Unvergessen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Seoul Olympia Tauben

Vielleicht hat sie ja jemand vor dem Feuer gewarnt, aber die Tauben haben es nicht verstanden. Bild: youtube/Mercuryu Judo

17.09.1988: Zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Seoul gibt es geröstete Tauben

17. September 1988: Während der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen werden traditionsgemäss weisse Tauben freigelassen. Die Friedenssymbole leben in Seoul in der Schale des Olympischen Feuers aber alles andere als friedlich ab.



Sie sind das Friedenssymbol schlechthin: Weisse Tauben. An den Olympischen Spielen ist das Freilassen dieser Vögel während der Eröffnungsfeier zur Tradition geworden. In Seoul sollte es allersdings zum letzten Mal geschehen.

Alles ist in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul bereit für ein grosses Fest. Die Olympia-Hymne schallt durch das Stadion, die olympische Flagge wird gehisst und 1200 Tauben steigen in die Luft.

Tauben Olympische Spiele Seoul

Die freigelassenen Tauben während der Eröffnungsfeier in Seoul. Bild:press association

Die koreanischen Staffelläufer Chong Son-man, Son Mijong und Kim Won-tak übernehmen die olympische Fackel und fahren mit einem Lift in die Höhe, um das Feuer zu entzünden. Dabei denkt allerdings niemand mehr an die zuvor freigelassenen Tauben, die es sich in der Schale des olympischen Feuers bequem gemacht haben. 

Das Feuer wird entzündet und es kommt, wie es kommen muss. Einige der Tauben schaffen es nicht mehr wegzufliegen und kommen im Flammen-Inferno um. Kein Zeichen des Friedens. «Sie wurden lebendig verbrannt», erinnert sich IOC-Präsident Jacques Rogge Jahre später mit Schaudern.

abspielen

Einige Tauben lassen bei der Entzündung des Olympischen Feuers ihr Leben. video: youtube/Mercuryu Judo

Tierschutzverbände reagieren entrüstet und vier Jahre später in Barcelona wurde die Tauben erst freigelassen, als das Feuer bereits im Stadion flackerte. An späteren Olympischen Spielen wird das Federvieh nur noch in Choreographien oder Bildern dargestellt, der Taubenbrauch versandet.

Immerhin wird 1988 in Seoul in der Disziplin Tontaubenschiessen bereits auf Attrappen geschossen. Im Jahr 1900 war das nämlich noch anders, damals wurden noch echte Tauben vom Himmel geholt.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.

Diese 26 Sportarten kämpfen für eine Aufnahme ins Olympia-Programm

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Erst der umjubelte Dreier, dann die Showeinlage – der Hollywood-Auftritt des Mick Pennisi

21. März 2012: Es ist ein spezieller Tag für Mick Pennisi: Ihm gelingt als erst achtem Spieler in der obersten philippinischen Basketball-Liga der 700. erfolgreiche Dreier der Karriere. Doch für die ganz grossen Schlagzeilen sorgt der Australier wenig später mit der wohl denkwürdigsten Schwalbe der Sportgeschichte.

Der Tag beginnt so gut für Mick Pennisi: Der Australier spielt in der PBA (Philippinie Basketball Association) für Barako Bull Energy Cola gegen seinen Ex-Verein Petron Blaze. Bereits im ersten Drittel gelingt ihm dabei ein historischer Wurf: Der 700. Karriere-Dreier. Der 37-jährige Pennisi ist der erst achte Spieler der PBA, dem dieses Kunststück gelingt.

Doch dann kommt eine Aktion, für die Pennisi immer in Erinnerung bleiben wird. Es ist die wohl denkwürdigste Schwalbe in der Geschichte des …

Artikel lesen
Link zum Artikel