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Yann Sommer: Die Brille hilft im Training. 
Bild: Steffen Schmidt/freshfocus

Kannst die coole Sonnenbrille abziehen, Yann Sommer! Jetzt gilt es ernst

Der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic rechnet in Irland mit einer ungemütlichen Angelegenheit und verlangt von seiner Equipe EM-Härte.
25.03.2016, 14:50

Der Tod des niederländischen Fussball-Königs Johan Cruyff löste auch im Kreis des Schweizer Nationalteams Betroffenheit aus. «Er war einer der Grössten der Fussball-Ära», würdigte Vladimir Petkovic den früheren Barça-Trainer. «Ich verbinde mit ihm den Anfang des modernen Fussballs.»

Cruyffs verlorener Kampf gegen die Krankheit Krebs liess die Fussball-Gemeinde weltweit für einen Moment innehalten. Die traurige Nachricht relativiere alles, sinnierte Petkovic: «Da sieht man auch, wie unwichtig drei Punkte sind.»

Der Countdown läuft: Noch 79 Tage, dann ist EM.<br data-editable="remove">
Der Countdown läuft: Noch 79 Tage, dann ist EM.
Bild: freshfocus

Das Unterhaltungsprogramm geht trotzdem weiter - auch in Dublin. Über 37'000 Tickets hat der irische Verband abgesetzt, gegen 1000 Schweizer Anhänger reisen am Karfreitag zusätzlich an. 79 Tage vor dem Schweizer EM-Auftakt gegen Albanien ist mit einem würdigen Rahmen zu rechnen.

Darum trainieren die Schweizer Goalies mit Sonnenbrille
Dass die Schweizer Goalies mit Sonnenbrille trainieren, kam seit 2014 immer wieder vor. Es handelt sich dabei nicht um eine herkömmliche Sonnenbrille, sondern eine Spezialanfertigung. Sie ist ein Lichtblitzgerät, das Blitze abgibt. Der Träger fühlt sich so wie in einer Disco mit Stroboskop. Die regelmässigen Lichtblitze sorgen dafür, dass die Bewegungen der Umgebung abgehackt wirken. Bei Sommer und Co. soll die «Sehhilfe» für eine bessere Konzentrationsfähigkeit sorgen. 
Yann Sommer und Roman Bürki sind auch dank der «Disco-Brille» bereit.<br data-editable="remove">
Yann Sommer und Roman Bürki sind auch dank der «Disco-Brille» bereit.
Bild: KEYSTONE

Ohne Lichtsteiner und Shaqiri

Petkovic formuliert es so: «Wir spielen gegen zwölf Mann, aber das ist eine schöne Situation.» Ihm gefällt die Ausgangslage, er erwartet Bedingungen wie an einer Endrunde: «Wir werden Härte zeigen müssen, in Irland gibt es keine Freundschaftsspiele.» Sie müssten alle Qualitäten auf den Platz bringen und mental bereit sein, empfahl der Coach.

Nicht zur Verfügung stehen wird ihm dabei Stephan Lichtsteiner. Der Juventino will nichts riskieren. Xherdan Shaqiri ist wegen leichter muskulärer Probleme ebenfalls frühstens am kommenden Dienstag gegen Bosnien-Herzegowina ein seriöses Thema.

Xherdan Shaqiri wird in Irland nicht dribbeln.<br data-editable="remove">
Xherdan Shaqiri wird in Irland nicht dribbeln.
Bild: Steffen Schmidt/freshfocus

Mit Irland verbinden die Schweizer generell gute Erinnerungen. Zweimal gewannen sie in Dublin im Rahmen einer EM- und WM-Kampagne (2002 und 2005) Big Points. Seit vier Partien und 24 Jahren hat die SFV-Auswahl gegen die Iren nicht mehr verloren.

Irischer Aufschwung

Irlands Entwicklung unter Martin O'Neill ist bemerkenswert. Seit bald zwei Jahren haben die Boys in Green auf der Insel kein Spiel mehr verloren. Das Torverhältnis von 19:3 ist der statistische Beleg ihres markanten Aufschwungs in den letzten 24 Monaten.

Der frühere Celtic-Coach hat eine Equipe geformt, die nur schwer auszumanövrieren ist. Auch grosse Namen stoppten die Iren zuletzt. Im vergangenen Oktober zelebierte O'Neills Auswahl in Dublin einen 1:0-Erfolg gegen den Weltmeister Deutschland.

Schoss die Deutschen ab. Shane Long.<br data-editable="remove">
Schoss die Deutschen ab. Shane Long.
Bild: Bongarts

Im Duell mit der Schweiz wird O'Neill lokalen Beobachtern zufolge auch EM-Probables aus der zweiten Kaderreihe eine Chance einräumen; zumal einige Stammkräfte, unter ihnen der bald 40-jährige Keeper Shay Given und Rekordtorschütze Robbie Keane, verletzungsbedingt Forfait erklären mussten.

Als Assistent zur Seite steht O'Neill, der Celtic 2003 in ein europäisches Endspiel führte und Leicester in der Premier League etablierte, einer der grössten Figuren der irischen Fussball-Geschichte: Roy Keane, der frühere Skipper von Manchester United, der siebenfache englische Champion, der keinen Konflikt scheute.

Diese Nati-Spieler haben höchstens fünf Spiele für die Schweiz gemacht.

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Diese Nati-Spieler haben höchstens fünf Spiele für die Schweiz gemacht.
quelle: claudia minder / claudia minder/freshfocus
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