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Kafi, am liebsten selber am Steuer ... bild: Stevan Bukvic

FragFrauFreitag

Darf ich dem Kollegen sagen, dass er zu schnell fährt?

Hoi Kafi. Ist es OK wenn man den Taxichauffeur darauf hinweist das er sich nicht an Verkehrsregeln hält? Und wie ist es wenn man bei einem Kollegen mitfährt? Ich möchte nicht als Nervensäge dastehen. Und wie kann man so etwas in einem anständigen Ton sagen? Ich selber bin meist froh über Hinweise besonders bei Geschwindigkeitsbegrenzungen die ich gerne übersehe. Mark, 27



Lieber Mark.

Oh, welch Freude Sie mir mit dieser Frage machen! Nicht nur, weil ich drauf antworten darf, sondern vielmehr, weil ich ganz offensichtlich mit diesem Thema nicht alleine dastehe. Danke dafür! Gerade gestern wurde ich mit der Thematik einmal mehr konfrontiert. Und zwar an einem Winterfahrtraining. Man kommt dort mit Leuten zusammen, die man davor nicht kennt, setzt sich zusammen in ein Auto und fährt mit 75 km/h über ein Eisfeld oder fährt eine Rampe mit 100% Gefälle herunter.* Mag sein, dass sich das die meisten Leute nicht einmal überlegen, aber ich schaue schon am Vorabend an der Bar, wer mir sympathisch genug ist, dass ich mich ihm oder ihr als Beifahrerin anvertraue. Natürlich sagt die Sympathie noch nicht viel über den Fahrstil aus, aber ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass man den Charakter einen Menschen hinter dem Steuer eines Wagens sehr schnell erkennen kann. Wenn sich jemand im Verkehr rücksichtslos verhält, dann auch im Alltag und ein Gentleman am Steuer ist meist auch einer im Leben. Allerdings kann man diesen Rückschluss auch andersrum ziehen. Und darum fahre ich grundsätzlich nicht mit Leuten mit, die ich nicht riechen mag.

Sich zu einem Menschen in ein Auto zu setzen ist für mich persönlich eine Frage von grossem Vertrauen. Es sterben heute bedeutend mehr Menschen in Verkehrsunfällen, als bei Flugzeugabstürzen. Dennoch kenne ich viel mehr Menschen, die unter Flugangst leiden, als unter Fahrangst. Ja, es gibt noch nicht einmal ein schlaues Wort für diese Art von Angst. Dabei habe ich schon viel mehr brenzlige Situationen in Autos erlebt, als in Flugzeugen oder anderen Verkehrsmitteln. Und ich habe schon oft in meinem Leben Diskussionen deswegen führen müssen und bin mehr als einmal mitten auf der Strecke aus einem Auto ausgestiegen, wenn auch noch nie aus einem fahrenden.

Ich persönlich finde es weniger anspruchsvoll einem Taxifahrer zu sagen, er solle doch bitte rechts ran fahren, ich wolle den Rest des Weges lieber zu Fuss gehen, als wenn man es zu einer näheren Person sagen muss. Und am schwierigsten ist es, wenn man sich mit dem eigenen Partner nicht finden kann. Ich habe jede Version schon erlebt und mich nicht selten in einen Konflikt begeben deswegen. Entweder, weil ich mich nicht sicher genug fühlte oder die Person am Steuer gar alkoholisiert war. Wie oft wurde ich als spiessige Spielverderberin bezeichnet, weil ich mich weigerte, mich von jemandem, der ein paar Gläser Wein intus hatte, nach Hause bringen zu lassen. Oder ich keine Eltern mit Kinder in meinem Auto beförderte, weil ich keinen Kindersitz dabei hatte?

Es beschämt mich sehr, dass das alkoholisierte Fahren noch immer als Kavaliersdelikt angeschaut wird und in vielen Kreisen fast schon zum guten Ton gehört.

Sie haben nun also die Wahl. Sie können sich ab und an als Nervensäge geben und klipp und klar auf die Mitfahrgelegenheit verzichten, oder aber auf die Zähne beissen und sich in eine Situation begeben, die Ihnen nicht behagt. Ich weiss ob der Angst, als Quälgeist dazustehen. Auch mich nervt diese Rolle, niemand ist gern eine Nervensäge. Gleichzeitig trage ich allein die Verantwortung für mich. Und ich bestimme, wem ich mich anvertraue und wem nicht. Wir Menschen tun so viele Dinge, um nicht anzuecken und gut dazustehen. Am Ende des Tages wollen wir alle geliebt werden. So auch ich. Das ist normal, schliesslich können wir nur in einem engen sozialen Netz bestehen. Gleichzeitig lohnt es sich, wenn man immer mal wieder hinterfragt, wie weit man dafür geht. Ist es einem wichtiger, vor dem Kollegen gut dazustehen, oder sich selber treu zu sein? Und wie steht es mit dem Taxifahrer? Wer genau ist jetzt wichtiger, er oder ich?

Das ist eine Frage, die Sie sich in diesem Zusammenhang stellen können. Aber im Prinzip muss man sie sich immer wieder aufs Neue stellen, in den verschiedensten Lebenssituationen. Gut, wenn Sie das einem eher harmlosen Thema üben können, wie dem Autofahren.

Ich habe mir den Ruf erworben, eine anstrengende Beifahrerin zu sein. Man sagt, dass ich immer erst den Reifendruck und das Profil überprüfe, bevor ich jemandem ins Auto steige. Aber das stimmt so nicht, die Person hinter dem Steuer muss mich jeweils auch noch anhauchen, bevor es losgehen kann. Sobald Sie sich einen ähnlichen Ruf erworben haben, läuft alles wie von selber. Bis dahin müssen Sie Tacheles reden. Oder sich als Angsthase positionieren. Die meisten Menschen haben weniger Mühe, Rücksicht auf einen ängstlichen Beifahrer zu nehmen als auf einen, der wie ein Fahrlehrer klingt ...

Mit herzlichem Gruss. Ihre Kafi

*Update: Eine frühere Version dieses Artikels enthielt Product Placement, welches nachträglich entfernt wurde.

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Kafi Freitag (41!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 22.01.2017 23:57
    Highlight Highlight Frau Freitag,
    Cc Watson-Team
    darf ich Sie hoch offiziell fragen, geben Sie prinzipiell keine Antworten auf Fragen mehr, oder muessen diese etwelche Kriterien erfuellen?
    Es waere aufschlussreich und hoeflich, mir diese Frage zu beantworten. Ansonsten sehe ich wirklich keinen Grund, einen Blog zu fuehren.
    Hoechstens waere es empfehlenswerter, eine Selfie-Foto-Reihe in einer anderen Watson-Rubrik zu fuehren. Darin haben Sie wirklich Talent - tolle Fotos! Einige zufriedene Spook..., sorry, Followers waeren Ihnen sicher.
  • Pasionaria 21.01.2017 19:33
    Highlight Highlight Kafi F
    Es macht mir wirkl. keinen Spass, Sie immer wieder zu kritisieren.
    Klar koennte ich Ihren anspruchsl. Blog ignorieren, aber Ihrer huebschen, selbstgefaell., fotogenen Ausstrahlung kann ich manchmal einfach nicht widerstehen.....
    Ich Frage Sie - worauf ich wie gewohnt keine Antwort erwarte - wie erklaeren Sie sich, dass Sie auf eine berechtigte Frage einer ratsuchenden, sicherlich schuechternen Person, mit offensichtlichen Kommunikationsschwierigk., mit 7 Zeilen erniedrigend antworten; hingegen auf eine nicht wirkl. welbewegende Anfrage, einen Werbespot in romanform produzieren koennen?
  • tiqva 21.01.2017 19:02
    Highlight Highlight Bisher dachte ich, jemandem mit dem Auto mitzunehmen sei ein Gefallen, der man einer anderen Person tue...

    Ich finde auch, dass Sicherheit wichtig ist, und ich würde auch nicht überall einsteigen. Die Alternative ist jedoch ganz einfach (ohne Pusten, Reifen kontrollieren, etc.): zu Fuss gehen.
  • 8004 Zürich 21.01.2017 18:04
    Highlight Highlight Das "ich will ich nicht als Nervensäge dastehen" ist doch viel spannender. Vielleicht wurdest Du als Kind zu wenig gelobt ..
    B-)
    • Pasionaria 21.01.2017 19:36
      Highlight Highlight Irgendetwas muss da tatsaechlich passiert sein.
      Nun objektive Selbstdiagnose und Narzissmusbekaempfung war immer etwas vom Schwierigsten.
  • Thomas Bollinger (1) 21.01.2017 17:25
    Highlight Highlight Ich fand dies seit Monaten endlich wieder mal eine brauchbare, konstruktive Antwort von Frau Kafi. Weihnachtsurlaub scheint ihr gut getan zu haben.
  • OlafsSohn 21.01.2017 14:41
    Highlight Highlight Kafi, ich bin froh dass ich so ein Bünzli wie Sie nie anhauchen muss...
  • SanVilano 20.01.2017 19:18
    Highlight Highlight Und darf man nun einem Kollegen sagen, dass er zu schnell fährt?
  • Mia_san_mia 20.01.2017 16:33
    Highlight Highlight Schöne Volvo-Werbung 😁
    • Spooky 20.01.2017 19:18
      Highlight Highlight Wegen diesem Artikel wird kein einziger zusätzlicher Volvo verkauft. Die meisten WatsonUser können sich gar keinen Volvo leisten. Und diejenigen WatsonUser, die sich einen Volvo leisten können, klicken nicht auf FRAGFRAUFREITAG.
    • Mia_san_mia 21.01.2017 09:27
      Highlight Highlight Trotzdem Volvo-Werbung
    • cheeky Badger 21.01.2017 17:04
      Highlight Highlight Volvos sind nid wahnsinnig teuer. Vor allem occasion sehr erschwinglich.

      Da watson doch eher zürich-orientiert ist, und da die einkommen relativ hoch sind, können sich bestimmt sehr viele user einen volvo leisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nguruh 20.01.2017 14:31
    Highlight Highlight Kann ich nur bedingt zustimmen
    - Ja, Alkohol (und natürlich Drogen) sind ein absolutes No-Go
    - Wenn aber jemand meinen Reifendruck kontrolliert, mein Profil checkt und noch einen Atemtest verlangt, dann werde ich die Person ganz sicher nicht mitnehmen. Entweder ist vertrauen da oder nicht!
    - Reinbrabbeln jedoch auch. Wenn jemand mit mir mitfahren will, dann hat er es zu akzeptieren wie ich fahre. Wenn nicht, dann soll er eben nicht mitfahren.

    Es ist sehr nervig, wenn der Beifahrer rumheult, weil man auf der Autobahn mal 140 auf dem Tacho hat, wenn kein Verkehr herrscht.
  • just sayin' 20.01.2017 10:49
    Highlight Highlight btw: volvo automobile sind nur noch in der werbung und in den köpfen schwedisch.

    das unternehmen gehört schon länger dem chinesischen geely
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geely
    • gilb 22.01.2017 09:17
      Highlight Highlight ....und produzieren nur noch gender neutrale pw's. Lang leben die echten männlichen modelle: 240 (TURBO), 740 und knapp 940.
      Damals musste die fahrphysik beherrscht werden vom lenker und es gab keine erfahrungsfühlkurse mit und für den pw :-)
  • Theor 20.01.2017 09:17
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich schon, was für Fragen sich Frau Freitag annimmt, während sie garantiert hundert mal bedeutendere Fragen eingesendet bekommt... aber die lassen sich vermutlich halt medial nicht so schön ausnutzen?
  • Charlie Brown 20.01.2017 06:22
    Highlight Highlight Weder Fragender noch potentiell Kommentierende beleidigt? Danke der PR-Abteilung von Volvo fürs verfassen dieses Blogposts oder zumindest fürs Redigieren.
  • Matrixx 20.01.2017 06:02
    Highlight Highlight Die Frage lässt sich einfacher beantworten:
    Ja. Wenn dir dein Leben wichtig ist, dann weise darauf hin. Im normalen Rahmen. Nicht wie meine Mutter, die 100 m vor der roten Ampel aufschreit, weil ich noch nicht runtergebremst habe, oder die immer meint, ich rase, wenn ich etwas schneller beschleunige, aber erst auf 40 bin...
    Als Beifahrer begibst du dich in die Hände das Fahrers. Und deshalb sollte man mitreden dürfen, um das Unfallrisiko mindestens zu vermindern.
    • Intellektueller 20.01.2017 08:41
      Highlight Highlight Dem Buschauffeur müssen also alle 50 Fahrgäste dreinreden?
      So ein Käse!
    • Matrixx 20.01.2017 12:08
      Highlight Highlight Wenn der Buschauffeur wie ein Arschloch (scheiss auf Zensur!) fährt, dann kannst du bei der nächsten Haltestelle raus, wenns dich stört. Beim Autofahren kannst du darauf hinweisen. Wenns nichts bringt, zum Anhalten zwingen und aussteigen. Pasta. Die Frage war Autofahren, nicht Bus, Zug, Panzer, Flugzeug oder was auch immer.
    • Cheesus 21.01.2017 08:45
      Highlight Highlight Pasta 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Funny 20.01.2017 03:05
    Highlight Highlight Nein!
  • Saul_Goodman 20.01.2017 01:13
    Highlight Highlight Ein flugzeugabsturz ist auch ein verkehrsunfall... 🙄
  • pamayer 20.01.2017 00:24
    Highlight Highlight Auf jeden Fall uncool und nicht, wie ich mal, als Mitfahrer in einen Unfall verwickelt wurde. "Er het Unfall vorhär nüt gnih!", hiess es danach.
    Genau!

    Sehr elegant diese Tage, wieder als Mitfahrer, der andere Mitfahrer zum Fahrer, inmitten Schneegestöber: "Hast du dein Auto im Griff?" - "Ja, warum?" - "Ich wollte nur hören, dass du dein Auto im Griff hast."
    Die Message kam an, ohne den Fahrer zu kritisieren oder Besserwisser zu sein.

    Die Fahrt verlief sicher. Er hatte es im Griff.
    • Ophelia Sky 20.01.2017 19:57
      Highlight Highlight Was heisst: "Er het Unfall vorhär nüt gnih!"?
      Es hat wohl ein Tippfehler, aber ich komme einfach nicht drauf was es bedeuten soll.. Danke für die Übersetzung.
  • Zeit_Genosse 19.01.2017 23:06
    Highlight Highlight Dieser Fake-Mark kommt just dann mit seiner Autofrage, wenn die Schreiberin am Vortag mit einem schwedischen Auto, von der Autofirma eingeladen/gesponsert, einen Fahrkurs besuchte (Besammlung Vorabend an der Bar!). Die Gelegenheit genutzt und aus dem Artikel wurde gerade noch Schleichwerbung, da die Automarke ja nichts mit dem Inhalt der Mark-Fake-Frage zu tun hat. Wahrscheinlich bin ich etwas dünnhäutig geworden wegen der Fakenews-Welle, die gerade überallhin schwappt. Vielleicht gibt es diesen Angsthasen-Mark ja wirklich.
  • Edli412 19.01.2017 22:59
    Highlight Highlight Ist das Gleiche wie wenn jemand fährt und die ganze Zeit aufs Handy starrt!
  • Glückspirat 19.01.2017 22:52
    Highlight Highlight Dass das zum guten Ton gehört kann ich so gar nicht bestätigen. Selbst bei uns hier auf dem Land, wo man von vielen Partys und Anlässen mit dem ÖV so gar nicht mehr heimkommt, hab ich es sehr selten erlebt das jemand alkoholisiert noch gefahren ist. Wenn dann sind es sogar meist noch die "älteren" die das früher oft so gemacht haben und darum heute noch finden "ist ja nicht so schlimm". Aber die Jungen bleiben wenn sie sich als Fahrer zur Verfügung gestellt haben eigentlich immer clean, auch die die sonst viel wegbechern 😉 Ich glaube hier hat schon lange ein Umdenken stattgefunden.
    • pun 20.01.2017 00:20
      Highlight Highlight Da auf dem Land wo ich herkomme, ist das leider (noch) nicht so.
    • urwe 20.01.2017 05:45
      Highlight Highlight Zitat eines Weinbauern im Wallis: "Du kannst gut noch 2 Gläser mehr degustieren, heute ist Schlagerfest im Dorf. Da wird nicht Kontrolliert." Generell habe ich auch das Gefühl, dass eher ältere Semester Alkohol am Steuer eher lockerer nehmen.
  • Blitzchen-Lover 19.01.2017 21:53
    Highlight Highlight Wenn ich jemanden anhauchen soll bevor er bei mir mitfährt soll er zu fuss gehen. Ich fahre nie mit Alkohol. Wer mir das nicht glaubt lässt es eben sein. Zudem ist mein Atem nach Zigarre und Knoblauch sicher nicht der tollste...
  • tostra 19.01.2017 21:38
    Highlight Highlight "Fahr / Fahren Sie bitte nicht so schnell". Ziemlich einfach find ich. Alkohol - muss gar nicht viel gesagt werden, oder?
  • Mätse 19.01.2017 21:17
    Highlight Highlight absolut richtig: Alkohol und Kinder ohne ein Kindersitz sind auf jeden Fall no-go! Beim Taxifahrer bezahle ich eine Dienstleistung und da darf ich anständig sagen wie ich diese gerne hätte. Ein Kollege darf mir sagen, wenn er sich bei mir im Auto unwohl fühlt.
    Ich bin nur einmal mit einem Kameraden mitgefahren bei dem ich mich sehr unwohl gefühlt habe. Leider ist dieser wenige Wochen später tödlich verunfallt.
    Seither ist klar, dass das dies ein Thema ist, was auf jeden Fall angesprochen darf. Ich überlege mir gut, mit wem ich mitfahre.
  • ch2mesro 19.01.2017 20:42
    Highlight Highlight lieber mark das solltest du tunlichst unterlassen! andernfalls wird dich die ganze welt hassen. nicht nur der taxifahrer oder dein kollege.... die ganze welt! für immer!

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