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Agrarriese Monsanto will Konkurrent Syngenta schlucken – Basler lehnen «unfreundliches» Angebot ab

08.05.2015, 08:3608.05.2015, 10:09
Der Basler Agrarchemiekonzern Syngenta will nichts von einer Übernahme wissen.
Der Basler Agrarchemiekonzern Syngenta will nichts von einer Übernahme wissen.Bild: KEYSTONE

Der US-Argrarchemiekonzern Monsanto hat am Freitagmorgen dem Schweizer Konkurrenten Syngenta ein Übernahmeangebot gemacht. Sie wollen nach Angaben von Nachrichtenagenturen wie Bloomberg rund 45 Milliarden US-Dollar bzw. 450 CHF je Syngenta-Aktie bieten. Die Nachrichtenagentur beruft sich dabei auf Aussagen «vertrauter Personen». Syngenta habe dieses Gebot allerdings zurückgewiesen, liess aber die Tür für ein neues Gebot offen. 

Nachdem eine Übernahmeofferte von Monsanto für Syngenta bekannt geworden ist, hat der Aktienkurs des Basler Agrarchemiekonzerns stark zugelegt. Mit einem Plus von 18,5 Prozent auf 394,30 Franken eröffnete der Titel am Freitagmorgen aber deutlich unter den von Monsanto offerierten 449 Franken.

«Unfreundlich» Übernahmeofferte

Syngenta bestätigte am Freitagmorgen die Offerte. Der Verwaltungsrat habe aber einstimmig beschlossen, die als «unfreundlich» taxierte Übernahmeofferte nach eingehender Analyse, beraten von Rechts- und Finanzexperten, abzulehnen. Der Vorschlag von Monsanto sei nicht im besten Interesse von Syngenta, der Aktionäre und Stakeholder, glaubt der Syngenta-VR. 

Über das Interesse des US-Agrarriesen wurde bereits 2014 spekuliert. Syngenta ist der weltgrösste Hersteller von klassischen Pestiziden gegen Insektenbefall, Unkräuter und Pilze. Monsanto ist führend bei Saatgut und vor allem für seine gentechnisch veränderten Maissorten bekannt. (whr/pma/awp/sda)

Update folgt …

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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saukaibli
08.05.2015 09:04registriert Februar 2014
Na toll, eine Drecksfirma wil die andere Drecksfirma übernehmen. Ich würde gerne beide übernehmen und dicht machen. Kaum eine andere Firma hat so viel Leid über die Welt gebracht wie Monsanto. PCB, Agent Orange, Roundup, Bt-Baumwolle, Gen-Mais und sonstige genveränderte Pflanzen. Knebelverträge für Bauern in Entwicklungsländer haben schon tausende Selbstmorge verursacht. Ganze Rinderherden in den USA wurden krank nachdem sie mit Gen-Mais gefüttert wurden. Aber dank gefälschter Studien und der Verbandelung mit der FDA ist Monsanto dicker im Geschäft denn je.
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