Charlie Hebdo
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epa05470295 French national Mourad Hamyd (2-R) is escorted by Bulgarian Police officers in the court halls before his trail in Sofia, Bulgaria, 10 August, 2016. Hamyd is the brother-in-law of one of the men who attacked the French satirical magazine Charlie Hebdo in Paris in January 2015. On 28 July, Mourad Hamyd entered into Turkey but the Turkish authorities returned him to Bulgaria because he was banned from entering Turkey's territory for a 5-years term. He was suspected of trying to join extremists in Syria and was detained in Bulgaria. During his trial today he asked to be extradited to France under the Extradition Act and European arrest warrant after Fance issued an arrest warrant for him.  EPA/STR

Mourad Hamyd (M.) wird von bulgarischen Sicherheitskräften abgeführt. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Frankreich verhaftet den Schwager von «Charlie-Hebdo»-Attentäter Chérif Kouachi



Der Schwager des «Charlie-Hebdo»-Attentäters Chérif Kouachi ist in Frankreich in Untersuchungshaft genommen worden. Dem 20-jährigen französischen Studenten, der am Freitag von Bulgarien an Frankreich überstellt worden war, werden Verbindungen zu einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er habe versucht, sich der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Syrien anzuschliessen.

Dies meldete die französische Nachrichtenagentur AFP am Samstag unter Berufung auf Justizkreise. Mourad Hamyd war Ende Juli an der türkisch-bulgarischen Grenze festgenommen worden.

Auf der «Fiche S»

Er wurde nach dem Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» durch die Brüder Chérif und Said Kouachi am 7. Januar 2015 festgesetzt, kam nach 48 Stunden jedoch wieder frei. Der Agentur AFP zufolge wird der Mann seit August 2014 auf der Sicherheitsakte «Fiche S» geführt, einer Liste von Personen, die als radikalisiert gelten. Eine seiner Schwestern war mit Chérif Kouachi verheiratet.

Bei dem Angriff auf die Pariser «Charlie Hebdo»-Redaktion hatten die Kouachi-Brüder zwölf Menschen erschossen und mehr als zehn weitere verletzt. Die Brüder wurden zwei Tage später von der Polizei in einem Feuergefecht getötet. (egg/sda/dpa)

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#JeSuisCharlie

Cartoonisten zeichnen gegen den Wahnsinn des Terrors an

Mindestens zwölf Menschen, darunter mehrere prominente Zeichner von «Charlie Hebdo», sind bei dem Terroranschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift kaltblütig umgebracht worden. Jetzt solidarisieren sich zahlreiche Karikaturisten weltweit mit den Opfern – indem sie mit ihren eigenen Waffen zurückschlagen. 

Hier eine Auswahl mehrerer Cartoons, in denen sich Zorn, Hilflosigkeit und der Wille zum Widerstand manifestieren. (dhr) 

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