Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Uno sieht Fortschritte bei Arbeiterrechten in Katar



Uno-Experten sehen Fortschritte bei der Lage von ausländischen Arbeitern im WM-Gastgeberland Katar. Sie mahnen aber zugleich weitere Reformen an.

Ausländische Arbeiter bräuchten seit vergangenem Monat kein Ausreisevisum mehr, um das Land verlassen zu dürfen, sagte der Leiter des Büros der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Katar, Houtan Homayounpour, der Nachrichtenagentur DPA. Das sei ein «grosser Meilenstein».

Das Emirat am Golf ist Gastgeber der Fussball-Weltmeisterschaft 2022. Für das Turnier werden sieben neue Stadien gebaut. Auf den Baustellen werden bis zu 36'000 ausländische Arbeiter im Einsatz sein.

In der Vergangenheit hatten Berichte über die Ausbeutung von ausländischen Arbeitern und andere Menschenrechtsverletzungen in dem Land international für Schlagzeilen gesorgt. Im Zentrum der Kritik steht das sogenannte Kafala-System, das ausländische Arbeiter an einen einheimischen Sponsor bindet. So brauchten diese bis vor Kurzem ein Ausreise-Visum ihres Arbeitgebers, um Katar verlassen zu dürfen.

Nach wie vor können ausländische Arbeiter in Katar ohne Einwilligung ihres Arbeitgebers aber praktisch nicht den Job wechseln. Homayounpour rechnet jedoch damit, dass das Kafala-System bis Ende nächsten Jahres ganz abgeschafft wird. (sda/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen