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Nach dem CEO: Auch der 737-Max-Sonderberater verlässt Boeing



Nach dem Rücktritt von Boeing-Chef Dennis Muilenburg nimmt auch dessen Sonderberater Michael Luttig im Zuge des Debakels rund um den Unglücksflieger 737 Max seinen Hut. Der 65-Jährige habe den Verwaltungsrat informiert, zum Jahresende in den Ruhestand zu gehen. Dies teilte der US-Luftfahrtkonzern am Donnerstag (Ortszeit) mit.

In this 2016 photo J. Michael Luttig of Boeing speaks at the Florence Civic Center during the Greater Florence Chamber of Commerce annual membership luncheon in Florence, S.C. Boeing is assigning its top lawyer to a new position in which he will handle legal issues stemming from two deadly crashes involving its 737 Max airliner. The Chicago company said Wednesday, May 1, 2019, that general counsel and executive vice president Luttig was named counselor and senior adviser to CEO Dennis Muilenburg and the board. (Joe Perry/The Morning News via AP)

Michael Luttig auf einer Aufnahme von 2016. Bild: AP/The Morning News

Luttig war seit 2006 Boeings Chefjustiziar gewesen. Im Mai 2019 wurde er in der 737-Max-Krise zum Rechtsberater von Konzernchef Muilenburg und dem Verwaltungsrat ernannt, um sich der juristischen Aufarbeitung der Flugzeugabstürze in Indonesien und Äthiopien zu widmen.

Boeing hat nach den Unglücken, bei denen insgesamt 346 Menschen starben, viel rechtlichen Ärger. Der Konzern ist nicht nur mit Klagen von Angehörigen der Todesopfer konfrontiert. Es wird ermittelt, ob bei der 737-Max-Zulassung alles mit rechten Dingen zuging.

Piloten, Fluggesellschaften und Anleger haben auch schon Klagen eingereicht. Der Verwaltungsrat hatte bei der Ablösung von Muilenberg erklärt, es sei ein Wechsel an der Konzernspitze nötig, um die Beziehungen zu den Aufsehern, Kunden und Aktionären zu kitten. (sda/dpa/reu)

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