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Mexikos Präsident Peña Nieto kritisiert Trumps Mauerpläne



Der mexikanische Staatschef Enrique Peña Nieto hat die Anordnung zum Bau einer Grenzmauer von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. «Mexiko glaubt nicht an Mauern», sagte er in einer Fernsehansprache am Mittwochabend (Ortszeit).

«Ich habe es eins ums andere Mal gesagt: Mexiko wird nicht für die Mauer bezahlen.» Zuvor hatte Trump per Dekret den Weg zum Bau einer Grenzmauer freigemacht. Die Mauer entlang der 3200 Kilometer langen Grenze zwischen den USA und Mexiko soll illegale Einwanderung und Drogenschmuggel stoppen. Baustart soll schon in einigen Monaten sein.

Mehr als tausend Menschen demonstrierten am Mittwochabend in New York gegen Trumps Einwanderungspolitik. Die Demonstranten versammelten sich am Abend im Washington Square Park im Süden von Manhattan. Die Menge, die den Platz komplett ausfüllte, rief: «Kein Verbot. Keine Mauer! New York ist für alle.»

Auf zahlreichen Plakaten wurde zur Verteidigung von Minderheitenrechten, insbesondere zum Schutz von Muslimen, aufgerufen und die weitere Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsland Syrien gefordert.

Trump hatte neben dem Mauerbau-Dekret unter anderem verfügt, die Grenzpolizei zu verstärken und die Haftzentren an der Grenze auszubauen. (sda/dpa/afp/reu)

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