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Wanderung bei grosser Hitze: Touristenpaar stirbt in der Wüste von New Mexico, 9-jähriger Sohn wird dehydriert gerettet



In der Wüste von New Mexico ist ein französisches Touristenpaar beim Wandern ums Leben gekommen. Ihr neunjähriger Sohn überlebte die Tour, die die Familie in grosser Hitze unternommen hatte.

Wie die örtlichen Behörden am Freitag (Ortszeit) mitteilten, fanden Ranger des White Sands Nationalparks bei einer Routinepatrouille zunächst den Leichnam der Mutter der aus dem Burgund stammenden Familie. Auf dem Fotoapparat der 52-Jährigen fanden sie Bilder der gesamten Familie und folgten daher den Spuren der Frau.

Die Parkwächter fanden rund eine halbe Stunde entfernt auch den 42-jährigen Vater, der ebenfalls tot war. Der neunjährige Sohn des Paares war dehydriert, aber ansprechbar, und wurde ins Spital gebracht. Die Familie war am Dienstag in dem Nationalpark unterwegs. Zu dieser Zeit herrschten dort Temperaturen von rund 38 Grad.

Der Sheriff des Bezirks Otero, Benny House, sagte örtlichen Medien, dass die Familie auf einer Rundreise durch die USA unterwegs war und zahlreiche Nationalparks besucht hatte. «Noch ist vieles unklar», so House gegenüber CBS. Noch könne man nicht sagen, ob allenfalls auch ein medizinisches Problem eine Rolle gespielt habe. «Wir glauben aber, dass die Hitze zum Tod geführt hat», sagt House.

Wunderschön, aber gefährlich: White Sands Park in New Mexiko

Die Tour durch die Wüste werde oft unterschätzt, sagen die Ranger. «Die Leute kommen hierher und manche sind verblüfft von der dramatischen Landschaft, dem Wanderweg und der Hitze».

«Die Tour sieht freundlich aus, aber sie ist es nicht. Tragischerweise kann sie tödlich ende», so ein Ranger. Ein Sprecher des White Sands Parks sagte, auf den Wegen in dem Naturschutzgebiet gebe es weder Schatten noch Wasserquellen. (meg/sda/afp)

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