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12 Grad kälter in 20 Minuten – nach Gewittern kühlten Teile der Schweiz rapide ab

07.08.2018, 08:0707.08.2018, 08:21

Es begann alles wie gewohnt: Gestern Montag war es tagsüber wieder sehr heiss. Verbreitet wurde über 30 Grad gemessen, in Sion und im solothurnischen Gösgen gar über 35 Grad, wie MeteoNews mitteilt. Im Laufe des Nachmittags kamen dann im Jura und in den Alpen Gewitter auf, die sich später lokal verstärkten.

Im Wallis kam es zu grösseren Überschwemmungen. Strassen und Zuglinien mussten gesperrt werden, rund 100 Keller waren überschwemmt, und mehrere Unterführungen waren nicht mehr passierbar. In Sion fielen pro Quadratmeter beachtliche 18,1 Liter Regen in 10 Minuten. Verbunden waren die Gewitter zudem teilweise mit Sturmböen.

Gleichzeitig gab es lokal einen regelrechten Temperatursturz, so fiel die Temperatur in Sitten in 10 Minuten um 8,8 Grad auf 22,2 Grad, in Disentis ging das Thermometer in 20 Minuten gar um  um 11,6 Grad zurück.

In der Nacht beruhigt sich das Wetter langsam, vor allem im Süden und Westen muss laut Meteo News aber mit weiteren Gewittern gerechnet werden. Am Donnerstag erreicht in der zweiten Tageshälfte eine Kaltfront die Schweiz. Bis dann bleibt es aber heiss mit 30 Grad – und mehr.

Durchatmen kann man erst am Freitag, wo die Temperaturen unter der Sommermarke von 25 Grad stehen bleiben. (mlu)

«Hitzewellen wie diese werden sich künftig häufen»

Video: srf
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