Russland
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epa04633804 Russian President Vladimir Putin (C) attends a wreath-laying ceremony at the tomb of the unknown soldier, near the Kremlin during the national celebrations in occasion of the 'Day of the Fatherland's Defender' in Moscow, 23 February 2015.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

«Russland ist wie Europa nicht an Krieg interessiert», betonte Putin. Bild: MAXIM SHIPENKOV/EPA/KEYSTONE

Ukraine

Putin sieht Chance für Normalisierung der Lage in der Ukraine



Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich am Montag in einem Interview zur Lage im Kriegsgebiet Ostukraine geäussert. Der Kremlchef sieht mehr als eine Woche nach den Ukraine-Friedensgesprächen in Minsk eine Chance für eine Normalisierung der Lage im Donbass.

Unabdingbar ist für Putin dabei der Abzug der Waffen seitens Kiew. Wenn das Abkommen von Minsk und der Abzug schwerer Waffen von der Front «respektiert werden, ist das ein sicherer Weg hin zur Normalisierung der Lage in der Region», sagte Putin im staatlichen russischen Fernsehsender Rossija-1.

Russland sei, wie Europa, nicht an Krieg interessiert, betonte der Präsident. Ein «Szenario einer Apokalypse» in dem umkämpften Gebiet sei «wenig wahrscheinlich», sagte Putin. «Und ich hoffe, es wird nie passieren.»

Putin erklärte zudem, ein weiteres Treffen mit Deutschland, Frankreich und der Ukraine zum Ukraine-Konflikt sei nicht erforderlich. Es gebe keinen Bedarf an einem weiteren Minsker Treffen. Er hoffe, dass die dort zuletzt getroffenen Verabredungen umgesetzt würden. In der weissrussischen Hauptstadt war am 12. Februar ein Friedensplan für den Donbass verabschiedet worden.

Krisengipfel zur Ukraine in Minsk

Kritik an Poroschenko

Seinen ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko forderte Putin auf, mit der Ostukraine auf «zivilisierte Weise» ein Verhältnis aufzubauen und die Rechte und Interessen der Menschen im Donbass zu schützen. Zugleich warnte er vor «revanchistischen» Versuchen, die vor einem Jahr von Russland einverleibte Schwarzmeerhalbinsel Krim zurückzuerobern.

Poroschenko hatte zuvor angekündigt, das seit März von Russland «okkupierte Gebiet» wieder unter ukrainische Kontrolle zu bringen. Der Westen hatte die Annexion als Völkerrechtsbruch kritisiert und Russland deshalb mit Sanktionen belegt.

Putin kritisierte zudem Aussagen Poroschenkos, der Kreml selbst habe vor einem Jahr die Gewaltexzesse bei den proeuropäischen Protesten auf dem Maidan in Kiew ausgelöst. «Ich wundere mich manchmal einfach nur etwas über die öffentlichen Äusserungen der Führung der Ukraine», sagte Putin.

Separatisten wollen schwere Artillerie abziehen 

Die prorussischen Separatisten im Kriegsgebiet Ostukraine kündigten derweil für diesen Dienstag den Abzug schwerer Artillerie an. Die Militärtechnik solle unter Kontrolle der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von den Frontlinien der «Volksrepubliken Donezk und Lugansk» abgezogen werden, sagte Separatistensprecher Eduard Bassurin der Agentur Interfax am Montag.

Bereits jetzt seien aus einzelnen Orten Dutzende Einheiten mit Technik von der Linie entfernt worden. Insgesamt seien 4 Sektoren und 16 Kontrollpunkte festgelegt worden für eine Überwachung der Waffenruhe und den Abzug von Militärtechnik. Bassurin forderte die OSZE auf, bei der Umsetzung des Minsker Friedensplans auch die ukrainische Seite aktiver zu kontrollieren. (sda/dpa/reu/afp)

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Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.

Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.

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