Diese will angeblich durch inszenierte Terrorakte die Weltherrschaft erlangen.

Der Zirkus geht von vorne los

Die Tatsache, dass Gutjahr bei zwei solchen «False-Flag-Operationen» anwesend war, macht ihn für diese Leute zum Mitverschwörer. Die Tatsache, dass seine Frau Jüdin ist, machte die Sache nicht besser. Dass «echte» Verschwörer einen solchen «Zufall» kaum zulassen würden, übersteigt das Vorstellungsvermögen dieser Trolle. Logik ist nicht ihre Stärke.

Anfangs lachten Gutjahr und seine Familie über den Irrsinn. Sie verfolgten ihn passiv, nach dem Motto «Don't feed the trolls». Doch der Hass nahm nicht ab, im Gegenteil. Mit jedem Terroranschlag gehe «der Zirkus von vorne los». Und vor allem wurde zunehmend die Tochter zum Objekt übelster Anfeindungen. In seinem Vortrag an der TEDx in Marrakesch (siehe Video) hat Richard Gutjahr einige Beispiele vorgeführt. Sie lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.

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Richard Gutjahr spricht an der TEDx in Marrakesch. Video: YouTube/TEDx Talks

Nachdem er mit anderen Hatespeech-Opfern in Kontakt gekommen war (unter anderem dem Vater eines Kindes, das beim Schulmassaker in Newtown im Dezember 2012 getötet worden war), entschloss er sich zu handeln. Er nahm sich zwei Anwälte und ging zur Polizei. Dort wurde er entgegen seiner Befürchtung nicht ausgelacht, sondern ernst genommen. Man habe sogar überlegt, ihn und seine Familie unter Polizeischutz zu stellen.

Strafen sind «zu lasch»

Es gelang Gutjahr, die Verurteilung einiger Täter («Sie sind überwiegend männlich, zwischen 30 und 60 Jahre alt, netzaffin, haben Abitur, oft sogar einen akademischen Hintergrund») zu erreichen. Insgesamt aber waren seine Erfahrungen mit der Justiz ernüchternd. Sie konnte den Tätern oft nicht habhaft werden. Die Strafen seien «zu lasch», sie hätten «kaum abschreckende Wirkung».

Noch schlimmer waren seine Erfahrungen mit den Plattform-Betreibern. Google und Facebook versuchten, ihn abzuwimmeln. Als es ihm gelang, einige Videos mit Verweis auf Copyright-Verstösse für einige Tage sperren zu lassen, geschah «das Unfassbare»: Google schickte seinen Peinigern seine E-Mail- und Wohnadresse mit der Aufforderung, man solle sich untereinander einigen. Was dann geschah, kann man sich vorstellen.

Opfer sollen sich wehren

Richard Gutjahrs Erfahrungen erinnern an Jolanda Spiess-Hegglin, die wegen der «Zuger Sex-Affäre» im Netz übel beschimpft wurde. Sie hielt nicht still, sondern schlug zurück und verklagte ihre Verleumder. Auch Gutjahr rät anderen Opfern, sich zu wehren. Er gibt in seinem Blog sieben Tipps im Umgang mit Hetze und Hasskommentaren im Netz. Tipp 1: «Hass-Urheber anzeigen!»

In eine ähnliche Situation wie er könne man schneller geraten, als man denke, meint Gutjahr: «Was früher eher nur für Promis oder Politiker galt, betrifft heute in den sozialen Netzwerken jeden. Im Netz sind wir alle Celebrities.»

Gesichter hinter den Hasskommentaren

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mumbasi 14.01.2018 23:50
    Highlight Highlight Was soll diese "New World Order" sein? Hat dann auf einmal ein Fischer aus Malawi das Sagen anstatt dem orangen Donald oder was? Und wie hängt die NWO mit Chemtrails und der flachen Erde zusammen? Ich kapiere es nicht...
    • DonChaote 15.01.2018 10:53
      Highlight Highlight http://de.verschwoerungstheorien.wikia.com/wiki/Liste_der_Verschwörungen

      Hier für sie eine übersicht. Das mit den chemtrails ist komplizierter, da gibt es mehrere interpretationen. Sehr interessant dazu ist auch project blue beam im zusammenhang mit HAARP.
      Flat earth hat weniger mit NWO zu tun, dies ist eine andere richtung, eher vergleichbar mit kreationismus. Man glaubt der wissenschaft nicht.
      Vorsicht ist geboten beim einlesen in verschwörungstheorien. Kann stundenlang fesseln und verwirren. Vieles wird unterschiedlich interpretiert. Dabei bitte beim rationalen denken bleiben
    • Sebastian Wendelspiess 15.01.2018 11:59
      Highlight Highlight @genau und immer kritisch, wie bei den Medien auch.
    • DonChaote 15.01.2018 12:41
      Highlight Highlight @Sebastian Wendelspiess
      Genau so meine ich das...
  • Asmodeus 14.01.2018 20:33
    Highlight Highlight Die Spiess hättet Ihr hier raus halten können und sollen.
  • swizz 14.01.2018 19:51
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, danke Peter 👍
  • dä dingsbums 14.01.2018 18:53
    Highlight Highlight Es gab mal ein Interview mit Andreas Glarner von der SVP in dem er sagte, dass er jeden Anzeigt der ihn Online beleidigt oder verleumdet.

    Damals dacht ich noch, dass er übertreibt und schon sehr empfindlich ist.

    Jetzt sehe ich, dass er das einzig richtige macht.
  • Lichtblau 14.01.2018 18:24
    Highlight Highlight Da bekommt die Redensart "der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Ort" eine ganz neue Bedeutung. Der Irrsinn hat wohl wirklich Methode.
    Danke für den Artikel.
  • Shin Kami 14.01.2018 17:53
    Highlight Highlight Ja klar, jemand ist bei zwei Terroranschlägen vor Ort und schon ist er ein Verschwörer. Die Idioten, die einen solchen Mist erzählen sollte man einsperren.
  • Sebastian Wendelspiess 14.01.2018 12:40
    Highlight Highlight Also, so wie ich das verstanden habe, gehts nicht darum, dass seine Frau Jüdin ist, sondern dass sie beim israelischen Geheimdienst gearbeitet hat.
    • Peter 14.01.2018 13:25
      Highlight Highlight Das behaupten seine Verleumder. In Wirklichkeit ist sie Abgeordnete im israelischen Parlament. Siehe mein Eintrag weiter unten.
    • Juliet Bravo 14.01.2018 14:41
      Highlight Highlight Der Kommentar ist praktisch wortgleich mit jenem von wiisi weiter unten. Ihr Verwörungstheoretiker kopiert euch wohl einfach immer gegenseitig?
    • Marcelo 14.01.2018 16:34
      Highlight Highlight @Peter

      Es ist wichtig und gut, dass voreilige Schlüsse aufgeklärt werden. Insbesondere dann, wenn es in Richtung Drohungen und Verleumdung geht.

      Wenn man dies tut, sollte man jedoch selbst bei den Fakten bleiben. Einat Wilf war während ihrer Dienstzeit definitiv beim Geheimdienst. Konkret in der "Unit 8200", welche als israelischer NSA gilt und dem Geheimdienst "Aman" untersteht. Selbst auf der Knesset-Seite wird sie als "Intelligence Officer" bezeichnet. Der Haaretz meint: "Wilf served in the prestigious IDF intelligence unit 8200".

      https://www.haaretz.com/israel-news/1.733189
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beobachter24 14.01.2018 12:25
    Highlight Highlight Wer meint über Terror bloggen zu müssen, wer immer ihn auch dafür bezahlt hat, erregt damit eine gewisse Aufmerksamkeit mit all den negativen Begleiterscheinungen. Er hat mein Mitgefühl für den "online Terror", den er offenbar erleiden muss. Abgesehen davon halte ich ihn und seine Terror Berichte für unglaubwürdig und sehr suspekt.
    • Beggride 14.01.2018 13:29
      Highlight Highlight Wieso sollte er das erfinden? Denkst du er bezahlt diese Leute dafür ihn zu terrorisieren?
    • Meitlibei 14.01.2018 15:10
      Highlight Highlight Was willst du damit sagen? Das du ebenfalls einen Aluhut zuhause hast? Das die Ereignisse nicht stattgefunden haben?
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 14.01.2018 12:21
    Highlight Highlight Finde es schon ein bisschen krass, diesen Fall des Journalisten mit demjenigen von Jolanda Spiess-Hegglin zu vergleichen.
    Die Vorwürfe von Spiess liessen sich nie beweisen. Und soviel ich weiss, ist diese Frau nun selbst angeklagt.

    Das sie im Netz gegen Anschuldigungen vorgeht, heisst ja wohl noch lange nicht, dass sie auch ein Opfer ist.
    • SemperFi 14.01.2018 16:13
      Highlight Highlight Die Drohungen gegen Frau Hegglim-Spiess sind genau so primitiv und verstörend wie die gegen Herrn Gutjahr. Um das geht es hier.
    • Ich mein ja nur 15.01.2018 20:47
      Highlight Highlight Welche Vorwürfe von Frau Spiess-Hegglin meinen Sie genau?
  • Bätzi 14.01.2018 11:29
    Highlight Highlight Facebook und andere social Medias wären eigentlich eine gute Sache wenn die Menscheit fähig wäre sie sinnvoll zu nutzen.
    Aber wie mann weiss ist die dümmste spezies des planeten der Homo Sapins Digitalensis.

    Das schlimmste ist viele können in ihren Digitalposts die grossen und ach so klugen Reden schwingen aber im Reallife bringen sie oft keinen Ton von sich.
  • Hardy18 14.01.2018 11:28
    Highlight Highlight Und einige glauben immer noch, wenn Sie nichts ungesetzliches tun passiert Ihnen auch nichts. Soviel dazu, wenn man alles von sich preis gibts im Internet. Sei es der Status der Familie, E-Mail etc. usw. ein bisschen ist er auch selber schuld, die Öffentlichkeit an seinem Privatleben, teilnehmen zu lassen. Jeder weiss es doch das es viele bekloppte gibt da draussen.
    • Klaus07 14.01.2018 12:21
      Highlight Highlight Also muss man die Normalen Menschen vor den bekloppten schützen. In den Irrenhäussern dieser Welt hat es noch viel Platz.
  • Enzasa 14.01.2018 11:21
    Highlight Highlight Eigentlich habe ich nie verstanden, warum die Menschen in Deutschland Hitler nicht gestoppt haben.
    Wenn ich diesen Artikel lese und auch die Aussagen der Gesichter hinter den Hasskommentaren, dann frage ich mich nur noch wann werden die Taten gegen Muslime folgen in drei oder in 5 Jahren?

    Hoffentlich ist der Rest der Bevölkerung stark genug Widerstand zu leisten
    • Karl33 14.01.2018 12:28
      Highlight Highlight "werden die Taten gegen Muslime folgen"

      ähm, der Journalist ist kein Muslim.
      der Täter in Nizza war Muslim.

    • fräulein sarahs gespür für den Islam 14.01.2018 12:34
      Highlight Highlight Enzasa

      Ganz unnötiger und paranoider Kommentar von dir.
      Du versuchst hier, die berechtigte Kritik an einer dominanten Relligion, mit Verschwörungstheorien zu verbinden.

      Der Versuch, diese Kritik zu stigmatisieren, schadet nur unseren demokratischen Grundwerten.

      Überigens, der Terroranschlag von Nizza wurde ja gerade von einem fanatischen Moslem verübt.

    • zaaxd 14.01.2018 13:48
      Highlight Highlight „gegen Muslime“?
      oh je *facepalm*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mohina 14.01.2018 11:16
    Highlight Highlight Unfassbar, dass google die Wohnadresse raus gab 😱😱😱
    Es ist richtig unheimlich, wie wenig Facebook und Google tun, um Opfer zu schützen.
    • Flötist 14.01.2018 12:14
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass sie Opfer schützen wollen, sondern viel schlimmer: Es interessiert sie weder die eine, noch die andere Seite und wollen so wenig Aufwand haben wie möglich. Da ist dann das ganze der Willkür der Menschen ausgeliefert. Crazy.
  • pamayer 14.01.2018 11:14
    Highlight Highlight Ups! Unglaublich. Aber ja. Im Netz zeigen die Menschen ihr wahres Gesicht. Da "anonym".
  • CASSIO 14.01.2018 11:11
    Highlight Highlight und damit ist's getan? google kann einfach so adresse und telefonnummer weitergeben und gut ist? so viel zum thema "new world order"! google zeigt seit der verabschiedung vom slogan "don't be evil" mehr und mehr das wahre gesicht.
  • wiisi 14.01.2018 11:05
    Highlight Highlight So weit ich weiss, geht es den Verschwörungstheoretikern bei der Frau nicht darum, dass sie Jüdin ist, sondern dass sie beim israelischen Geheimdienst arbeitete.
    • Walter Sahli 14.01.2018 12:06
      Highlight Highlight Und das weisst Du, weil der Mossad und Schin Bet ihre Personallisten veröffentlichen?
    • Peter 14.01.2018 13:05
      Highlight Highlight Falsch, sie ist Abgeordnete in der Knesset, dem israelischen Parlament. Ihre Anschwärzung als Mossad-Agentin gehört zum Repertoire der NWO-Spinner.
    • Sebastian Wendelspiess 14.01.2018 13:15
      Highlight Highlight @peter, falsch.

      Aus dem englischen Wikipedia:
      „During her national service in the Israel Defense Forces she was an Intelligence Officer in Unit 8200 and reached the rank of lieutenant.“

      Über die Unit 8200:
      „Unit 8200 (Einheit Acht Zweihundert) (יחידה 8200 oder jechida shmone matayim auf Hebräisch) ist eine Einheit der israelischen Streitkräfte zur Fernmelde- und elektronischen Aufklärung, die für die Gewinnung von Signals-Intelligence-Informationen und für Codeentschlüsselung verantwortlich ist. Die Einheit untersteht dem Militärnachrichtendienst Aman.“

      Klar Geheimdienst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 14.01.2018 11:05
    Highlight Highlight Habe das Video von seinem Vortrag in Marakesch geschaut, echt gut wie er das verdaut hat und wie er damit umgegangen ist.

    Was allerdings total tendenziös und sachlich falsch ist, ist die Verknüpfung seines Falles (er sagt im Video eplizit: es ist nicht dein eigener Fehler, du hättest nichts anders machen können) mit jenem von Jolanda Spiess-Hegglin. Diese politische Positionierung wertet den ansonsten guten Bericht hier komplett ab.
    • Thom Mulder 14.01.2018 12:49
      Highlight Highlight Richtig, die Erwähnung dieser Hegglin hat mich auch gestört, das hat mit dem Thema hier absolut nichts zu tun, denn der geht es nur um die mediale Aufmerksamkeit.
    • Peter 14.01.2018 13:27
      Highlight Highlight Der Vergleich bezieht sich auf ihren Umgang mit den Hatern. Beide halten nicht still, sie wehren sich und gehen damit an die Öffentlichkeit, um andere Opfer zu ermuntern.
    • Citation Needed 15.01.2018 09:00
      Highlight Highlight Turi, ein Vergleich heisst ja nicht, dass alles identisch ist. Sie ist eindeutig ein Opfer von Hatespeech und wehrt sich zu Recht dagegen. Wenn Es Dir so wichtig ist, ob jemand selber schuld sei oder nicht (was m.E. nichts daran ändert, dass Hatespeech falsch ist und bekämpft gehört): Hater wünschen übrigens auch ihren Kindern (denen von Spiess-Hegglin) den Tod. Können die was dafür? Ganz sicher nicht.
  • Triumvir 14.01.2018 11:01
    Highlight Highlight Schöne neue (kranke) Internet-Welt..Leider glauben viele - u.a. möchtegern - Akademiker, dass sie im Internet tun und lassen können, was ihnen beliebt. Dem ist aber nicht so. liebe Mitbürger/innen. Ich habe selber schon einige Strafverfahren gegen solche in meinen Augen kranken Mitglieder unserer Gesellschaft persönlich geführt...sie werden dann immer ganz klein und wortkarg, wenn's ernst wird, resp. wenn's um einen Strafregistereintrag geht...Früher oder später erwischt es jeden Wutbürger einmal und das ist gut so!
  • Madison Pierce 14.01.2018 10:55
    Highlight Highlight Unfassbar, dass es solche Menschen in nennenswerter Anzahl gibt. Unfassbar auch, wie lächerlich die Strafen ausfallen: Tochter bedroht, Gewehrpatrone zugeschickt => 281 Euro Geldstrafe.
  • The Origin Gra 14.01.2018 10:44
    Highlight Highlight Ist der Mann durch Terror und Amok nicht schon genug Traumatisiert? Muss man den noch immer fester oben Draufhauen?

    Ich verstehe diese Leute nicht. Man hat ja ab 1933 gesehen was Verschwörungstheorien und Antisemitismus, die ja oft Hand in Hand gehen, anrichten können. Ah Moment stimmt ja, wurde alles vom Weltjudentum erfunden 😖

    Ich wünsche der Familie das sie bald aus dem Fokus dieser Irrsinnigen rauskommen und sie wieder etwas Frieden finden

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