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Tausende ziehen am 1. Mai-Umzug in Zürich durch die Innenstadt

01.05.18, 12:36


In Zürich sind am Vormittag Tausende Teilnehmer der 1. Mai- Kundgebung mit Transparenten und Kampfslogans durch die Innenstadt gezogen. In Winterthur machte SGB-Präsident Paul Rechsteiner mit Geschichte Mut für Kampf um Lohngleichheit.

Mit dem Umzug ist die offizielle Zürcher Kundgebung zum Tag der Arbeit gestartet. Auch in Basel fand bereits am Vormittag ein Umzug statt, in Bern sollte die Kundgebung am Nachmittag folgen.

Lohngleichheit gefordert

Die Gewerkschaften stellten den diesjährigen Tag der Arbeit unter das Motto «Lohngleichheit. Punkt. Schluss». Damit fokussieren die Gewerkschaften auf die Bemühungen um gleiche Löhne für Männer und Frauen. Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), zog bei seiner 1. Mai-Rede in Winterthur die Kraft der Geschichte hinzu.

Seit dem Generalstreik vor 100 Jahren hätten die Arbeiter zwar immer wieder Niederlagen einstecken müssen, sagte Rechsteiner laut Redetext. Doch: «Auf lange Sicht zählt nicht die Niederlage. Sondern die Kraft, das Engagement, der Mut für berechtigte Forderungen weiterzukämpfen.» Auch der aktuelle Kampf für Lohngleichheit und eine gute AHV bräuchten eine starke Bewegung.

Rechsteiner wurde am Nachmittag auch in Interlaken BE und am Abend in Münchenbuchsee BE als Redner erwartet. Es ist der letzte 1. Mai für ihn als Präsident des Gewerkschaftsbundes. Er gibt sein Amt nach zwanzig Jahren Ende November ab.

Sommaruga besucht Schoko-Fabrik

In zahlreichen weiteren Gemeinden gibt es weitere Kundgebungen sowie Festreden und Diskussionsrunde. Die Bevölkerung ist vielerorts in Festzelte eingeladen, oft bei musikalischer oder anderer künstlerischer Unterhaltung.

Unter das Volk mischen sich die beiden SP-Bundesräte. Justizministerin Simonetta Sommaruga reist am Nachmittag nach Ennenda im Kanton Glarus, wo sie eine Schokoladenfabrik besuchen und Arbeitnehmende treffen will. Der zweite Teil dieser Veranstaltung findet in der Aeugstenhütte statt.

Bundespräsident Alain Berset wird im Wallis erwartet. Geplant ist, dass er am Abend in Sitten eine Rede hält, auf Einladung des Walliser Gewerkschaftsbunds. Daneben werden zahlreiche Präsidenten von verschiedenen Gewerkschaften und Vertreter von Bewegungen eine Rede halten. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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