Luftfahrt
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SAir-Group CFO Georges Schorderet, gets ready for the shareholders meeting of troubled SAir-Group, parent of Swissair, on Wednesday, April 25, 2001, in Zurich, Switzerland.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)  === ELECTRONIC IMAGE ===

Der frühere Swissair-Finanzchef George Georges Schorderet (Archivbild): «Die Leute tuschelten über mich.» Bild: KEYSTONE

«Im Nachhinein ist man immer schlauer.» – 15 Jahre nach dem Grounding spricht der Ex-Swissair-Finanzchef

Die Swiss hat die Swissair überflügelt. Doch die alten Wunden bleiben. Jetzt spricht der frühere Swissair-Finanzchef Georges Schorderet.

Benjamin Weinmann / Schweiz am Sonntag



Die Lautsprecher-Durchsage hat sich ins kollektive Gedächtnis der Schweizer Bevölkerung eingebrannt. Es war die grösste Pleite der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Das Ende der «fliegenden Bank». In Zürich Kloten war man am 2. Oktober 2001 fassungslos. Die Angestellten, die plötzlich um ihre Zukunft bangten. Die Passagiere, die in die Ferien fliegen wollten. Das Management, das die Kontrolle über die Firma verloren hatte. Das Land lernte einen neuen Begriff: Grounding.

«Meine Damen und Herren, liebe Fluggäste. Aus finanziellen Gründen ist die Swissair nicht mehr in der Lage, ihre Flüge durchzuführen.»

Kommende Woche jährt es sich zum 15. Mal. Georges Schorderet war an diesem schwarzen Tag bereits nicht mehr an Bord der Swissair-Geschäftsleitung: Zum Mitschuldigen am Finanzdebakel gestempelt, hatte ihn der neue CEO Mario Corti abserviert.

«Im Nachhinein ist man immer schlauer.»

Schorderet steht zusammen mit Philippe Bruggisser, der von Corti abgelöst worden war, für den Anfang vom Ende der Swissair. Lange schwieg er. Nun spricht Schorderet gegenüber der «Schweiz am Sonntag» erstmals wieder über die Geschehnisse. Bereut er inzwischen etwas? «Wir haben versucht, unser Bestes zu geben, um dieser Firma zu dienen. Natürlich wurden Fehler gemacht», sagt der Fribourgeois, der inzwischen CEO des 5-Milliarden-Konzerns Almarai in Saudi-Arabien ist. «Im Nachhinein ist man immer schlauer.»

«Meine Damen und Herren, liebe Fluggäste. Aus finanziellen Gründen ist die Swissair nicht mehr in der Lage, ihre Flüge durchzuführen.» Bild: KEYSTONE

Noch im Sommer 2000, ein gutes Jahr vor dem Grounding, hatte er die Aktionäre und Angestellten beruhigt: Ende Jahr würde ein Gewinn von 200 Millionen Franken resultieren. Am Schluss war es ein Verlust von 2,9 Milliarden. «Die Realität war plötzlich eine andere», sagt Schorderet rückblickend. Man habe den Gewinn neu beurteilen müssen. Das sei eine Konsequenz der Strategieänderung gewesen.

Bruggisser auf der Jagd

Die Strategie hiess Hunter und wurde von Bruggisser im Zuge der New Economy lanciert, auf Empfehlung der US-Beratungsfirma McKinsey: Ende der 90er-Jahre beginnt die Swissair defizitäre europäische Airlines zu übernehmen. Wachstum ist die oberste Maxime. Die hoch angesehene Swissair, glaubt man, könne sich das leisten. Ihre Piloten sind die Helden der Lüfte.

Die Wahl in den vom Freisinn dominierten Verwaltungsrat gilt als gesellschaftlicher Ritterschlag. Doch Bruggissers Rechnung geht nicht auf. Wegen der Jagd nach Beteiligungen – etwa an der belgischen Sabena oder der polnischen Lot – explodieren die Schulden der Swissair.

Im Sommer 2001 hat die Swissair-Gruppe einen Schuldenberg von 15 Milliarden Franken angehäuft. Der Plan Phoenix wird erarbeitet für eine Nachfolge-Airline, aufbauend auf Moritz Suters Regionalfluggesellschaft Crossair. Doch am 10. September kündigt die UBS der Swissair das Tageskonto der Tochterfirmen. Einen Tag später donnern zwei Flugzeuge in die Twin Towers in New York. Nach 9/11 brechen die Flugticketverkäufe ein.

ZUM 15. JAHRESTAG DES SWISSAIR GROUNDING AM SAMSTAG, 1. OKTOBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Crew winkt zum Abschied, am Mittwoch, 27. Maerz 2002, auf dem Flughafen Zuerich Kloten, bevor die letzte Swissair-Maschine nach Suedafrika abhebt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Crew winkt zum Abschied, am Mittwoch, 27. März 2002, auf dem Flughafen Kloten, bevor die letzte Swissair-Maschine nach Südafrika abhebt. Bild: KEYSTONE

Corti verlangt vom Bund eine Garantie von einer Milliarde Franken. Doch Finanzminister Kaspar Villiger wiegelt ab. Auch die Gespräche mit den Grossbanken UBS und Credit Suisse verlaufen ohne Kreditvergabe. Am Morgen des 2. Oktober geht der Swissair das Geld aus, was sich sofort herumspricht. Die Piloten erhalten Couverts mit Tausenden von Franken drin. Kerosin gibt's nur noch gegen Bargeld.

«Der Wirtschaftsführer fährt in der Luft, und der Bundesrat geht in die Luft.»

Moritz Leuenberger

Gegen 10 Uhr erhalten in London die ersten Swissair-Maschinen keine Starterlaubnis wegen ausstehender Rechnungen. Hektik bricht aus am Hauptsitz. Es geht um jede Minute. Corti versucht, UBS-Chef Marcel Ospel zu erreichen, doch der ist im Flugzeug unterwegs und nicht erreichbar. Kurz nach 16 Uhr die schreckliche Erkenntnis. Die Durchsage am Flughafen. Die Swissair bleibt am Boden.

Wer ist schuld?

Am Tag danach rechtfertigt sich der Bundesrat und nimmt die Banken in die Pflicht. Sie sollen ihre Position, die Swissair stillzulegen, überdenken, sagt Villiger. Verkehrsminister Moritz Leuenberger doppelt nach: «Der Wirtschaftsführer fährt in der Luft, und der Bundesrat geht in die Luft.»

«Wenn ich irgendwo hinging, in die Oper zum Beispiel, begannen die Leute zu tuscheln: Schau, da ist Schorderet.»

Je nachdem, wem man zuhört, ist ein anderer schuld. Corti habe überhastet reagiert, der Bundesrat sei zu zögerlich gewesen, UBS-Chef Ospel im entscheidenden Moment unabkömmlich, während sein Chefjurist Peter Kurer – heute Präsident der Telekomfirma Sunrise – pedantisch und arrogant die Rettung verzögerte.

Goodbye everybody: Flugzeugabsturz in Würenlingen vor 45 Jahren

So verabschiedete sich der Pilot von den Passagieren. Vor 45 Jahren stürzte ein Swissair-Flugzeug über Würenlingen nach einer Bombenexplosion ab. Video: © TeleM1

Nach dem Grounding entlädt sich der Ärger der Bevölkerung auf die Manager und Verwaltungsräte, die jahrelang saftige Saläre kassierten, gratis durch die Welt reisten, aber in ihrer Rolle kläglich scheiterten. Jene Zeit sei nicht einfach gewesen, sagt Schorderet. «Wenn ich irgendwo hinging, in die Oper zum Beispiel, begannen die Leute zu tuscheln: Schau, da ist Schorderet. Manchmal drehte ich mich um und sagte: Ja, ich bin Georges Schorderet, Ex-Finanzchef der Swissair.» Es sei in solchen Momenten wichtig gewesen, trotz allem zu sich zu stehen.

Die meisten Verantwortlichen von damals haben sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Allen voran Philippe Bruggisser. Kontaktversuche werden abgeblockt. Schorderet sagt, er selbst verbringe seine Zeit in der Schweiz mit der Familie und mit wenigen, engen Freunden. Mehr nicht. «Ich schreibe aber noch immer Geburtstagskarten an Philippe Bruggisser und weitere ehemalige Kollegen. Sie machen das ebenso. Wir sprechen uns einmal pro Jahr.» Zudem seien einige Rechtsfälle von damals noch nicht gelöst.

ZUM 15. JAHRESTAG DES SWISSAIR GROUNDING AM SAMSTAG, 1. OKTOBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - An der Pressekonferenz SWISSAIR wie weiter, praesentieren von links nach rechts, Marcel Ospel, UBS, Ruedi Jeker, Zh-Regierungsrat, die Bundesraete Kaspar Villiger, Moritz Leuenberger, Pascal Couchepin, Rainer E. Gut, Nestle, und der Direktor der Eidgenoessischen Finanzverwaltung Peter Siegenthaler am Montag, 22. Oktober 2001 im Bundeshaus in Bern erste Loesungsvorschlaege. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

An der Pressekonferenz «SWISSAIR wie weiter» präsentieren von links nach rechts Marcel Ospel, UBS, Ruedi Jeker, die Bundesräte Kaspar Villiger, Moritz Leuenberger und Pascal Couchepin, Rainer E. Gut, Nestle, und der Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung Peter Siegenthaler am Montag, 22. Oktober 2001 im Bundeshaus in Bern erste Lösungsvorschläge. Bild: KEYSTONE

Damit die Swiss am 31. März 2002 als Phönix aus der Swissair-Asche starten konnte, investierten der Bund und die Banken 3,25 Milliarden Franken. Erster CEO ist André Dosé. Doch die überdimensionierte Regionalflotte – ein Klotz der ehemaligen Crossair von Moritz Suter –, interne Querelen und der hohe Ölpreis während des Irak-Kriegs sorgen für grosse Verluste. Es folgen Flotten- und Stellenabbau.

Die roten Zahlen bleiben. Die deutsche Lufthansa kommt deshalb wie gerufen. Sie krallt sich die Swiss für ein Butterbrot, wie Kritiker heute noch monieren. Der Kaufpreis beträgt 339 Millionen Franken – ein Klacks im Vergleich zur Initialinvestition.

Erfolg mit Restrisiko

Der Turnaround unter dem neuen CEO Christoph Franz gelingt, und ab 2009 schraubt sein Nachfolger Harry Hohmeister die Rentabilität weiter in die Höhe. Die Swiss gedeiht prächtig, während andere Traditionsairlines alte Kostenstrukturen mit sich schleppen. Im vergangenen Jahr resultiert gar ein Gewinn von einer halben Milliarde Franken. Eine Performance, die im margenschwachen Markt ihresgleichen sucht. Inzwischen transportiert die Swiss mehr Passagiere als die Swissair zu ihren besten Zeiten.

«Grounding – die letzten Tage der Swissair»

abspielen

Regie: Michael Steiner. Video: YouTube/rosam ka

War das Grounding also ein Glücksfall? Der Wirtschaftsanwalt Peter Nobel spricht von einer «ökonomisch guten Lösung» mit der Lufthansa. Die Identifikation der Bevölkerung mit der Swiss sei hoch, «doch erliegen die Schweizer sehr oft dem Preisargument». Billigairlines, aber auch finanzstarke Airlines aus der Golf-Region sind zur grossen Konkurrenz geworden.

«Für eine Exportnation ist diese aviatische Anbindung zentral.»

Andreas Wittmer, Direktor des Center for Aviation Competence an der Universität St.Gallen

Andreas Wittmer, Direktor des Center for Aviation Competence an der Universität St.Gallen, sieht vor allem im Zugang zum Lufthansa-Netz und im Beitritt zum Airline-Verbund Star Alliance die Gründe für den Erfolg.

Bei der Übernahme sei die Swiss auf wackligen Beinen gestanden, sagt Wittmer. «In ihrer Misere war die Lufthansa ganz sicher der beste Rettungsanker. Aber volkswirtschaftlich betrachtet gab es auch Risiken.» Der Flugverkehr sei die einzige interkontinentale Verknüpfung des Binnenlandes Schweiz ins Ausland. «Für eine Exportnation ist diese aviatische Anbindung zentral.»

Was also, wenn sich die Schweiz mit Deutschland überwerfen würde? Theoretisch könnte die Lufthansa mit der Swiss weniger Flüge in die Schweiz durchführen. Die heimische Wirtschaft würde sofort leiden. Im Falle der Lufthansa sei dieses Risiko zum Glück minimal, sagt Wittmer, da Deutschland eine transparente Demokratie sei und eine ähnliche Kultur wie die Schweiz pflege. «Insofern ist die Lösung mit der Lufthansa nach wie vor gut für die Swiss.»

Georges Schorderet, der heute in Riad lebt, fliegt nur noch selten mit der Swiss, da Saudi-Arabien nicht mehr zum Streckennetz gehört. «Aber für mich ist sie eine der besten Airlines in der Branche.»

Mitarbeit: Patrik Müller und Sarah Serafini (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Theor 26.09.2016 10:45
    Highlight Highlight "Wie ein Phoenix aus der Asche"? Nur dass der Phoenix heute kein Schweizer mehr ist, sondern der deutschen Lufthansa gehört. Da backt man stolz fremde Brötchen.
  • Flo-W 26.09.2016 09:22
    Highlight Highlight Was ich an diesem Artikel nicht verstehe ist, wie Titel und Inhalt zusammenpassen sollen. Schoderet wird nur an drei oder vier Stellen mit irgendwelchen belanglosen Komentaren zum Grounding erwähnt ("Wir senden uns Geburtstagskarten", "Man habe den Gewinn neu beurteilen müssen", etc.). Der Rest ist eine Kurzzusammenfassung wie es zum Grounding kam und beinhaltet keine neuen Äusserungen/ Sichtweisen von Schoderet. Schade. Der Titel versprach deutlich mehr.
  • dracului 26.09.2016 08:15
    Highlight Highlight McKinsey hat in der Schweiz so viel wirtschaftlichen Flurschaden angerichtet, wie sonst kein anderes Unternehmen. Nicht nur bei der Swissair oder den Banken (vor allem CS), sondern jetzt auch noch bei den urschweizerischen Bundesbahnen wird ihnen eine Plattform zum Absturz geboten, wie letzte Woche berichtet wurde. Es wird Zeit, dass die Unternehmer in diesem Land wieder auf eigenen Beinen stehen lernen. Wir könnten das nämlich besser! Fliegen wir diese Vorboten des sicheren Untergangs nach Hause - am besten mit einer Billigairline ihrer Hunter-Strategie!
  • dä dingsbums 26.09.2016 07:50
    Highlight Highlight Ich habe nie verstanden, wieso das Grounding in der Schweiz so emotional aufgenommen wurde und immernoch so viele Emotionen weckt. Die Swissair war eine ganz normale (wenn auch etwas grössere) Firma.

    Wieso so viele Tränen für eine AG?
  • Der Rückbauer 25.09.2016 15:20
    Highlight Highlight Schorderet soll gefälligst sein Maul halten und weiter im Untergrund leben. Er soll sich schämen! Er ist, zusammen mit dem Buchhalter und Schrotthändler Bruggisser, verantwortlich für das grösste Debakel der neuzeitlichen Schweizer Geschichte.
    Letzthin sassen wir hier in Spanien im Freundeskreis zusammen und das Debakel Swissair kam auf den Tisch. Meine spanischen Freunde konnten sich genau an das Bild der gegroundeten Maschinen in Kloten erinnern und sagten, dass sie n i e , n i e geglaubt hätten, dass solches in der Schweiz passieren könnte.
    Schorderet und Bruggisser zum Teufel!
    • Fabio74 25.09.2016 19:51
      Highlight Highlight @hoppla: Was mich frustriert ist, dass man solche Manager nicht belangen kann. Einer schiebt dem anderen die Schuld zu. Eine Airline, die sich an maroden Airlines beteiligt, schaufelt sein Grab.
      Aber unsere lausigen Gesetze zur Wirtschaftskriminalität verhindert leider alles
    • Senji 26.09.2016 09:46
      Highlight Highlight Einverstanden mit Schorderet aber mich stört beim ganzen Thema auch diese Emotionalität. Natürlich darf man betroffen sein aber viele stört insgeheim wohl am meisten, dass das bei UNS passiert ist. Haben wir denn geglaubt, WIR seien besser? Bei UNS gäbe es keine Führungskräfte, denen die eigenen Interessen näher liegen als Verantwortung zu übernehmen?

      Und es ist auch die Kehrseite des Stolzes. Viele Schweizer (ich schreibe von Unbeteiligten) waren irgendwie stolz auf die Swissair und danach im Stolz verletzt. Wieso genau?
    • dä dingsbums 26.09.2016 11:42
      Highlight Highlight Wirtschaftlicher Misserfolg ist nicht strafbar und man haftet als Manager auch nicht mit dem eigenen Vermögen. Genau deswegen gibt es ja AGs und GmbHs.

      Wer würde sich sonst noch trauen eine Firma zu gründen oder zu führen?

      Die Swissair hat schlecht gewirtschaftet und ist Pleite gegangen. Traurig, aber ein ganz normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 25.09.2016 14:43
    Highlight Highlight Fdp in Reinkultur.

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